Leib und Seele zusammenhalten im Pantheon Theater in Bonn

Achtung: ab sofort bis zum 02. März.; vom 10.–17.3.; am 21.3.; vom 5.–16.4., 1.5. sowie am 6.5.; 10.5.; 15.-17.5.; 22.-24.05.; 26.+27.5. und 30.05. sowie bei den Beethoven-Lounges am 1. Montag im Monat sind leider keine Snackvorbestellungen (mehr) möglich.

Bitte bedenken Sie, dass wir immer nur eine begrenzte Anzahl an Snacks frisch für Sie vorbereiten können und ebenfalls auch nur eine wirklich begrenzte Anzahl an Plätzen hierfür reservieren können, um die regulär ja freie Platzwahl im Theater auch weiterhin zu garantieren. Mit Ihrem Kartenkauf besteht also keine Garantie über dieses Snackangebot reservierte Plätze zu erhalten. Es wird auch immer Abende geben, an denen wir diesen besonderen Service aus diversen organisatorischen und personellen Gründen nicht anbieten können. Wir versuchen immer unser Bestes für Sie zu geben, aber das heißt auch, dass es uns immer um Qualität geht und nicht um Quantität, denn das Theater und das Bühnengeschehen hat absoluten Vorrang, auch und vor allem in Ihrem Interesse als kulturbegeisterter Zuschauer.
Keine Angst, auch wenn Sie keine Snacks mehr vorbestellen können, es gibt trotzdem immer unsere beliebten Pfefferbrezel und Käsewürfel für den kleinen Hunger zwischendurch und bei den Pink Punk Pantheon-Vorstellungen natürlich auch die leckeren Würstchen.

Im Pantheon gibt es hochwertige Cocktails und fabelhafte Snacks, die Sie im Theater genießen können!

Ab 90 Minuten vor der Show (auf Anfrage auch in unserer abgetrennten Retro-Lounge im Stil eines "Edgar Wallace-Nachtclub“ - Hagen Haas im Bonner GA) können Sie den Abend stilvoll beginnen. Unser Barkeeper Marius verwöhnt Sie mit großartigen Cocktails, hergestellt aus besten Ingredienzen, und die Saaltheke hält leckere Kleinigkeiten bereit. Bestellen Sie vor, wenn Sie ganz sicher sein wollen, dass Ihre Wünsche erfüllt werden können (bitte mit etwas Vorlauf und bitte NUR per mail unter pantheon@pantheon.de). Und sprechen Sie uns auch bei Sonderwünschen an, wir bemühen uns, alles möglich zu machen!

Platzreservierung möglich
ab 6,- Euro Essensbestellung
(Mindestbestellung pro Person, Vorbestellung mindestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn)

Bitte beachten Sie, dass dieses Angebot leider NICHT für Veranstaltungen gilt, die in der Pantheon-Lounge stattfinden und auch nicht für Stehplatzveranstaltungen wie das "Rudelsingen".

Unser Standardrepertoire:

Käseteller - 8 verschiedene Käsesorten (z. B. Tête de Moine, Appenzeller, Manchego, Camembert, Blauschimmel, Comté, Mozzarella, Gruyere oder Greyezer) mit hausgemachten Chutneys und Brot 8,-

Orientalische Teller (Schafskäse, Weinblatt, Börek, Oliven, Humus, Paprikacreme, Tabouleh) mit Brot 7,-

Käsewürfel 3,-

Schälchen Oliven 3,-

Salzstangen 2,-

Erdnüsse 2,-

Pfefferbrezel 2,-



Auf Bestellung
(bitte mindestens 3 Tage im Vorraus. - Je länger im Vorraus, desto sicherer können Sie sein, dass Ihren Wünschen noch entsprochen werden kann und unsere Kapazitäten noch nicht erschöpft sind):


Neues Menü: Ganz Italien im Weckglas! 10,50 Euro (siehe Bild unten)


3 Weckgläser auf dem Holztablett: Ein leckerer frischer Salat, Gemüselasagne und als Dessert ein köstliches Tiramisu. Guten Appetit!


