German Spass- und Satire-Open

Rückblick: 2017 | 2016 | 2015 | Alle bisherigen Preisträger und Nominierten

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PRIX PANTHEON 2018
24. German Spass- und Satire-Open


Foto v.l.n.r.: Herr Schöder, Tahnee, Hugo Egon Balder und Moderator Tobias Mann. (Fotograf: Harald Kirsch)

Prix Pantheon 2018 - Termine:

im WDR Fernsehen:
Freitag, 8. Juni um 23:30 Uhr

im WDR5 Hörfunk:
Freitag, 8. Juni von 21:05 - 23:00 Uhr - Prix Pantheon - Das Halbfinale
Samstag, 9. Juni um 15:05 Uhr Das Finale in der "Unterhaltung am Wochenende"



Hugo Egon Balder ist "Reif & Bekloppt (Sonderpreisträger)

Der am 22. März 1950 in West-Berlin geborene Schauspieler, Musiker, Sänger, Autor, Kabarettist, Produzent und Moderator Hugo Egon Balder erhält den Prix Pantheon 2018 in der Sparte „Reif & Bekloppt“, Sonderpreis der Jury - dotiert mit 4.000 Euro.

In der Begründung der Jury heißt es: Hugo Egon Balder behauptet von sich selbst lediglich ein Gaukler zu sein. Vor 30 Jahren (8. April 1988) stellte Hugo Egon Balder mit dem hemmungslosen Quatsch seiner RTL-Show „Alles Nichts Oder“ erstmalig die deutsche Fernsehlandschaft auf den Kopf. Bis heute hat er sie mehrfach auf links gedreht und ein Ende ist nicht in Sicht. Er war schon multimedial, als das Wort noch nicht in aller Munde war.

Rückblickend auf seine Tätigkeit als Moderator ist er überzeugt, dass seine Sendung „Tutti Frutti“ im Grunde Kabarett gewesen sei und er damit viel für Europa getan hätte. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedy- und Fernsehpreis wurde er jedoch für eine andere Show, die er erfunden hatte: „Genial daneben“.

Ob als Produzent von „RTL Samstag Nacht“ oder als Entdecker junger Talente - u.a. Carolin Kebekus – er ist immer Motivator, auch wenn er schon vor Jahren als Schauspieler bei „Pastewka“ seinen Tod vorgetäuscht hat, um der Steuerfahndung zu entgehen. Alle Facetten, die die Comedy- und Kabarettszene heute prägen, wirken wie einzelne Puzzlesteine aus der Biographie von Hugo Egon Balder.

Fügt man sie zu einem Starschnitt des Multitalentes zusammen, strahlt uns ein immer noch rastloser Gaukler an, als wollte er uns sagen: „Unser Job ist es, die Leute zum Lachen zu bringen. Egal wie.“ (Zitat Hugo Egon Balder)


Tahnee ist "Frühreif & Verdorben" (Jurypreisträgerin)

Die 5köpfige Fachjury unterVorstitz der Jurypräsidentin Susanne Pätzold begründete die Preisvergabe an die Comedienne wie folgt:

"Sie trägt keinen Overall, sie hat keine Kurzhaarfrisur und sagt nicht Tschaka Tschaka.
Sie ist schöner als die von ihr parodierten Heidi Klum, Helene Fischer und Silvie Meis, aber vor allem ins Auge fällt: Sie hat Haltung, Humor und sie beherrscht ihr Handwerk! Tahnee hinterfragt Geschlechterrollen, sie schöpft Pointen aus ihrem Coming Out und ihr gelingt es, das Tiefe an der Oberfläche zu verstecken, das Politische im Privaten aufzudecken. Um es mit ihren eigenen Worten zu sagen: Sie gibt romantisch auf die Fresse!!!!



