November

  • 01.
    November
    Donnerstag
    20:00

    Tommy Engel - Dat kölsche Songbook

    Tickets
    EUR 32.25 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Manfred Esser


    Perlen aus dem Fundus kölscher Songs hat Tommy Engel auf seinem aktuellen Album „Dat Kölsche Songbook“ ganz neu eingespielt – und damit bewiesen, wie frisch und hörenswert diese Klassiker sind. Ein Dutzend dieser Perlen hat „die Stimme Kölns“ auf das Album genommen, das er mit seiner Band nun endlich live präsentiert. Die Zahl kölscher Lieder ist schier endlos. Da war es höchste Zeit, dass Tommy Engel einige davon auswählt und zu „Dat Kölsche Songbook“ zusammenfasst. Eine augenzwinkernde Anspielung auf das „Great American Songbook“: Unter diesem Begriff sind die einflussreichsten Klassiker der amerikanischen Unterhaltungsmusik der 1930er bis 1960er Jahre, quasi der künstlerische Höhepunkt des populären Musikschaffens in den USA, versammelt. Etliche dieser Songs sind bereits von Sängern verschiedenster Generationen und Musikrichtungen unzählige Male neu eingesungen worden.

    Genau das ist Tommy Engel mit den Klassikern des Kölschen Musikguts gelungen: Unter dem Titel „Dat Kölsche Songbook“ hat er gemeinsam mit Jürgen Fritz (Klavier und Orgel), dem früheren BAP-Gitarristen Helmut Krumminga, Hans Maahn am Bass und Alex Vesper am Schlagzeug bekannte Kölner Lieder (und einen Welthit) neu eingespielt und dabei in ein völlig anderes musikalisches Gewand gekleidet. Die Stücke sind sparsam instrumentiert: vier Musiker, Engel als Sänger, einige wenige Handgriffe im Tonstudio – fertig. Engel ist wichtig, dass der Kern der Stücke erhalten geblieben ist: „Wie sagt man heute: authentisch.“
    Man hört den Spaß, den die Künstler dabei hatten, diesen Songs aus einem neuen Blickwinkel zu begegnen. Und stellt dabei fest, wie schön diese Stücke sind. „Was für großartige Lieder all die Kolleginnen und Kollegen in ihrer Zeit geschrieben haben“, sagt Engel voller Respekt. Tatsächlich ist die Crème de la crème Kölscher Liedermacher im „Kölschen Songbook“ vertreten: Höhner, Cat Ballou, Brings, Kasalla, Gerd Köster, Bläck Fööss, Willi Ostermann, Hans Knipp und Trude Herr, die mit gleich drei Liedern vertreten ist. Der aktuelle Text der Neuinterpretation von „Niemals geht man so ganz“ stammt übrigens von Wolfgang Niedecken. Eine einzige Nummer hat keinen kölschen Ursprung: „Noh bei mir“ basiert auf Ben E. Kings Welthit „Stand by me“ und ist schon weltweit gecovert worden – nun endlich auch op kölsch.


    Bild © © Manfred Esser

  • 02.
    November
    Freitag
    20:00

    WDR2 präsentiert:

    Johann König - Jubel, Trubel, Heiserkeit

    Das neue Soloprogramm 2018

    Tickets
    EUR 23.00 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Bild © zur Verfügung gestellt von www.johannkoenig.com


    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 18:30 beim Theaterwinlass aus.
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    Johann König steht mitten im Leben: Er hat drei Kinder gezeugt, zwei Bäume gepflanzt und ein Haus gebaut. Die nächsten Aufgaben drängen sich also quasi auf: Er muss den Auszug der Kinder vorbereiten, die Bäume fällen und das Haus verputzen.
    Gleichzeitig steht er aber auch mitten neben dem Leben: Denn er ist oft in Gedanken oder in den Pilzen, bittet die Bäume um Ruhe und genießt eine lange Weile die eigenen und die Launen der Natur.

    Im neuen Programm stellt er die drängenden Fragen der Gegenwart:

    1. Wenn die Kinder durch ihren immensen Fleisch-, Spielzeug- und Gummistiefel-Bedarf die Ressourcen des Planeten frühzeitig mit verballern, sind dann die Eltern raus aus der Verantwortung für ihre Zukunft?

    2. Welche Auswirkungen auf den weltweiten Aktienmarkt hätte es, wenn alle Menschen gleich wären und man die Begriffe Konsum und Moral tauscht?

    3. Welcher Tag ist heute?

    Das neueste Bühnenstück des Ausnahme-Cholerikers ist auch das bisher famoseste: Kühl in der Analyse, warm in der Poesie, heiß in der Darbietung.



    AUSVERKAUFT!

  • 03.
    November
    Samstag
    20:00

    Max Uthoff - Neues Programm

    Tickets
    EUR 24.00 / 20.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Michel Neumeister


    Max Uthoff ist Kabarettist mit Leib und Seele. Aber er ist auch Jurist. Und als solcher weiß er, dass Kabarett unanständig ist. Denn bei Kabarett macht man sich in aller Öffentlichkeit über seine Angestellten lustig und das ist ja bekanntlich etwas, das sich nicht gehört. Gott sei Dank ist Uthoff das ziemlich egal.

    Mittlerweile moderiert er an der Seite von Kabarett-Kollege Claus von Wagner „Die Anstalt“ im ZDF, denn bitterböse und messerscharf ist der Blick Uthoffs auf die Politik Er liefert ein Programm, das tiefe Einblicke in das Panoptikum des alltäglichen Wahnsinns gewährt. Der satirische Scharfschütze, so betitelt ihn die Jury des Stuttgarter Besens, ist ein Freund des großen Monologs, der sich immer auf dem schmalen Grat zwischen dem, was noch geht und dem, was eben nicht mehr geht, bewegt. Aber der studierte Jurist weiß immer, bis wohin er mit seinen Worten gehen kann und bewegt sich haarscharf an der bösen Grenze des Möglichen.

    Innerhalb kürzester Zeit räumt Uthoff gleich zwei der renommiertesten Kabarettauszeichnungen ab: Den deutschen Kleinkunstpreis und den deutschen Kabarettpreis, dazu zahlreiche Kleinkunstpreise: Das soll ihm erst mal jemand nachmachen!


  • 04.
    November
    Sonntag
    20:00

    Ralph Ruthe - Shit Happens! Die Tour 2018!

    Das Live-Programm

    Tickets
    EUR 22.00 / 18.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Ein Cartoonist auf der Bühne? Was macht der da?
    Was jeder gute Komiker auch tut: die Zuschauer zum Lachen bringen!
    Ralph Ruthe, preisgekrönt mit mehreren Cartoon- und Kurzfilmpreisen, verbindet in seiner Show SHIT HAPPENS! einzigartig die Elemente Comedy, Animationsfilm, Lesung und Musik zu etwas völlig Neuem. So gibt es in seinen Live-Shows nicht nur das Beste seiner Cartoons in ganz neuen Zusammenhängen zu sehen. Seine Fans dürfen sich auch immer auf Weltpremieren neuester Folgen von Ruthes Erfolgsserie „Flossen“, „HNO-WG“, „Biber und Baum“ und den „Werbeparodien“ freuen.
    Am Ende geht das Publikum einfach nur mit dem guten Gefühl nach Hause, viel Spaß gehabt zu haben und mehr zu wissen über die Arbeit eines Cartoonisten.

    RALPH RUTHE wurde 1972 in Bielefeld geboren und hat sich als Cartoonist, Autor, Filmemacher und Musiker einen Namen gemacht. Er veröffentlicht seine Cartoons seit den 90er Jahren in Büchern und Zeitschriften und ist vor allem in den sozialen Netzen sehr populär: Auf Facebook folgen ihm über 1,2 Million Menschen, sein Youtube-Kanal hat über 600.000 Abonnenten, auf Instagram hat er 250.000 Follower.
    Schon mit 14 Jahren arbeitete Ruthe als Texter, unter anderem für „Käpt’n Blaubär“. 1998 begann seine Arbeit für die deutsche Ausgabe der bekannten Satire-Zeitschrift „Mad“, wo er schnell zu einem der gefragtesten Zeichner und Autoren avancierte.
    Seit 2001 ist Ralph Ruthe als freier Comicautor, Zeichner und Texter tätig. Seit 2003 konzentriert er sich auf seine Cartoon-Serie „Shit Happens!“.
    Von 2005 bis 2008 erhielt Ralph Ruthe vier Mal in Folge den Sondermann-Preis der Frankfurter Buchmesse in der Kategorie Cartoon, er ist mehrfacher Gewinner von Kurzfilmpreisen und des Webvideo-Preises.
    2016 war er zum ersten mal deutsche Synchronstimme für eine große Kinoproduktion: er ist zu hören in der Disney-Produktion ZOOMANIA.