Suppen
Tasse incl. Brot 4,-

Zucchinicremsuppe (vegetarisch)

Tomatensuppe (vegan)

Süßkartoffel-Senf-Frischkäsesuppe (vegetarisch)

Türkische Linsensuppe (vegan)

Broccolicremesuppe (vegetarisch)

Minestrone (vegan)

Kuchen nach Anfrage

Fingerfood (auf Bestellung) Stck 1,- :

Blumenkohlpralinen mit Tomaten-Chutney
Lachsfrikadellchen
Tomaten-Mozzarella-Basilikum Spießchen
Pumpernickelscheiben mit buntem Frischkäse
Datteln mit Mandelfüllung im Speckmantel
Frikadellchen mit Rucola-Senf
Serrano-Oliven-Spießchen
Blätterteigröllchen mit Schafskäse oder Spinat
gefüllte Datteln mit Frischkäse
Schoko-Baileys Mousse

Die nächsten Vorstellungen:

  • 29.
    Januar
    Mittwoch
    20:00

    Prix Pantheon Jurypreisträgerin 2017

    Lisa Eckhart - Die Vorteile des Lasters

    Warteliste für Restkarten ab 18:30 beim Theatereinlass

    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Bild © Franziska Schrödinger


    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 18:30 Uhr beim Theatereinlass aus.
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    beim Theatereinlass Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Denn alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen, Ablässe waren das perfekte Last-Minute Geschenk und lasterhaft zu sein noch Kunst. Doch dann starb Gott ganz unerwartet an chronischer Langeweile. Und bei der Testamentsverlesung hieß es, wir wären alle von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende.

    Heute ziehen Eisfirmen, Elektronikgeschäfte und jedes zweite Schlagerlied die sieben Sünden in den Dreck, indem man sie zur heiligen Tugend erklärt. Gott befahl uns zu entsagen, Coca Cola zu genießen. Man hat uns alles erlaubt und somit alles genommen. Polyamorie versaute die Unzucht. All-You-Can-Eat Buffets vergällten die Völlerei. Facebook beschämte die Eitelkeit. Ego-Shooter liquidierten den Jähzorn. Wellnesshotels verweichlichten die Trägheit. Sie alle haben’s schlecht gemeint. Doch schlecht gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von schlecht. Und kein Zweck heiligt das Mittelmaß.

    Darum gilt es, die Sünden neu zu erfinden. Wie widersetzt man sich der Spaßgesellschaft ohne den eigenen Spaß einzubüßen? Wie empört man seine Umwelt ohne als Künstler verleumdet zu werden? Wie verweigert man sich dem Konsumerismus ohne auf irgendetwas zu verzichten? Wie verachtet man die Unterhaltungsindustrie ohne Adorno schmeichelnd ans Gemächt zu fassen? Wie wird man zum Ketzer einer säkularisierten Welt?

    Seien Sie neidisch auf andere, doch anstatt ihnen nachzueifern, ziehen Sie sie auf Ihr Niveau.

    Seien Sie träge und zeigen Sie Ihrem Partner, wer in der Beziehung die Windeln anhat.

    Seien Sie jähzornig und beschimpfen Sie Werner Herzog.

    Seien Sie wollüstig und beschränken Sie sich nicht auf die zwei, drei Abgründe Ihres Körpers.

    Seien Sie eitel und entreißen Sie Ihre Schönheit dem trüben Auge des Betrachters.

    Seien Sie geizig und teilen Sie nicht länger brüderlich wie Kain den Schädel seines Bruders.

    Seien Sie maßlos in allem, nur niemals in der Mittelmäßigkeit.



    AUSVERKAUFT!

  • 30.
    Januar
    Donnerstag
    19:00

    Warteliste für Restkarten ab 17:30 Uhr beim Theatereinlass

    Pink Punk Pantheon - Die kabarettistische Karnevalsrevue

    37. Session des 1. FKKVB n.V. 1983

    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 17:30 Uhr beim Theatereinlass aus.
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    "(...) an Schärfe, Sarkasmus und Ironie ist diese Ausgabe des Pink Punk Pantheon nicht zu überbieten (...)
    (Kölner Stadt-Anzeiger)

    Kurzum: PPP at it´s best!"
    (Bonner Rundschau)

    "Sehr, sehr lustig!" (Express)

    "Pink Punk Pantheon in voller Fahrt (...)
    Ein schöner, ein gelungener Abend. Chapeau!" (Schaufenster)

