Der neue Pantheon-Spielplan bis Oktober ist da! - hier der link zur digitalen Ausgabe

 

Tote Komponisten oder lebendiges Kabarett?

Dazu auch: Rainer Pause, link zum Interview in der Lokalzeit WDR-Fernsehen hier klicken

Bonn ist Beethovenstadt. Das zeichnet die Stadt aus, gibt ihr ein Alleinstellungsmerkmal, lässt sich weltweit gut vermarkten.
Bonn ist aber auch die Heimat des Pantheon und damit unter anderem des Prix Pantheon, einem der wichtigsten Kabarettpreise im deutschsprachigen Raum, von Pink Punk Pantheon, der alternativen Karnevalssitzung mit 30jähriger Tradition, und generell von 600 Aufführungen und 100.000 Besuchern jährlich.
Seit gestern ist es klar: Das Pantheon wird durch den Abriss des Bonn-Centers seine Räume verlieren, in denen es seit 1987 bundesweit dem Standort Bonn ein Gegengewicht zur benachbarten etablierten Politik gegeben hat, indem es die politischen Kabarettisten der Republik einlud, „einen Steinwurf vom Bundeskanzleramt entfernt“ auf den Putz zu hauen. Und weil es so schön war, kamen über die Jahre noch die Literaten dazu…und die Musiker….und die Slamer…und die Theaterleute…..und das Pantheon entwickelte sich zu einem Kulturort, an dem nationale, internationale und verstärkt auch lokale Künstler ein immer größer werdendes Publikum erreichten. Nachdem Ausbau des „Casino“ im Jahre 2012, unserer individuellen und architektonisch hochgelobten 2. Spielstätte, konnte das Publikumsinteresse auf weitere spannende Projekte gelenkt werden und das Pantheon hat sich quasi noch einmal massiv verjüngt.
Um jetzt, im Alter von noch nicht einmal zarten 30 Jahren, den Löffel abzugeben? Und vielleicht zu einem fernen Todestag wiederentdeckt zu werden und dann ein Haus gebaut zu bekommen, in dem man andachtsvoll seiner Arbeit huldigt? Unvorstellbar!
Die Kultur der Menschen speist sich aus ihrer Geschichte und gestaltet damit auch die Zukunft. Wir schätzten uns deshalb glücklich, in einer Stadt zu leben und zu arbeiten, die ihre Vergangenheit bewahrt. Aber wir existieren in der Gegenwart, wir gestalten sie aktiv mit großem Zuspruch vieler Menschen die unser Theater besuchen und bespielen, und wir sehen mit Sorge, wie die Stadt Bonn in den letzten Jahren junge Projekte wie der Rheinkultur und der Klangwelle hat gehen lassen. Das Festspielhaus ist das beherrschende Thema in der Kulturpolitik der Stadt geworden. Andere Kulturorte werden zum Teil Sparplänen unterworfen, verrotten oder dümpeln konzeptlos vor sich hin.
Kultur sollte nicht gegeneinander ausgespielt werden. So sehr wir wissen, dass einige Politiker und Verwaltungskräfte das Pantheon schätzen und seit Monaten bemüht sind, einen Alternativplan zu entwickeln für den Fall, dass der sich nun bestätigte Abriss des Bonn-Centers Realität wird, so sehr vermissen wir eine breite eindeutige politische Stellungnahme, um mit uns bezahlbare Perspektiven für einen neuen Standort zu entwickeln.
In diesem Sinne: Die Frage ist nicht „Tote Komponisten oder lebendiges Kabarett“, sondern: „Tote Komponisten UND lebendiges Kabarett“. Und auch alles andere, was Bonn kulturell lebens- und liebenswert macht!

Dazu hier der Artikel im Bonner General-Anzeiger

 

Die nächsten Vorstellungen:

  • 28.
    März
    Samstag
    20:00

    Emergent Sounds mit Lucy Kitt & Amelie McCandless & Michael Baker -

    Tickets
    EUR 18.00 / 12.00 (erm) im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon Casino

    Musik. Von Hand gemacht. Jungen, aufstrebenden Singer/Songwritern eine Plattform zu geben und die Freunde der akustischen Musik zu begeistern, das ist das Konzept von Emergent Sounds. An diesem besonderen Abend werden drei herausragende Künstler die Bühne des wundervollen Pantheon Casinos erobern.