Livetermin im Pantheon am 3.5.2019


Herr Schroeder ist "Beklatscht & Ausgebuht" (Publikumspreisträger)

Das Pantheonpublikum konnte sich den Zitat „Beamten mit Frustationshintergrund“ durchaus als seinen Lieblingslehrer vorstellen, denn "Herr Schröder" spielt mit den Pauker-Klischees mit solch schalkhafter Erzählfreude, dass man im Nachhinein seine eigene Schulbank noch mal von Herzen drücken möchte. Johannes Schröder war Lehrer, nun ist er Lehrerdarsteller. Sicher ein Verlust für seine Schüler, aber welch ein Gewinn für die Kabarettbühnen. Herr Schröder ist auf Tour mit seinem Programm "WORLD OF LEHRKRAFT - Ein Trauma geht in Erfüllung"
Livetermin im Pantheon am 13.4.2019




Moderiert wurden die beide Prix Pantheon-Abende wie schon im letzten Jahr von Tobias Mann, dem unermüdlichen Wanderer zwischen der Kabarett- und Comedy-Welt.

Am Halbfinal-Abend, traten am 5. Juni folgende 10 Kandidaten gegeneinander an:


Helene Bockhorst // Tan Caglar // Marcel Mann // Bernard Paschke // Vincent Pfäfflin // Frau Rotkohl // Salim Samatou // Herr Schröder // Tahnee // Jan van Weyde




Medienecho:

Bericht über die Vorbereitungen zum Prix Pantheon im General-Anzeiger vom 5.6.18

Artikel über die Verkündung des Sonderpreisträgers Hugo Egon Balder im General-Anzeiger vom 30.5.18

Infos über die Sendungen im TV und Hörfunk und ein Livestream des Halbfinales gibt es hier


Prix Pantheon Preisträger Live

  • 30.
    August
    Donnerstag
    20:00

    12. Pantheon LiedermacherSommer:

    Simon & Jan · Götz Widmann · Danny Dziuk · Jakob Heymann · & Sofa-Band - Simon & Jan und ihre Lieblingsliedermacher 2018

    Spielstätte
    Pantheon

    Das Liedermacherduo aus Oldenburg lädt wieder ein. Zum vierten Mal nach den grandiosen Liedermachergelagen im August 2015 und Mai 2016 und 2017. Und wenn sie einladen gibt sich die Creme de la Creme der deutschen Liedermacherszene die Klampfe in die Hand.

    Simon & Jan (u.a. Prix Pantheon 2014, Deutscher Kleinkunstpreis 2016, Bayerischer Kabarettpreis 2016) führen bereits im vierten Jahr durch einen Abend mit einer Auswahl ihrer Lieblingsliedermacher. Sie spielen
    sich gegenseitig ihre Lieder vor, entern gemeinsam die Bühne, schmelzen gemeinsam dahin oder reißen die Bühne ab – das weiß man vorher nie.

    Mit Götz Widmann und Danny Dziuk geben sich in diesem Jahr zwei Institutionen der deutschen Liedermacherszene die Klampfe in die Hand. Ersteren haben Simon & Jan vor ein paar Jahren als Vorprogramm auf seiner Tour durch die Republik begleitet und nun stattet er ihnen endlich einen Besuch ab: ‚Godfather of Liedermaching‘ Götz Widmann.

    Danny Dziuk zählt wohl zu den umtriebigsten Liedermachern der Gegenwart. Wenn sein Name auch manchem fremd sein wird – durch die Zusammenarbeit mit STOPPOK, Annett Lousian, Wiglaf Droste, Axel Prahl und zahlreiche Filmmusiken (etwa für den Tatort) ist wohl jeder schonmal mit seinen fantastischen Liedern in Berührung
    gekommen. Eins steht fest: Wer ihn einmal gesehen hat, merkt sich seinen Namen.
    Die Runde wird komplettiert durch einen der derzeit
    vielversprechendsten deutschen Nachwuchsliedermacher: Jakob Heymann.

    Sicher wird es wieder ein unvergesslicher Abend im Pantheon in Beuel!


