Gesang, Geschichten und große Momente

Die ganze Bandbreite des LiedermacherSommers changiert zwischen Pop und Satire, Spaß und Tiefe; zwischen Alltag, Politik, den kleinen und den ganz großen Gefühlen. Eine Reihe auf der Genießerseite des Lebens, die naturgemäß nicht nur die reinen Musikfans sondern auch das vom Pantheon gepflegte Kabarett- und Comedy-Publikum auf seine Kosten kommen lässt. Denn die kleinkunstkompatible Schnittmenge ist schnell erreicht: schräger Spontanwitz und scharfe Spitzen würzen auch die Zeit zwischen den Songs und lassen weitere Funken zwischen Bühne und Publikum überspringen.

Es darf also gelacht und nachgedacht, gefühlt und gefeiert werden, in lockerer Atmosphäre, mitten unter Gleichgesinnten.

Termine

  • 25.
    April
    Donnerstag
    20:00

    Monsters of Liedermaching - "Aufnahme? Läuft!"

    Frühjahrstour 2019

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Fabian Timm


    Deutschlands erste Liedermacherband steigt wieder in den Tourbus! Es geht auf große Reise durch exquisite Clubs, um magische Sitzpogo-Partys im schillernden Unplugged-Gewand zu zelebrieren. Das rasante Sextett lädt ein, zum Schwelgen und Moshen.

    Besonders wundervoll daran: Nachdem sie im letzten Jahr ihr 15jähriges Jubiläum gefeiert haben, starten sie 2019 frisch wie der Frühling mit einem monströsen Energie-Update!
    Es werden Dinge geschehen, denn der Blick ist nach vorn gerichtet: Nachdem sie auf ihrem letzten Album „Für alle“ mit Studioversionen ihrer Lieder überraschten, gehen sie diesen April wieder mit Aufnahmegräten und Publikumsmikrophonen auf Tour, um ihre neuesten Song-Kreationen für ihren kommenden Tonträger live mitzuschneiden. In allen Clubs und mit allem Drum und Dran. Ausgelassene Atmosphäre ist erwünscht, denn die Magie dieser Abende wird für die Ewigkeit festgehalten. Das wird traumhaft!

    Fraglos: Im Gepäck haben die Monsters natürlich neben ihrer neuesten Perlen auch erlesene Evergreens all ihrer Alben, vom Debüt "6 Richtige" bis zu „Für Alle“. Allesamt Kleinode der melodischen Braukunst!

    Die Monsters bieten auf ihren Ballnächten ein Sammelsurium schillernster Lieder, kommende Klassiker und bizarre Ausflüge in den kruden Kosmos der Monsters: Feuerwehrleute, Socken, To do Listen, Türen, Cola Korn, Sonnenschein und Photoshop als Erziehungsmaßnahme; zwischen Western, Rock und sanften Balladen finden sie den Morgenstern und lehren die hohe Kunst des Auftragskillers! Rauschende Feste, die Spaß machen und Trübsal wegblasen.
    Fakt bleibt: Monsterskonzerte sind lang, aber sehr kurzweilig. Definitiv sei versprochen: Das wird alles dufte! So, wie es sich eben gehört.
    Hört mit, macht mit, die Aufnahme läuft!


    Bild © Florian Berger





Mai

  • 01.
    Mai
    Mittwoch
    20:00

    Simon & Jan mit Vielharmonie - Halleluja!

