Prix Pantheon 2015

Lesen Sie dazu auch ein Artikel bei Trottoir-online

 

PRIX PANTHEON 2015:

Sebastian Nitsch ist frühreif und verdorben

War das spannend! Die Jury wählt Sebastian Nitsch zu Ihrem Preisträger:

In der Laudatio heißt es: Sebastian Nitsch ist ein Tagträumer. Ein hellwacher. Ein Erschaffer von Unsterblichkeitsbatzen, in denen er die DNA seiner Zuschauer in Kaugummis für die Ewigkeit sichert. Er holt das Glück auf die Bühne und spricht mit ihm wie mit einem alten Freund. Fern von allen Stereotypen, Klischees und Erwartbarkeiten nimmt er uns auf eine poetische Reise durch einen sich ständig wandelnden und erneuernden Kosmos, der sich aus seinem Kopf heraus auf die staunenden Zuschauer erweitert.

Sebastian Nitsch ist ein Poet, seine beiläufigen Akkorde auf einem umgehängten Keyboard erinnern an die große Kunst Hanns Dieter Hüschs, und auch in seiner Fähigkeit, in der Fokussierung auf winzige Wirklichkeitsdetails die ganze Welt abzubilden, steht er in dessen Tradition. Sebastian Nitsch ist übrigens abendfüllend am 5.12. im Pantheon zu erleben

Suchtpotenzial sind beklatscht & ausgebuht

Der Prix Pantheon-Publikumspreis „Beklatscht und Ausgebuht“ geht an das „Musik-Spaßguerilla“-Duo „Suchtpotenzial“, welches das Pantheon-Publikum an beiden Tagen des Wettbewerbes zu regelrechten Beifallsstürmen hinriss. Suchtpotenzial besteht aus der schwäbischen Pianistin Ariane Müller und der Berliner Sängerin Julia Gámez. Sie kommen übrigens am 27.8. ins Pantheon!!!

 

Jürgen von der Lippe ist reif und bekloppt.


Natürlich ist das keine Beleidigung, sondern eine tiefe Wertschätzung:
Der Prix-Pantheon-Sonderpreis "Reif und Bekloppt" 2015 geht an Jürgen von der Lippe!

In der Begründung der Jury heißt es: "Selten hat ein Künstler so viele Generationen gleichzeitig vor dem Fernseher oder den Live-Bühnen vereint wie Jürgen von der Lippe - und das bereits seit Jahrzehnten. Seitdem er mit "Gebrüder Blattschuss" 1976 die "Kreuzberger Nächte" unsterblich machte, hat er mit fast allen Größen der Fernseh- und Bühnenunterhaltung Geschichte geschrieben. Seit den 80ern mit Helga Feddersen und Michael Schanze bis heute mit Carolin Kebekus und Jochen Malmsheimer - das Multitalent liebt das Spiel mit der Sprache und das Publikum liebt ihn und seinen exquisiten Modegeschmack, der Hawaihemden zeitlos werden ließ. Unzählige TV-Sendungen, Bühnenprogramme und Bücher tragen seine unverwechselbare Handschrift und weisen ihn als würdigen Preisträger der Auszeichnung "Reif & Bekloppt" aus."

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Die nächsten Vorstellungen:

  • 30.
    August
    Sonntag
    18:00

    Rainer Pause · Martin Stankowski - Liebe Feinde! 200 Jahre Preußen am Rhein.

    Eine kabarettistisch-journalistische Schiffstour auf dem Rhein mit Rainer Pause und Martin Stankowski & Gästen

    Tickets


    1. Kategorie
    EUR 49.00
    EUR 49.00 im Vorverkauf

    2. Kategorie
    EUR 44.00
    EUR 44.00 im Vorverkauf

    3. Kategorie
    EUR 39.00
    EUR 39.00 im Vorverkauf

    4. Kategorie
    EUR 34.00
    EUR 34.00 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Fahrgastschiff Anja

    Ausverkauft!

    Glücklich der Rheinländer, dass er solche Feinde hat. Viel Feind, viel Ehr.
    Wie bedeutend muss man sein, wenn man sooft besetzt wird! Natürlich hat der Rheinländer von Anfang an gestänkert gegen die Preußen und deren schlechtes Benehmen: diese unerträgliche Akkuratesse! Und dass es alles Protestanten sind!
    Natürlich hat er immer wieder revoltiert gegen das preußische Militär und die Polizei.
    Und ist damit gescheitert – aber erfolgreich.

