Liebe Freunde und Freundinnen des Pantheon,

"Reif und Bekloppt", "Frühreif & Verdorben", "Beklatscht & Ausgebuht", – die 3 diesjährigen Preisträger des hochrenommierten Prix Pantheon stehen nun fest: Olli Dittrich ist Ehrenpreisträger, Jurypreisträger ist der großartige junge Liedermacher Lennart Schilgen, der übrigens am 28.6. sein Soloprogramm im Pantheon spielen wird (im Foto 2. v.r.). Und Sie, liebes Publikum haben sich vollkommen zu Recht für einen fantastischen Bayern entschieden: Martin Frank (im Foto ganz links). Moderator Tobias Mann führte durch zwei hochspannende und festliche Wettkampfabende und wer nicht live dabei sein konnte hat immerhin noch Gelegenheit dazu:
die WDR-Sendungen zum Prix Pantheon 2019 sind noch in der Mediathek, bzw. stehen zum nachhören bereit unter:

https://www1.wdr.de/fernsehen/prix-pantheon/

Ihre Pantheoniken

Die nächsten Vorstellungen:

  • 22.
    April
    Montag
    20:00

    Tickets sind auch an der Abendkasse erhältlich!

    Blind Audition - Bonns erstes Dunkelkonzert

    Tickets
    EUR 18.00 / 14.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Die Blind Audition ist Bonns erste Pop/Jazz - Konzertreihe im Dunkeln. Sie erleben ein unvergessliches Konzert mit vier Sänger/innen und einer Liveband in völliger Dunkelheit. Aber wer singt überhaupt? Die Blind Audition ist nicht nur ein Konzert, sondern auch ein Wettbewerb, bei dem die Zuschauer herausfinden müssen, welche Stimme zu wem gehört.

    Sie erleben ein erstklassiges Livekonzert, ohne sich von optischen Reizen ablenken zu lassen. Zusammen mit der BlindBand singen die Sänger/innen eigens geschriebene Arrangements von bekannten und weniger bekannten Songs von Künstlern wie Adele, Steve Wonder, Joss Stone, Michael Buble, ZAZ, Kurt Elling, Coldplay und vielen mehr.

    Danach sind Sie gefragt: Können Sie die vier Stimmen den jeweiligen Sänger/innen richtig zuordnen? Es gilt herauszufinden, ob Ihre Ohren und Ihr inneres Augen die selbe Sprache sprechen. Am Ende des Konzertes knipsen wir das Licht an und Sie haben die Chance Ihre Vorstellung mit der Realität abzugleichen. Werden Sie Teil eines außergewöhnlichen Sinnesspektakels und lassen Sie Ihr Gehör zu Ihren Augen werden!


  • 23.
    April
    Dienstag
    20:00

    Kaleb Erdmann + Jakob Meyer - Der Stachel im Gesäß der Bourgeoisie

    Ein Abend mit Kaleb Erdmann und Jakob Mayer

    Tickets
    EUR 16.00 / 12.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Der Stachel im Gesäß der Bourgeoisie – Ein Abend mit Kaleb Erdmann und Jakob Mayer

    Sie sezieren die kleinen Unwägbarkeiten des Alltags mit spitzer Feder, sie entstellen das Banal-Vertraute mit unerbittlich scharfem Blick bis zur Kenntlichkeit, sie wollen der Dorn im Gesäß der Bourgeoisie sein. Das sind Tick, Trick und Track, wie wir sie kennen und lieben.

    Kaleb Erdmann ist zwar im Pott geboren, aber in Bayreuth, Erfurt und vor allem München aufgewachsen. Er betreibt den Kurzgeschichtenblog Zeitdeszerfalls und fährt als Poetry Slammer durch die Republik. Sein Stil ist divers, vor allem aber um keinen Preis gefällig. Themen seiner Texte sind unter anderem Erdnussbutter, Til Schweiger, der kleine Mann, sowie „die Gesellschaft“. Und das alles ohne zu belehren. Kaleb Erdmann hebt nie den Zeigefinger, höchstens um sehr kleine Tiere zu streicheln.