    Sechs Philharmoniker begleiten das preisgekrönte Duo durch sein Programm

    Spielstätte
    Pantheon

    „Zwei Engel sind vom Himmel gefallen. [...] Froh, einfach nur froh ist der geneigte Zuschauer, dass die beiden begnadeten Liedermacher Simon & Jan den Weg zur Erde gefunden haben.“ (Bonner Rundschau, 2017)
    Und sie haben jemanden mitgebracht. Der Himmel war voller Geigen, da haben sie sich kurzerhand ein Streichquartett eingepackt. Und Teufels Beitrag? Zwei Hörner sind auch von der Partie. Simon & Jan mit Vielharmonie – sechs Philharmoniker begleiten das preisgekrönte Duo durch sein Programm – Halleluja!
    Einmalig – vier Tage, vier Orte, vier Konzerte!
    Bei einer eher zufälligen Begegnung auf der Bühne passierte es: Es war Liebe auf das erste Lied. Sie nahmen zusammen die EP „Weil ich kann“ auf, dabei entstand der Wunsch, auch gemeinsame Konzerte zu spielen. Denn in Einem waren sich alle einig: Heilige Scheiße, ist das spannend! Sinfonische Klänge heben den Hörer himmelwärts und in den besten Momenten vergisst er, dass er – sanft angeschubst von Simon & Jan – die gesamte Strecke wieder hinunterfallen wird. Doch er fällt weich, um kurz darauf vom pumpenden Beatbox-Beat hart getroffen zu werden. Wann zur Hölle waren Sie zuletzt in der Kirche und es war alles andere als langweilig? Haben Sie jemals zuvor ein kathartisches Konzert besucht? Classic meets Pop war gestern. Was hier passiert, geschieht auf Befehl von ganz oben – Halleluja!



  • 23.
    Mai
    Donnerstag
    20:00

    Lars Reichow - Wunschkonzert - Best of Klaviator

    Spielstätte
    Pantheon

    Dieser Termin ist auch im Abo erhältlich.

    Kabarett- und Entertainmentabo Mai bis Oktober 2019 · Lars Reichow 23.5. Abo · Hagen Rether 16.6. Abo · Varietéspektakel 31.8. Abo · Stunk Unplugged 11.9. Abo · Katie Freudenschuss 10.10. Abo

    Zusammen für nur 88,5 €

    Aboticket jetzt kaufen

    Es ist Zeit, alles zu geben, nichts zurück zu halten.
    Erst wenn das letzte Liebeslied erklungen ist, wenn die letzte Pointe euer Zwerchfell erschüttert hat, wenn der letzte Ton verklungen und die letzte Silbe gesprochen, wenn alle Frauengeschichten gebeichtet, wenn alle Männer entlarvt, alle Haustiere vertont wurden, wenn alle Politiker fachgerecht zerlegt worden sind, wenn das letzte Wort gesprochen und der letzte Ton verklungen, dann werdet ihr sehen, dass kein Wunsch mehr offen geblieben ist – und kein Auge trocken.
    Man kann Reichow dabei zuschauen, wie er sich selbst die Wünsche von den Lippen abliest. Nie war so viel BESTES in einem Programm.
    Nie wurde Sprache und Musik klaviatorischer verbunden.
    Nie wurde so viel nach Luft geschnappt wie in diesem Programm.
    Lars Reichow, der vielfache Preisträger, Radio- und Fernsehmoderator zeigt die ganze Bandbreite seines künstlerischen Potentials als Kabarettist, Comedian, Pianist und Sänger. Und er zeigt Haltung: Klare Worte gegen Nationalismus, Rassismus und ein Bekenntnis für ein weltoffenes Denken und Handeln. Ein unterhaltsamer und genussvoller Abend.
    Lars Reichow und sein Best of Programm „Wunschkonzert“ – ein sehr guter Grund, um sich mit der Wirklichkeit zu beschäftigen.



Juni

  • 12.
    Juni
    Mittwoch
    20:00

    Falk · Jakob Heymann - Doppelkonzert

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Fabia Widmann & zur Verfügung gestellt von www.liedermacherfalk.de


    Ein Doppelkonzert der besonderen Art und fast schon Tradition im Rahmen unseres Pantheon-LiedermacherSommers - Jakob Heymann & Falk: Das Improvisationstalent und die frechste Schnauze weit und breit gemeinsam auf der Bühne!


