21. German Spass- und Satire-Open

Lesen Sie dazu auch ein Artikel bei Trottoir-online

PRIX PANTHEON 2015:

Sebastian Nitsch ist frühreif und verdorben

War das spannend! Die Jury wählt Sebastian Nitsch zu Ihrem Preisträger:

In der Laudatio heißt es: Sebastian Nitsch ist ein Tagträumer. Ein hellwacher. Ein Erschaffer von Unsterblichkeitsbatzen, in denen er die DNA seiner Zuschauer in Kaugummis für die Ewigkeit sichert. Er holt das Glück auf die Bühne und spricht mit ihm wie mit einem alten Freund. Fern von allen Stereotypen, Klischees und Erwartbarkeiten nimmt er uns auf eine poetische Reise durch einen sich ständig wandelnden und erneuernden Kosmos, der sich aus seinem Kopf heraus auf die staunenden Zuschauer erweitert.

Sebastian Nitsch ist ein Poet, seine beiläufigen Akkorde auf einem umgehängten Keyboard erinnern an die große Kunst Hanns Dieter Hüschs, und auch in seiner Fähigkeit, in der Fokussierung auf winzige Wirklichkeitsdetails die ganze Welt abzubilden, steht er in dessen Tradition. 

Suchtpotenzial sind beklatscht & ausgebuht

Der Prix Pantheon-Publikumspreis „Beklatscht und Ausgebuht“ geht an das „Musik-Spaßguerilla“-Duo „Suchtpotenzial“, welches das Pantheon-Publikum an beiden Tagen des Wettbewerbes zu regelrechten Beifallsstürmen hinriss. Suchtpotenzial besteht aus der schwäbischen Pianistin Ariane Müller und der Berliner Sängerin Julia Gámez. Sie kommen übrigens am 24.April 2016 wieder ins Pantheon!!!

 

Die 5 Gewinner der Vorrunde 

21 Jahre Prix Pantheon

Selbst Erfolgsmodelle benötigen von Zeit zu Zeit eine Veränderung, und die haben Pantheon Theater und WDR dem Prix Pantheon zum 21. Geburtstag
gegönnt. Und geben damit erstmalig der Fernsehnation die Möglichkeit, live mitzufiebern, wenn die Kabarett-Talente von morgen präsentiert und
prämiert werden!

Am 8. und 9. Mai ist es so weit, und an beiden Abenden können Sie unmittelbar dabei sein:
Natürlich vor Ort im Pantheon Theater in Bonn, aber auch weltweit per Live-Stream (am 8.5. ab 19 h) oder vor dem Fernseher (am 9.5. ab 20:15 h im WDR). Außerdem gibt es am 9.5. um 16 h im WDR 5 Radio einen Zusammenschnitt des ersten Wettkampftages und ebenfalls die Live-Übertragung ab 20:05 h. Sie sehen also: Es wird ein Wochenende ganz im Zeichen des Prix Pantheon und seiner wie immer umwerfenden Kandidaten und Galagäste!

Die spannende Kandidaten-Mischung 2015 ist wieder jung, satirisch, rasant, wortgewaltig, musikalisch und sehr engagiert, und die Auswahl der Gala-Gäste steht dem in nichts nach - besteht sie doch ebenfalls aus ehemaligen Gewinnern des Prix Pantheon, die sich freuen, zusammen mit  den Newcomern den Abend zu gestalten.

Moderiert werden beide Abende von Florian Schroeder.