    Jakob Mayer, hauptberuflich Tausendsassa und Hallodri aus der Pop-Stadt Mannheim, trägt auf der Bühne ausschließlich farbverschmierte Jogginghosen und ist auch sonst eher der legere Typ. Seine Songs oszillieren zwischen wohltuender Entspannung und waschechtem Wahnsinn, zwischen Sanddornduschen und fetzigen Mitsing-Parts, immer auf den Spuren seiner großen Vorbilder: Gandhi und The Big Lebowski. Für Melancholie findet er an den Tasten eines Pianos Raum. Bei den Ansagen ist nicht vorauszusehen, ob er einschläft oder wegkippt, doch legt er los, erzeugt er an der Loopstation mit E-Gitarre, Kinder-Keyboard und Beat-Box bewaffnet einen schiebenden Sound. Er animiert das Publikum erst zum Stirnrunzeln, dann zum Mitsingen und am Ende zum beglückten Dauergrinsen.

    Die beiden Rabauken lernten sich im Schneeregen vor einem Münchener Club kennen, an dessen Tür Jakob gerade jogginghosen-bedingt abgeblitzt war. Sie wurden Freunde und ersannen gemeinsam einen unvergesslichen Abend voller Musik, Weirdness und Rhabarbersaftschorle. No Limit to the Honk!.




  • 24.
    April
    Mittwoch
    20:00

    Julian Heun - Authentisch ist das neue Scheiße

    Tickets
    EUR 16.00 / 12.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon Lounge

    Dieser Trmin wurde abgesagt!

    Bild © Fabian Stürtz


    Julian Heun ist fantastisch. Wirklich! Sein erstes Soloprogramm vereint seine neuesten Gedichte, Comedynummern, Raptracks wie auch ein paar Evergreens der Slam Poetry. Man kann es sich anhören und hinterher ist man nicht unglücklicher als vorher. Versprochen! Dafür sorgt seine charakteristische Mischung aus relevant und albern, tiefschürfend und ein bisschen daneben. Warum man aber eigentlich hingehen sollte, ist ein anderer Grund: Neben den Geschichten aus seinem Leben erfährt der begeisterte Zuschauer in diesem Programm auch wie er so richtig, richtig reich wird! Und die verborgenden Gemeinsamkeiten von Eichendorff und Bushido. Und wie man denn nun den Zeh neben dem großen Zeh nennt. Also mehr kann man wirklich nicht wollen.

    Julian Heun taumelt irgendwo zwischen kunstvollem Humor und humorvoller Kunst. Seine Wurzeln sind im Poetry Slam, er arbeitet aber auch für Radio Fritz und das Neo Magazin Royale. Ein Studium der Literaturwissenschaft und ein Praktikum bei der Bildzeitung haben ihn nur partiell verderben können. Genauso wie die Preise, die er zu früh bekommen hat: Doppelter Deutschsprachiger Meister (U20 & Team) und doppelter Berliner Meister im Poetry Slam. Stuttgarter Besen samt Publikumspreis sowie den Herborner Schlumpeweck. Er war für das Goethe-Institut auf vier Kontinenten und 2013 erschien sein Roman "Strawberry Fields Berlin" bei Rowohlt.

    Julian Heun organisiert und moderiert monatlich mit Wolf Hogekamp den Bastard Slam in der Ritter Butzke. Außerdem ist er Teil der Lesebühne Spree vom Weizen. Zusammen mit Till Reiners moderiert er die monatliche Radiosendung Poetry Blue Moon auf Radio Fritz vom rbb. Im Oktober 2017 gewann er mit seinem Slam Team "Heun & Söhne" die deutschsprachige Meisterschaft im Poetry Slam.

