Spendenrekord bei „Lach mal was mit wünschdirwas“ - 6518 Euro für die Herzenswünsche schwerkranker Kinder

Bereits zum achten Mal fand am 19. November 2019 die erfolgreiche Benefizveranstaltung „Lach mal was mit wünschdirwas“ zu Gunsten schwer kranker Kinder und Jugendlicher statt. Im ausverkauften Pantheon sorgten die Kabarettisten Jürgen Becker, Matthias Reuter, Gregor Pallast und Roger Stein für Begeisterung beim Publikum und die Jazzsängerin Bianka Kerres gemeinsam mit dem Pianisten Hans Fücker für stimmige musikalische Untermalung. Organisatorin Sandra Niggemann (Foto links in der Mitte zusammen mit Martina Steimer und Harald Kirsch vom Pantheon) führte auch in diesem Jahr wieder mit viel Wortwitz durch die von ihr ins Leben gerufene Veranstaltung.
Die engagierte Kinderärztin freute sich nun sehr, den Rekorderlös von 6.518 Euro für "Wünschdirwas e.V.", entgegen nehmen zu können. „Wir sind wirklich sprachlos, dass so eine hohe Summe zusammengekommen ist“, freut sich Niggemann. „Damit können wir zahlreiche Herzenswünsche erfüllen und vielen Kindern und Jugendlichen eine Auszeit von der Krankheit ermöglichen – und das alles durch Humor, toll!“. Natürlich steht schon der Termin für den nächsten Kabarett-Benefizabend Lach mal was mit WünschDirwas am 16.11.2020.Mehr Infos zum Verein WünschDirWas hier

Auch der Bonner Hospizverein Lighthouse konnte sich über eine Spende von 4000 Euro freuen:
beim vom Publikum frenetisch gefeierten Club-Konzert der Big Band der Bundeswehr am 15. November im Pantheon waren stattliche 4000 Euro zusammen gekommen. Johannes M. Langendorf, Tourleiter der Big Band der Bundeswehr und Martina Steimer, künstlerische Leiterin des Pantheon überreichten den Geldsegen, für den es auch schon eine helfende Verwendung gibt.
Seit ihrer Aufstellung vor 47 Jahren spielt die Big Band der Bundeswehr aus gutem Grunde ohne Gage. Mit den Eintrittsgeldern von mittlerweile weit über 20 Millionen Euro wird seit dem ersten Tag Menschen in Not geholfen.
Als Teil der Hospizbewegung setzt sich Bonn-Lighthouse in der Region Bonn für die Belange chronisch kranker, sterbender Menschen ein. Ziel ist eine Gemeinschaft, in der Krankheit, Sterben und Tod als Teil des Lebens verstanden werden.
Einen Termin für das nächste Clubkonzert der Big Band der Bundeswehr im Pantheon in 2020 gibt es übrigens auch schon: der 17. November, natürlich auch wieder für einen guten Zweck!



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Seit Anfang Oktober macht das Pantheon mit Beginn des neuen Wintersemesters 2019/2020 auch beim Kulturticket für Studierende der Uni Bonn (gilt ausschließlich für ordentlich eingeschriebene Studenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität) mit. Das ASTA-Kulturticket gibt es nur als LastMinute-Ticket an der Abendkasse für den laufenden Abend, es kann also nicht im Vorverkauf erworben werden und auch nicht vorreserviert werden. Eine Verfügbarkeit dieser günstigen 3 Euro-Last minute-Tickets ist über die Kulturticket-App ablesbar: siehe hier

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ACHTUNG: Der Vorverkauf für die nächste PINK PUNK PANTHEON - Session 2020 (Premiere 3.1.2020) ist gestartet!
Auch für die 3 Pantheon-Konzerte beim Bonner Jazzfest 2020 sind Tickets nunbereits bei Bonnticket erhältlich.

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Frisch im Vorverkauf - Neue Abos - Zusatztermine, Programmänderungen etc.:

-frisch im Vorverkauf: Das Weihnachtsabo 1 + 2 - Siehe hier online unter "Programm", "Abonnements"

- ebenfalls u.a. seit Kurzem im Vorverkauf: Zauberweltmeister Marc Weide am 2.2.; Sarah Lesch mit neuer Tour am 14.2.; Lloyd Cole am 8.3. u.v.a.m. - stöbern Sie doch einfach mal in unserem Terminkalender.-

Zusatzvorstellungen
wegen der großen Nachfrage gibt es mit Wilfried Schmickler am 23.4.2020!

