|
|
|
|
PAUSEs erstes "Solofinale" ist eine ungewöhnliche Tour de force durch das Bestattungswesen und -unwesen, durch Leben und Tod, eine verblüffende Mischung aus penibelster Recherche und tollkühner Verknüpfung, skurrilen Fund- und aberwitzigen Kunst-Stücken. Da, wo andere ins Gras beißen, hört er dasselbe wachsen. Sein Bühnen-alter-ego Fritz LITZMANN, im Rheinland längst zur Kultfigur avanciert, ist Bestatter geworden. Und während wir warten auf Jupps Asche, spannt er gemäß seinem Motto "Unter der Erde liegt unsere Zukunft begraben" den Bogen vom Holocaust bis zum Grabherrenmodell des neuen Jahrtausends.
|
|
|
Hinreißend sein Exkurs über die "gepreßte Fauna", Nebenergebnis rasanter Autotouren, oder seine Philosophie des Eierköpfens.
Tabuthemen scheinen PAUSE anzuziehen. In den 90er Jahren war es der Fremdenhass, und er erhielt am Tag, als sich dieser in Mölln Bahn brach, im Hamburger Schmidt-Theater den Kritikerpreis des Komödiantenpreises "für den Mut, uns mit bitterbösen Worten an unsere eigenen Toleranzgrenzen zu führen". Ein Komödiant, der Wort und Emotion bis in die endlosen Extremitäten verlängert und sich selbst übergangslos in Schmerz, hellste Empörung und brüllendes Lachen taucht. Und mit sich auch das Publikum. Gleich, ob es sich beim letzten Gericht um Henkersmahlzeit, Leichenschmaus oder das letzte Abendmahl handelt. Ein atemloses Vergnügen. |
|
|
|
|
|
Die Presse schrieb:"Der wandlungsfähige Schauspieler ist Lichtjahre entfernt von den kalauernden Zumutungen vieler Kabarettkollegen und ihrer Schenkelklopf-Comedy. Dabei erreicht das Programm des Vollblutkomödianten valentineskes Niveau." (Bonner Illustrierte)
"Ein butterweicher Zyniker, im lächelnden Gewand, der mit Tod, Leichen und Grabsharing jongliert, als ginge es um das Verzehren eines Frühstückseis. Eine Gratwanderung. Das gelingt nur einem Fritz Litzmann!" (Bonner Rundschau)
"Selbst das Köpfen eines Frühstückseis lassen in Litzmann morbide Gedanken aufkommen - eine Glanznummer!" (Express)
"Ein atemloses Vergnügen" (Hessische Nachrichten)
Kritik aus der Neuen Westfälischen
|
|
|