    Bild © zur Verfügung gestellt von www.liedermacherfalk.de


    Wo die Gemeinheit zur Kunstform erklärt wird: Falk ist auf großer Deutschland-Tournee! Mit kabarettistischem Feinsinn und herzlichstem Hassen randaliert er zur Zeit so intelligent wie wohl kaum ein anderer Liedermacher auf den Bühnen dieses Landes. Ob subtil oder krawallig, smart oder knallhart auf den Punkt - Falk denkt was er will und singt was sonst keiner sagt. Dass so ein kleiner Psychopath noch in jedem von uns steckt, hat man ja lange schon geahnt, doch was könnte unterhaltsamer als diese Lieder daran erinnern? Seine Pointen zerlegen zielsicher jedes noch so liebgewonnene Vorurteil und unter ihrem fast britischen Humor sind seine Kurzgeschichten in Liedlänge zugleich auch mal schmerzhaft ehrlich und wehmütig wahr. Dass Falk so ganz nebenbei ein großes Panorama unserer Zeit und ihrer Widersprüchlichkeit entwirft, bemerkt man spätestens beim zweiten Hören. Dass das bis zum Zerreißen komisch sein kann, spürt man live ab der ersten Sekunde!

    Auszeichnungen:
    Förderpreisträger der Liederbestenliste 2015
    Förderpreisträger der Hanns-Seidel-Stifung 2015
    2. in der Kategorie Singer/Songwriter beim 33. deutschen Rock- und Poppreis 2015
    Gewinner Kabarett Kaktus 2016
    Gewinner Turiseder Troubadorum 2017


    Bild © zur Verfügung gestellt von www.jakob-heymann.de


    Jakob ist ein Songpoet, ein Liedermacher und Kabarettist, ein Unterhaltungskünstler und Querdenker. Zeuge einer Generation die sich zu verlieren scheint aber voller Hoffnung ist. Seine Musik ist Handwerk und Kunstgriff zugleich. Sie entsteht auf der Bühne und im Publikum, schraubt sich direkt in die Seele und nistet sich dort auf wundersam selbstverständliche Weise ein. Mit der Stimme als Weltempfänger macht er die kleinen Dinge groß und umgekehrt. Sein zentrales Thema: Das Mensch-Sein - in all seiner Dummheit, in all seiner Schönheit, in all seiner Widersprüchlichkeit. Der Humor seiner Texte ist liebevoll und zärtlich aber auch bissig und schonungslos. Mit seinem neuen Programm "Generation Ich" schockiert und begeistert der junge Liedermacher das Publikum auf seine ganz eigene Art. Dabei verzichtet er keineswegs auf musikalische Vielfältigkeit und Improvisation. Er nimmt sich die Freiheit, der zu sein der er sein will, oder der zu sein der er sein muss, um eben das zu sagen was er zu sagen hat.


