Die Konzertreihe

Jazz in Concert nun auch im neuen Pantheon in Beuel!

In der exklusiven Club-Atmosphäre des Casinos lief seit Herbst 2013 die Konzertreihe "Jazz in Concert". Publikum und Kritiker waren von der Reihe begeistert (s.u.). Nun dürfen sich die Jazz-Fans freuen, denn Jazzinconcert geht ab dem 3.4.2017 auch im neuen Pantheon-Domizil in Bonn-Beuel weiter (lesen Sie dazu "Glänzender Start der neuen Reihe" im General-Anzeiger) .

Kontakt zur jazzinconcert-Reihe über Thomas Kimmerle http://jazzinconcert.com

Der 'General Anzeiger' jubelte gleich zum ersten Konzert "Die Premiere war grandios". Da ist es kein Wunder, daß die Ankündigung weiterer Jazz-Hochkaräter als "Bescherung vor dem Fest" gefeiert wurde. (Mit einem Klick auf die Zitate können Sie jeweils den vollständigen Artikel auf der Website der Zeitung lesen.)

Aber besser, als über Konzerte zu lesen, oder sie als "Konserve" zu hören, ist doch immer noch, selbst live dabei zu sein:

Jazz in Concert

  • 17.
    September
    Montag
    20:00

    Jazz In Concert

    Bonn Jazz Orchester - playing the music of Dave Horler

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Harald Kirsch


    Die Bandmitglieder sind namhafte Bonner Jazzmusiker, die sich in den Musikhochschulen Europas, den Landesjugendjazzorchestern und dem BundesJazzOrchester kennen gelernt haben. Viele haben durch eigene Band- und CD-Projekte auf sich aufmerksam gemacht, wie z.B. Oliver Pospiech, Herwig Barthes, Shawn Spicer, Adi Becker und Dave Horler. Der Bandleiter, Posaunist und Arrangeur Oliver Pospiech ist seit 2002 Leiter der Bigband der Universität Bonn, die sich einen Namen als eine der besten Uni-Bigbands Deutschlands gemacht hat. Weiterhin ist er überregional als Musikalischer Leiter der Kölner Stunksitzung bekannt. Auf dem Programm steht feinste BigBand-Literatur klassischer Jazzkomponisten von Thad Jones über Bill Holman bis Brookmeyer und vieles mehr.

    “… Das Bonn Jazz Orchester ist unter der Leitung Pospiechs auf diesem Erfolgspfad geblieben und überzeugte auch diesmal durch ausgesuchte und vor allem moderne Arrangements, die ein hohes Spielpotenzial der Musiker voraussetzen. Es ist ein Hochgenuss, dieser Band zuzuhören, wenn sich warme Bläsersätze mit beißenden Riffs abwechseln, herrliche Glissandi und Tremoli erklingen und die Solisten durch brillante Einzelleistungen den einzelnen Stücken förmlich das Sahnehäubchen aufsetzen.“
    [General-Anzeiger-Bonn 30-04-2013 Wolfgang Schneider]


November

  • 11.
    November
    Sonntag
    20:00

    Jazz In Concert

    Martin Sasse Trio feat. Peter Bernstein -

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © zur Verfügung gestellt von www.peterbernsteinmusic.com


    Besetzung:
    Peter Bernstein (Gitarre)
    Martin Sasse (Piano)
    John Goldsby (Kontrabass)
    Joost van Schaik (Schlagzeug)

    Peter Berrnstein
    Jazz-Gitarrist Peter Bernstein ist seit 1989 Teil der Jazz-Szene in New York. Während dieser Zeit hat er an zahlreichen Aufnahmen und Konzerten mit Musikern aus allen Generationen teilgenommen. Als Leader hat Peter Bernstein neun Alben und eine DVD veröffentlicht. Als Sideman trat Peter Bernstein mit vielen Größen des Jazz auf, angeführt von Sonny Rollins, Bobby Hutcherson, George Coleman, Lou Donaldson, Lonnie Smith, Fathead Newman, Joshua Redman, Brad Mehldau, Diana Krall, Lee Konitz, Jimmy Cobb und vielen anderen.
    Aktuelle Projekte sind sein Album, Monk, mit Doug Weiss und Bill Stewart, eine kürzlich veröffentlichte Solo-Platte, Solo Guitar - Live bei Smalls, und das hochgelobte Orgeltrio mit Organist Larry Goldings und Schlagzeuger Bill Stewart.