    Bild © © Michael J Ruettger


    In der Jurybegründung zum Prix Pantheon heißt es: „Anrührend wie Simon & Garfunkel und überraschend wie Rainald Grebe schaffen es Simon & Jan mit ihren Texten liebevoll Herz und Hirn ihres Publikums zu erreichen. Sie verkörpern die Generation der Liedermacher 2.0 aufs Vortrefflichste.“
    Simon und Jan - ihrem Bann kann man sich nur schwer entziehen.


    Simon & Jan und ihre Lieblingsliedermacher werden immer wieder begleitet von der Sofa-Band bestehend aus Andi Rüttger, Thomas Eickhoff und Ralf Linster.


September

  • 28.
    September
    Freitag
    20:00

    Ohne Rolf - Seitenwechsel

    Das neue Stück!

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Beat Allgaier


    Als sich die beiden Plakatkünstler im Jahre 1999 zum ersten Mal mit ihren Plakaten auf die Strasse stellten, glaubte niemand daran, dass sie in den drauffolgenden Jahren drei erfrischend-komische Programme daraus kreieren würden. Dafür bekamen sie den Prix Pantheon, den Deutschen Kabarett-Preis und den Deutschen Kleinkunstpreis, drei der renommiertesten Kleinkunst-Preise in Deutschland: "Ihr nahezu unerschöpflicher Ideenreichtum, ihre punktgenaue Präzision, ihre sprach-spielerische Leichtigkeit und die philosophische Tiefe ihrer Programme sind so überraschend, phantasievoll und mitreissend, dass man nach einem Programm von OHNE ROLF süchtig nach mehr wird“, schrieb die Jury des Deutschen Kabarettpreises 2015. Und ‚mehr’ gibt es jetzt: In ihrem vierten Stück wechseln Ohne Rolf die Seiten und suchen einen Ersatz, der das Zeug zum Blättern hat.

    Idee / Text / Spiel: Christof Wolfisberg & Jonas Anderhub
    Regie / Dramaturgie / Text: Dominique Müller
    Technik und Ausstattung: Beat Allgaier Anderhub


    "Mit der von ihnen erfundenen ‚erlesenen Komik’ sprengen sie mühelos alle Genregrenzen zwischen Kabarett, Theater und Literatur.“ Jury des Deutschen Kabarettpreises 2015
    „... ein kluger, freundlicher und dabei doch auch ziemlich hinterlistiger szenischer Vortrag über Menschen, ihre Träume und das Theater, das ja nie genug davon bekommt, Menschen und ihre Träume vorzuführen, auch wenn es ihnen dabei den Boden entzieht. Auf jeden Fall ist das grosse Kunst.“
    Verena Stössinger auf theaterkritik.ch, 25.4.2012


  • 29.
    September
    Samstag
    20:00

    Andreas Rebers - Amen

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Janine Guldener


    Nach „Predigt erledigt” und „Rebers muss man mögen”, bildet „Amen” nun den vorläufigen Abschluss der Trilogie des Glaubens. „Amen” ist das Extrakt aus langjähriger Gemeindearbeit, aktuellen Studien und friedlicher Ökumene von München über Wien bis Bagdad, wo Reverend Rebers schon vor durchgeladenen Kalaschnikows Akkordeon gespielt hat.
    Das wird er natürlich auch in diesem Programm tun, also Akkordeon spielen, aber mit ohne Kalaschnikows.
    Rebers ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt und die Dinge benennt, die eigentlich niemand hören will. Da kommt es abseits moralischer Selbstzufriedenheit und Besserwisserei auch schon mal zu Missverständnissen. Aber dieser Mann sagt sich: „Bevor ich überhört werde - werde ich lieber falsch verstanden!”
    In den letzten Jahren hat sich nämlich viel verändert. An den Peripherien westlicher Demokratien brennt die Welt und über das Wolkenkuckucksheim des Establishments, ist mit aller Macht die Wirklichkeit herein gebrochen. Jetzt stellt sich natürlich die Lieblingsfrage der Deutschen:
    WER IST SCHULD??
    Und das in einer Zeit, in der wir vor Lügenpresse, Hass und Angst gar nicht mehr ein und aus wissen. Einige befürchten sogar schon ein viertes Reich. Aber davor steht Reverend Rebers
    und sein ultimativer Gottesdienst. Dazu gibt es tanzbare Kapitalismus Kritik mit Frau Flüchtling, Frau Hammer und Gästen aus längst vergangenen Zeiten.
    Und so wird es sein wie immer. Im Kabarett der radikalen Mitte erkennt man immer etwas wieder, das meiste aber wird uns überraschen. Und so sagte neulich ein Zuschauer aus Boblowitz:
    „Bei Rebers lacht man gut”. AMEN