Auch für ein im Mai kommendes Kabarett- und Comedy-Highlight, den bundesweit renommierten Kabarettpreis Prix Pantheon 2020 gibt es bereits Tickets, sowohl für die Einzelvorstellungen, als auch als ermäßigtes Kombiticket für beide Wettkampftage (26.+27.5.).

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"Reif & Bekloppt", "Frühreif & Verdorben", "Beklatscht & Ausgebuht"
, –

Hier die 3 Preisträger 2019 des hochrenommierten Prix Pantheon: Olli Dittrich ist Ehrenpreisträger, Jurypreisträger ist der großartige junge Liedermacher Lennart Schilgen - der sein Progamm "Engelszungenbrecher" übrigens am 28.6. im Pantheon spielt (im Foto 2. v.r.).
Und Sie, liebes Publikum haben sich vollkommen zu Recht für einen fantastischen Bayern entschieden: Martin Frank (im Foto ganz links). Moderator Tobias Mann führte durch zwei hochspannende und festliche Wettkampfabende und wer nicht live dabei sein konnte hat immerhin noch Gelegenheit die WDR-Sendungen zum Prix Pantheon 2019 n der Mediathek, bzw. stehen zum nachhören unter folgendem link nachzuhören unter: https://www1.wdr.de/fernsehen/prix-pantheon

Die nächsten Vorstellungen:

  • 26.
    Februar
    Mittwoch
    20:00

    Kabarettistischer Kehraus:

    Politischer Aschermittwoch · Wilfried Schmickler · Rainer Pause/ Norbert Alich · Andreas Rebers · Helmut Schleich · Lothar Bölck · Bernard Paschke - Politischer Aschermittwoch im Pantheon

    Warteliste für Restkarten ab 18:30 Uhr an der Abendkasse

    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 18:30 beim Theatereinlass aus.
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    Am politischen Aschermittwoch überschütten die Parteien den politischen Gegner mit Hohn und Spott. Die Wurzeln liegen im 16. Jahrhundert: 1580 trafen sich bayrische Bauern erstmals in Vilshofen an der Donau zum Vieh- und Rossmarkt und feilschten dabei nicht nur über die Preise, sondern diskutierten auch heftig die Themen des Tages, darunter seit dem 19. Jahrhundert auch die königlich-bayerische Politik (Quelle: Wikipedia).
    Uns erwartet ein letztes satirisches Aufbäumen am Aschermittwoch, bis es danach fast nahtlos wieder in die nächste Session geht!


    Bild © © Harald Kirsch


    PAUSE + ALICH: Fritz und Hermann, das sind die beiden Bonner Kabarettisten Rainer Pause und Norbert Alich. Seit 1984 präsidieren sie alljährlich die alternative Bonner Karnevalsrevue PINK PUNK PANTHEON, die republikweit beliebt ist. Sie haben in Hamburg den West-Kritikerpreis (1993) im Schmidttheater, im Rheinland die „Morenhovener Lupe“ erhalten, Gastspiele auch im Ausland (Genf, Zürich) nicht ausgeschlagen. In allen einschlägigen Kabarettsendungen waren sie zu Gast.
    Die Presse bezeichnet sie als „Wiedergänger von Pat und Patachon“ (Frankfurter Rundschau), als die „rheinische Antwort auf Gerhard Polt“ (Rheinische Post).


    Bild © © Harald Kirsch


    Bernard Paschke: Der Junge von der Kinderschokolade steht auf der Bühne und verkündet Ihnen die Wahrheit. „Ist er nicht noch etwas zu jung dafür?“, werden Sie fragen. Denn Bernard Paschke ist der unangefochten jüngste Kabarettist Deutschlands. Bernard Paschke erklärt Ihnen nichts weniger als dieses Jahrtausend. Was sollte er auch sonst tun, er kennt ja kein anderes.


    WILFRIED SCHMICKLER wurde mit den 4 wichtigsten Kabarett-Preisen ausgezeichnet :
    PRIX PANTHEON, DEUTSCHER KABARETTPREIS, DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS und SALZBURGER STIER! Er gehört zum Stammpersonal der WDR-Mitternachtsspitzen und jeden Montag um kurz vor 11 Uhr stellt er auf WDR 2 die „Montagsfrage“.