  • 05.
    November
    Montag
    20:00

    Piccolo Puppenspiele & Eremos Literaturbühne:

    Antoine de Saint-Exupéry · Der kleine Prinz... - "Der kleine Prinz"

    Leitung: Gerd J. Pohl

    Tickets
    EUR 16.00 / 12.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ gehört zu den Meilensteinen der Literatur des 20. Jahrhunderts. Längst hat die Geschichte des Kindes, das versucht, sich der Welt der Erwachsenen anzunähern, nur um am Ende doch wieder in seine eigene – die eben des Kindes – zurückzukehren, Einzug in das kollektive Bewusstsein gehalten und ist sogar jenen geläufig, die Exupérys Buch selbst nie in den Händen gehalten haben.

    1950 – noch vor der deutschen Erstveröffentlichung im Karl-Rauch-Verlag – brachte Rudolf Fischer (1920-1998) „Der kleine Prinz“ erstmalig auf die Puppenbühne. Fischer, ein Puppenspieler von Weltruf, hatte seine letzte Spielstätte im Theater im Puppenpavillon in Bensberg, wodurch auch die Originalfiguren zu seiner Fassung von „Der kleine Prinz“ – meisterhafte Handpuppen von Lore Lafin (1905-1999) – nach Bensberg und letztlich in den Besitz des heutigen Puppenspiel-Intendanten Gerd J. Pohl gelangten. Nach vielen Jahren des Schattendaseins im Theaterfundus bringt Pohl sie nun zurück ins Bühnenlicht – in einer Neuinszenierung, die den ungeheuren Charme von Fischers stilistisch stark reduzierter Urfassung aufgreift und ein Stück deutscher Theater- und Puppentheatergeschichte lebendig und im wahrsten Wortsinne „begreifbar“ werden lässt, ohne dabei antiquiert oder museal zu wirken: „Mit subtiler Handführung und modulationsfähiger Stimme verleiht Gerd J. Pohl den Figuren ein bewegtes Eigenleben: Er schmeichelt, sinniert, brüllt, poltert, gibt sich majestätisch und kindlich – man vergaß, dass es sich ‚nur’ um Handpuppen handelte. Versonnen spendeten die Besucher nach dem letzten Satz Beifall – Pohl hatte sie entführt in die Welten, auf die Planeten des kleinen Prinzen. Mit seiner Stimme, den sanften Tongebilden von Glockenspiel und Glasharfe und dem Szenario auf der kleinen Puppenbühne. Da braucht es Zeit, um wieder in die Jetztzeit zurückzukehren – wie der Flieger nach seiner Notlandung.“ (Kölner Stadtanzeiger).

    Unter der Regie von P. Willi Beine und unter Verwendung von Fischers alter Textfassung gibt Puppenspieler Gerd J. Pohl all jenen Figuren Charakter und Stimme, die längst zu Ikonen der Popkultur geworden sind: dem König und dem Trinker, dem Eitlen und dem Geschäftsmann, dem Geographen und dem Flieger, der Rose, der Schlange und dem Fuchs, dessen Geheimnis inzwischen in den Volksmund übergegangen ist: „Man sieht nur mit dem Herzen gut – das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“ Und natürlich dem kleinen Prinzen selbst, der bereits seit über 70 Jahren wie kaum ein anderer die Seelen der Leser, Zuschauer und Zuhörer anrührt. Die Bühnenbilder schuf Karin Zimmerhackl, die Musik Gerd J. Pohl. Eine Produktion der Piccolo Puppenspiele und der Eremos-Literaturbühne. Spieldauer: etwa 80 Minuten ohne Pause.



  • 06.
    November
    Dienstag
    20:00

    Benefiz-Comedy-Kabarett für schwerkranke Kinder

    Fatih Çevikkollu · Turid Müller · Markus Maria Profitlich · Matthias Reuter · Martin Zingsheim · Musik: Bianka Kerres und Hans Fücker · Moderation: Sandra Niggemann - Lach mal was mit wünschdirwas

    Tickets
    EUR 25.00 / 20.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Zum 7. Mal findet am 6.11.2018 der jährliche Kabarett-Comedy-Benefizabend „Lach mal was mit wünschdirwas“ im Pantheon Theater statt – in neuer Location, aber nach bewährtem Konzept.

    Namhafte Künstler präsentieren 5 ganz unterschiedliche Arten von Humor:
    - Fatih Çevikkollu,
    - Turid Müller,
    - Markus Maria Profitlich,
    - Matthias Reuter,
    - Martin Zingsheim

    Das Musikerduo Bianka Kerres & Hans Fücker sorgt erneut für das musikalische Rahmenprogramm.
    Moderiert wird der Abend wieder von der Kinderärztin und Initiatorin der Veranstaltung Sandra Niggemann.

    Der Erlös kommt wie immer komplett dem Verein wünschdirwas e.V. zu Gute, der seit 29 Jahren bundesweit schwer und chronisch kranken Kindern besondere Herzenswünsche erfüllt.

    Tickets gibt es hier online und natürlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


  • 07.
    November
    Mittwoch
    20:00

    Christof Spörk - Am Ende des Tages

    Salzburger Stier - Österreichischer Kabarettpreis - Stuttgarter Besen

    Tickets
    EUR 18.00 / 14.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Jetzt einmal unter uns: Ich bin mir sicher. Das kriegen wir schon irgendwie hin. Letztendlich zählt doch die ganz große Vision! Und falls die Welt wirklich aus den Fugen gerät? Mein Gott, man kann immer noch Fußball schauen, Rasenmähen oder Kinder machen. Die haben dann zumindest was zum Ausbaden.
    Am Ende des Tages. Regie: Petra Dobetsberger
    Christof Spörk studierte Politikwissenschaft, Englisch, Spanisch in Wien, Valladolid (Spanien) und Santiago de Chile sowie drei Semester Jazzgesang in Graz. Er promovierte zum Thema „Musik und Politik in Kuba 1959 bis 1999“ in Wien. Neben dem Klavier und der Ziehharmonika ist sein Hauptinstrument die Klarinette. Von 1999 bis 2001 war Spörk als Journalist unter anderem bei der Zeitschrift „profil“ tätig und hatte einen Lehrauftrag für Politikwissenschaft am Wiener Lateinamerika- Institut.
    1991 bis 2005 war er Klarinettist, Sänger und Texter bei der Kabarett-Musikgruppe „Die Landstreich“, die 2003 mit dem "Salzburger Stier" ausgezeichnet wurde. Mit Landstreich veröffentlichte Spörk vier CDs.
    2002 gründete Spörk gemeinsam mit Sebastian Fuchsberger die Band Global Kryner. Die erste CD „global.kryner“ hielt sich 42 Wochen in den Ö3-Charts. 2005 gewannen die Global Kryner die österreichische Vorausscheidung für den Song Contest in Kiew, schieden dort jedoch bereits im Semifinale aus. Die Gruppe veröffentlichte sechs CDs bei BMG, SonyBMG und Universal und war in vielen europäischen Ländern und in Mexiko auf Tournee. Im Oktober 2013 verabschiedeten sich die Global Kryner mit der „Servus“-Tour.
    Seine Solokarriere begann Christof Spörk 2011 als Musikkabarettist mit dem Programm „Lieder der Berge“ und gewann im selben Jahr den „Österreichischen Kabarettpreis in der Kategorie Programm“. 2013 folgte „Edelschrott“, das 2014 in Baden-Baden mit dem „Salzburger Stier“ ausgezeichnet wurde, dem renommiertesten Kleinkunstpreis der deutschsprachigen Radiosender zwischen Wien, Zürich und Hamburg. Mit seinem dritten Programm „Ebenholz“, seinem bisher meistgespielten Programm, gewann er 2015 den SWR-Fernsehpreis des „Silbernen Stuttgarter Besen“.
    www.christofspoerk.at


    Bild © © Wolfgang Hummer

  • 08.
    November
    Donnerstag
    20:00

    Tino Bomelino - Man muss die Dinge nur zu Ende

    Tickets
    EUR 17.00 / 13.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Tino Bomelino


    Hi! Ich bin der Tino.
    So ein Ankündigungstext soll ja vor allem neugierig machen und ich hoffe da jetzt ein bisschen auf deine Mitarbeit.
    Stell dir vor du sitzt in deiner Küche mit deiner Lieblingsperson.
    Sie lobt deine neue Hose und erzählt dir fast beiläufig, dass sie gestern beim Soloprogramm von tino bomelino war.
    „Es war sehr lustig! Glaub mir!“ sagt sie.
    Du glaubst ihr.
    „Der hat eine Powerpoint-Präsentation gehalten mit Verbesserungsvorschlägen für Tiere!“ sagt sie und grunzt ein bisschen beim Kichern – typisch Lieblingsperson!
    Sie hat erfahrungsgemäß einen guten Geschmack bei sowas.
    Du vertraust ihr.
    „Das klingt ja genial!“ sagst du. (Deine Worte, nicht meine!)