    "Der mit zwei Mann kleinste Elferrat der Welt bekommt einen großen Auftritt nach dem anderen. Recht so, die Herren haben schließlich einiges zu sagen; und das nicht nur in den anderen vier Jahreszeiten, sondern vor allem zur schönsten überhaupt - ihrer Fünften."
    (General Anzeiger)

    Hilfe!! Eine für ausgestorben gehaltene Art der Tollwut grassiert in der internationalen Politik. Wie gut, dass im rheinischen Karneval von jeher eigene Tollitäten herrschen! Im ganzen Rheinland? Nein! Ein von unbeugsamen Karnevalisten bevölkertes Dorf im Osten Bonns hört nicht auf, Widerstand zu leisten: das Tollhaus im Pantheon ist ein kleine Enklave der Glückseligkeit!
    Demnächst werden sie zur UN eingeladen, um dort über beglückende Zustände der freien, zusammenhanglosen Rede, Ironie oder gar Sarkasmus zu referieren sowie über vom Klimawandel bedrohte Redensarten: den Humor. Nahezu in Vergessenheit geraten, erfährt er hier eine Renaissance. Wenn auch Sie das kleine rebellische Dorf im Osten Bonns einmal selbst erleben wollen, dann nichts wie hin!

    Die im Rheinland schon längst zum Kult avancierte kabarettistische Karnevalsrevue geht in die 37. Session. Mit dem erwarteten satirischen Biss werden die brennenden weltpolitischen und rheinischen Themen und selbstverständlich auch die Vereinsinterna des FKK Rhenania auf einzigartige Weise transparent gemacht. Und das Ganze natürlich nicht ohne spitzzüngige Schärfe.
    3 Stunden gnadenloser, karnevalistisch-kabarettistischer Spass.

    Mit:
    Beate Bohr, Gabi Busch, Christina Fuchs, Aischa-Lina Löbbert, Maryam Yazdtschi, Norbert Alich, Ben Beracz, Gerd Beracz, Volker Büdts, Tunç Denizer, Rainer Pause, Sangit W. Plyn, Hagen Range, Massimo Tuveri, Gerhard Vieluf.
    Regie: Stephan Ohm



    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch

    AUSVERKAUFT!

  • 31.
    Januar
    Freitag
    19:00

    Warteliste für Restkarten ab 17:30 Uhr beim Theatereinlass

    Pink Punk Pantheon - Die kabarettistische Karnevalsrevue

    37. Session des 1. FKKVB n.V. 1983

    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 17:30 Uhr beim Theatereinlass aus.
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    "(...) an Schärfe, Sarkasmus und Ironie ist diese Ausgabe des Pink Punk Pantheon nicht zu überbieten (...)
    (Kölner Stadt-Anzeiger)

    Kurzum: PPP at it´s best!"
    (Bonner Rundschau)

    "Sehr, sehr lustig!" (Express)

    "Pink Punk Pantheon in voller Fahrt (...)
    Ein schöner, ein gelungener Abend. Chapeau!" (Schaufenster)

    "Der mit zwei Mann kleinste Elferrat der Welt bekommt einen großen Auftritt nach dem anderen. Recht so, die Herren haben schließlich einiges zu sagen; und das nicht nur in den anderen vier Jahreszeiten, sondern vor allem zur schönsten überhaupt - ihrer Fünften."
    (General Anzeiger)

    Hilfe!! Eine für ausgestorben gehaltene Art der Tollwut grassiert in der internationalen Politik. Wie gut, dass im rheinischen Karneval von jeher eigene Tollitäten herrschen! Im ganzen Rheinland? Nein! Ein von unbeugsamen Karnevalisten bevölkertes Dorf im Osten Bonns hört nicht auf, Widerstand zu leisten: das Tollhaus im Pantheon ist ein kleine Enklave der Glückseligkeit!
    Demnächst werden sie zur UN eingeladen, um dort über beglückende Zustände der freien, zusammenhanglosen Rede, Ironie oder gar Sarkasmus zu referieren sowie über vom Klimawandel bedrohte Redensarten: den Humor. Nahezu in Vergessenheit geraten, erfährt er hier eine Renaissance. Wenn auch Sie das kleine rebellische Dorf im Osten Bonns einmal selbst erleben wollen, dann nichts wie hin!