    Hinweis: bestuhltes Konzert



  • 18.
    Juni
    Dienstag
    20:00

    Florian Franke - Mond

    Spielstätte
    Pantheon Lounge

    Florian Franke ist der Jazzer unter den Deutsch-Poeten. Denn er weiß, wie sie funk- tioniert, die Radio-Gegenwart. Refrain, Bridge, Refrain. Dazu am Besten noch ein Wort in der Hook, das Widerhaken hat. Weil er hängen bleiben will, der Pop. Franke hat all das gelernt in seinem Musikstudium an der Mannheimer Popakademie. Aber sobald man etwas weiß, kann und beherrscht, ist es Zeit es zu sprengen. Zum Beispiel mit einem kleinen Orchesters, und mit Rhytmenwechseln und Melodien, die sich einem so elegisch in die Ohren gießen, dass sie sich eben nicht festsetzen, sondern - viel, viel besser - einen mitnehmen. In die Ferne, die nicht selten der Ort ist, an dem man bei sich selbst ankommt. Weil man sich endlich in der Totalen sieht.
    MOND heißt das Album, für das sich der Wuppertaler Nostalgiker von Chansons und alten Schlagern hat inspirieren lassen. Udo Jürgens schimmert in Frankes Arrangements aber immer nur als Zündfunke durch. Der Multiinstrumentalist, der von Rasseln, über Klavier und Xylophon bis hin zum Glockenspiel viele Instrumen- te seines Werkes selbst eingespielt hat, lebt ganz im Jetzt. Und trotzdem sieht man ihn beim Hören von MOND seitwärts große Showtreppen hinuntersteigen.
    Der Titelsong seines Albums wird begleitet von den Streichern des Royal Street Orchestras, und erzählt eine Geschichte vom nicht Fortkommen. Wie die Erde sei- nen Trabanten nicht los wird, wird Franke eine gewisse Sehnsucht nicht los. „Der Zeit scheint egal wie oft wir vergessen“, singt er und, dass wir alle „vom Teufel be- sessen“ versuchen etwas zu spüren. Oh, wie Recht er doch hat. In „Was bleibt und was nicht“ ist Frankes Stimme das eindrucksvollste aller Instrumente. Über sanft, jazzigen Perkussionen singt er vom größten Missverständnis der Menschheit: Das Leben ist kein Lauf ins Ziel, sondern ein jeden Tag wieder neu starten müssen. Und dennoch singt er: „Ich bin immer noch ein Träumer, hoffnungsloser Optimist, der
    PROMO- UND PRESSETEXT
    das Gute in sich trägt, und all das Schlechte schnell vergisst.“ Den Text schrieb er, nachdem er sich mit Freunden austauschte, die zu festen Arbeitszeiten Sicherhei- ten erwirtschaften, und nicht - wie er - all ihr Kapital in die schönste aller Unsicher- heiten - die Kunst - investieren. Er stellt fest: Es ist egal, was man macht, ein wenig wird man immer das Gegenteil vermissen.
    Franke hat sein Leben schon früh der Musik verschrieben. Als Kind sang er als Solist in der Wuppertaler Kurrende, und tourte mit ihr durch Europa. Als Jugendlicher gründete er eine Rockband, nur um nach dem Abitur als Hotelpianist und Studio- sänger zu arbeiten. Seit 2017 tritt er nun solo auf. „Stadtge üster“ heißt sein selbst- veröffentlichtes Pop-Debüt, das ihm bereits Airplays auf sämtlichen Radiostatio- nen einbrachte, eine Show als Support für Philipp Dittberner und eine eigene Tour durch Deutschland und die Schweiz. Gleich drei Mal hintereinander füllte er 2017 das Auditorium Stravinski in Montreux. Von der gelebten Unstetigkeit handelt auch sein bluesiges „Melancholie“. Eine Beziehung muss scheitern, weil zwei Liebende - und damit immer irgendwie auch zwei Leidende - zwei zu unterschiedliche Ta- gesabläufe haben. „Und scheiß egal wie oft die Beiden sich bekriegen, den Kuss haben sie niemals bereut.“ Es ist Frankes unverstellte Art und Weise, sowie seine unfassbar berührende Stimme, die einen von MOND nicht fortkommen lassen. So wunderbar kann die Gegenwart also klingen, wenn man sie nur lässt.



  • 19.
    Juni
    Mittwoch
    20:00

    Köster & Hocker - Wupp

    Das neue Programm!

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Axel Schulten


    Wupp – do sin se widder, die melancholischen Frohnaturen Gerd Köster und Frank Hocker mit ihrem nunmehr neunten Bühnenprogramm „Wupp“. Im September 2018 wurde ihnen in Mainz der „Liederpreis 2018“ verliehen, von einer der Kölschtümelei unverdächtigen Jury aus den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    „Das hat die Sprache verdient“, stellen die beiden fest, „und wir auch.“ Das neue Programm besteht neben Köster/Hocker-Songs aus eingekölschten Cover-Versionen aus dem Lieblingslieder-Fundus der beiden: von Bonnie „Prince“ Billy über Ray Davis, Rod Steward, Iggy Popp, Tom Waits bis Frank Zappa.