    „Wilfried Schmickler gehört als virtuoser Wortdrechsler seit Jahrzehnten zur ersten Liga der Politkabarettisten im Land!“
    (LVZ Leipzig, Auftritt Schauspielhaus 2016)

    „Wilfried Schmickler bereitet dem Publikum einen fulminanten, mal atemberaubenden Abend! Ein Sprachtiger mit drastischer Wortgewalt: Schmickler verblüffte mit Freundlichkeit, war schäumend und leise, hintersinnig, kalauernd und bissig.
    (Aachener Zeitung)

    Schmickler gehört zum Besten, was Kleinkunst zu bieten hat. Es ist scharf und klug, hochaktuell und ziemlich böse. So soll Kabarett sein.
    (AZ Mainz)


    Geboren 1958, wuchs Andreas Rebers im niedersächsischen Weserbergland auf, wo er mit der Stimmungskapelle „Los Promillos“ auf Schützenfesten, Feuerwehrvergnügen und Vereinsfesten sein erstes musikalisches Betätigungsfeld fand.
    Während des späteren Studiums an der Uni Hannover ergaben sich erste Kontakte zur freien Theaterszene und zum Kabarett. 1984 –1988 studierte er bei Thomas Aßmus Akkordeon. 1989 wurde er Musikalischer Leiter des Schauspiels am Staatstheater Braunschweig.
    Rebers ist Autor von Chansons, Liedern und Kabarettprogrammen, sowie Komponist von Bühnen- und Schauspielmusiken und Buchautor. Engagements führten ihn nach Hannover, Braunschweig, Krefeld, Basel, Zürich und München. Kabarettgastspiele absolvierte er im gesamten deutschsprachigen Raum.
    1997 – 1999 Mitglied der Lach- und Schießgesellschaft.
    Deutschlandtourneen, Radiofeatures, Mitwirkung in Roglers Freiheit, Satirefest und Dieter Hildebrandts Scheibenwischer. Gemeinsame Auftritte mit Urban Priol, Bruno Jonas, Josef Hader, Georg Schramm, Matthias Richling, Achim Konejung, Gerhard Polt und der Well-Familie, u.v.a.
    Neben zahlreichen Kabarettpreisen glänzt der Dieter-Hildebrandt-Preis 2018.

    „Pointiert und provokant spielt der Ausnahme-Kabarettist mit Vorurteilen, Religionen und grassierender politischer Korrektheit. Andreas Rebers schwingt sein messerscharfes, verbaltoxisches Florett meisterhaft”
    Berliner Morgenpost, 26.11.2018


    Als im Juni 2011 seine eigene Polit-Kabarettshow „SchleichFernsehen“ auf Sendung geht, ist Helmut Schleich im Hörfunk und TV schon lange eine etablierte Größe. In „Heinzi und Kurti“, der Unterhaltungsserie mit Christian Springer und Helmut Schleich, grantelten sich die beiden Kabarettisten ab 2004 ins Herz der Zuhörerinnen und Zuhörer. Das Format war aber nicht nur im Radio erfolgreich, auch die zugehörige Live-Tour durch die großen Hallen Bayerns begeisterte das Publikum.
    Urig-bayerische Typen wie Heinzi und Kurti standen auch im Mittelpunkt der bayerischen Sitcom „Spezlwirtschaft“, die in einem altmodisch-skurrilen Getränkemarkt mit Stehausschank, geführt von Heinzi (Helmut Schleich) und dessen Ex-Frau Agnes (Tanja Frehse) spielte. Die Folgen werden immer noch im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. In der BR-Mediathek gibt es zudem viele der Sendungen online.
    Die beliebten Comics rund um den Bundestagsabgeordneten Max Froschhammer waren viele Jahre fester Bestandteil der Abendschau des Bayrischen Fernsehens. Als Nachfolger des 2009 verstorbenen Schauspielers Jörg Hube lieh Helmut Schleich den zahlreichen Figuren der Serie seine Stimme. Ein besonderes Schmankerl war dabei natürlich die herrlich karikierte Prominenz aus Bayern, Berlin und dem Rest der Welt.
    Dem Fernseh- und Radiopublikum ist Helmut Schleich zudem als genialer Strauß-Parodist ans Herz gewachsen sowie als regelmäßiger Gast bei allen renommierten Kabarett-Sendungen wie „Schlachthof“, „Mitternachtsspitzen“, „Kanzleramt Pforte D“, „Kabarett aus Franken“ oder „Grünwald Freitagscomedy“. Und natürlich vor allem als Gastgeber seiner eigenen Kabarettsendung „SchleichFernsehen“ im Bayerischen Fernsehen.
    Seit Anfang 2017 nimmt Helmut Schleich in der Kultur- und Informationswelle des Bayerischen Rundfunks jede Woche ein aktuelles Thema ins Visier: Unter dem Motto „Alles eine Frage der Perspektive“ ist Helmut Schleich einmal wöchentlich in der radioWelt und bei den radioSpitzen auf Bayern 2 zu hören.