Oktober

  • 04.
    Oktober
    Donnerstag
    20:00

    Özcan Cosar - Old School - Die Zukunft kann warten

    Das neue Programm!

    Spielstätte
    Pantheon

    „Die Wege die du gehst, laufe ich gerade zurück“ sagte mein Vater. Ich verstand das nie, denn: ab wann läuft man zurück? Und wohin?
    Fragt man ein Kind nach seinem Traumberuf, lautet die Antwort meist: Feuerwehrmann, Superstar oder Hubschrauberpilot. Mit den Jahren vergisst man seine Kindheitsträume und folgt dem normalen Lauf des Lebens. Die Formel ist vorgegeben: Schule, Ausbildung, Studium, Arbeit und dann Rente. Jeder Tag dient dazu, die nächste Zukunft vorzubereiten. Und dabei vergessen die meisten die Gegenwart.
    Özcan Cosar reist in die Vergangenheit, um seine Kindheitsträume wieder zu finden und stößt dabei auf Gedanken und Ideen, die er längst vergessen hat. Daraus werden Geschichten über seine Wandlungsfähigkeit, die er gewohnt leichtfüßig, mit Kostproben seines Schauspieltalents und akrobatischem Können, mit viel Witz und Charme erzählt. Eine Reise zurück in die „Alte Schule“, wobei er unterwegs immer wieder in der Gegenwart ankommen wird.
    Old School - Die Zukunft kann warten.

    „Einsame Klasse. Zu dem großen Maß an Empathie, das Özcan für seine Umgebung mitbringt, kommt die fantastische Körperbeherrschung eines Breakdancers, der eigentlich Ballett lernen wollte.“ Südwest Presse

    2013 Kleinkunstpreis Baden-Württemberg
    2014 Prix Pantheon
    2015 Paulaner Solo
    2015 Tegtmeiers Erben


  • 07.
    Oktober
    Sonntag
    20:00

    Prix Pantheon 2013

    Maxi Schafroth & Friends - Faszination Bayern

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Susie Knoll


    In "Faszination Bayern" geht die Reise heraus aus dem strukturschwachen Allgäuer Raum, über den Lech, bis in die gelobte Universitätsstadt München. Dort begegnet Maxi Schafroth Starnberger Zahnarztkindern in Geländewagen, Münchner Bildungsbürgern in senfgelben Cordhosen und hippen Szene-Pärchen mit Holz-Look-Brillen. Von der BayWa Ottobeuren bis zum Manufactum Gummistiefel-Regal am Münchner Marienhof, Maxi Schafroth bringt uns die Vielseitigkeit des flächenmäßig größten Bundeslandes näher und tritt als bundesweit agierender Kulturcoach für Toleranz und Miteinander ein. Mithilfe von fundierten historischen Belegen sensibilisiert er für die bayerische Geschichte und klärt auf.