    Ergänzt durch den fantastischen Friesen Helmut Krumminga entsteht wieder eine Gefühlswelt zwischen saftiger Lebenslust und Spielfreude, tröstendem Sarkasmus, vollem Ernst und einer Prise kerngesunder Blödelei. Zwei Gitarren, eine Stimme: Wupp.


  • 26.
    Juni
    Mittwoch
    20:00

    Götz Widmann - Zeitreise - 25 Jahre unanständige Lieder

    13. Pantheon LiedermacherSommer

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © zur Verfügung gestellt von www.goetzwidmann.de


    Götz Widmann ist Liedermacher, aber einer, der lieber den Mittelfinger als den Zeigefinger erhebt. Exemplare dieser Gattung sind ausgesprochen selten, was einen Abend mit dem Punk unter den Songpoeten zu einem so besonderen Erlebnis macht. Es ist meistens hochgradig amüsant, manchmal schockierend, immer aber extrem erfrischend einem wirklich unabhängigen Geist zu lauschen, der gegen Maulkörbe aller Art allergisch ist, sich vor keinen politischen Karren spannen lässt und Denkverbote egal aus welcher Richtung mit seinem Witz einfach beiseite fegt.

    Ehrlichkeit war ihm immer wichtiger als ein gepflegter Umgangston, seine Wortwahl ist ein Alptraum für jeden Deutschlehrer. Trotzdem haben Götz Widmanns Songs ihre ganz eigene sprachliche Eleganz. Und bei aller Bosheit durchzieht sein mittlerweile 18 Alben umfassendes Gesamtwerk vor allem eine radikale Menschenliebe, ein niemals müde werdender Aufruf zum eigenständigen Denken, eine tiefe Verneigung vor dem Recht des Individuums zur Gegenwehr gegen die verdummende Eindimensionalität unserer Zeit.

    Vor 25 Jahren gründete er mit seinem Partner Kleinti das Duo Joint Venture. Vor 15 Jahren erschien sein sicherlich einflussreichstes Album „Drogen“. Zeitreise – ein liebevoller Blick zurück, viele viele Songs von früher, immer noch frappierend aktuell.


    „Das Lebensgefühl, welches Götz Widmann vermittelt, ist trotzig, rotzig, fordernd, frivol, von einer unbezwingbaren Liebe zur Freiheit und zum Exzeß bestimmt, aber auch durchdrungen von zwischenmenschlicher Klugheit, robuster Weltweisheit und anrührender Verliebtheit“ (Junge Welt)


    Bild © zur Verfügung gestellt von www.goetzwidmann.de





  • 28.
    Juni
    Freitag
    20:00

    Prix Pantheon Jurypreis 2019!

    Lennart Schilgen - Engelszungenbrecher

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Harald Kirsch


    Der frischgebackene Jurypreisträger des Prix Pantheon 2019:
    Hier die Begründung der Jury:
    „Lennart Schilgen zeigt uns, wie leise man schreien und wie eindrücklich man flüstern kann. In kunstvoll gebauten Liedern präsentiert er seine ebenso kunstvoll gebauten Verse. Mit fragendem Blick, als wäre er über der Welt, die er besingt, selbst erstaunt, zeigt er uns mit wunderbarer Präzision, was Jäger und Reh unterscheidet und wie tief das Gefühl bei der Suche nach einem Kaugummipapier sein kann. Mit kleinen Beobachtungen zu großen Gefühlen berührt, belustigt und beseelt er sein Publikum.“