    Was sie leider vergessen hat, zu erwähnen: Ich mache auch Stand-up und Musik mit Gitarre und Loopstation – aber das nehm’ ich ihr nicht übel. Bei all dem geht es unter anderem um die beiden großen Themen: die Liebe und wie man jemanden umarmt, der einen Rucksack aufhat. Drückt man da den Rucksack mit oder versucht man mit dem Arm in die Ritze zwischen Rücken und Rucksack zu kommen?

    Übrigens echt schöne Hose!

    Eine letzte Sache noch:
    Mit Penetranz und Durchhaltevermögen kann man alles schaffen. Man muss die Dinge nur zu Ende


  • 09.
    November
    Freitag
    19:00

    Friedrich-Ebert-Stiftung - Politische Akademie - Forum Jugend und Politik lädt ein: - DemokratieFEStival

    Moderation: Quichotte

    Tickets
    Eintritt kostenlos
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Demokratie feiern, damit sie lebendig bleibt – d.h. in kreativen Workshops (Film, Poetry-Slam, Musik, u.v.m.) mit professioneller Anleitung, im Gespräch mit politischen Gästen, im interaktiven Austausch mit Expert_innen Sorgen und Wünsche für unser Zusammenleben deutlich machen:
    Dazu lädt das Forum Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung junge Menschen ab 15 Jahren ein, die unser Land nicht Populisten und Menschenfeinden überlassen möchten.

    In einem offenen Bühnenprogramm mit dem bekannten Poetry Slammer Quichotte, der durch den Abend führt, und anderen prominenten Workshoppat_innen sollen die jungen Ideen und Anliegen ins Land getragen werden – für ein faires und friedliches Miteinander.


  • 10.
    November
    Samstag
    20:00

    Alfons - Wiedersehen macht Freunde

    Tickets
    EUR 20.00 / 16.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Guido Werner


    „Das Überraschende an diesem Programm ist, dass es überraschend ist“, sagt ALFONS und legt die Stirn in Falten. „Sagen jedenfalls die Leute. Eigentlich ein bisschen komisch, weil ich ja nur das mache, was ich immer mache: Geschichten erzählen.“
    Nun ja, um ehrlich zu sein: Der Reporter mit dem Puschelmikro lässt sonst auch gern mal Andere erzählen. Und der Weg, den diese Geschichte nimmt, ist dazu noch ein ganzes Stück weiter als der zu seinem bevorzugten Arbeitsplatz, dem Wochenmarkt in seiner Wahlheimat Hamburg; immerhin geht es ins Paris seiner Kindheit. Aber: Alfons erzählt seine Geschichte mit der gleichen Mischung aus Melancholie, Trottelblick und Hintersinn, mit der er auch seine berühmt-berüchtigten Reportagen aus dem Land der Dichter, Denker und Kleingärtner begleitet: Entwaffnend, entlarvend und amüsant bis zum Zwerchfellkater - und immer noch ein bisschen mehr.

    In „Wiedersehen macht Freunde“ nimmt „der Deutschen liebster Franzose“ (FAZ) sein Publikum mit auf eine Reise, zurück in die Zeit, in der er seine besten Freunde kennenlernt: Jérôme, der so gut küssen kann, dass keine Lehrerin ihn je durch eine Klassenarbeit fallen lässt. Und Jean-Francois, der ebendiese Klassenarbeiten - und vieles andere mehr - in verlässlicher Regelmäßigkeit in der Pariser Metro verbaselt. Es geht um Freundschaft und um gemeinsame Fußballspiele im Rathaus des 13. Arrondissements - bis der diensthabende Flic sie in einer wilden Verfolgungsjagd aus dem Saal vertreibt. Es geht um Zufallsbegegnungen, die das Leben prägen. Und es geht um Archimedes.

    „In unserer Gegend gab es viel wilde, unbebaute Fläche, sogenanntes terrain vague. Eine Polizistin sagte zu uns, ,geht nicht dort hin, auf keinen Fall - da ist ein Typ, der frisst Kinder!‘. Das fanden wir interessant, also sind wir hingegangen, auch wenn es verdächtig nach Grillfleisch roch. Und es war wirklich ein großartiger Tipp von ihr, er hat unser Leben für immer verändert - ohne uns auch nur einen Finger zu kosten!“ Denn auf dieser Brachfläche residiert der Clochard Archimedes, fast wie ein Weiser des Berges - nur dass seine ermitage keine abgeschiedene Felshöhle ist, sondern ein innerstädtischer Bretterverschlag. „Archimedes hat uns beigebracht, auch als Erwachsene immer ein bisschen Kind zu bleiben. Erwachsensein heißt vor allem, sich an Regeln zu halten: Dies gehört sich, das gehört sich nicht. Kinder sind anders. Und Archimedes war auch anders. In einer Bretterbude auf einem terrain vague wohnen und dabei auch noch glücklich sein - das gehört sich überhaupt nicht.“

    Alfons schildert seine Reise in die Vergangenheit mit einem liebevollen Blick für die schönen, bemerkenswerten kleinen Momente in dieser verrückten Welt. Und dass es die nicht nur im Paris seiner Kindheit, sondern auch im Deutschland der Gegenwart gibt, belegt er mit einigen seiner Reportagen: Nacktwandern, Tuning-Messe oder Hundeschau sind die Themen seiner kurzen Filmbeiträge, mit denen Alfons einen Bogen vom Damals ins Heute schlägt, viele kleine Geschichten erzählt - und manchmal eben auch gerne erzählen lässt.


    Bild © © Guido Werner

  • 11.
    November
    Sonntag
    20:00

    Jazz In Concert

    Martin Sasse Trio feat. Peter Bernstein -

    Tickets
    EUR 24.00 / 18.00 (erm) EUR 21.00 / 16.00 (erm) im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © zur Verfügung gestellt von www.peterbernsteinmusic.com


    Besetzung:
    Peter Bernstein (Gitarre)
    Martin Sasse (Piano)
    John Goldsby (Kontrabass)
    Joost van Schaik (Schlagzeug)

    Peter Berrnstein
    Jazz-Gitarrist Peter Bernstein ist seit 1989 Teil der Jazz-Szene in New York. Während dieser Zeit hat er an zahlreichen Aufnahmen und Konzerten mit Musikern aus allen Generationen teilgenommen. Als Leader hat Peter Bernstein neun Alben und eine DVD veröffentlicht. Als Sideman trat Peter Bernstein mit vielen Größen des Jazz auf, angeführt von Sonny Rollins, Bobby Hutcherson, George Coleman, Lou Donaldson, Lonnie Smith, Fathead Newman, Joshua Redman, Brad Mehldau, Diana Krall, Lee Konitz, Jimmy Cobb und vielen anderen.
    Aktuelle Projekte sind sein Album, Monk, mit Doug Weiss und Bill Stewart, eine kürzlich veröffentlichte Solo-Platte, Solo Guitar - Live bei Smalls, und das hochgelobte Orgeltrio mit Organist Larry Goldings und Schlagzeuger Bill Stewart.

    Martin Sasse
    ist seit über 25 Jahren einer der renommiertesten und gefragtesten Jazzpianisten Deutschlands.
    Seine CD-Veröffentlichungen bekommen seit Jahren weltweit beste Kritiken und sind in amerikanischen und japanischen Radio-Playlists regelmäßig ganz oben vertreten.


    Bild © zur Verfügung gestellt von www.martinsasse.de




    Bild © © Jordi Suol




  • 12.
    November
    Montag
    20:00

    Beate Bohr, Komikerin, Schauspielerin, Patin der Show · Sissi Perlinger · Barbara Ruscher, Comedy, Kabarett, Musik · Traudl, Charming und Happyness gespielt von Martin Reindl · Sonja Kling - Sisters of Comedy - Nachgelacht

    Tickets
    EUR 17.00 / 13.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Ladys lachen lauter
    93 Komikerinnen, 20 Städte, 100 % Lachkraft. Krachend Kabarettistisch, furios feminin und derbe divenhaft tobt die Show „Nachgelacht“ im ganzen Land – die Sisters of Comedy zeigen am 12. November bundesweit alle Facetten des Frau-Seins. Für Sie & Ihn und alles dazwischen.