    Pressestimmen:

    Spiegel Online: „Deutschlands Junger Poetry König“

    „Wortsalven, wie aus der Kalaschnikow geschossen“ FAZ

    „Auf der Bühne schlägt seine Sprache Kapriolen, er kann auf Alliterationen herumtrakln und Wortungetüme aufschütten, bis das Alphabet knirscht.“ ZEIT

    „Wörter prasseln aufs Publikum ein, sie klingen wie Musik, rhythmisch, pulsierend“
    Berliner Zeitung

    „Heun kennt sich mit Versmaßen aus, beherrscht Dialekte und Slangs. Seine Reime klingen altertümelnd, sein Rhythmus aber swingt. Und seine Sätze sitzen.“ Frankfurter Rundschau

    „So jung und schon so desillusioniert.“, „Wunderkind“ Sarah Kuttner


    Bild © Fabian Stürtz

    Termin fällt aus.
    Ein neuer Termin ist in Vorbereitung.

  • 25.
    April
    Donnerstag
    20:00

    Monsters of Liedermaching - "Aufnahme? Läuft!"

    Frühjahrstour 2019

    Tickets
    EUR 25.00 EUR 20.00 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Fabian Timm


    Deutschlands erste Liedermacherband steigt wieder in den Tourbus! Es geht auf große Reise durch exquisite Clubs, um magische Sitzpogo-Partys im schillernden Unplugged-Gewand zu zelebrieren. Das rasante Sextett lädt ein, zum Schwelgen und Moshen.

    Besonders wundervoll daran: Nachdem sie im letzten Jahr ihr 15jähriges Jubiläum gefeiert haben, starten sie 2019 frisch wie der Frühling mit einem monströsen Energie-Update!
    Es werden Dinge geschehen, denn der Blick ist nach vorn gerichtet: Nachdem sie auf ihrem letzten Album „Für alle“ mit Studioversionen ihrer Lieder überraschten, gehen sie diesen April wieder mit Aufnahmegräten und Publikumsmikrophonen auf Tour, um ihre neuesten Song-Kreationen für ihren kommenden Tonträger live mitzuschneiden. In allen Clubs und mit allem Drum und Dran. Ausgelassene Atmosphäre ist erwünscht, denn die Magie dieser Abende wird für die Ewigkeit festgehalten. Das wird traumhaft!

    Fraglos: Im Gepäck haben die Monsters natürlich neben ihrer neuesten Perlen auch erlesene Evergreens all ihrer Alben, vom Debüt "6 Richtige" bis zu „Für Alle“. Allesamt Kleinode der melodischen Braukunst!

    Die Monsters bieten auf ihren Ballnächten ein Sammelsurium schillernster Lieder, kommende Klassiker und bizarre Ausflüge in den kruden Kosmos der Monsters: Feuerwehrleute, Socken, To do Listen, Türen, Cola Korn, Sonnenschein und Photoshop als Erziehungsmaßnahme; zwischen Western, Rock und sanften Balladen finden sie den Morgenstern und lehren die hohe Kunst des Auftragskillers! Rauschende Feste, die Spaß machen und Trübsal wegblasen.
    Fakt bleibt: Monsterskonzerte sind lang, aber sehr kurzweilig. Definitiv sei versprochen: Das wird alles dufte! So, wie es sich eben gehört.
    Hört mit, macht mit, die Aufnahme läuft!


    Bild © Florian Berger





  • 26.
    April
    Freitag
    20:00

    Gregor Pallast - Verwählt? 2.0

    Tickets
    EUR 17.00 / 13.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Ein bisschen verwirrt ist Gregor Pallast schon. Was geht in diesem Land nur vor? Die Bundesrepublik erscheint zunehmend als Kapitalgesellschaft, in der ein Politiker dann gut ist, wenn er trotz vieler Worte nichts sagt und sich kategorisch dem Eindruck erwehren kann, kompetent zu sein. Eben ein Experte aus einem Volk, das in der Schule längst nicht mehr Wissen ansammelt, sondern nur noch Suchbegriffe für Wikipedia. Dabei scheint es niemanden zu stören, dass vor allem derjenige Erfolg hat, der sich kurzerhand die Position mit den meisten Anhängern zu eigen macht. „Demokratie im Endstadium“ nennt der Prix-Pantheon-Finalist 2016 das.