    Jury-Urteil zur Verleihung des Prix-Pantheon 2013
    „Was an Maxi Schafroth als erstes auffällt ist die Natürlichkeit, mit der er die Bühne betritt. Ein sympathischer junger Mann aus dem Allgäu, man hört seine Herkunft, er ist aufgewachsen im landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern. Und während wir noch überlegen, welche Geschichte von Heidi und dem Ziegenpeter uns jetzt wohl erwartet, führt uns der Bayer in überraschend perfektem Hochdeutsch in den Alltag der Finanz- und Bankenwelt, in der dazugehörigen Sprache, Bankendeutsch voller Anglizismen und perfider Freundlichkeit. Die Leichtigkeit, mit der der Künstler es schafft eine Welt zu kreieren, lädt den Zuschauer und die Zuschauerin ein, hineinzublicken in diesen Kosmos. Seine Phantasie füttert unsere Neugier und lässt uns schauen, ob wir es sind, von denen er redet. Seine Kritik kommt charmant daher, ist in der Beobachtung genau und trifft ins Schwarze. Leichtigkeit in der Spielfreude - Kreativität im Denkansatz. Er schafft es, eine sinnliche Atmosphäre herzustellen. Musikalisch eine Freude für die Ohren, spielerisch ein Fest für die Augen.
    Maxi Schafroth ist eine Entdeckung. Das junge, kritische, vielseitige Kabarett von heute, so sieht es aus.
    Maxi Schafroth: In den Worten seiner Figuren eine Win Win Situation für das Kabarett."


    Bild © © Susie Knoll




  • 11.
    Oktober
    Donnerstag
    20:00

    Zum letzten Mal mit diesem Programm!

    Sebastian Pufpaff - Auf Anfang

    Prix Pantheon Publikumspreisträger 2010

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Manuel Berninger


    Der Schein regiert die Welt, ob als Zahlungsmittel oder Fassade. Das Wir ist zum Ich verkümmert und fristet sein Dasein in den digitalen Legebatterien von Facebook, Twitter und Spiegel-online. Doch wir sind anders. Wir wissen Bescheid. Noch sind wir wenige, doch wir werden mehr. Schon mit der Entscheidung, sich eine Live-Show ansehen zu wollen, brechen Sie aus. Ich verspreche Ihnen alles und garantiere für mehr. Wir lachen uns tot um kurz darauf wieder aufzuerstehen. Vergessen Sie den Sinn des Lebens, denn wir bauen uns unsere eigene Welt.
    Sie fragen sich, wovon das Programm handelt? Woher soll ich das wissen. Bin ich Gott? Ja, bin ich. Sie aber auch. Sind Sie bereit?


  • 23.
    Oktober
    Dienstag
    20:00

    Benjamin Tomkins - Der Puppenflüsterer - King Kong und die weiße Barbie

    Prix Pantheon-Preisträger 2014

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © zur Verfügung gestellt von www.prima-5.de


    „King Kong und die weiße Barbie“ entführt in die Welt des Puppenflüsterers Benjamin Tomkins: Eine Welt durchzogen von feinem Wortwitz, urkomischen Puppencharakteren und absurden Ideen, die meisterlich weitergesponnen eine Komik entwickeln, die nur noch eine vage Andeutung benötigt, um die Pointe zu zünden. Für seine einzigartige Mischung aus Bauchrednerei und Comedy wurde Tomkins mit zahlreichen Comedypreisen wie dem Prix Pantheon ausgezeichnet. Seine mittlerweile legendäre Nummer mit der Stubenfliege „Der Hildegard" und den drei Flaschengeistern wurde zum viralen YouTube-Hit und der Zuschauer ist sich nie sicher: Spielt Tomkins mit seinen Puppen oder spielen die Puppen mit ihm?

    Wie reagiert der Wachhund des Empire State Building als King Kong die Fassade hinaufklettert? Was lernt ein alter Sack beim Anti-Aggressions-Training? Was passiert eigentlich in Ihrem Gehirn, wenn Sie etwas vergessen? Warum arbeiten Graugänse beim Personenschutz? Und was haben Software und Humor gemeinsam? Auf all das und noch viel mehr bekommen Sie Antworten. Selbst auf Fragen, die Sie nie gestellt hätten! Wenn Tomkins mit den Zuschauern über scheinbar Belangloses ins Gespräch kommt, dann nicht aus Neugierde, sondern wie er selbst sagt, rein interessehalber. Die Komik, die aus dieser Situation entsteht, bleibt unwiederbringlich und einzigartig.