    Vor 100 Jahren durften Frauen zum ersten Mal wählen. Und heute? Wählen sie immer noch: ob sie Kinder kriegen oder Karriere machen, ob sie ein Dirndl oder einen Antrag auf Hartz IV ausfüllen, ob sie sich damit abfinden, dass Männer immer noch mehr verdienen oder ob sie Krawallschachteln werden, die sich wehren. Frauen sind Bundeskanzler und Verteidigungsminister. Frauen haben eigene Parkplätze. „Ja, was wollt Ihr denn noch?“ hört man da oft. Vieles! Mehr Gehör, mehr Rechte.
    Ja, Frauen sind komisch, viele sogar beruflich. Und die haben sich jetzt endlich zusammengetan und „den Richtigen“ gefunden. Den richtigen Moment, um ein Zeichen zu setzen! Denn: Humor ist die Reinform des Widerstands!

    In Zeiten, in denen man wieder über Frauenrechte und Meinungsfreiheit diskutieren muss, der Wind von rechts weltweit schärfer bläst und auch in westlichen Kulturen ein sehr konservatives Frauenbild neu propagiert wird, gehen die Komikerinnen in die Offensive! „Sisters of Comedy - Nachgelacht“ ist fernab von Witzen über Frustshopping und Bindegewebe - keine Frauenquotengala, keine Männerschelte, einfach eine grandiose, fulminante Show, mit allem, was Deutschlands brodelnde Komikerinnenszene zu bieten hat: Comediennes, Musik-Kabarettistinnen, Poetry-Slammerinnen und noch viel mehr.

    Als ob das noch nicht guter Zweck genug wäre, spenden die Sisters Of Comedy einen Teil der Einnahmen an lokale Frauenhilfsprojekte, die sich auch an Ort und Stelle präsentieren.

    Mehr Info unter: www. sisters-of-comedy-nachgelacht.de


  • 13.
    November
    Dienstag
    20:00

    Oliver Pocher - #pocher#socialmediabitch

    Tickets
    EUR 25.00 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © zur Verfügung gestellt von www.headlineconcerts.de


    Nach fünf Jahren Bühnen-Abstinenz und einem erfolgreichem Comeback 2017, geht Oliver Pocher wieder auf Tour!

    2018 ist die selbsternannte “#SocialMediaBitch” in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen.

    Viele wichtige Fragen werden in einem interaktiven Live Programm mit dem Publikum zusammen geklärt.

    Wie hat Social Media unser Leben verändert? Influencer - früher Krankheit, heute Berufsbild. Warum springen immer mehr Frauen am Strand?

    Ob Snapchat, Instagram, Facebook oder YouTube …

    Pocher erklärt auf seine eigene Art und Weise diese Trends und Phänomene.

    Ob AfD, ISIS, Heidi Klum oder Helene Fischer, keiner ist vor Oliver Pocher sicher.

    Beziehung und Kinder - oder Single und Tinder?!

    Mit dabei sind Überraschungsgäste wie Star DJ “David Baguetta” , Zauberer und Illusionist “Morta Deller” sowie Hip Hop und Rapperlegende “Straßenkobra”.


  • 14.
    November
    Mittwoch
    20:00

    Starbugs Comedy - Crash Boom Bang

    Prix Pantheon-Publikumspreisträger 2017!

    Tickets
    EUR 19.00 / 15.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © zur verfügung gestellt von www.planbentertainment.ch


    STARBUGS COMEDY sind die Überflieger der Schweizer Show-Szene und die weltweit erfolgreichste Schweizer Comedy-Show. Von New York bis Tokio haben sich die drei Komiker in die Herzen des Publikums gespielt. Ihr aktuelles Programm „CRASH BOOM BANG“ ist erfrischend, verrückt und ungeheuer lustig!

    Unter der Regie von Nadja Sieger „Nadeschkin“ ist ein fulminantes Spektakel entstanden, das fast ohne Worte auskommt. Comedy auf einem neuen Level! Die Lachmuskeln sind im Dauereinsatz. Eine Feelgood-Show, wie es sie bis jetzt noch nicht gegeben hat.

    Gastspiele in über dreissig Ländern, eine Tournee mit dem Circus KNIE, mehr als dreissig TV-Shows und unzählige Preise sprechen für sich. Am internationalen Festival von Monte Carlo wurden Fabian Berger, Martin Burtscher und Wassilis Reigel bereits vierfach ausgezeichnet.


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  • 15.
    November
    Donnerstag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Ingolf Lück - Seite Eins - Theaterstück für einen Mann und ein Smartphone

    Von Johannes Kram

    Tickets
    EUR 20.00 / 16.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © zur Verfügung gestellt von www.ingolf-lueck.de


    Marco ist Journalist. Boulevardjournalist aus ganzer Überzeugung. Tratsch und Klatsch sind überall, sie haben es vom Frisörsalon bis in die "seriöse" Presse gebracht. Die voyeuristischen Stimmen begleiten und verfolgen Menschen durch Affären und Krisen, an deren Ende sie entweder schnelle Popularität erlangen oder daran zugrunde gehen. Marco liebt diese Macht und verehrt sein Metier als Kunst. „Zuckerbrot und Peitsche“, das ist seine Maxime.
    Auf der ständigen Jagd nach einer gut verkäuflichen Story lernt er Lea kennen. Sie hat gerade ihre erste CD rausgebracht und ist noch ein echter Frischling im Business. Marco wittert mit seinem untrüglichen Instinkt sofort die perfekte Beute. Er stellt Lea eine Titelstory und damit den großen Durchbruch in Aussicht. Lea sind Boulevard-Medien zwar suspekt, sie lässt sich aber von den scheinheiligen Versprechungen des skrupellosen Journalisten einlullen. Er bringt die Story, wenn auch etwas anders als besprochen. In seiner aus Halbwahrheiten zusammenphantasierten Version wird Lea von einer ernstzunehmenden Künstlerin zum Promiluder, das sich als Imagepolitur den Erben einer Unternehmerdynastie geangelt hat.
    Das schlägt ein, allerdings auch für Marco etwas anders als erwartet. Einen kurzen Moment steht er selbst mit dem Rücken zur Wand. Doch dann schafft er es, Lea durch eine kleine, perfide Erpressung in die Enge zu treiben. Er bringt sie zur nächsten Entblößung und macht sie damit endgültig zum Freiwild im Blitzlichtgewitter.

    Johannes Krams „Seite Eins“ ist ein gleichermaßen unterhaltsames wie bitterböses Stück, das die zum Teil verantwortungslose Maschinerie moderner Massenmedien entlarvt. Ein Angebot, hinter die Kulissen zu schauen, die eigene Haltung gegenüber Medien zu reflektieren. Wo hört investigativer Journalismus auf und wo fängt menschenunwürdige, respektlose Berichterstattung an? Und welche Rolle spielt dabei die eigene Lust am Voyeurismus?


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  • 17.
    November
    Samstag
    20:00

    Agentur 190a präsentiert:

    Ingmar Stadelmann - Fressefreiheit - Ein Meinungsstresstest

    Bonnpremiere der neuen Show

    Tickets
    EUR 18.00 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Robert Maschke