    Lucy Kitt (GB)
    “The folky edge of her music brings in mind the work of artists such as Joni Mitchell and Neil Young” – Emerging Icons.com

    Die Britin Lucy Kitt verortet ihren musikalischen Stil zwischen Folk Rock, Singer/Songwriter und Country Blues, was zeigt, dass sie in keine Schublade passt. Ihr Songwriting ist höchst eigenständig und verhalf ihr bereits zu respektablen Achtungserfolgen, wie beispielsweise in das Semi-Finale des BBC Radio Young Folk Award. Der warme und sanfte Sound ihrer Stimme wird mit Sicherheit auch die Herzen ihrer deutschen Zuhörer im Sturm erobern. Emergent Sounds holt Lucy Kitt erstmalig und exklusiv für ein Konzert nach Deutschland.


    Amelie McCandless (F)
    “A Music Which Has A Heart”

    Die junge Französin Amelie McCandless lebt und liebt die großen, wilden Landschaften aus dem Film “Into The Wild”. Ihre Verbundenheit mit der Reinheit und Schönheit der Natur ist eine musikalische Botschaft des Friedens, der Freiheit und der Rückbesinnung auf die wahren Werte der Menschheit. Ihr traditioneller Songwriter Folk, getragen von ihrer einzigartigen Stimme, drückt dies auf eine sehr bodenständige, temperamentvolle und beschwörende Art und Weise aus. Amelie McCandless spielt ihr erstes Deutschlandkonzert exklusiv für Emergent Sounds.


    Michael Baker ...ist ein aufstrebender und bereits sehr erfolgreicher Singer-Songwriter aus Brighton in Süd-Ost-England, er lebt gegenwärtig in London. Geschätzt und gefördert von namhaften Produzenten wie Jim Lowe (Stereophonics) und Dan Brown (Massive Attack) ist Michael Baker unter anderem mit den Noisettes für "Windows Live" aufgetreten. Seine Einflüsse reichen über Bon Iver, Simon and Garfunkel, Ray la Montagne bis hin zu Johnny Cash und Nick Cave.
    Dieses Jahr eröffnet Michael neue Herausforderungen, die seine Fähigkeiten als Solist fordern, mit neuen Projekten, Kooperationen und neuen Horizonten, die sich ihm bieten. Emergent Sounds holt Michael Baker exklusiv für dieses Konzert nach Bonn. Success Express Music über Michael Baker: "All die Zutaten, die einen herausragenden Sänger und Songwriter auszeichnen, Songs, die lyrisch kraftvoll sind und von Herzen kommen, mit üppigen Melodien und von authentischer Originalität."



  • 28.
    März
    Samstag
    20:00

    verlegt vom 23.11. auf den 28.3.15!

    Ingolf Lück - Ach Lück mich doch

    Eine TV-Nase macht sich frei

    Tickets
    EUR 17.00 / 13.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Seit dreißig Jahren steht Ingolf Lück in der vordersten Linie der Unterhaltungsfront. Zeit um mit „Ach Lück mich doch“ Bilanz zu ziehen.

    Mit Distanz, Witz und Weisheit führt Lück durch die Irrungen und Wirrungen der Dekaden: vom linksautonomen Weltverbesserer zum konsumverblendeten Nestbeschmutzer, vom Kleinkunst-Kabarettisten zum Comedystar - und dabei immer auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: „Bin ich mit 50 Jahren die ultimative und hochleistungsfähige Summe meiner Erfahrungen und Kenntnisse – oder bin ich einfach alt.“
    Begleiten Sie Ingolf Lück auf seiner Reise…

    … in die 1980er mit der „Formel Eins“… Drogen, Orgien, Neue Deutsche Welle und Homosexualität… und die spannende Frage, bei was davon Lück mitgemacht hat.
    … in die Jahrtausendwende mit der „Wochenshow“ mit Anke Engelke, Bastian Pastewka … dem Millennium-Bug und den „100 nervigsten Deutschen“…und der Enthüllung, wer bei ihm persönlich dazu gehört hat.
    … und natürlich in das Jetzt. Erfahren Sie die Wahrheiten über 30 Jahren Fernsehkarriere, – und das Rezept, wie man nicht in Würde altert, sondern mit Klasse jung bleibt.