    Die im Rheinland schon längst zum Kult avancierte kabarettistische Karnevalsrevue geht in die 37. Session. Mit dem erwarteten satirischen Biss werden die brennenden weltpolitischen und rheinischen Themen und selbstverständlich auch die Vereinsinterna des FKK Rhenania auf einzigartige Weise transparent gemacht. Und das Ganze natürlich nicht ohne spitzzüngige Schärfe.
    3 Stunden gnadenloser, karnevalistisch-kabarettistischer Spass.

    Mit:
    Beate Bohr, Gabi Busch, Christina Fuchs, Aischa-Lina Löbbert, Maryam Yazdtschi, Norbert Alich, Ben Beracz, Gerd Beracz, Volker Büdts, Tunç Denizer, Rainer Pause, Sangit W. Plyn, Hagen Range, Massimo Tuveri, Gerhard Vieluf.
    Regie: Stephan Ohm



    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch




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    AUSVERKAUFT!

Februar

  • 01.
    Februar
    Samstag
    19:00

    Warteliste für Restkarten ab 17:30 Uhr beim Theatereinlass

    Pink Punk Pantheon - Die kabarettistische Karnevalsrevue

    37. Session des 1. FKKVB n.V. 1983

    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 17:30 Uhr beim Theatereinlass aus.
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    "(...) an Schärfe, Sarkasmus und Ironie ist diese Ausgabe des Pink Punk Pantheon nicht zu überbieten (...)
    (Kölner Stadt-Anzeiger)

    Kurzum: PPP at it´s best!"
    (Bonner Rundschau)

    "Sehr, sehr lustig!" (Express)

    "Pink Punk Pantheon in voller Fahrt (...)
    Ein schöner, ein gelungener Abend. Chapeau!" (Schaufenster)

    "Der mit zwei Mann kleinste Elferrat der Welt bekommt einen großen Auftritt nach dem anderen. Recht so, die Herren haben schließlich einiges zu sagen; und das nicht nur in den anderen vier Jahreszeiten, sondern vor allem zur schönsten überhaupt - ihrer Fünften."
    (General Anzeiger)

    Hilfe!! Eine für ausgestorben gehaltene Art der Tollwut grassiert in der internationalen Politik. Wie gut, dass im rheinischen Karneval von jeher eigene Tollitäten herrschen! Im ganzen Rheinland? Nein! Ein von unbeugsamen Karnevalisten bevölkertes Dorf im Osten Bonns hört nicht auf, Widerstand zu leisten: das Tollhaus im Pantheon ist ein kleine Enklave der Glückseligkeit!
    Demnächst werden sie zur UN eingeladen, um dort über beglückende Zustände der freien, zusammenhanglosen Rede, Ironie oder gar Sarkasmus zu referieren sowie über vom Klimawandel bedrohte Redensarten: den Humor. Nahezu in Vergessenheit geraten, erfährt er hier eine Renaissance. Wenn auch Sie das kleine rebellische Dorf im Osten Bonns einmal selbst erleben wollen, dann nichts wie hin!

    Die im Rheinland schon längst zum Kult avancierte kabarettistische Karnevalsrevue geht in die 37. Session. Mit dem erwarteten satirischen Biss werden die brennenden weltpolitischen und rheinischen Themen und selbstverständlich auch die Vereinsinterna des FKK Rhenania auf einzigartige Weise transparent gemacht. Und das Ganze natürlich nicht ohne spitzzüngige Schärfe.
    3 Stunden gnadenloser, karnevalistisch-kabarettistischer Spass.

    Mit:
    Beate Bohr, Gabi Busch, Christina Fuchs, Aischa-Lina Löbbert, Maryam Yazdtschi, Norbert Alich, Ben Beracz, Gerd Beracz, Volker Büdts, Tunç Denizer, Rainer Pause, Sangit W. Plyn, Hagen Range, Massimo Tuveri, Gerhard Vieluf.
    Regie: Stephan Ohm



    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch




    Bild © © Harald Kirsch




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    AUSVERKAUFT!

  • 02.
    Februar
    Sonntag
    19:00

    Warteliste für Restkarten ab 17:30 beim Theatereinlass

    Marc Weide - Kann man davon leben?

    Weltmeister der Zauberkunst in der Sparte Salon Magie!

    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Bild © Sven Schomburg


    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 17:30 Uhr beim Theatereinlass aus.
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    Info: die Show von Marc Weide dauert bis ca 21:00 Uhr.