    In seinem neuen Programm "Fressefreiheit - Ein Meinungsstresstest" konfrontiert der vielfach preisgekrönte Stand-up-Comedian Ingmar Stadelmann ab Herbst 2018 sein Publikum mit einer virtuosen Komposition widersinniger Meinungen. Zum Spaß. Und weil er es kann. Fressefreiheit halt! Denn irgendwo zwischen Haltung, Message und Pointe liegt Erkenntnis, ein Ort, der offensichtlich nicht oft W-Lan hat. Deswegen braucht es Momente der Wahrhaftigkeit – live, mit viel inbrünstigem und manchmal auch irritiertem Lachen. Denn in "Fressefreiheit" feiert Stadelmann ein Land, in dem man doch öfter etwas sagt, bevor man denkt und dafür nicht ins Gefängnis kommt.Berlin, 2017 - „Ursprünglich wollte ich die Show 'Der Metzger mit dem Florett' nennen. Aber dann hatte ich Angst vor Anschlägen fundamentalistischer Veganer“, sagt Ingmar Stadelmann und grinst verschmitzt.Schon das Plakat, angelehnt an den russischen Performance-Künstler Pjotr Pawlenski, der sich tatsächlich gegen Apathie, politische Gleichgültigkeit und Fatalismus in Russland öffentlich den Mund zunähte, beweist: Bei Ingmar Stadelmann handelt es sich nicht um einen weiteren Mainstream-Spaßmacher.Als Stadelmann 2012 mit seinem ersten Solo „Was ist denn los mit den Menschen?“ startete, gab es dafür haufenweise Comedy-Preise: „Vom Hamburger Comedy Pokal“ über den „RTL Comedy Grand Prix“ bis hin zum „Deutschen Comedypreis“ hat er sie alle bekommen. Nur um 2015 eben nicht ins RTL-Fahrwasser ein-zutauchen, sondern eine künstlerische Weiterent-wicklung zu wagen.#humorphob hieß seine Antwort auf Terroranschläge aus Stand-up-Comedian-Sicht, gefeiert vom Publikum und von Kritikern. Manchmal sogar von beiden gleichzeitig, wie beim „Großen Kleinkunstpreis der Wühlmäuse“ in Berlin: Stadelmann gewann den Publikums- und den Jury-Preis an einem Abend. Das war vor ihm noch wenigen Comedians gelungen.Der Russe Pawlenski endete übrigens in der Psychatrie. Ingmar Stadelmann hingegen hat für seine Therapie zum Glück die Bühne und sein Publikum. Jetzt zeigt er mit Fressefreiheit sein selbstgeschaffenes Universum, welches die Grenzen zwischen Kabarett und Comedy auflöst. Zwischen Influencer und Komiker, zwischen Serdar Somuncu und Dieter Nuhr, berlinert sich Stadelmann provokant, aber mit schelmischen Charme in die Herzen seiner Fans. Erleben Sie Ingmar Stadelmann live! Dann werden Sie ihn verstehen und ihm hemmungslos frönen


  • 18.
    November
    Sonntag
    20:00

    die feisten - Adam & Eva

    Deutscher Kleinkunstpreis 2017 - 2MannSongComedy

    Tickets
    EUR 20.00 / 16.00 (erm)
    Hinweis: bestuhltes Konzert
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Harald Hoffmann, zur Verfügung gestellt von www.diefeisten.de


    Alles verändert sich, das ist unabänderlich.
    Selbst im Paradies ist nicht mehr alles so, wie es einmal war: Der Song „Adam & Eva“ erzählt die Geschichte, die wir alle aus der Kinderbibel kennen, mit den Augen der feisten. Funky Grooves auf der Mandoline lassen Lücken für Worte und Gedanken, wie sie nur die beiden frischgekürten Träger des Kleinkunstpreises 2017, erklingen lassen können.

    Ihre ungewöhnliche Sicht auf die Welt lässt Lieder entstehen, die den unvorbereiteten Konzertbesucher vor Lachen nicht in den Schlaf kommen lassen. Jetzt oder nie, entspannte Euphorie!

    C. und Rainer freuen sich auf euch!!

    die feisten - Träger des deutschen Kleinkunstpreises 2017


    Hinweis: bestuhltes Konzert


  • 19.
    November
    Montag
    20:00

    Matthias Brodowy - Gesellschaft mit beschränkter Haltung

    Tickets
    EUR 18.00 / 14.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Thomas Rodriguez


    „Gesellschaft mit beschränkter Haltung“

    Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen. Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt er durch die Welt. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen? Zu allem hat der vercloudete Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das wird schon wahr sein. Mit einem „Gefällt mir“ auf der Maus und der Verbal-Keule im Gepäck formt er locker flockig aus dem kategorischen Imperativ einen obligatorischen Konjunktiv. Alles geht, nichts muss. Daumen hoch, Daumen runter. Und schnell noch ein Selfie im Circus Maximus der kurzen Launen.
    Willkommen in der Gesellschaft mit beschränkter Haltung!

    Matthias Brodowy wurde von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“, später dann mit dem „Prix Pantheon“ und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Mit seinem neunten Programm bietet er politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Zugleich frönt der selbsternannte Vertreter für gehobenen Blödsinn (chief director for a high level bullshit) jedoch stets auch der literarisch verschnürten Albernheit und dem anarchischen Nonsens.


  • 20.
    November
    Dienstag
    20:00

    Gerhard Polt und die Well-Brüder aus'm Biermoos - Im Abgang nachtragend

    Tickets
    EUR 24.00 / 20.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Hans Peter Hoesl


    Im Zusammenspiel von Gerhard Polt und den Wellbrüdern entsteht ein unterhaltsamer «Bairischer Nachmittag» der besonderen Art, fernab von weiss-blauer Weisswurstidylle und Bierseligkeit. Sie machen jeden ihrer mittlerweile raren Auftritte zu einem Mordsgaudi für das Publikum und für sich selbst.

    Christoph und Michael Well (Biermösl Blosn) haben mit ihrem Bruder Karl Well die neue Formation «Well-Brüder aus’m Biermoos» gegründet. Zusammen mit dem Münchner Kabarettisten Gerhard Polt nehmen sie in bewährter Biermösl-Tradition das politische Geschehen Bayerns und dem Rest der Welt aufs Korn. Unter Zuhilfenahme unzähliger Instrumente wird der Darm der Ministerpräsidenten gespiegelt, die Situation der Milchbauern ausgemolken, geschuhplattelt, gejodelt und gestanzelt. Sie decken Heimatverbrechen aller Art auf und blasen denen «da oben» gehörig den Marsch, ohne dabei die «da unten» zu verschonen.


  • 21.
    November
    Mittwoch
    20:00

    Die Big Band der Bundeswehr - Dirigent: Jörg Achim Keller

    Clubkonzert

    Tickets
    EUR 20.00 / 12.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Copyright hr/Ben Knabe


    Die Big Band der Bundeswehr - 46 Jahre weltweit beste Noten für Swing, Rock, Pop

    Die Big Band der Bundeswehr, unter der Leitung von Bandleader Timor Oliver Chadik, zählt gleich aus mehreren Gründen zu den ungewöhnlichsten Show- und Unterhaltungsorchestern Deutschlands. So sticht das Ensemble bereits unter den insgesamt 14 Klangkörpern des Militärmusikdienstes der Bundeswehr im Auftrag, Auftreten und Sound einer klassischen Big Band Besetzung deutlich hervor. Gewöhnliche Marsch- und Orchesterliteratur sind hier Fehlanzeige. Darüber hinaus gibt es kein zweites Show- und Unterhaltungsorchester, dass mit einer derart hochmodernen, multimedial aufbereiteten und damit einzigartigen Bühnenshow durch Deutschland und die Welt reist. Besonders ist hieran vor allem eines: Die Musiker aus Nordrhein-Westfalen präsentieren sich sowohl als modern klingende Visitenkarte der Bundesrepublik Deutschland als auch hochkarätiger musikalischer Botschafter.

    In der Musik hingegen hat bei der Big Band der Bundeswehr Uniformität keinen Platz. Alle Instrumentalisten sind handverlesen, in ihren Fachgebieten erstklassige Solisten und Absolventen der renommiertesten Kunsthochschulen für moderne Unterhaltungsmusik.

    Begonnen hatte alles mit Major Glenn Miller. Der wohl berühmteste Militärmusiker aller Zeiten, war damals der erste US-Army-Orchesterchef, der vor über 75 Jahren seiner damaligen Militär-Band zu aller Überraschung Klänge entlockte, die im Zeichen des damals in den USA hochpopulären Swing standen und die alte „Marschtradition“ fast vergessen machten. Ein geradezu unerhörter Vorgang! Die Musik des Glenn Miller Orchesters fand damals keineswegs nur begeisterten Zuspruch bei den überwiegend jungen Soldaten, sondern erfuhr auch gerade „von oben“ disziplinarische Maßregelung. Dennoch handelte es sich um eine musikalische Sensation, um ein absolutes Novum in der Geschichte der Musik und der Militärmusik. Und so ließ sich er Siegeszug dieser Formation und Stilrichtung nicht mehr aufhalten und hielt schließlich auch Einzug in die deutsche Armee.

    Der damaligen Verteidigungsminister und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte daher 1971 beauftragt, eine Formation zusammenzustellen, die in der Lage war, einen modernen Sound für eine moderne Armee zu schaffen. Die Menschen sollten in den Konzerten die Hits ihrer Zeit, die großen Klassiker vergangener Tage und die immer aktuell gebliebene Swing- und Jazzmusik hören. Noch heute erfreut sich diese vor über 40 Jahren ins Leben gerufene musikalische Konzeption großer Beliebtheit und Aktualität. So haben beispielsweise bereits Präsidenten der Vereinigten Staaten, der Bundespräsident und auch der Papst gleichermaßen zum Groove der Big Band der Bundeswehr mit ihren Füßen gewippt oder den Fingern geschnipst.

