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Prix Pantheon Jurypreis 2005 "Frühreif und Verdorben" |
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"Über Andreas Thiel wurde geschrieben, er sei der schwärzeste Politiksatiriker der Schweiz, gleichzeitig aber auch ein poetischer Schwärmer. Der Lustknabe der Dichtergötter und Revisionist des literarischen Kabaretts. Ein Dandy mit ruhigem Blick, mit scharfer Zunge und gefährlichen Gedankengängen. Seine Sprache sei messerscharf, seine Texte philosophisch und frech, auch habe er den Mut und die Lust am Scheitern. Er empfehle die Aufrechterhaltung der Moral als lustvolles Mittel, dem Tod trotzig ins Auge zu schauen. Er sehe zwar aus wie ein Engel - seine Werke jedoch seien teuflisch provokativ, scharfzüngig, respektlos und gut recherchiert. Der Intellekt sei seine erogene Zone, die Sprache sein Laufsteg, Charme und Eleganz sein Kostüm, aber die Respektlosigkeit sei seine Herrin.
Alles stimmt, meint die überzeugend provozierte Jury der 11. German-Spaß-und-Satire-Open nach dem grandios irritierenden, locker messerscharfen und zisiliert rabenschwarzen Auftritt von Andreas Thiel im Bonner Pantheon-Theater und fügt mit der Verleihung des PRIX PANTHEON 2005 in der Kategorie "Frühreif und Verdorben" einen Ansporn zur erfrischend unbekümmerten Anspitzung des satirischen Stachels hinzu!" (Laudatio der Jury) nächster Auftritt im Pantheon: 8.7.2012
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