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Kritik SoVoSo: "Precious-Tour 2001"
vom 21.11.2001 aus dem General-Anzeiger Bonn:
Sechs Stimmen, die einfach alles können
A cappella mit "SoVoSó" aus San Francisco im Bonner Pantheon
Von Swantje Karich
Bonn. A cappella der Spitzenqualität: Das sechsköpfige Ensemble "SoVoSó" aus San Francisco, das jetzt im Pantheon zu Gast war, gehört in Amerika zu den besten, vier Mitglieder haben schon mit Bobby McFerrin auf der Bühne gestanden.
Sechs Stimmen, die einfach alles können, vereint in einem atemberaubenden Klangspiel. Schwindelerregende Höhen von Destani Wolf und Sunshine Garcia, sanfte Melodien von Joey Blake und Schlagzeugimitationen von David Worm wurden verbunden zu einer Harmonie aus Jazz, Gospel, Rhythm'n'Blues, Pop und Improvisationen. "Dieses Stück hat noch nie zuvor jemand gehört, es ist extra für Sie", erklärte Joey Blake, und wie aus dem Nichts entstand eine einfache, intensive Melodie. Scharfe Rhythmen entwickelten sich, vollendet im Solo von David Worm. Das Pantheon stand Kopf.
Seit 1997 besteht das Sextett unter dem Namen SoVoSó und hat seitdem viele Preise gewonnen. Der Ursprung ihrer Musik liegt in der Kunst des "Circle Singing", wobei das Ensemble improvisierte Soli unterstützt, die durch Humor und Spontaneität faszinieren. Das Repertoire der Gruppe ist vielfältig und enthält Lieder aus allen Teilen der Welt, aber auch Eigenkompositionen. Beim Konzert im Pantheon wurde sie erst nach zwei Zugaben und einem rundum gelungenen Programm von der Bühne gelassen. Jedes Mitglied des Sextetts brillierte individuell, vereinigt in einem harmonischen Ganzen.
(20.11.2001)
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