    Seit ihrer Aufstellung spielt die Big Band der Bundeswehr aus gutem Grunde ohne Gage. Mit den Eintrittsgeldern von weit über 20 Millionen Euro wird seit dem ersten Tag Menschen in Not geholfen.

    Darüber hinaus ist die Swing-Formation stets gern gesehener Gast im Ausland: Moskau, New York, Oslo, Madrid, Kapstadt, Rio de Janeiro oder Korea - für die Big Band der Bundeswehr ist kaum ein Kontinent unbekannt oder zu weit entfernt. Auch auf diplomatischem, gesellschaftlichem oder dem schlichten Tanzparkett kennen sich die 24 Profimusiker bestens aus und wissen, was von ihnen erwartet wird. Beim parlamentarischen Abend in Berlin, beim Ball des Sports in Wiesbaden oder diversen Ballveranstaltungen in Berlin oder Bonn gibt es stets Tanz-, Show-, und Unterhaltungsmusik dem Anlass entsprechend. Die Betreuung deutscher Soldaten in den Einsatzländern ist für die Big Band der Bundeswehr Ehrensache und gehört ebenso fest in den Tourplan wie die regelmäßige musikalische Betreuung von olympischen Sommer- und Winterspielen.

    Die Big Band der Bundeswehr hat in den vergangenen vier Jahrzehnten eine für das Showgeschäft außergewöhnliche Reputation erlangt, sie dauerhaft gehalten und arbeitet kontinuierlich daran, diese weiter zu festigen und auszubauen.

    Mit dem Beginn der Clubkonzertreihe zeigt das Ensemble, dass es auch ohne technischen Aufwand, im intimen Rahmen und mit einem reinen Big Band Jazz Programm die Zuhörer für sich begeistern kann.

    Jörg Achim Keller wurde am 27. August 1966 in Zürich, Schweiz geboren.
    Der Dirigent, Komponist, Arrangeur und Schlagzeuger wuchs in Münster auf und lernte schon als Kind dank der Schallplattensammlung seines Vaters den Jazz kennen und lieben. Während seines Musikstudiums in Holland schrieb er bereits Arrangements für Peter Herbolzheimers SWF-Formation, das Metropole Orkest, die Big Bands des NDR und des hr sowie viele weitere.
    Zwei Jahre lang war er Anfang der 90er Jahre als Schlagzeuger mit dem europäischen Glenn Miller Orchestra auf Tour und spielte unter anderem schon Mitte der 80er Jahre im Quartett des amerikanischen Saxophonisten Herb Geller.
    Seit Mitte der 90er Jahre verlagerte sich Kellers Tätigkeit als ausübender Musiker zunehmend vom Schlagzeug zur Ensembleleitung.
    So war er ab dieser Zeit häufig Gastdirigent bei der NDR Bigband und der RIAS Big Band, dirigierte später aber auch das Deutsche Filmorchester Babelsberg und weitere symphonische Orchester.
    Im Februar 2000 wurde Keller zum Chefdirigent der hr-Bigband berufen, die er bis August 2008 leitete. In dieser Zeit konnte er den Klangkörper nach seinen Vorstellungen formen. Produktionen aus diesen Jahren umfassen u. a. eine Bearbeitung der Musik des Free-Jazz-Revolutionärs Ornette Coleman für das Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2003, Jazzfassungen der Oper Porgy and Bess und Leonard Bernsteins West Side Story sowie eine Produktion mit balinesischer Gamelanmusik .
    Mitte 2008 wechselte Jörg Achim Keller innerhalb der ARD vom hr zum NDR, wo er zur Saison 2008/2009 Chefdirigent der NDR Bigband, ab Mitte 2016 dann zu deren erstem Gastdirigenten wurde.
    Keller orchestrierte Kinofilme (u. a. „7-Zwerge“ I & II) und TV Serien (u. a. „2 Brüder“ und „Inseln unter dem Wind“) und schrieb Auftragskompositionen im symphonischen Bereich (u. a. für die Bamberger Symphoniker und ein Konzert für Saxophon, das vom hr-Sinfonieorchester mit Prof. Wolfgang Bleibel als Solisten aufgeführt wurde).
    Er gastiert(e) außerdem als Arrangeur und Dirigent bei der hr-Bigband, WDR Big Band, BBC Big Band (GB), Bohuslän Big Band (SWE), bei den Bochumer Symphonikern, dem Deutschen Symphonie Orchester, der Radiophilamonie Hannover sowie beim Deutschen Filmorchester Babelsberg und Metropole Orkest (NL).
    Die über 2.500 von Keller in den vergangenen 30 Jahren verfassten Arrangements umfassen Bearbeitungen jeglicher Stilistik und Besetzung, vom Blockflötentrio bis zum Doppelorchester aus Big Band und Symphonieorchester.
    Er war als Arrangeur und/oder Conductor für eine Vielzahl deutscher und internationaler Künstler tätig, wie z. B.:
    Till Brönner („German Songs“+ weitere), Udo Jürgens („Einfach Ich“ + 2 weitere), No Angels („When the Angels swing“), Tom Gäbel („Introducing: Myself“ + weitere), Alan Bergman („Lyrically“), Stefan Gwildis („Das mit dem Glücklichsein“), Joja Wendt (diverse), Nils Landgren, Nana Mouskouri, Pepe Lienhard sowie im Zusammenhang seiner Tätigkeit für die diversen Orchester und Bands u. a. mit Mark Murphy, Al Jarreau, Michael Brecker, Randy Brecker, Wolfgang Haffner, Victoria Tolstoy, Rebekka Bakken, Nina Hagen, Joe Pass, Mike Stern, Chet Baker, James Morrison, Annette Louisan, Sasha, Xavier Naidoo, Clueso, N.Y. – Voices, Jeff Cascaro, Silvia Droste, Marc Secara, Jack Bruce, Michael Wollny.
    Für seine Programmkonzeptionen und Arbeiten als Arrangeur/Dirigent erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
    Letzte Arbeiten umfassen u. a. Arrangements für die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim und das Till Brönner Orchestra, die neueste CD der „Söhne Hamburgs“, das Duke-Ellington-Programm für die Europatournee 2016 von Al Jarreau mit der NDR Bigband und die neueste CD „Nice ‘n’ Easy“ von Thomas Quasthoff mit der NDR Bigband.
    Von April 2017 bis März 2018 bekleidete Keller eine Gastprofessur für Arrangement/Komposition – Ensemble am Jazz-Institut Berlin und ist seit dem 1. April 2018 Professor für Dirigat/Ensembleleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Er ist weiterhin als ausübender Musiker und Schreiber aktiv.


    Die Big Band der Bundeswehr mit Gastdirigent Jörg-Achim Keller


    Im heutigen Programm finden sich Stücke des „Great American Song Book“, Jazz und Big Band Klassiker im neuen Gewand sowie der eine oder andere im Big Band Kontext durchaus überraschende Titel – Alle Stücke wurden arrangiert von Jörg Achim Keller, der mit der Big Band der Bundeswehr besondere Highlights aus gut 30 Jahren seiner Arbeit zu einem abwechslungsreichen Programm zusammengefasst hat.
    Die Arrangements, im Original teilweise für Jazzlegenden wie z.B. Chet Baker oder Clark Terry geschrieben, bieten viel Platz für die Solisten, wie auch für den satten Ensembleklang der Big Band. Swingend-moderner Mainstream-Big Band Jazz garantiert ein energiegeladenes musikalisches Erlebnis.


  • 22.
    November
    Donnerstag
    20:00

    Florian Schroeder - Ausnahmezustand

    Tickets
    EUR 18.00 / 14.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Frank Eidel


    Sie alle wollen zu den Guten gehören! Aber kommen Sie damit auch dorthin, wo Sie hin wollen? Oder nur in den Himmel? Und wenn „Gutmensch“ ein Schimpfwort ist, wollen Sie dann nicht doch lieber böse sein? Nur: Die Bösen sprengen sich in die Luft, glauben an die Erlösung im Jenseits und produzieren zu viel CO2. Die Guten essen Eier von glücklichen Hühnern und tragen Uhren, die ihnen sagen, wie viele Schritte sie heute noch machen müssen.

    In Zeiten ansteigender Hysterie stellt Florian Schroeder die Fragen, auf die es wirklich ankommt: Wie kommt das Böse in die Welt? Und wie kriegen wir es da wieder raus? Wie nahe Gut und Böse, Liebe und Hass, Freund und Feind beieinander liegen weiß jeder, der einmal morgens um sieben am Straßenverkehr teilgenommen hat.