    Das Markenzeichen Bölck ist die Pointen-Geschwindigkeit, die Dichte an oft sinnreichen Wortverdrehungen und seine Mimik, die an die zappelige Hektik von Louis de Funès erinnert.
    Cellesche Zeitung

    Nach gut 100 Minuten rasanten Programms stehende Ovationen, das ist im Kabarett nicht gerade die Regel. Pointen-Pingpong, genialer Humor, kabarettistischer Tiefgang. Jetzt bringt Bölck es fertig, diese ganze Spannung allein aufrechtzuerhalten und in seine Spielfiguren zu projizieren.
    Leipziger Volkszeitung

    Bölck ist gnadenlos demaskierend und agiert immer zugleich mit offenem Visier. Das mag dem einen beleidigend vorkommen, enthält aber für das Gros der Bundesbürger genau das, was sie selbst denken, nur nicht so treffsicher formulieren können. Doch dafür gibt es ja auch Lothar Bölck.
    Dresdner Neueste Nachrichten

    Die Zuschauer sahen bissigstes Polit-Kabarett ohne Tabus. Das "Knacken" von Worten und ihnen neue Bedeutungen zuweisen, das ist Bölcks Spezialität. Seine Vergleiche sind scharfsinnig und -züngig zugleich.
    Haller Kreisblatt


    AUSVERKAUFT!

  • 27.
    Februar
    Donnerstag
    20:00

    Danko Rabrenovic - Solo & Allein

    Spielstätte
    Pantheon

    Der Musiker, Radiomoderator und Autor Danko Rabrenović geht wieder auf Tour. Diesmal allerdings „Solo & Allein“. Der Ex-Balkanizer macht ein Experiment und verlässt sich dabei auf sein Improvisationstalent und seine Gitarre.

    Rabrenović findet als Geschichtenerzähler und Performer eine neue Form, die irgendwo zwischen Konzert, Lesung, Stand Up und Kabarett liegt. Die Form ändert sich, seine Themen bleiben: Sprache, Exil, Identität, Kulturschocks, Heimatgefühle, Nationalismus, Integration, Migrationshintergrund und ähnliche Krankheiten.

    Presse:

    „Er betrachtet das Leben in Deutschland mit ähnlich wohlwollender Verwunderung (...) wie sein russischer Kollege Wladimir Kaminer. Sei es dem charmanten Akzent geschuldet - Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen.“ (Bonner Generalanzeiger)
    „Der Balkanizer erzählt von einem Leben zwischen zwei Heimaten und hält uns charmant den Spiegel vors Gesicht. Russendisko auf balkanesisch – witzig und tiefsinnig.“ (Radio Fritz)
    „Der Autor und Musiker Danko Rabrenović hat mit der Geschichte seiner Integration in Deutschland eine Lücke gefüllt.“ (taz)




  • 28.
    Februar
    Freitag
    20:00

    Equal Care Day - Die Gala · Lars Ruppel · Dominique Macri · Lia Sahin · Nicole Weißbrodt · Der Tod - Equal Care Day