  • 31.
    Oktober
    Mittwoch
    20:00

    Bonnpremiere des neuen Programms

    Wilfried Schmickler - Kein zurück!

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Ilona Klimek


    Deutschland im Aufbruch! Wo geht es hin? Wer darf mit? Und vor allem: wann geht es endlich los?

    An den Haltestellen stehen die Verunsicherten im Dauerregen und warten auf die nächste Mitfahrgelegenheit. Denn alle wissen: wer jetzt den Anschluss verpasst, der landet auf dem Abstellgleis: aussortiert, verloren, abgehängt.

    Aus den Lautsprechern: Durchhalteparolen. An den Anzeigetafeln: Werbung für Beruhigungsmittel. Hinter den Auskunfts-Schaltern: Kollege kommt gleich.

    Die als Glückspilze verkleideten Mitarbeiter des Heimat-Ministeriums verteilen Gutscheine für Rückfahrkarten. Traumreisen in die Vergangenheit. Nostalgie-Trips in die Welt von Vor-vor-Gestern. Wenn möglich, bitte umkehren.

    Aber es gibt kein neues Leben im Alten und es gibt kein trautes Heim im untergegangenen Reich. Es gibt kein zurück!

    Und deshalb hat Schmickler nach vorne geschaut. Und was er da gesehen hat, davon berichtet er in seinem aktuellen Programm. „Blitzschnell, genau, perfide, direkt, derb, rotzfrech und poetisch“

    „Wilfried Schmickler gehört als virtuoser Wortdrechsler seit Jahrzehnten zur ersten Liga der Politkabarettisten im Land!“

    WILFRIED SCHMICKLER wurde mit den 4 wichtigsten Kabarett-Preisen ausgezeichnet :
    PRIX PANTHEON, DEUTSCHER KABARETTPREIS, DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS und SALZBURGER STIER! Er gehört zum Stammpersonal der WDR-Mitternachtsspitzen und jeden Montag um kurz vor 11 stellt er auf WDR 2 die „Montagsfrage“.

    „Wilfried Schmickler gehört als virtuoser Wortdrechsler seit Jahrzehnten zur ersten Liga der Politkabarettisten im Land!“ (LVZ Leipzig, Auftritt Schauspielhaus 2016)

    „Wilfried Schmickler bereitet dem Publikum einen fulminanten, mal atemberaubenden Abend! Ein Sprachtiger mit drastischer Wortgewalt: Schmickler verblüffte mit Freundlichkeit, war schäumend und leise, hintersinnig, kalauernd und bissig .
    (Aachener Zeitung)

    Schmickler gehört zum Besten, was Kleinkunst zu bieten hat. Es ist scharf und klug, hochaktuell und ziemlich böse. So soll Kabarett sein. (AZ Mainz)

    Wilfried Schmickler ist in einer Zeit des seichten Scheins ein großer Universalgelehrter des Humors. Eine moralische Instanz, kein nölender Moralist.“ (WAZ)


    Bild © © KR

November

  • 14.
    November
    Mittwoch
    20:00

    Starbugs Comedy - Crash Boom Bang

    Prix Pantheon-Publikumspreisträger 2017!

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © zur verfügung gestellt von www.planbentertainment.ch


    STARBUGS COMEDY sind die Überflieger der Schweizer Show-Szene und die weltweit erfolgreichste Schweizer Comedy-Show. Von New York bis Tokio haben sich die drei Komiker in die Herzen des Publikums gespielt. Ihr aktuelles Programm „CRASH BOOM BANG“ ist erfrischend, verrückt und ungeheuer lustig!

    Unter der Regie von Nadja Sieger „Nadeschkin“ ist ein fulminantes Spektakel entstanden, das fast ohne Worte auskommt. Comedy auf einem neuen Level! Die Lachmuskeln sind im Dauereinsatz. Eine Feelgood-Show, wie es sie bis jetzt noch nicht gegeben hat.