    Erleben Sie einen Abend im Ausnahmezustand: Alles ist erlaubt! Politisch, philosophisch, anarchisch. Als Kabarettzuschauer gehören Sie sowieso zu den Guten: Sie sind schön, gebildet und immer auf der richtigen Seite. Damit sind Sie in diesem Programm goldrichtig! Erwarten Sie alles, aber keine einfachen Antworten. Schließlich steckt der Teufel im Detail.

    Und nur im Kabarett gilt: Erst wenn es richtig böse ist, ist es wirklich gut.


    Bild © © Frank Eidel

  • 25.
    November
    Sonntag
    20:00

    Osan Yaran - Ostmane - Integration gelungen

    Tickets
    EUR 17.00 / 13.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Rober Maschke


    Name: Jahrgang: Geburtsort: Besonderheiten:
    Osan Yaran
    guter 1986er
    Berlin
    Sternzeichen „Fröhlicher Zeitgenosse“
    Osan Yaran ist ein waschechter Berliner mit türkischen Wurzeln. Aufgewachsen und sozialisiert in einem Problembezirk der Hauptstadt, war Osans Leben zuweilen anstrengend und aufregend zugleich.
    Im Clash der Kulturen groß zu werden, erweitert zwar die eigene Perspektive, wirft aber auch Fragen auf: Wer oder was bin ich? Wo gehöre ich hin? Welcher Teil meines Herzens schlägt lauter? Spreewaldgurke oder Baklava? Bin ich ein „voll korrekter Deutscher“ oder doch lieber ein „Shisha Migrant“?
    Wer aber denkt, dass Osan auf der sinnlosen Suche nach Antworten im Betroffenheitsgesäusel ertrinkt, irrt sich gewaltig.
    Mit einer Riesenpackung Lebensfreude und übersprühender Energie erzählt der Vater eines Sohnes Geschichten mitten aus seinem Alltag - vom Job, den Schwiegereltern, aus seinem Kiez und auch von den täglichen Herausforderungen seiner Ehe. Probleme gibt es genug - gut, wenn man gemeinsam darüber lachen kann. Und wenn es doch einmal zum Streit kommt, z.B. ob Mohammed oder Jesus „der Bessere“ ist, dann einigt man sich eben auf Batman! So verbindet der Ossi-Türke, wie Osan sich selbst nennt, einfach das Beste aus allen Welten. Und heraus kommt ein OSTMANE!
    In eben diesem ersten Comedy-Solo „spiztbübt“ Osan sich durch alle Kultur- und Kommunikations- Missverständnisse. Ehrlich, authentisch und vielschichtig nimmt Osan Yaran seine Zuschauer an die Hand und begeistert mit Geschichten aus allen Schubladen, in die er regelmäßig gesteckt wird. Er hält uns einen aberwitzigen Spiegel der Realität vor, um im nächsten Moment wieder unschuldig und spießbürgerlich vor uns zu stehen.
    Sein Debüt-Programm ist wie das Leben selbst: hart und komisch, absurd bis hoffnungslos romantisch...
    Komödiantischer Werdegang:
    Als zweimaliger Gewinner des „Nürnberger Comedy Slam“ und als einer der heiß begehrtesten Newcomer in der Szene, übernimmt Osan Yaran ab Herbst 2017 die Moderation der Talentschmiede im "Quatsch Comedy Club". 2017 freute sich Osan zudem gleich doppelt über Jury,- & Publikumspreis beim „Hamburger Comedy Pokal“ und setzte sich danach die Krone beim „NDR Comedy Contest“ auf.
    In TV-Shows wie "Nightwash" oder "Nuhr ab 18" ist er ein gern gesehener Gast und auch "1LIVE" wurde schon auf den quirligen Ossi-Türken aufmerksam. Im September steht Osan bei "Generation Gag" vor der Kamera. #killerstandup #direktundintim


  • 26.
    November
    Montag
    20:00

    Jazz in Concert - Doppelkonzert

    Jin Jim · Three Fall feat. Melane -

    Tickets
    EUR 26.00 / 19.00 (erm) EUR 23.00 / 16.50 (erm) im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Mirko Polo


    Die beliebte Reihe "Jazz in Concert" präsentiert an diesem Abend ein Doppelkonzert mit Jin Jim und Three Fall feat. Melane.


    Jin Jim gehören zu den „absoluten Senkrechtstarter Bands in der deutschen Jazzszene“ (NDR). Zu Recht, wenn man sich ihre noch kurze Geschichte anschaut, die nun in ihrem ACT-Debüt „Weiße Schatten“ kulminiert.

    2013 gründeten der aus Peru stammende Flötist Daniel Manrique-Smith, der Bassist Ben Tai Trawinski, der Gitarrist Johann May und der Schlagzeuger Nico Stallmann Jin Jim, noch im selben Jahr wurden sie als Voting-Sieger ins Finale des JazzTube-Festivals Bonn gewählt, im Jahr darauf gewann das Quartett gar -gegen fast 200 Mitbewerber- den „Future Sounds“-Wettbewerb der Leverkusener Jazztage und 2015 veröffentlichten ihr erstes Album „Die Ankunft“. Der stürmische Erfolg basierte auf der Innovation, die ihnen mit ihrer Musik gelingt: Mit bisher unbekannter Wucht verschmelzen hier Latin, Jazz und Rock. „Rhythmische hochkomplex, dafür harmonisch zugänglich, mit Einflüssen von Flamenco über indische Musik bis zum Pop“, beschreibt Bassist Trawinski, der die meisten Stücke komponiert, ihre Generallinie.

    Das brachte sie schon früh in den Fokus der „Young German Jazz“-Reihe, jene Kaderschmiede aus dem Hause ACT, die herausragenden jungen deutschen Musikerpersönlichkeiten ein Spielfeld zur künstlerischen Weiterentwicklung ermöglicht. 2016 aber ging Jin Jim erst einmal mithilfe des Goethe Instituts auf große Tour: Zunächst bereisten sie Peru, die alte Heimat von Daniel Manrique-Smith, im Herbst ging es in fünf afrikanische Länder. Doch 2017 war es dann soweit: „Wir hatten das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein,“ erzählt Manrique-Smith. Der richtige Ort war das Jazz Baltica Festival, wo die vier auf der großen Bühne auftraten: „Es gab Standing Ovations. Ich hatte drei Tage lang eine Gänsehaut.“ Und unter den begeisterten Zuschauern befand sich auch ACT-Produzent Siggi Loch und nahm Jin Jim unter Vertrag.

    So ging es also im Februar 2018 für „Weiße Schatten“ ins Studio. Noch einmal verfeinerte sich der unverwechselbare Sound der Band. Selten hört man junge Bands, die aus einem Guss klingen.

    Was auch daran liegt, dass die vier Jin Jim zwar 2013 gründeten, als sie alle um die 30 Jahre alt waren, ihr gemeinsamer Weg aber viel weiter zurückreicht. Trawinski, Spross einer musikbegeisterten Familie mit Vorfahren in Polen und Kroatien, der Gitarre, Querflöte, Klavier und Gesang lernte, bevor der Bass sein Instrument wurde; May, der seine Neigung zur lateinamerikanischen Musik auch mit einem Studienaufenthalt in Havana vertiefte; und auch Stallmann, der schon in den verschiedensten Bands von Folk über Rock `n’ Roll bis hin zu Modern-Jazz und Weltmusik trommelte sowie für Tanz- und Theater-Produktionen arbeitete -alle drei studierten am Konservatorium im niederländischen Arnheim und spielen seitdem miteinander. Das erklärt die perfekte Harmonie, mit der sie selbst bei komplexen, rasanten und vertrackten Stücken wie „Duende“ oder „Mankafiza“ die rhythmische Grundlage bereiten, über der dann die Flöte von Daniel Manrique-Smith abheben kann.

    Im Jazz ist die Flöte ein seltenes Instrument, das meist nur kurz als zusätzliche Klangfarbe eingesetzt wird. Bei Jin Jim spielt sie nun die solistische Hauptrolle, und Manrique-Smith, der in Frankfurt und an der Kölner Musikhochschule studierte, bevor er mit Stars wie Dee Dee Bridgewater, Samuel Rohrer oder Lalo Schifrin auftrat, spielt sie so virtuos und vielseitig wie kaum ein anderer. Auf „Weiße Schatten“ mischt er die ganze Palette der Ausdrucksmöglichkeiten an: Vom strahlend klassischen Klang über die immer leicht aspirierte, helle Färbung der lateinamerikanischen Musik bis zu wilden Jazz-Soli. Und wenn Manrique-Smith in sein Instrument hineinnimmt, -pustet und -singt, darf man schon einmal an Ian Anderson von Jethro Tull denken.