    Gala im Pantheon

    Spielstätte
    Pantheon

    Über Sorgearbeit, Pflege und Care spricht man nicht.
    Oder möglichst wenig. Muss eben gemacht werden, bringt aber wenig Geld und Ehren. Also Themawechsel! Erst recht, wenn es um einen unterhaltsamen Abend geht. Oder, halt! Wieso eigentlich? Denn es gibt sie. Künstler*innen, die das Schwere mit dem Leichten respektvoll zu verbinden wissen. Die mit uns gemeinsam all jene feiern und wertschätzen wollen, die oft zu bescheiden, auf jeden Fall #unverSichtbar sind für ein gelingendes, gesellschaftliches Miteinander:


    Bild © Hendrik Schneller


    Einer davon ist Lars Ruppel, preisgekrönter Slam-Poet, der mit seinem Projekt »Weckworte« Menschen mit demenziellen Veränderungen einen neuen Zugang zu den eigenen Erinnerungen und Momente einer neuen Gemeinsamkeit schenkt.


    Dominique Macri, Dichterin, Slammerin, immer im Spagat zwischen Bühne und elterlicher Verantwortung. Es geht um Vereinbarkeit und Selbstausbeutung in einer Welt, die jene bevorzugt, die entweder keine fürsorglichen Pflichten haben oder diesen nicht nachkommen.


    Oder Lia Sahin, „die übliche beatboxende rotharige Transgenderfrau mit türkischem Migrationsvordergrund“, Rapperin, Musikerin, unter anderem im Projekt RapFugees
    engagiert und immer mit ihrer ganzen Geschichte auf der Bühne!


    Nicole Weißbrodt, Schauspielerin, Puppenspielerin, die Pflegerin und persönliche Assistentin von Clarissa, einer exzentrischen älteren Puppen-Dame im Rollstuhl, die immer noch zu bestimmen weiß, wohin der Hase zu laufen hat.


    Last but not least der Tod höchstpersönlich, der vor einigen Jahren die Comedy-Bühnen für seine Imagekampagne entdeckt und offensichtlich Gefallen am Genre gefunden hat: Der Tod als Spiegel der Gesellschaft.


    An diesem Freitag-Abend wollen wir gemeinsam mit Ihnen all jene feiern, die Fürsorge und Care-Arbeit leisten.

    Equal Care Day

    Almut Schnerring und Sascha Verlan haben den Equal Care Day 2016 initiiert, und seit 2018 wird er vom gemeinnützigen Verein klische*esc e.V. organisiert.

    Carearbeit ist überwiegend „unsichtbare Arbeit“, sie wird, genau wie der Schalttag 29. Februar, oft übergangen. Daher findet der Equal Care Day am 29. Februar in Schaltjahren und in allen anderen Jahren am 1. März statt.

    Der Equal Care Day liegt auch deshalb auf dem 29. Februar, weil Carearbeit zu 80% von Frauen übernommenwird, ob im Privaten, im Ehrenamt oder im professionellen Bereich. Männer übernehmen also 20% und brauchen damit vier Mal so lange, um denselben Umfang an Fürsorge- und Carearbeit beizutragen. Die Anlehnung an den Equal Pay Day und die Lohnlücke bei den Gehältern ist also bewusst: Da Care-Arbeit zu 80% von Frauen geleistet wird, trägt der Care Gap ganz wesentlich zum Pay Gap bei. Doch während anlässlich des Equal Pay Day seit vielen Jahren über ungleiche Bezahlung und mögliche Lösungswege gestritten wird, wurde der Gender Care Gap mit seinen sozialen Verwerfungen bislang kaum beachtet.

    Die Bildung und Erziehung von Kindern, das Pflegen von Kranken, Alten, Menschen mit Behinderung, die ‚Mental Load‘ im privaten Haushalt: wer pflegt und versorgt, wer kocht und füttert, wer putzt, räumt auf, wäscht und kümmert sich – und zu welchem Preis?

    Die systematische Schieflage wird Frauen allzu oft und immer noch als persönliche Entscheidung zur Last gelegt. Die Aufteilung läge in der Natur der Sache, Mutterliebe und Empathie würden Mädchen eben in die Wiege gelegt. Warum aber rechtfertigt der trübe Blick in die Steinzeit die mangelnde Wertschätzung dieser Leistung? Und warum genügt dieses Narrativ, um fürsorgliche Menschen lebenslang finanziell zu benachteiligen?