    Gastspiele in über dreissig Ländern, eine Tournee mit dem Circus KNIE, mehr als dreissig TV-Shows und unzählige Preise sprechen für sich. Am internationalen Festival von Monte Carlo wurden Fabian Berger, Martin Burtscher und Wassilis Reigel bereits vierfach ausgezeichnet.


    Bild © zur Verfügung gestellt von www.planbentertainment.ch




    Bild © zur Verfügung gestellt von www.panbentertainment.ch




  • 18.
    November
    Sonntag
    20:00

    die feisten - Adam & Eva

    Deutscher Kleinkunstpreis 2017 - 2MannSongComedy

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Harald Hoffmann, zur Verfügung gestellt von www.diefeisten.de


    Alles verändert sich, das ist unabänderlich.
    Selbst im Paradies ist nicht mehr alles so, wie es einmal war: Der Song „Adam & Eva“ erzählt die Geschichte, die wir alle aus der Kinderbibel kennen, mit den Augen der feisten. Funky Grooves auf der Mandoline lassen Lücken für Worte und Gedanken, wie sie nur die beiden frischgekürten Träger des Kleinkunstpreises 2017, erklingen lassen können.

    Ihre ungewöhnliche Sicht auf die Welt lässt Lieder entstehen, die den unvorbereiteten Konzertbesucher vor Lachen nicht in den Schlaf kommen lassen. Jetzt oder nie, entspannte Euphorie!

    C. und Rainer freuen sich auf euch!!

    die feisten - Träger des deutschen Kleinkunstpreises 2017


    Hinweis: bestuhltes Konzert


  • 19.
    November
    Montag
    20:00

    Matthias Brodowy - Gesellschaft mit beschränkter Haltung

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Thomas Rodriguez


    „Gesellschaft mit beschränkter Haltung“

    Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen. Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt er durch die Welt. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen? Zu allem hat der vercloudete Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das wird schon wahr sein. Mit einem „Gefällt mir“ auf der Maus und der Verbal-Keule im Gepäck formt er locker flockig aus dem kategorischen Imperativ einen obligatorischen Konjunktiv. Alles geht, nichts muss. Daumen hoch, Daumen runter. Und schnell noch ein Selfie im Circus Maximus der kurzen Launen.
    Willkommen in der Gesellschaft mit beschränkter Haltung!

    Matthias Brodowy wurde von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“, später dann mit dem „Prix Pantheon“ und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Mit seinem neunten Programm bietet er politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Zugleich frönt der selbsternannte Vertreter für gehobenen Blödsinn (chief director for a high level bullshit) jedoch stets auch der literarisch verschnürten Albernheit und dem anarchischen Nonsens.


Dezember

  • 01.
    Dezember
    Samstag
    20:00

    Jochen Malmsheimer - Dogensuppe Herzogin - Ein Austopf mit Einlage

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Agentur Malmsheimer


    Machen wir uns doch nichts vor: Kabarett ist dieser Tage wichtiger denn je!

    Die gefühlte Arschlochdichte und Idiotenkonzentration, die Sackgesichtsüberfülle und Kackbratzendurchseuchung, die allgemeine, bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die cerebrale Fäulnis in diesem Land war, subjektiv gefühlt, immer schon hoch, aber nun läßt sich dieses trübe Faktum nicht mehr nur im Experiment nachweisen, sondern ist für uns alle, die wir über ein entwickeltes humanoides Sensorium, über Geist, Witz, Verstand und Geschmack verfügen, fühlbar im Freiland angekommen.

    Und dort im Freiland zelte ich, bereit, sich diesem geradezu enzephalen Unsinn, gegürtet mit dem Schwert der Poesie, gewandet in die lange Unterhose tröstenden Mutterwitzes und weiterhin unter Verzicht auf jegliche Pantomime, in den Weg zu stellen.

    Denn wie schon Erasco von Rotterdam wußte: Wer oft genug an's Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch.


    Bild © © Jürgen Spachmann

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