    „Ach Lück mich doch“ – Eine Zeitreise in der wir an den Geschehnissen nichts ändern können. Aber wir können uns gemeinsam prächtig darüber amüsieren. Versprochen ist versprochen!

    Besprechung im Bonner General-Anzeiger:



  • 29.
    März
    Sonntag
    19:30

    Jüdische Kulturtage 2015 in Bonn

    rimon productions - Scherben

    Theaterstück von Arthur Miller

    Tickets
    EUR 17.00 / 12.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Schauspiel: Sabine Barth, Monika Sobetzko, Mark Zak und Hanno Dinger
    Bühne und Kostüm: Rina Cervinscaia
    Regie: Britta Shulamit Jakobi

    Eine jüdische Familie in New York erlebt durch die Medien die Judenverfolgung in Europa. Silvia erkrankt darüber. Durch ihre Reflexionen und die Therapie ihres Arztes wird ihr Umfeld hinterfragt und die eigene jüdische Identität erforscht, für sich selbst und auch in der Gesellschaft. Lebenskonzepte erscheinen nicht mehr plausibel und fordern eine neue Sicht auf das eigene Leben. Die Inszenierung nimmt die heutige Zeit auf und findet Parallelen, um zu erinnern und zu verdeutlichen.
    „Scherben“ ist eines der späteren Stücke von Arthur Miller, uraufgeführt 1994 in New York.
    Nach der Aufführung findet ein Publikumsgespräch statt.

    Unter dem Titel "angekommen - jüdisches (er)leben" stehen die Jüdischen Kulturtage im Rheinland, die auch in Bonn veranstaltet werden. Die Schirmherrschaft haben NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, übernommen.




  • 30.
    März
    Montag
    20:00

    Pause + Alich als Fritz und Hermann · Rainer Pause · Norbert Alich - Früchte des Zorns

    Das neue Programm

    Tickets
    EUR 22.00 / 18.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Europa am Abgrund, Bomben in Kiew und der Russe vor der Tür. Volkszorn erobert die Plätze der Welt. Früchte platzen, wenn sie reif sind. Früchte des Zorns. Aber es rollen nicht die Köpfe der Mächtigen. Ist Helmpflicht eine Lösung? Der Garten Eden ist fern. Dummheit, Ignoranz und Habgier sind die Regenten weltweit. Aber Fritz & Hermann tun seit mittlerweile 25 Jahren genau das, was von ihnen erwartet wird: sie kämpfen, aufrecht, und wenns drauf ankommt, zum Vergnügen all jener, die das Glück haben Zeugen sein zu dürfen, nicht nur miteinander und mit sich selbst, sondern selbstverständlich auch für eine bessere Welt! Auch wenn sie bis heute auf die Früchte ihres Handelns warten lassen.
    Vom großen Gelächter einmal abgesehen!

    “Bei Fritz & Hermann tut manches richtig weh, und Zartbesaiteten wird so manche „Pointe“ durchaus eine Weile quer stecken. Aber, genau so geht eben Kabarett - wenn es noch nicht zur Comedy geronnen, sondern unbequemes, großartiges Kabarett ist, dessen Verfalldatum nicht bereits am Theaterausgang endet.“
    (Wiesbadener Tagblatt)



    AUSVERKAUFT!