    Die Initiative Equal Care Day fordert eine faire Bezahlung der professionellen Pflegearbeit und eine gerechtere Verteilung der privaten Carearbeit sowie den Abbau struktureller Diskriminierung. Sie bietet allen, vor allem aber Organisationen, die im Umfeld Care und Pflege, Familienarbeit und Geschlechtergerechtigkeit aktiv sind, die Möglichkeit, sich gemeinsam zu engagieren und mit allen Beteiligten Lösungen zu diskutieren.

    Das BarCamp am Freitag, die Tagung am Samstag bieten in mehreren Sessions und Workshops Gelegenheit, die mangelnde Sichtbarkeit und unfaire Verteilung von Care-Arbeit zu thematisieren und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln. Wir wünschen uns, dass all jene, denen sonst aufgrund von Care-Verpflichtungen die Kraft und Zeit fehlt, dass sie an diesen beiden Tagen die notwendige Unterstützung erfahren, dass ein Bewusstsein entsteht und vielleicht auch ein Umdenken stattfindet, die gewohnten Verantwortlichkeiten einmal grundsätzlich in Frage zu stellen: wie kam es eigentlich zu dieser Aufteilung? Und wer profitiert davon?


  • 29.
    Februar
    Samstag
    20:00

    Konrad Beikircher - 400 Jahre Beikircher

    Warteliste für Restkarten ab 18:30 Uhr beim Theatereinlass

    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 18:30 beim Theatereinlass aus.
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    Wissen Sie was 1619 war? Da hat ein Brüsseler Bildhauer dat Männeken Piss gemeißelt, seit der Zeit DAS Symbol für Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Und für Kleinkunst, die so heißt, weil dat Dingen vom Männeken ziemlich klein geraten ist.

    Das ist nun 4oo Jahre her und ebenso seit 4oo Jahren, wenn auch nur gefühlten, bin ich als Kleinkünstler unterwegs.

    Aus dieser langen Reihe von Jahren komme ich Ihnen mit dem ein oder anderen zu Ihrem Vergnügen: was es so mit der rheinischen Relativverschränkung auf sich hat (da kommen auch hartgesottene Lateiner ins Stottern!), wie das mit dem Ei ist, wenn man es durch die deutschen Sprachlandschaften kullern lässt und was das rheinische Alibi ist (ein Mitschnitt aus der Wirklichkeit übrigens).

    Dazu kommen staunenswerte Wahrheiten ans Licht: was denn das Niesen mit Sex zu tun haben soll, wie musikalisch Sprache sein kann, wenn man kein Wort versteht und es ist dennoch deutsch und wie der Rheinländer sich stundenlang über nix (im wahrsten Sinne des Wortes: N-I-X!) bestens unterhalten kann.

    Vielleicht kommt die Frau Walterscheidt auch zu Worte, sie konnte ja die schwersten Themen auf die rheinische leichte Schulter nehmen, kurz: Dialekte, Rheinisch, e bißje Züscholorie und viel Witz.

    Beikircher eben wie man ihn mag (und mochte), quasi Conférencen aus dem Kleinhirn.


    AUSVERKAUFT!

März

  • 01.
    März
    Sonntag
    20:00

    Till Reiners - Bescheidenheit

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Esra Rotthoff


    Till Reiners macht Bescheidenheit wieder groß! Bescheidenheit sagt: Wenn ich Euch nicht überholen soll, muss ich die Charakterbremse ziehen. Bescheidenheit ist Großkotzigkeit für die, die es geschafft haben: Sie haben nicht mal mehr nötig anzugeben!

    Till Reiners trifft in seinem neuen Programm auf sein Lebensgefühl und gibt High Five ohne Ende. Dabei ist er gleichzeitig megakritisch! „Kapitalismus? Kommt drauf an!“ – lautet eine seiner kontroversesten Aussagen. Niemand sagt so charmant so böse Dinge.

    »Klartext redet Gewinner Till Reiners aus Berlin, der mit intelligenten, hintergründigen, politischen Texten überzeugen kann. Reflektiert, originell, anspruchsvoll und höchst unterhaltsam bietet er Gesellschafts- und Sozialkritik in Bestform dar.« − Neue Westfälische

    »Reiners versteht es blendend, harmlos wirkende Situationen zu überzeichnen und dann, als der Lacher kommen soll, die Zuhörer mit einer Zusatzbemerkung in eine neue und andere Denklinie zu stoßen [...].« − NRZ



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