    In seinem zweiten Solo-Programm „Verwählt?“ 2.0 seziert der 39-Jährige mit chirurgischer Präzision dieses und andere Probleme, hinterfragt das Offensichtliche und legt dabei ganz in der Tradition Volker Pispers den Finger in die Wunde.


    Gregor Pallast ist eine Rarität: Ein waschechter politischer Kabarettist der alten Schule, aber auch ein vielversprechender Durchstarter, der gerade erst am Anfang seiner Karriere steht. Anfang 2015 feierte er sein offizielles Debüt im Pantheon, ein Jahr später stand er nach mehreren erfolgreichen Auftritten, unter anderem auf der großen Bühne des Bonner Kleinkunsttempels und im Senftöpfchen Köln, bereits im Finale des renommierten Prix Pantheon. Jetzt soll die Reise mit dem ständig aktualisierten „Verwählt?“ weitergehen.

    Mit scharfem Blick und noch schärferem Verstand bezieht Gregor Pallast Position, analysiert und klärt auf. Er konfrontiert die Mächtigen mit ihren eigenen Worten und nimmt den Kampf gegen die Verdummung auf, damit sein Publikum am Ende des Abends einen neuen Blick auf die Welt gewonnen hat. Und sich vielleicht nicht länger verwählt.



  • 26.
    April
    Freitag
    22:30

    Pantheon, Popfarm und Netzwerk Ludwig van B. laden ein

    Live Beetz · DJ Dr. Green · Judith Stapf, Violine · Albrecht Koch - Live Beetz - Former & Future Classics

    Eintritt frei!

    Tickets
    Eintritt kostenlos

    Eintritt frei!
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon Lounge

    Nächste Ausgabe der Mixed Lounge im Pantheon: Was haben sich Klassik, Pop und Electro Sound zu sagen? In der late night-Lounge des Pantheon treffen sie aufeinander in respektvollem Dialog – mit ähnlichen Themen, aber völlig verschiedenem Sound. Hier ist der Drink während der Musik nicht verboten, sondern erwünscht. Spannend entspannen ist angesagt.
    Es treffen sich dazu live und in Farbe: Musikstücke aus drei scheinbar unvereinbaren musikalischen Epochen und Stilrichtungen: Klassik, Pop und Minimal Electro nehmen einen respektvollen Dialog miteinander auf, ohne sich zu vermischen. Gut gemixt dagegen sind die legendären Cocktails an der Loungebar.


    Bild © Foto: Harald Kirsch


    Axel Erbstößer // Dr. Green:
    Seit Anfang der 90er Jahre wirkt Axel Erbstößer aka Dr. Green in der Kölner elektronischen Musikszene als DJ und Producer mit. Die Gründung des Labels und der gleichnamigen Dub-Techno Combo SALZ erregte sofort grosses Interesse und verhalf rasch zu einem internationalem Standing, das bis in die Gegenwart und rund um den Globus reicht.
    Dabei gab es immer wieder Berührungspunkte zu anderen Kölner Label wie Traum Schallplatten, Kompakt, Treibstoff, Trapez, Telrae auf denen ebenfalls Musik von Salz veröffentlicht worden ist.
    Als Producer, Remixer und Engineer kam es zu Kooperationen mit Razoof, Thomas Dolby, Ruts DC, Martha & The Muffins, The Unknown Cases, Carol Douglas, Klaus Schulze, Julia Messenger, Baxendale, floorJIVERS und viele mehr.