    Denn hinterher ging es ihm meistens besser, jedenfalls nicht schlechter, mit Eisenbahn und Düngemittel, Feuerversicherung oder Schulpflicht. Sogar den Kartoffelkäfer hat der Preuße an den Rhein gebracht und dem ersten Rosenmontagszug in Köln mit Wagen ausgeholfen. Und, Hand aufs Herz: Ohne preußische Uniformen hätten die rheinischen Traditionsvereine nichts anzuziehen! Die Funken wären nackt und bloss!

    Und wenn die Preußen nicht das Rheinland übernommen hätten vor 200 Jahren, wären die Sachsen gekommen. Das allerdings mag man sich gar nicht vorstellen, sächsische Töne am Rhein. Darunter zerbricht jedes Lied, knirscht jeder Reim. Dann doch lieber die Preußen. Deshalb: Danke Berlin!

    Unter diesem Motto werfen sich der Alterspräsident des Heimatvereins Rhenania Fritz Litzmann und der Rheinlandhistoriker Dr. Martin Stankowski wieder einmal in die Fluten des rheinischen Schutzwalls, auf den Rhein! Eine kabarettistische Schiffsfahrt auf den Spuren der preußischen Besatzer!

    Veranstalter:
    Pantheon Theater Bonn
    in Kooperation mit dem Rheinischen Verein
    zum Preußenjahr unter dem Motto „Danke Berlin“.

    Eine Schiffsfahrt auf der MS Anja ab Bonn, Anleger Bundeshaus (Stresemann-Ufer)

    Dauer: ca. 3 Stunden

    Eintrittspreise inkl. Fahrt: 34,-/39,-/44,-/49,- Euro zzgl. VVK-Gebühren

    (Einlass: 30 Minuten vor Beginn)





    Der Weg zum Anleger Bundeshaus mit öffentlichen Verkehrsmitteln:


    AUSVERKAUFT!

  • 30.
    August
    Sonntag
    19:00

    Zusätzlich im Augustprogramm des Pantheon:

    Norbert Alich · Dave Davis · Volkan Erik · Nessi Tausendschön · Martin Zingsheim · Moderation: Fatih Cevikkollu - Anpfiff für Toleranz

    Benefizveranstaltung zugunsten der Bonner Flüchtlingsarbeit

    Tickets
    EUR 20.00 / 15.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Eine illustre Kabarettistenschar lädt am 30.8. unter dem Motto „Anpfiff für Toleranz“ zu einem satirischen Benefizabend ins Pantheon am Bonner Bundeskanzlerplatz. Die Eintrittseinnahmen kommen dabei der Flüchtlingsarbeit in Bonn zugute.

    Der doppelte Prix Pantheon-Preisträger Dave Davis ist der Schamane des ganzheitlichen Humors. In köstlichen Dosen verabreicht Davis seine lustvolle Sicht auf unser geliebtes Germany und den Rest der Welt.
    Mit gewaltigem Bariton und großer Erzählust gesegnet, ist der Bonner Kabarettist Norbert Alich allen Bonnern in seiner kultverdächtigen Bühnenfigur als „Hermann Schwaderlappen“ ein Begriff.
    Nessi Tausendschön ist herzerfrischende Zynikerin und Welt-Chanteuse von beispielloser Anmut. Nessi Tausendschön hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination.
    Gleiches im Verschiedenen entdecken – das ist das Rezept für gegenseitiges Verstehen. Volkan Erik hat die richtigen Zutaten dafür gefunden. In Windeseile schlüpft der junge Nachwuchs-Comedian in Haut und Kostüm seiner Bühnenfiguren und verblüfft durch temporeiches Spiel und witzige Sprachpointen.
    Im Sturm hat Martin Zingsheim die Kleinkunstszene erobert, schon zahlreiche Kabarettpreise eingeheimst und den Sprung ins Radio sowie ins Fernsehen geschafft. Das 30 Jahre junge Ausnahmetalent aus Köln präsentiert sich als rasante Ein-Mann-Show jenseits aller Schubladen.
    Durch den pointenreichen Abend geleitet Fatih Çevikkollu, der just in diesem Jahr mit seinem brandneuen Solo sein 10-jähriges Bühnenjubiläum feiert. Er ist dabei auf Werbetour für eine verlorengegangene Eigenschaft: Mitgefühl – EMFATIH! Fatih spielt mit Wahrheit und Schmerz. Wenn diese beiden Zutaten in einem Topf landen, schmeckt das Gericht schön scharf und wahrlich passend für diesem Abend.
    Das Publikum darf sich also auf ein bissiges Sixpack freuen und auf spitzzüngige An- und Auspfiffe in Richtung Politik und Gesellschaft.


    die eine Hälfte der Eintrittseinnahmen geht an den Post Sportverein 1926 Bonn, der sich seit längerem stark mit verschiedenen Sportangeboten für Flüchtlinge engagiert und dabei regelmäßigen Kontakt mit den Flüchtlingsheimen hat und Angebote möglichst ortsnah organisiert.