  • 31.
    März
    Dienstag
    20:00

    Pause + Alich als Fritz und Hermann · Rainer Pause · Norbert Alich - Früchte des Zorns

    Das neue Programm

    Tickets
    EUR 22.00 / 18.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Europa am Abgrund, Bomben in Kiew und der Russe vor der Tür. Volkszorn erobert die Plätze der Welt. Früchte platzen, wenn sie reif sind. Früchte des Zorns. Aber es rollen nicht die Köpfe der Mächtigen. Ist Helmpflicht eine Lösung? Der Garten Eden ist fern. Dummheit, Ignoranz und Habgier sind die Regenten weltweit. Aber Fritz & Hermann tun seit mittlerweile 25 Jahren genau das, was von ihnen erwartet wird: sie kämpfen, aufrecht, und wenns drauf ankommt, zum Vergnügen all jener, die das Glück haben Zeugen sein zu dürfen, nicht nur miteinander und mit sich selbst, sondern selbstverständlich auch für eine bessere Welt! Auch wenn sie bis heute auf die Früchte ihres Handelns warten lassen.
    Vom großen Gelächter einmal abgesehen!

    “Bei Fritz & Hermann tut manches richtig weh, und Zartbesaiteten wird so manche „Pointe“ durchaus eine Weile quer stecken. Aber, genau so geht eben Kabarett - wenn es noch nicht zur Comedy geronnen, sondern unbequemes, großartiges Kabarett ist, dessen Verfalldatum nicht bereits am Theaterausgang endet.“
    (Wiesbadener Tagblatt)



    AUSVERKAUFT!

  • 01.
    April
    Mittwoch
    20:00

    Pause + Alich als Fritz und Hermann · Rainer Pause · Norbert Alich - Früchte des Zorns

    Das neue Programm

    Tickets
    EUR 22.00 / 18.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Europa am Abgrund, Bomben in Kiew und der Russe vor der Tür. Volkszorn erobert die Plätze der Welt. Früchte platzen, wenn sie reif sind. Früchte des Zorns. Aber es rollen nicht die Köpfe der Mächtigen. Ist Helmpflicht eine Lösung? Der Garten Eden ist fern. Dummheit, Ignoranz und Habgier sind die Regenten weltweit. Aber Fritz & Hermann tun seit mittlerweile 25 Jahren genau das, was von ihnen erwartet wird: sie kämpfen, aufrecht, und wenns drauf ankommt, zum Vergnügen all jener, die das Glück haben Zeugen sein zu dürfen, nicht nur miteinander und mit sich selbst, sondern selbstverständlich auch für eine bessere Welt! Auch wenn sie bis heute auf die Früchte ihres Handelns warten lassen.
    Vom großen Gelächter einmal abgesehen!

    “Bei Fritz & Hermann tut manches richtig weh, und Zartbesaiteten wird so manche „Pointe“ durchaus eine Weile quer stecken. Aber, genau so geht eben Kabarett - wenn es noch nicht zur Comedy geronnen, sondern unbequemes, großartiges Kabarett ist, dessen Verfalldatum nicht bereits am Theaterausgang endet.“
    (Wiesbadener Tagblatt)



  • 02.
    April
    Donnerstag
    20:00

    Lilabungalow · Julius Gale (support) - Peace to Gold

    Tickets
    EUR 12.00 / 8.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon Casino

    Das Musik-Laboratorium LILABUNGALOW lebt und arbeitet in Berlin, München, Erfurt und Weimar - Zentrum dieses, aus fantastischen Musikern bestehenden Kollektivs ist Multiinstrumentalist Patrick Föllmer. Dessen Stimme besitzt nicht nur ein unglaubliches Spektrum sondern hält auch die Kompositionen zusammen, denen man die pure Lust an der Musik nur so anhört. Aus den Zutaten Pop, Electro, House, Country und Hip Hop, gewürzt mit feinsten Streicher-Arrangements und zuweilen an Zero 7 erinnernden Bläsersätzen sind hier Songs entstanden, die vor Kraft, Vitalität und Einfallsreichtum nur so strotzen. Das Debüt-Album steht in den Startlöchern und spätestens bei ihrem Gig im Pantheon sollte allen klar werden: Hier kommt etwas Neues, Ungehörtes – hier kommen LILABUNGALOW!


    Die Tour von lLilabungalow wird präsentiert von:
    Intro, Joiz, tape.tv, ByteFM, DetektorFM, motor.de, Melodie & Rhythmus, Fast Forward, Plattenladentipps, Kultmucke und Curt.



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