    Einmal den Kopf schief gelegt, schon sieht die Welt ganz anders aus – Lennart Schilgen findet Blickwinkel, aus denen das vermeintlich Feststehende auf einmal wackelig erscheint. Und bringt es dann in seinen Liedern zum Kippen: Vom Tragischen ins Komische, vom Schönen ins Schräge. Oder auch mal umgekehrt.
    Mit Wortwitz und Ironie singt er über innere und äußere Schweinehunde, Black-Metal-Bands, die Liebe und alle anderen, die sich nicht wehren können. Die gute Nachricht ist: meistens will man sich gar nicht wehren. Sondern lieber verhalten mitsingen, schließlich sind die Melodien so hübsch eingängig. Gelegentlich ist das sogar erlaubt, oft scheitert es aber daran, dass es anders weitergeht, als vermutet: mit verwegenen Reimen und Zeilensprüngen dreht er sich selbst das Wort im Munde um, wird vom Draufgänger zum Dran-Vorbei-Schleicher oder vom halben Hemd zum Hooligan.
    Dazu spielt er abwechselnd Klavier und Gitarre, versiert und vielseitig, mal zart, mal rabiat – aber stets im Sinne der Texte, vorgetragen mit grundsolider Heiterkeit und bisweilen bedenklichem Mienenspiel. Was dabei herauskommt ist subtiler Wahnsinn zum Wohlfühlen. Oder, um es mit dem letzten Satz seines Pressetextes zu sagen: Geschichten, wie sie das Leben gerne geschrieben hätte.



August

  • 15.
    August
    Donnerstag
    20:00

    Fee Badenius & Band - Feederleicht

    Liedermacherin mit Musik für Ohren, Kopf und Herz

    Spielstätte
    Pantheon Lounge

    Bild © © Steffen Suuck


    Fee Badenius (*1986) lebt und arbeitet im Ruhrgebiet. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Kleinkunstpreise, u.a. der Meißner Drossel, der Sulzbacher Salzmühle und des Obernburger Mühlsteins. Sie hat bereits in mehreren TV-Formaten mitgewirkt, darunter NUHR ab 18, Nightwash und Ladies Night. Das Video ihres Auftritts bei NUHR ab 18 erreichte bei Facebook mehr als 10 Mio. Aufrufe.

    Fee Badenius ist insofern eine Rarität in der Kabarett-und Kleinkunstlandschaft, als sie auf die üblichen, bewährten Mittel des beißenden Spotts, der verächtlichen Ironie, der lärmenden Aggression verzichtet. Sie ist im Gegenteil von einer so ganz und gar unangestrengten, liebenswerten Natürlichkeit und Zimmertemperatur, dass man sie sofort mag und sich in dem, was sie vorträgt, bereitwillig gespiegelt findet. Aber Achtung: Nachdem sie mit ein paar subtilen, sprachlich erstklassigen, aber inhaltlich einigermaßen harmlos-heiteren Liedern das volle Einverständnis des Publikums gewonnen hat, zwingt sie es ebenso milde, aber bestimmt, sich selbst zu betrachten – und schon ist jeder ideologische Widerstand zwecklos und das Wohlbefinden nachhaltig gestört.

    Sie sieht mit dem Herzen, ohne kitschig oder belanglos zu werden, erhebt sich, wo sie kritisch wird, nicht über ihr Publikum und grenzt sich doch freundlich, aber bestimmt ab, wo es nötig ist – von ihrer Freundin ebenso wie von militanten Vegetariern und allem ideologisch Verbohrten.

    Bei Fee Badenius, und das ist selten, klappt beides, Wort und Musik: Ihr fallen originelle, durchaus außergewöhnliche Texte ein, die sie mit Tonfolgen versieht, deren Abfolge man nicht schon ahnt, bevor sie tatsächlich erklingen. Wunderschön begleitet werden ihre Lieder von Johannes Still an Piano und Akkordeon, Jochen Reichert am Kontrabass und Christoph Helm an Schlagzeug und Percussion.