    Durchaus - wenn man der Agentur für Arbeit klar machen kann, dass Zauberei ein Beruf ist und wenn das Finanzamt einsieht, dass man für einen Zaubertrick gekaufte Gummipuppen von der Steuer absetzen kann.
    Auch wenn Marc Weide ein gern gesehener Gast in TV Shows ist und 2018 zum Weltmeister der Zauberkunst ausgezeichnet wurde, stellt er sich im neuen Programm dieser gern gestellten Frage.

    Also, kann man davon leben?

    Für das Publikum beantwortet sich diese Frage nach einem Abend voll Lachen und Staunen ganz von selbst.

    Text: Axel Beyer und Marc Weide


    Marc Weide – Fun meets Magic
    Seine hellseherischen Fähigkeiten hat Marc Weide schon mit elf Jahren unter Beweis gestellt, als er seiner Mutter verkündete: “Ich werde Zauberer!” Damals waren die beiden auf dem Rückweg von einem Auftritt von David Copperfield in Oberhausen, der Marc aus dem Publikum als Assistent auf die Bühne geholt hatte. Heute, 17 Jahre später, ist klar: Das war kein kurzfristiger kindlicher Impuls, sondern durch dieses Erlebnis hat er seinen Weg gefunden und seitdem konsequent weiterverfolgt. Mit 13 gewinnt er die ersten Zauberwettbewerbe, mit 16 wird er jüngstes Mitglied im magischen Zirkel, nach dem Abi beschließt er ein „Probejahr als Zauberer“ einzulegen und wenig später wird er bereits als einer „der besten Zauberer Deutschlands“ bezeichnet. In 2018 macht er dieser Bezeichnung alle Ehre, als er sensationell den ersten Platz bei der Weltmeisterschaft der Zauberkunst in der Sparte Salon Magie erhält und zum „Magier des Jahres 2018“ durch den Magischen Zirkel e.V. gekürt wird.
    Marc Weide will aber nicht nur zaubern – vor allem will er seine Zuschauer verzaubern. Es geht ihm weniger um spektakuläre, technisch ausgefeilte Großillusionen, als um das Staunen seines Publikums, das ihm aus nächster Nähe auf die Finger schauen kann. Als Zauber-Entertainer präsentiert er moderne, freche Unterhaltung. Nahbarkeit ist ihm dabei wichtig. Seine bevorzugten Requisiten sind Gegenstände, die jeder aus dem Alltag kennt. Jungfrauen zersägen oder Hochhäuser verschwinden lassen kommt in seinem Programm nicht vor. Stattdessen fasziniert er mit ausgeliehenen Eheringen, die er verkettet, Gummibändern, die sich scheinbar auflösen und zerrissenen Spielkarten die auf einmal wieder ganz sind.
    Sein bester Trick ist der, mit dem er ein Lächeln in das Gesicht seiner Zuschauer zaubert. Dabei kommt es auf seine magische Ausstrahlung mindestens genauso an, wie auf die Fingerfertigkeit beim
    Manipulieren. Er schafft es, die Energie und den Spaß, den er bei seinen Auftritten selbst hat, auch auf das Publikum zu übertragen, das er interaktiv sehr oft auch in die Tricks mit einbindet. Das Ergebnis: Beste Unterhaltung, ungläubiges Staunen und schallendes Lachen. Und das Aha-Erlebnis ist immer am größten, wenn einer seiner Tricks vermeintlich nicht funktioniert, im letzten Augenblick aber dann völlig überraschend doch noch aufgeht.
    Es gab ein Wiedersehen mit David Copperfield: 2014 hat ein deutscher Fernsehsender Marc Weide nach Las Vegas begleitet, wo er nicht nur einige Auftritte absolviert, sondern auch sein großes Vorbild wiedergetroffen hat. Auch Auftritte in London, New York und Novosibirsk ließen den sympathischen 28jährigen nicht abheben, sondern er steht weiter mit beiden Beinen auf der Erde. „Kartentricks können viele, entscheidend ist aber, wie man es macht.“ Die Technik macht nach seiner eigenen Einschätzung nur einen Teil seiner Leistung aus, der Rest liegt in der Präsentation. Dazu passt einer seiner Wahlsprüche in Anlehnung an das berühmte Zitat von Albert Einstein: „Phantasie ist wichtiger als Technik, denn Technik ist begrenzt“.

    Text: Stefan Parrisius


    AUSVERKAUFT!

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