    Ohnehin lassen die schweren Drum Beats und Wirbel von Stallmann und Mays verzerrten, mitunter fast in Metal-Sound übergehenden Gitarrenpassagen und der hymnische Grundton (bei „Dreaming“ noch vom entsprechenden Gesang verstärkt) auch den alten Artrock wieder auferstehen. So entsteht neue Musik ganz im Jazz-Spirit, die doch direkt in den Bauch und in die Beine geht. Jin Jim wird seinen Weg weitergehen.

    Daniel Manrique-Smith - C-, Alt-, Bassquerflöte
    Johann May - E-Gitarre, electronics
    Ben Tai Trawinski - Kontrabass
    Nico Stallmann - Schlagzeug


    Bild © Mirko Polo


    Zu den innovativsten Bands des jungen deutschen Jazz gehört das Trio Three Fall. Mit ihrer einzigartigen Besetzung, bestehend aus 2 Bläsern und Schlagzeug, ohne gängiges Bass und Akkordinstrument, haben sie auf nahezu allen wichtigen deutschen Jazzfestivals für Furore gesorgt.
    Jetzt hat die Band Zuwachs bekommen: die kongolesisch-deutsche Sängerin Melane bringt eine neue Farbe in den unverwechselbaren Sound der Band. Ihre Stimme – kraftvoll, geschmeidig und strahlend – fügt sich perfekt in die Musik des Trios ein und bildet einen Kontrast zu den rauhen grooves. Vielfältige Möglichkeiten eröffnen sich nun für die Band, die dafür bekannt ist, ihr Publikum immer wieder zu überraschen. Denn vom Jazz nehmen sie sich vor allem die Freiheit, das zu tun, was ihnen gefällt, sodass ihre HipHop, Afrobeat und Reggae Einflüsse unüberhörbar sind.
    Trombone Shorty, der die Band ins Vorprogramm seiner Deutschland Tour nahm, bezeichnete sie als “unique” und Red Hot Chili Peppers Drummer Chad Smith adelte Ihre Peppers-Interpretationen höchstpersönlich als “best Red Hot Chili Peppers covers I’ve heard done yet…”. Ihre Musik, die auf dem renomierten Jazzlabel ACT veröffentlicht wird, wurde in den letzten Jahren bei Konzerttourneen durch Japan, China, Korea, Ägypten, Russland, Katar und Europa enthusiastisch gefeiert. Mit der charismatischen Melane, die sowohl in Englisch als auch in Ihrer Muttersprache Lingala singt, öffnet sich Three Fall jetzt neuen Klangwelten und sprengt damit endgültig alle Genregrenzen.

    Lutz Streun – Tenor Saxofon, Bass Klarinette
    TiL Schneider – Posaune
    Sebastian Winne – Schlagzeug, Perkussion
    feat. Melane Nkounkolo – Gesang


  • 27.
    November
    Dienstag
    20:00

    Bonnpremiere des neuen Programms:

    Timo Wopp - Auf der Suche nach dem verlorenen Witz

    Tickets
    EUR 18.00 / 14.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © zur Verfügung gestellt von www.timowopp.de


    Timo Wopp, der Geisterfahrer auf deutschen Kabarett-Autobahnen, macht sich in seinem dritten Abendprogramm auf die Suche nach dem verlorenen Witz. Dabei hält er sich strikt an sein einziges Credo: #nofilter! So kann er bei der Durchleuchtung unserer geisteskranken Gesellschaft sehr feinfühlig auf den Gefühlen aller herumtrampeln. Gern auch auf seinen eigenen.

    „Und wenn man erst an Stellen lacht, für die man sich zu lachen schämt, hat er einen richtig am Wickel.“ (NEUE PRESSE, HANNOVER).

    Um von seiner eigenen Midlifecrisis abzulenken, attestiert er der Welt kurzerhand auch eine. Nur lässt die sich leider nicht so einfach mit einem Sportwagen lindern. Dank ihm wird die Welt also kein bisschen erträglicher, aber man kann beim Weinen darüber wenigstens mal wieder richtig lachen. Und bevor er sich seine kruden Statements schließlich selbst um die Ohren haut, lässt der einstige Weltklassejongleur sicherheitshalber auch wieder etwas durch die Luft fliegen. Warum? Weil er’s kann. Noch.


    Bild © zur Verfügung gestellt von www.timowopp.de


    „Timo Wopp, der perfideste aller Moralisten. Hochgeschwindig-keitskabarett mit einem intellektuell furiosem Finale. Tiefe Verbeugung. Atemlos. (Neue Presse Hannover)


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  • 28.
    November
    Mittwoch
    20:00

    Gardi Hutter & Co - Gaia Gaudi

    Tickets
    EUR 25.00 / 21.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Dieser Termin ist auch im Abo erhältlich.

    Kabarett- und Entertainment-ABO 9bis12-2018 · Storno 21.9. Abo · Martin Zingsheim & Prometheus-Streichquartett 5.10. Abo · Gardi Hutter & Co 28.11. Abo · 100. WDR Kabarettfest - Jubiläum! 10.12. Abo

    Zusammen für nur 66 €

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    Bild © ©Luise Illigen


    Was ist zu tun, wenn die Jungen ihren Platz einfordern, aber die Alten nicht abtreten wollen?

    Aufgrund der heutigen Langlebigkeit leben verschiedene Generationen nicht mehr nacheinander, sondern parallel. In früheren Zeiten übernahmen die Jungen Verantwortung und Macht just in dem Moment, als die Alten sich aufs Ofenbänkchen setzten und bald danach das Zeitliche segneten.

    Doch heute denken die Alten gar nicht mehr daran, schnell wegzusterben. Viele wollen auch nicht vom Staat leben. Sie lieben ihren Beruf, sind voller Ideen und Energie. Was sie an physischer Kraft verlieren, gewinnen sie an Gelassenheit.
    Gleichzeitig wollen sie den Jungen Raum lassen. Ein Dilemma, das sich lösen lässt, indem die Parallelität aufgegeben wird und sich verschiedene Generationen aufeinander einlassen. Da Gardi Hutters Tochter, Sohn und Schwiegertochter seit Jahren professionell als Musiker, Tänzer und als Site-specific Theatertruppe arbeiten, haben die Vier beschlossen, sich gemeinsam dieser Herausforderung zu stellen.

    Thema und Reibungspunkt ist der Generationenwechsel. Was passiert da genau? Wo liegen die Probleme, wo die Chancen? Neben dem Altersunterschied sind auch die Interessen völlig anders gelagert. Und so prallen in Gardi Hutters neuer, ebenso anthropologischer wie poetischer Inszenierung nicht nur die verschiedenen Vorstellungen und Spielstile lustvoll aufeinander, sondern es mischen sich auch die Sparten: Musik, Tanz, Theater – und Clown. Was dabei herauskommt?
    Ein körperliches, musikalisches, symbolisches, tragisch-komisches Theaterstück.

    Dirigieren wird das Werk Michael Vogel, der als langjähriger künstlerischer Leiter von ‘Familie Flöz‘ schon viel Erfahrung mit Familienarbeit hat.


  • 29.
    November
    Donnerstag
    20:00

    Luise Kinseher - Mamma Mia Bavaria

    Das neue Programm!

    Tickets
    EUR 18.00 / 14.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Martina Bogdahn


    Welche Bedeutung hat Bayern vom Weltraum aus betrachtet? Und welche Bedeutung hat das für die Welt? Das neue Kabarettprogramm von Luise Kinseher beschäftigt sich genau mit dieser Frage von globalem Ausmaß! Bayern passt gerade mal auf einen moosgrünen Bierdeckel bei Google. Die Bayern sind dabei nichts weiter als ein exorbitant kleiner Teil des parasitären Menschbefalls. Die Mama Bavaria vom Nockherberg, kann das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und hat das mal an und für sich global betrachtet: Wie wirkt sich das bayerische Mantra „Mia san Mia“ eigentlich auf eine Schafherde in Neuseeland aus und ist es wahr, dass in China eher ein Sack Reis umfällt, als dass ein Franke einen Maßkrug ext? Wie denkt die letzte Nonne Bayerns darüber und was hat die Schützenliesl damit zu tun?
    Mama Mia Bavaria!
    Das wird eine Gaudi!


    Bild © © Martina Bogdahn

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