    Ein Ohrenschmaus, der lange nachhallt und Ohren und Herzen erfüllt.
    Ihre Alben „Feemansgarn“ (2012) und „Feelosophie“ (2014) und „Feederleicht“ (2016) erschienen im Reimkultur Musik- verlag. © Fee Badenius, 2016

    »... Fee Badenius besticht mit ihrer faszinierend-außergewöhnlichen Stimme und einer hohen Bühnenpräsenz. «
    — C. Bechtel, Amtsblatt Lemförde

    »Schon mit wenigen Tönen hatte sie Augen und Ohren, Kopf und Herz ersungen. Fee Badenius singt beglückende Ich-Ge- schichten empfindsam, heiter und stark - außerordentlich!«
    — Frank Dostal, Gema-Aufsichtsrat

    »Fee Badenius besitzt die Fähigkeit, das Publikum mit ihrer Stimme und der Anmut ihrer Erscheinung in ihren Bann zu ziehen: Eine Fee, die verzaubert und Wunder wirken kann. Ihre Texte schleichen sich von hinten an, kommen um die Ecke und überraschen mit feinen, kleinen Boshaftigkeiten.«
    — Thorsten von Wahlde, Leiter des Köln Comedy Festivals

    »... duftig dahingetupfte, lyrisch freche Gedankenflüge...«
    — K. Krämer, Saarbrücker Zeitung



September

  • 04.
    September
    Mittwoch
    20:00

    Bonnpremiere des neuen Programms:

    Sebastian Krämer - Im Glanz der Vergeblichkeit - Vergnügte Elegien

    Chansons

    Spielstätte
    Pantheon

    Man weiß nicht, wer mehr zu bedauern ist, der Jammerlappen oder die, die er naß macht – während sich zeitgenössischer Deutschpop in der Exaltierung von Emotionen gefällt, verlegt Sebastian Krämer sich aufs Gegenteil: beispielhafte Contenance als Umzäunung beispielloser Abgründe. Vergnügte Elegien (ein Genre, das zu diesem Zweck eigens erfunden werden mußte) führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein – je nachdem, wie man es anrichtet.
    Die Quellen, aus denen diese etwas anderen Stimmungslieder schöpfen, sind dunkel. Dramatis personae: eine Puppe im Garten, eine Skulptur von Barlach, die Kinder einer geläuterten Hexe im Linienbus, Mops und Bienenstich. Was sich in den Augen dieser Figuren spiegelt wie die Lichter vorbeihuschender Fahrzeuge bei Nacht, erreicht uns nur als dumpfe Ahnung. Mediale Katastrophen verstauben auf Wiedervorlage; Krämer macht sich seine Sorgen noch selber. Und wie sich das für Sorgen so gehört, ist er noch nicht mit ihnen fertig geworden. Unter der Oberfläche beschwingter Melodien und eleganter Erzählungen schwelen Unheil, Trauer, Verlorenes, Vergebliches. Hobbies: in Kannibalen- Kochrezepten stöbern und alte Deutschklausuren orchestrieren.
    In den Kommentaren gibt sich Krämer kapriziös, in den Liedern lieblich bis derb. Sein musikalisches Vokabular reicht von Swing bis Wiener Schule. Und je burlesker die Fassade, desto filigraner die Botschaft. Das ist Klagen auf hohem Niveau.

