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Kritik U-Bahn-Kontrollöre vom 1.7.2002 aus dem General-Anzeiger Bonn
A Cappella
Voice Male im Bonner Pantheon
Von Swantje Karich
Bonn. Mit Haut und Haar dem A-Cappella-Gesang verschrieben, haben sich die sechs Bandmitglieder von "Voice Male" aus Belgien - allesamt männlich. Bratsche, Schlagzeug und Trompete ist nur eine kleine Auswahl ihres Instrumentenrepertoires.
Doch die Besucher des Pantheons ließen sich beim A-Cappella-Festival in erster Linie durch ihre lässige Originalität hinreißen: Immer ein Lächeln, immer ein Spaß auf Lager. Wer dem Programm folgen wollte, musste einige Sprachen beherrschen: Englische, holländische, französische, italienische und sogar ein eigenwilliges Popstück in Hebro verzauberte die Zuschauer.
Egal ob die Sprache verständlich war oder nicht, eines war klar: Es ging um Liebe, Leben und den Ohrwurm. Rhythmisches Klatschen begleitete die Künstler. Unter die Haut ging jedoch erst die Zugabe: Eine Kollage, ein Querschnitt durch Songs der 80er und 90er.
Melodramatisch und multimedial war der Abgang der Belgier: Im kleinen Raum des Pantheon projizierten sie ein Video ihres großen Erfolges als Vorgruppe Mariah Careys.
(30.06.2002) |
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