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Wilfried Schmickler trägt bisweilen eine Axt.
Wenn er auf der Bühne ausklinkt, trifft er blitzschnell, gnadenlos, genau.
Er ist der Scharfrichter unter den deutschen Kabarettisten.
Seine Programme sind Trommelwirbel zum jüngsten Gericht auf Erden.
Seine Opfer sind immer Täter. Allemal die Großen in Wirtschaft und Politik, Kirche und Medien. Auch die Kleinen, vor allem die Kleinen im Geiste. Niemals die Machtlosen.
Wilfried Schmickler schaut mit dem Brennglas hin: hinter den Sinn, unter die Maske, auf das Vermeidbare. Dabei scheint ihm die Zeit davonzulaufen. Atemberaubend zerfetzt er den müßigen Gang der Dinge, den Wahnsinn des Normalen, das scheinbar Unvermeidliche. Seine Urteile sind schnell, präzise, respektlos und hart.
Wilfried Schmickler neidet nicht. Er hält nach, vergisst nicht, erinnert und rückt zurecht. Er ist ironisch und provokant, mal spitzfindig, mal direkt, derb und witzig, rotzfrech und poetisch. Er kann wütend und liebevoll sein, schreien und schmeicheln, singen und säuseln. Er will anecken und umarmen, ist reif und bekloppt!
Die Jury des Prix Pantheon
nächster Pantheon-Auftritt am 30.1. (WDR-Kabarettfest)
und solo am 25.+26.5.2012
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