    Presse und Künstlerkollegen über Sebastian Krämer:

    Es ist ein großer Abend des blitzenden Wortwitzes und der schillernden Moll-Melodien. [...] Himmlisches Sentiment trifft irdische Lakonie. (Der Tagesspiegel)

    Hintergründig, schwarzhumorig, anspielungsreich [...] sprachlich grandios [...] ein musikalischer Alleskönner!
    (Andreas Göbel im RBB Kulturradio)

    „Sebastian Krämer ist ein Hochgenuß. In einer Riege mit Morgenstern, Ringelnatz und Kreisler. Glücklich das Land, das Talente schon zu Lebzeiten erkennt.“ (Eckart von Hirschhausen)

    „Das durchbricht gleich mehrere Schallmauern - Sowas gibt’s tatsächlich noch nicht. Krämer ist eine Art Paganini der Chansonniers“ (Danny Dziuk)

    „Für mich der krasseste lebende Songwriter, den es gibt, und ein Genie!" (Oliver Polak)

    „Krämer genießt es, seine Zuhörer an der Nase herumzuführen und sich dabei erwischen zu lassen. In seinen Liedern,
    Gedichten und Texten legt er falsche Fährten, er schlägt Haken vom Tiefsinn zum Wahnwitz, vom schwarzen Humor zum lichten Aphorismus, von der Philosophie zum Kalauer.“ (Gerd Blase, Allgemeine Zeitung Rhein Main)

    „Bei Krämers Nummer fängt die Glitzerwand des Bühnenbilds überhaupt erst an, in Show- Glamour zu strahlen.“ (Susanne Bruha, Inforadio rbb)

    „...so berauschend wie ein Beatles-Song vom Weißen Album“ (Michael Lohse, WDR 5) „Seine sprachgewaltigen Texte heizen den Gehirnwindungen ein.“ (zibb, rbb-TV)

    „Schwindelerregende Erkenntniskaskaden und Pirouetten auf der Tastatur.“ (Thekla Jahn, DLF)

    „Großartig dargeboten, fantastisch gereimt.“ (Joseph Wälzholz, Die Welt) „Donnernd-krachende Klavierakkorde“ (Dresdner Neueste Nachrichten)

    „Sebastian Krämer ist so von der Muse geküsst, dass es schon fast unanständig ist.“
    (Ingo Börchers, WDR 5)

    „Es fällt schwer, bei Sebastian Krämer nicht in Superlative zu verfallen.“
    (Meisenberger, Passauer Neue Presse)


    Auszeichnungen (Auswahl)
    Deutscher Musikautorenpreis 2017
    Deutsch - Französischer Chansonpreis 2017
    Deutscher Kabarettpreis (Sonderpreis) 2012
    Deutscher Kleinkunstpreis (Chanson) 2009 German-International-Poetry-Slam-Champion (Einzel) 2001 + 2003 1. Preis Bundeswettbewerb Gesang (Chanson) 2003



  • 28.
    September
    Samstag
    20:00

    MAWI Concert präsentiert:

    Heinz Rudolf Kunze - Wie der Name schon sagt

    Das neue Soloprogramm

    Spielstätte
    Pantheon

    Heinz Rudolf Kunze erfindet sich nach über 30 Jahren auf der Bühne und unzähligen ausverkauften Shows mit Band und Streichern noch einmal ganz neu – akustisch und so persönlich wie nie präsentiert er sich in seinem neuen Soloprgramm "Wie der Name schon sagt”.

    Seine Hits kennt jeder:
    Dein ist mein ganzes Herz
    Mit Leib und Seele
    Finden Sie Mabel
    Meine eigenen Wege
    Aller Herren Länder
    Lola
    Alles was sie will
    Leg nicht auf

    Die Liste ließe sich um ein Vielfaches erweitern. 36 Studioalben zeigen, dass Heinz Rudolf Kunze seit rund 40 Jahren zu einem der wichtigsten politischen Songschreiber und deutschen Rockpoeten gehört. In seinem neuen Soloprogramm zeigt sich der Rockpoet so persönlich wie noch nie! Im Gepäck hat er seine großen Hits, musikalische Raritäten und Lieblinge, Geschichten und lustige Anekdoten. Die Fans dürfen sich auf alte und neue Songs in einem neuen Gewand freuen!


    Bild © © Martin Huch


    Konzertende ca. 22:45 (keine Pause)


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