    Bild © Markus Bollen


    Judith Stapf wurde 1997 in Rheinbach geboren und begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel bei Karina Stieren. Schon früh folgten erste Konzerte im In- und Ausland, u.a. in der Alten Oper Frankfurt, in der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Dortmund und bei Festivals in ganz Europa und den USA.
    Mit elf Jahren studierte sie am Pre-College Cologne, der Hochschule für Musik und Tanz, Köln bei Prof. Ute Hasenauer. Später wechselte sie zu Prof. Mihaela Martin, bei der sie im Sommer 2018 ihren Bachelor of Music in Köln und zusätzlich das Artist Diploma an der neu gegründeten Barenboim-Said-Akademie in Berlin erfolgreich abschloss.
    Seit dem Wintersemester 2018/19 studiert sie im Masterstudiengang an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Mirijam Contzen. Meisterkurse bei Saschko Gawriloff, Nora Chastain, Pinchas Zukerman, Aaron Rosand und Boris Kuschnir ergänzen und bereichern ihre Ausbildung. In den letzten Jahren prägen sie besonders die künstlerische Betreuung an der Barenboim-Said-Akademie durch Michael Barenboim und die Sommertournee 2018 des West Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim.
    Neben Ersten Preisen beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" Violine solo 2010 und 2013, gewann sie den 5. Preis beim VII. International Rotary Children Music Competition in Moskau und einen Premier Prix beim 20e Concours International Flame in Paris.
    Sie ist Stipendiatin zahlreicher bedeutender Stiftungen und wurde 2015 in die "Studienstiftung des Deutschen Volkes" aufgenommen.Das Land NRW verlieh ihr den "Nachwuchsförderpreis 2015 in der Sparte Musik".
    2014 wurde sie vom WDR zur deutschen Vertreterin beim Eurovisionswettbewerb "Young Musicians" nominiert, wo sie im Finale mit dem WDR Sinfonieorchester auftrat.
    Judith Stapf spielt regelmäßig Rezitalprogramme und Kammermusikkonzerte, u.a. im Rahmen des Beethovenfestes Bonn, der Konzertreihe "Best of NRW", der "Junge Elite" bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und des Rheingau Musik Festivals mit namhaften Partnern wie Judith Serkin, Denes Varjon, Claudio Borhórquez und Jörg Widmann.
    Als Solistin führt sie die großen Werken des Violinrepertoires auf, u.a. mit der Polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Raiski, den Dortmunder Philharmonikern unter Philipp Armbruster, dem Beethoven Orchester Bonn unter Christopher Sprenger, mit den Duisburger Philharmonikern und dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von David Marlow und Kristiina Poska.
    Judith Stapf spielt eine Cremoneser Violine von Andrea Guarneri (1663).


    Albrecht Kochs Chansons erzählen Geschichten. Viele dieser Geschichten haben, wie das Leben und die Liebe, einen schönen Anfang, mindestens eine Katastrophe mittendrin und ein Ende, in dem alles noch viel schlimmer kommt.

    Da ist der Investmentbanker, der seine Frau betrügt, aber weder das Termingeschäft mit Caps, Calls und Puts beherrscht noch die Performance im Bett mit seiner Kollegin („Frau Z. und Herr B.“).

    In einem Hotel in Bad Pyrmont hilft sich ein Mann mit Gin auf Eis und Frank Sinatra Songs über die Trennung von seiner Ex hinweg, solange, bis er sich für unsinkbar hält und schließlich sogar für Frank Sinatra („Unsinkbar“).

    Sie und er liegen Strand. Er redet und lacht, sie nickt stumm, er streichelt ihr Bein, sie wischt herum - aber nur auf ihrem iPhone. Liebe ist eine einseitige Sache. Und am Ende des Tages ist der Kellner der Strandbar der lachende Dritte („Sie und er“).

    Manche von Kochs Geschichten haben, ganz überraschend, doch noch ein Happy End.