    Die andere Hälfte der Einnahmen geht an AsA e.V. - Ausbildung statt Abschiebung. Der gemeinnützige Verein, der auch den Theaterabend am 26.07. in der Bundeskunsthalle organisiert, kümmert sich um unbegleitete junge Flüchtlinge und das in vielfältiger Hinsicht: Förderunterreicht, Kunst- Kulturangebote, Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen, Regelung von Formalien/Behördengängen, Traumabewältigung usw.. Näheres unter:


  • 31.
    August
    Montag
    19:00

    Rainer Pause · Martin Stankowski - Liebe Feinde! 200 Jahre Preußen am Rhein.

    Eine kabarettistisch-journalistische Schiffstour auf dem Rhein mit Rainer Pause und Martin Stankowski & Gästen

    Tickets


    1. Kategorie
    EUR 49.00
    EUR 49.00 im Vorverkauf

    2. Kategorie
    EUR 44.00
    EUR 44.00 im Vorverkauf

    3. Kategorie
    EUR 39.00
    EUR 39.00 im Vorverkauf

    4. Kategorie
    EUR 34.00
    EUR 34.00 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Fahrgastschiff Anja

    Ausverkauft!

    Glücklich der Rheinländer, dass er solche Feinde hat. Viel Feind, viel Ehr.
    Wie bedeutend muss man sein, wenn man sooft besetzt wird! Natürlich hat der Rheinländer von Anfang an gestänkert gegen die Preußen und deren schlechtes Benehmen: diese unerträgliche Akkuratesse! Und dass es alles Protestanten sind!
    Natürlich hat er immer wieder revoltiert gegen das preußische Militär und die Polizei.
    Und ist damit gescheitert – aber erfolgreich.

    Denn hinterher ging es ihm meistens besser, jedenfalls nicht schlechter, mit Eisenbahn und Düngemittel, Feuerversicherung oder Schulpflicht. Sogar den Kartoffelkäfer hat der Preuße an den Rhein gebracht und dem ersten Rosenmontagszug in Köln mit Wagen ausgeholfen. Und, Hand aufs Herz: Ohne preußische Uniformen hätten die rheinischen Traditionsvereine nichts anzuziehen! Die Funken wären nackt und bloss!

    Und wenn die Preußen nicht das Rheinland übernommen hätten vor 200 Jahren, wären die Sachsen gekommen. Das allerdings mag man sich gar nicht vorstellen, sächsische Töne am Rhein. Darunter zerbricht jedes Lied, knirscht jeder Reim. Dann doch lieber die Preußen. Deshalb: Danke Berlin!

    Unter diesem Motto werfen sich der Alterspräsident des Heimatvereins Rhenania Fritz Litzmann und der Rheinlandhistoriker Dr. Martin Stankowski wieder einmal in die Fluten des rheinischen Schutzwalls, auf den Rhein! Eine kabarettistische Schiffsfahrt auf den Spuren der preußischen Besatzer!

    Veranstalter:
    Pantheon Theater Bonn
    in Kooperation mit dem Rheinischen Verein
    zum Preußenjahr unter dem Motto „Danke Berlin“.

    Eine Schiffsfahrt auf der MS Anja ab Bonn, Anleger Bundeshaus (Stresemann-Ufer)

    Dauer: ca. 3 Stunden

    Eintrittspreise inkl. Fahrt: 34,-/39,-/44,-/49,- Euro zzgl. VVK-Gebühren

    (Einlass: 30 Minuten vor Beginn)





    Der Weg zum Anleger Bundeshaus mit öffentlichen Verkehrsmitteln:


    AUSVERKAUFT!

  • 31.
    August
    Montag
    20:00

    Warteliste für Restkarten ab 19 Uhr beim Theatereinlass

    5 Frauen auf einen Streich · Gerburg Jahnke · Katharina Hoffmann · Schirmer & Weber · Constanze Lindner - Die Nacht der Komikerinnen Vol. 33

    Die nächsten 4 Frauen auf einen Streich am 23.11. sind bereits im Vorverkauf

    Tickets
    EUR 20.00 / 16.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Die nächsten 4 Frauen auf einen Streich am 23.11. sind bereits im Vorverkauf!!!!

