Gregor Moenter
Preisträger des Prix Pantheon 2002
"Frühreif und Verdorben"
(Jurypreis)

Foto Moenter


Gregor Mönter erhält den Prix Pantheon 2002
Jurypreis "Frühreif und Verdorben" dotiert mit 4000 Euro
(zu gleichen Teilen geteilt mit Christian Hölbling alias "Helfried")

Gregor Mönter erhält den PRIX PANTHEON 2002 in der Kategorie „Frühreif und Verdorben“. Besser könnte man ihn und seine Kunst auch nicht umschreiben.

Wie das Rot der frühreifen Kirsche die Kinder lockt der rot geschminkte Mund des Gregor Mönter sein Publikum in die Versuchung des Ungewissen. Gregor Mönter ist ein Travestiestar ohne Fummel, ein Sänger ohne Stimme, ein perfekter Dilettant. Jede Ungereimtheit und jede liebenswürdige Ausuferung ist bis ins kleinste Detail ausgetüftelt und doch kann das Publikum nie sicher sein, ob Gregor Mönters Unsicherheiten beabsichtigt sind, ob man gewollt oder ungewollt zum Lachen gebracht wird.

Gregor Mönter ist verdorben wie die Medien in denen er außerhalb der Bühne arbeitet, Film und Fernsehen. Mit Wimperntusche und Nagellack, Lippenstift und Liedschatten, mit Vexierbildern und Lock-Tönen verführt er sein Publikum, ihm jeden Fehler zu verzeihen und sich dabei selbst auf die Schliche zu kommen. Das geschickt ausgeklügelte Seelen-Szenario, dargeboten in chaplinesk erbarmungswürdigem Dilettantismus rührte die Jury, Gregor Mönter zum Kuscheln gern zu haben und ihm zum Dank den PRIX PANTHEON 2002 zuzuerkennen.

Die Jury des Prix Pantheon

 

 

zur homepage von Gregor Mönter:
www.gregormoenter.de

 


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