    Da ist der Edeka-Angestellte, der eine Postbank überfällt, um sich eine Schönheits-OP leisten zu können und dann rundumerneuert die Liebe seines Lebens findet („Die Nase von Brad Pitt“).

    Und da ist Erik alias Erika, eine Frau, gefangen im Körper eines katholischen Priesters. Erik scheitert zwar als Angestellter der katholischen Kirche. Doch im Himmel findet Erika Erlösung von allem Übel. („Er hieß Erika“)

    Albrecht Kochs Lieder sind ‚Chansons cinematique‘, musikalische Filme im Kopf und auch 'Chansons noir': Unter der harmlosen Oberfläche sind seine Chansons so schwarz wie die Lunge von Serge Gainsbourg.

    Die Presse ist der gleichen Meinung: „Die Texte sind deutsch, die Begebenheiten aus dem Leben gegriffen (...) Die unerwarteten Wendungen in den Liedtexten, die immer einen deutlichen Kontrast darstellen, wirken oft so übertrieben und abstrus, dass sie stets ein Lachen beim Zuhörer hervorrufen. Bei näherem Hinsehen decken sie aber erschreckende Wahrheiten auf, wie sie Tag für Tag passieren. In der Realität, im eigenen Kopf ... „
    (Weißenburger Tagblatt 30.12.2015)

    Musikalisch reist Herr Koch durch die Zeiten und Musikstile, mit Vorliebe für die Mitte des 20.ten Jahrhunderts, für Swing, Bossa Nova und Easy Listening.

    Live begleitet Albrecht Koch sich mit E-Gitarre und Ukulele.

    Koch erste Produktion "Unsinkbar" wird zur Zeit auf Spotify, iTunes usw. veröffentlicht.

    Als Autor und Producer arbeitete Albrecht Koch für zahlreiche TV-Unterhaltungs- und Comedyshows (u.a. heute noch für DITTSCHE).


  • 27.
    April
    Samstag
    20:00

    Helene Bockhorst - Die fabelhafte Welt der Therapie

    Tickets
    EUR 16.00 / 12.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Welche positiven Auswirkungen hat eine schlechte Kindheit? Wie exhibitionistisch darf eine Frau sein? Was haben Sex und Kartoffelsalat gemeinsam? Und warum beteiligt sich niemand am Crowdfunding für meine Brustvergrößerung - es hätten doch am Ende alle etwas davon? Helene Bockhorst stellt sich schonungslos selbst in Frage und präsentiert Geschichten, die lustig sind – sofern man sie nicht miterleben musste.

    Es geht um psychische Auffälligkeiten und Schwierigkeiten in sozialen Situationen; um Onlinedating, Sex, Missgeschicke und immer wieder um die Frage: Warum passiert das ausgerechnet mir? Mit ihren Auftritten therapiert sie sich selbst und andere, indem sie alles ausspricht, was schon immer mal gesagt werden musste – und noch einiges darüber hinaus, denn sicher ist sicher.

    Helene Bockhorst ist eine Hamburger Autorin, Comedienne und Poetry Slammerin. Sie hat 2018 den Hamburger Comedy Pokal gewonnen - als erste Frau in der Geschichte des Pokals. Ihr Slam-Video “Unfreiwillige Jungfräulichkeit” wurde zum viralen Hit auf Facebook und YouTube mit über fünf Millionen Klicks. Sie erreichte das Finale des Prix Pantheon 2018.

    Pressestimmen:
    “Sie wirkt so schüchtern, aber sie hat’s faustdick in ihren Texten. (...) Bei der frechen Helene darf man sich freuen, welche Perlen noch zu bergen sind.” Hamburger Abendblatt

    “Sie erzielt (...) aus dem Kontrast zwischen der Biederkeit ihrer Erscheinung (...) und der Wildheit ihrer Schilderung (...) einen urkomischen Effekt. Gut möglich, dass sie auch für das Brennglas eines TV-Formates geeignet wäre.” Weser Kurier





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