    Eine Warteliste für Restkarten für den 31.8. liegt am Veranstaltungsabend ab 19 Uhr beim Theatereinlass aus.
    +++++++==++++++++++++++++++++++++++++++


    Gerburg Jahnke - die eine Hälfte der legendären Missfits - präsentiert dem Publikum 4 pointenerprobte Komikerinnen!


    Katharina Hoffmann ist eine unterhaltsame Schauspielerin und eine ernsthafte Entertainerin und manchmal auch beides zusammen. Sie lebt in Berlin und Kopenhagen und kann fast alles außer jonglieren.


    Klein, aber oho! Seit nunmehr vier Jahren beweist die Münchnerin Constanze Lindner ihre unglaubliche Wandlungsfähigkeit in der BR-Comedy-Serie „Die Komiker“: Ob als gebrechliche Großmutter, herrlich verwirrter Komissar, depperter Lehrbub, tanzendes Huhn – ihre Spielfreude ist einfach nicht zu bremsen.

    Jetzt bringt Constanze Lindner ihr erstes Comedy-Programm auf die Bühne: »Es wird geStanzt heut Nacht«. Darin präsentiert sie ein Potpourri aus schrägen, aber sehr liebenswerten Figuren voller Witz, Charme und Absurditäten.

    Constanze Lindner fällt einfach auf und die Presse schwärmt: „Das 1,58 Meter große Temperamentsbündel verblüffte nicht nur als Verwandlungskünstlerin, indem sie nacheinander in verschiedenen Rollen schlüpft. Sie schaffte es auch, aus drei unterschiedlichen Begriffen, die ihr vom Publikum zugerufen wurden, spontan ein Weihnachtslied zu kreieren.“


    SCHULD DARAN SIND WIR, JUNGS!
    von und mit Conny Schirmer & Anne Werber. Am Piano: Siegfried Gerlich:
    Schuld daran sind doch immer die anderen… Nein, nicht immer! In unserer nagelneuen Produktion “Schuld daran sind wir, Jungs!” von und mit CORNELIA SCHIRMER (wer erinnert sich nicht an den genialen DDR-Liederabend “Fritz der Traktorist”?) und ANNE WEBER (Trägerin des Boy-Gobert-Preises 1994) übernehmen die beiden Damen für fast alles die Verantwortung, vor allem für allerbeste Unterhaltung des Publikums.
    Die Geschichte von einer Nacht und zwei Frauen, zehn erstaunlichen Begegnungen, etlichen Aufenthaltsorten mit Schankgenehmigung, unzählbaren Drinks und einem gnadenlosen Missgeschick. Anne Weber und Cornelia Schirmer entführen ihr Publikum zu einer Reise durch Hamburgs verschiedene Welten. Zwei Freundinnen wollen es noch einmal wissen – voneinander und vom Liebesmarkt.
    Keine Klischees über verzweifelte Frauen, dümmliche Männer und keine Comedy – einfach nur ein wunderbarer, emotionaler und ungemein unterhaltsamer Abend, der von Siegfried Gerlich kongenial am Klavier begleitet wird.


    AUSVERKAUFT!

  • 01.
    September
    Dienstag
    20:00

    Prix Pantheon Sonderpreisträger

    Jürgen Becker - Der Künstler ist anwesend

    Tickets
    EUR 20.00 / 16.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Die Kleinkunst hat gegenüber der bildenden Kunst einen Nachteil: Kabarettisten kann man nicht übers Sofa hängen. Wenn man’s doch tut, passt er womöglich nicht recht zur Couchgarnitur. Dennoch kann auch Kleinkunst bildende Kunst sein: „Der Künstler ist anwesend“ ist der Titel eines Programms, das bildende Kunst und Kleinkunst genussreich vereint. Nach diesem Parforceritt durch die Kunstgeschichte wissen sie genau, was über Gotik und Romanik zum Barock mit Rubens sprichwörtlichem Fleisch dicker Frauen führte. Und warum Marcel Duchamp für die Kunst der Fluch der Keramik wurde.
    Sie werden sich nie mehr auf einer Vernissage blamieren und rufen: „Die rote Skulptur finde ich am besten.“ Gefolgt von der niederschmetternden Bemerkung des Galeristen: „Das ist unser Feuerlöscher!“

    Hier können Sie auf das Angenehmste ihre wenigen Wissenslücken schließen und sind am Ende selbst Künstler. Ein Bild kann man malen. Wenn es niemand erwerben möchte, hängt man es halt in die Diele.