    Martin Sasse
    ist seit über 25 Jahren einer der renommiertesten und gefragtesten Jazzpianisten Deutschlands.
    Seine CD-Veröffentlichungen bekommen seit Jahren weltweit beste Kritiken und sind in amerikanischen und japanischen Radio-Playlists regelmäßig ganz oben vertreten.


    Bild © zur Verfügung gestellt von www.martinsasse.de




    Bild © © Jordi Suol




  • 26.
    November
    Montag
    20:00

    Jazz in Concert - Doppelkonzert

    Jin Jim · Three Fall feat. Melane -

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Mirko Polo


    Die beliebte Reihe "Jazz in Concert" präsentiert an diesem Abend ein Doppelkonzert mit Jin Jim und Three Fall feat. Melane.


    Jin Jim gehören zu den „absoluten Senkrechtstarter Bands in der deutschen Jazzszene“ (NDR). Zu Recht, wenn man sich ihre noch kurze Geschichte anschaut, die nun in ihrem ACT-Debüt „Weiße Schatten“ kulminiert.

    2013 gründeten der aus Peru stammende Flötist Daniel Manrique-Smith, der Bassist Ben Tai Trawinski, der Gitarrist Johann May und der Schlagzeuger Nico Stallmann Jin Jim, noch im selben Jahr wurden sie als Voting-Sieger ins Finale des JazzTube-Festivals Bonn gewählt, im Jahr darauf gewann das Quartett gar -gegen fast 200 Mitbewerber- den „Future Sounds“-Wettbewerb der Leverkusener Jazztage und 2015 veröffentlichten ihr erstes Album „Die Ankunft“. Der stürmische Erfolg basierte auf der Innovation, die ihnen mit ihrer Musik gelingt: Mit bisher unbekannter Wucht verschmelzen hier Latin, Jazz und Rock. „Rhythmische hochkomplex, dafür harmonisch zugänglich, mit Einflüssen von Flamenco über indische Musik bis zum Pop“, beschreibt Bassist Trawinski, der die meisten Stücke komponiert, ihre Generallinie.

    Das brachte sie schon früh in den Fokus der „Young German Jazz“-Reihe, jene Kaderschmiede aus dem Hause ACT, die herausragenden jungen deutschen Musikerpersönlichkeiten ein Spielfeld zur künstlerischen Weiterentwicklung ermöglicht. 2016 aber ging Jin Jim erst einmal mithilfe des Goethe Instituts auf große Tour: Zunächst bereisten sie Peru, die alte Heimat von Daniel Manrique-Smith, im Herbst ging es in fünf afrikanische Länder. Doch 2017 war es dann soweit: „Wir hatten das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein,“ erzählt Manrique-Smith. Der richtige Ort war das Jazz Baltica Festival, wo die vier auf der großen Bühne auftraten: „Es gab Standing Ovations. Ich hatte drei Tage lang eine Gänsehaut.“ Und unter den begeisterten Zuschauern befand sich auch ACT-Produzent Siggi Loch und nahm Jin Jim unter Vertrag.

    So ging es also im Februar 2018 für „Weiße Schatten“ ins Studio. Noch einmal verfeinerte sich der unverwechselbare Sound der Band. Selten hört man junge Bands, die aus einem Guss klingen.

    Was auch daran liegt, dass die vier Jin Jim zwar 2013 gründeten, als sie alle um die 30 Jahre alt waren, ihr gemeinsamer Weg aber viel weiter zurückreicht. Trawinski, Spross einer musikbegeisterten Familie mit Vorfahren in Polen und Kroatien, der Gitarre, Querflöte, Klavier und Gesang lernte, bevor der Bass sein Instrument wurde; May, der seine Neigung zur lateinamerikanischen Musik auch mit einem Studienaufenthalt in Havana vertiefte; und auch Stallmann, der schon in den verschiedensten Bands von Folk über Rock `n’ Roll bis hin zu Modern-Jazz und Weltmusik trommelte sowie für Tanz- und Theater-Produktionen arbeitete -alle drei studierten am Konservatorium im niederländischen Arnheim und spielen seitdem miteinander. Das erklärt die perfekte Harmonie, mit der sie selbst bei komplexen, rasanten und vertrackten Stücken wie „Duende“ oder „Mankafiza“ die rhythmische Grundlage bereiten, über der dann die Flöte von Daniel Manrique-Smith abheben kann.