Und so werden am 8. Mai folgende 10 Kandidaten gegeneinander antreten:

Benaissa // Sarah Bosetti // Friedemann Weise
Sascha Korf // Sebastian Nitsch
René Sydow // Till Reiners // Olivier Sanrey
Suchtpotenzial
// Kai Spitzl
 

 

Prix Pantheon Preisträger Live

  • 19.
    Oktober
    Mittwoch
    20:00

    Pantheon im Jungen Theater in Bonn-Beuel:

    Matthias Egersdörfer · Martin Puntigam · Egersdörfer und Puntigam - Erlösung

    Spielstätte
    Junges Theater Bonn

    Hinweis: Diese Veranstaltung findet im Jungen Theater Bonn statt. Bitte beachten Sie, dass im Theatersaal keine Bewirtung stattfindet und der Verzehr von Speisen/Getränken dort nicht gestattet ist. Die Cafés des JTB sind natürlich vor und nach der Vorstellung und in der Pause geöffnet.

    Die beiden go-to-guys für sorgsam eingepflegte Satire haben sich über die Landesgrenzen hinweg die Hände gereicht, um zu zeigen, das Glück auch für Sie ein Born der Freudesein kann.
    Nach all den Jahren der Grobheit und Renitenz (1989 – 2014) haben die beiden kabarettistischen Schwerenöter ihre Flegeljahre endlich hinter sich gebracht und entpuppen sich in ihrem neuen Opus als wunderschöne Schmetterlinge, die auf der Blumenwiese des Lebens leicht wie der Wind von Blüte zu Blüte flattern und ihre langen Zungen mit dem süßem Nektar der Liebe netzen.
    Als notorische Spätentwickler haben sie sich erst jetzt und endlich den Wonnen der Welt öffnen können und räumen allen Kritikerinnen reumütig ein: „Ihr hattet Recht! In Vielem!"
    Sie entschuldigen sich in aller Form, und dieses neue, nun gänzlich vollendete und an Großartigkeit und Pracht an nichts übertroffene Programm „Erlösung" soll nicht nur dieselbe für alle bringen, die ebenfalls guten Willens sind, sondern die beiden Babe Magnets verstehen es als Wiedergutmachung für alle Kränkungen der Vergangenheit, als Geschenk ans gesamte Universum, vor allem an die Frauen.
    Cuteness overload alert!
    Mit Pause.


    Martin Puntigam, der vielfach preisgekrönte (u.a. Prix Pantheon) Sir des gehobenen X - Rated - Entertainments mit wissenschaftlichem Anspruch, wurde 1969 in Graz geboren und danach gut ausgebildet. Davon profitieren noch heute viele, vor allem er selber.

    Matthias Egersdörfer, Jahrgang 1969, wurde schon früh von den lokalen Eigenheiten des Nürnberger Umlands geprägt. Von Geburt an stand er in einer Beziehung zu Land und Leuten. Zunächst beschränkte sich diese auf das Elternhaus wo sein Wickeltisch stand.
    Doch schon bald erweiterte sich das soziale Umfeld. Matthias Egersdörfer wurde regulär eingeschult, lernte Lesen, Schreiben und Basteln, dann immer kompliziertere Sachen.


  • 22.
    Oktober
    Samstag
    20:00

    Pantheon im Theatersaal Marabu (in der Brotfabrik)

    Matthias Brodowy - Gesellschaft mit beschränkter Haltung

    Das neue Programm

    Spielstätte
    Theater Marabu

    Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen. Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt er durch die Welt. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen? Zu allem hat der vercloudete Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das wird schon wahr sein. Mit einem „Gefällt mir“ auf der Maus und der Verbal-Keule im Gepäck formt er locker flockig aus dem kategorischen Imperativ einen obligatorischen Konjunktiv. Alles geht, nichts muss. Daumen hoch, Daumen runter. Und schnell noch ein Selfie im Circus Maximus der kurzen Launen.
    Willkommen in der Gesellschaft mit beschränkter Haltung!

    Matthias Brodowy wurde von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“, später dann mit dem „Prix Pantheon“ und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Mit seinem neunten Programm bietet er politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Zugleich frönt der selbsternannte Vertreter für gehobenen Blödsinn (chief director for a high level bullshit) jedoch stets auch der literarisch verschnürten Albernheit und dem anarchischen Nonsens.



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