    Die Kleinkunst jedoch findet ohne Sie als Zuschauer erst gar nicht statt. Wenn keiner kommt, fällt es aus. Das Kunstwerk entsteht erst gar nicht ohne Sie. Josef Beuys forderte einst die soziale Plastik – hier entsteht sie endlich in der Fett-Ecke des rheinischen Humors.

    Wenn am Ende des Abends alle beim Freibier zusammenstehen und sich das Eintrittsgeld wieder heraustrinken, heißt die lebende Skulptur „Die Künstler sind anwesend“.



  • 02.
    September
    Mittwoch
    20:00

    Prix Pantheon Sonderpreisträger

    Jürgen Becker - Der Künstler ist anwesend

    Tickets
    EUR 20.00 / 16.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Die Kleinkunst hat gegenüber der bildenden Kunst einen Nachteil: Kabarettisten kann man nicht übers Sofa hängen. Wenn man’s doch tut, passt er womöglich nicht recht zur Couchgarnitur. Dennoch kann auch Kleinkunst bildende Kunst sein: „Der Künstler ist anwesend“ ist der Titel eines Programms, das bildende Kunst und Kleinkunst genussreich vereint. Nach diesem Parforceritt durch die Kunstgeschichte wissen sie genau, was über Gotik und Romanik zum Barock mit Rubens sprichwörtlichem Fleisch dicker Frauen führte. Und warum Marcel Duchamp für die Kunst der Fluch der Keramik wurde.
    Sie werden sich nie mehr auf einer Vernissage blamieren und rufen: „Die rote Skulptur finde ich am besten.“ Gefolgt von der niederschmetternden Bemerkung des Galeristen: „Das ist unser Feuerlöscher!“

    Hier können Sie auf das Angenehmste ihre wenigen Wissenslücken schließen und sind am Ende selbst Künstler. Ein Bild kann man malen. Wenn es niemand erwerben möchte, hängt man es halt in die Diele.

    Die Kleinkunst jedoch findet ohne Sie als Zuschauer erst gar nicht statt. Wenn keiner kommt, fällt es aus. Das Kunstwerk entsteht erst gar nicht ohne Sie. Josef Beuys forderte einst die soziale Plastik – hier entsteht sie endlich in der Fett-Ecke des rheinischen Humors.

    Wenn am Ende des Abends alle beim Freibier zusammenstehen und sich das Eintrittsgeld wieder heraustrinken, heißt die lebende Skulptur „Die Künstler sind anwesend“.



  • 03.
    September
    Donnerstag
    20:00

    Prix Pantheon Sonderpreisträger

    Jürgen Becker - Der Künstler ist anwesend

    Tickets
    EUR 20.00 / 16.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Die Kleinkunst hat gegenüber der bildenden Kunst einen Nachteil: Kabarettisten kann man nicht übers Sofa hängen. Wenn man’s doch tut, passt er womöglich nicht recht zur Couchgarnitur. Dennoch kann auch Kleinkunst bildende Kunst sein: „Der Künstler ist anwesend“ ist der Titel eines Programms, das bildende Kunst und Kleinkunst genussreich vereint. Nach diesem Parforceritt durch die Kunstgeschichte wissen sie genau, was über Gotik und Romanik zum Barock mit Rubens sprichwörtlichem Fleisch dicker Frauen führte. Und warum Marcel Duchamp für die Kunst der Fluch der Keramik wurde.
    Sie werden sich nie mehr auf einer Vernissage blamieren und rufen: „Die rote Skulptur finde ich am besten.“ Gefolgt von der niederschmetternden Bemerkung des Galeristen: „Das ist unser Feuerlöscher!“

    Hier können Sie auf das Angenehmste ihre wenigen Wissenslücken schließen und sind am Ende selbst Künstler. Ein Bild kann man malen. Wenn es niemand erwerben möchte, hängt man es halt in die Diele.

    Die Kleinkunst jedoch findet ohne Sie als Zuschauer erst gar nicht statt. Wenn keiner kommt, fällt es aus. Das Kunstwerk entsteht erst gar nicht ohne Sie. Josef Beuys forderte einst die soziale Plastik – hier entsteht sie endlich in der Fett-Ecke des rheinischen Humors.

    Wenn am Ende des Abends alle beim Freibier zusammenstehen und sich das Eintrittsgeld wieder heraustrinken, heißt die lebende Skulptur „Die Künstler sind anwesend“.



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