    Im Jazz ist die Flöte ein seltenes Instrument, das meist nur kurz als zusätzliche Klangfarbe eingesetzt wird. Bei Jin Jim spielt sie nun die solistische Hauptrolle, und Manrique-Smith, der in Frankfurt und an der Kölner Musikhochschule studierte, bevor er mit Stars wie Dee Dee Bridgewater, Samuel Rohrer oder Lalo Schifrin auftrat, spielt sie so virtuos und vielseitig wie kaum ein anderer. Auf „Weiße Schatten“ mischt er die ganze Palette der Ausdrucksmöglichkeiten an: Vom strahlend klassischen Klang über die immer leicht aspirierte, helle Färbung der lateinamerikanischen Musik bis zu wilden Jazz-Soli. Und wenn Manrique-Smith in sein Instrument hineinnimmt, -pustet und -singt, darf man schon einmal an Ian Anderson von Jethro Tull denken.

    Ohnehin lassen die schweren Drum Beats und Wirbel von Stallmann und Mays verzerrten, mitunter fast in Metal-Sound übergehenden Gitarrenpassagen und der hymnische Grundton (bei „Dreaming“ noch vom entsprechenden Gesang verstärkt) auch den alten Artrock wieder auferstehen. So entsteht neue Musik ganz im Jazz-Spirit, die doch direkt in den Bauch und in die Beine geht. Jin Jim wird seinen Weg weitergehen.

    Daniel Manrique-Smith - C-, Alt-, Bassquerflöte
    Johann May - E-Gitarre, electronics
    Ben Tai Trawinski - Kontrabass
    Nico Stallmann - Schlagzeug


    Bild © Mirko Polo


    Zu den innovativsten Bands des jungen deutschen Jazz gehört das Trio Three Fall. Mit ihrer einzigartigen Besetzung, bestehend aus 2 Bläsern und Schlagzeug, ohne gängiges Bass und Akkordinstrument, haben sie auf nahezu allen wichtigen deutschen Jazzfestivals für Furore gesorgt.
    Jetzt hat die Band Zuwachs bekommen: die kongolesisch-deutsche Sängerin Melane bringt eine neue Farbe in den unverwechselbaren Sound der Band. Ihre Stimme – kraftvoll, geschmeidig und strahlend – fügt sich perfekt in die Musik des Trios ein und bildet einen Kontrast zu den rauhen grooves. Vielfältige Möglichkeiten eröffnen sich nun für die Band, die dafür bekannt ist, ihr Publikum immer wieder zu überraschen. Denn vom Jazz nehmen sie sich vor allem die Freiheit, das zu tun, was ihnen gefällt, sodass ihre HipHop, Afrobeat und Reggae Einflüsse unüberhörbar sind.
    Trombone Shorty, der die Band ins Vorprogramm seiner Deutschland Tour nahm, bezeichnete sie als “unique” und Red Hot Chili Peppers Drummer Chad Smith adelte Ihre Peppers-Interpretationen höchstpersönlich als “best Red Hot Chili Peppers covers I’ve heard done yet…”. Ihre Musik, die auf dem renomierten Jazzlabel ACT veröffentlicht wird, wurde in den letzten Jahren bei Konzerttourneen durch Japan, China, Korea, Ägypten, Russland, Katar und Europa enthusiastisch gefeiert. Mit der charismatischen Melane, die sowohl in Englisch als auch in Ihrer Muttersprache Lingala singt, öffnet sich Three Fall jetzt neuen Klangwelten und sprengt damit endgültig alle Genregrenzen.

    Lutz Streun – Tenor Saxofon, Bass Klarinette
    TiL Schneider – Posaune
    Sebastian Winne – Schlagzeug, Perkussion
    feat. Melane Nkounkolo – Gesang


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