Aktuelles, News, Neuigkeiten zum Pantheon Theater Bonn

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Pantheon im TV/Hörfunk - Tipps:


Im Juni 2025 wurden bei uns im Pantheon 6 Folgen der neuen Comedy-Reihe "Johann König und Freunde" aufgezeichnet - Weitere Folgen werden übrigens im Mai 2026 im Pantheon gedreht - Tickets sind im Vorverkauf (!). Dafür wurde und wird das schöne Pantheon etwas umgebaut und unsere beeindruckende Saalheke diente als Bühne. Was sie also nun bei der Ausstrahlung der Folgen im WDR-Fernsehen sehen, sieht also etwas anders aus, als Sie es bei uns gewohnt sind, was aber eben nur für die Dauer der TV-Aufzeichnung so war. Dennoch werden Sie das Pantheon erkennen! Und natürlich auch viele der Bühnengäste von Johann König. Hier können Sie die Sendetermine einsehen, die Folgen gibt es natürlich auch in der Mediathek: JOHANN KÖNIG & FREUNDE

Horst Evers & Freunde waren am 21.5. im Pantheon zu Gast. WDR5 hat mitgeschnitten und der podcast-Stream ist hier aufrufbar

Florian Schroeder & Peer Steinbrück - Satireshow Spezial (Aufzeichnung vom 7. Dezember 2025 aus dem Pantheon in der WDR-Mediathek) Hier


hier der link zur Audio-Aufzeichnung des WDR-Kabarettfest mit Tobias Mann & Gästen vom 11.10.2025.

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Meldung vom 24.11.24:

Riesenerfolg von „Lach mal was mit wünschdirwas“ :

5.055,89 €, Standing Ovations und „eine ganz besondere Stimmung

Foto: Stefan Wiede

Das ist die Bilanz des 12. und inzwischen legendären Benefiz-Kabarett-Comedy-Abends „Lach mal was mit wünschdirwas“, der am 18. November 2024 im Bonner Pantheon-Theater stattfand.

Mit viel Herzblut und Humor lieferten die KünstlerInnen beste Unterhaltung: Anka Zink Matthias Reuter, Sabine Domogala, Sven Garrecht sowie Sandra Niggemann, die den Abend seit 12 Jahren mit viel Engagement neben ihrer Arbeit als Kinderärztin ehrenamtlich organisiert. Eingebettet wurde das Ganze in einen stimmigen musikalischen Rahmen der Sängerinnen Christine Schröder aus Köln und Nathalie Weider aus der Schweiz.

Zurück blieb ein gut gelauntes und beseeltes Publikum, das den Abend mit Standing Ovations honorierte und von einer „ganz besonderen Stimmung“ sprach.

Der Erlös der Veranstaltung in Höhe von sage und schreibe 5.055,89 Euro (4.528,04 aus Ticketverkäufen plus 527,85 an Spenden) geht wie jedes Jahr an wünschdirwas e.V. und damit an die Herzenswunscherfüllung von schwer und chronisch kranken Kindern.

Über den Verein:

wünschdirwas e.V. ist ein in Köln eingetragener gemeinnütziger Verein. Seit über 35 Jahren erfüllen viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bundesweit und fünf Mitarbeiterinnen in Köln schwer und chronisch erkrankten Kindern und Jugendlichen Herzenswünsche. Ein unvergesslich schönes Erlebnis soll dazu beitragen, neuen Lebensmut, Zuversicht und Lebensenergie zu schenken. wünschdirwas e.V. arbeitet bundesweit mit ÄrztInnen und TherapeutInnen von über 100 Krankenhäusern, Kinderkliniken und Hospizen in nahezu allen Bundesländern zusammen.

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Meldung vom 20.9.21: Die neue Vorverkaufsstelle in der Galeria Kaufhof, Bonn-City am Münsterplatz verkauft ab sofort Tickets für das Pantheon! Damit haben wir wieder eine Anlaufstelle in der Bonner Innenstadt für Sie. Außerdem kommen noch hinzu: Bücher Bartz in Beuel. Hier die Auflistung aller Vorverkaufsstellen

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20.1.2021: Volksbank Köln Bonn unterstützt das Pantheon mit 10.000 Euro
Das Pantheon-Theater gehört zu den glücklichen Empfängern aus einer Spendenoffensive der Volksbank Köln Bonn eG. Volksbank-Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz überreichte der künstlerischen Leiterin Martina Steimer und dem Vorsitzenden des Fördervereins Heinz Günter Horn eine Zuwendung aus der hauseigenen Stiftung "miteinander-füreinander" in Höhe von 10.000 Euro in Form eines Geldsacks. Volksbank-Chef Jürgen Pütz betonte die Wichtigkeit des Pantheon für die Bonner Kulturszene und dass Kultur mehr sei, als Luxus und Zeitvertreib. Sie sei vielmehr ein Wirtschaftsfaktor mit enormer sozialer Bedeutung. Sie sei Arbeitgeber und wichtiges Element der regionalen Entwicklung. Jürgen Pütz sieht mit ihrer Kulturstiftung das Leitbild der genossenschaftlichen Bank erfüllt. "Als regionale Bank fühlen wir uns für unsere Region an Rhein und Sieg verantwortlich".
Heinz Günter Horn und Martina Steimer zeigten ihre Dankbarkeit für diese großartige Geste, die den Künstlern, Theatermitarbeitern und auch dem Pantheon-Publikum ein hoffnungsvolles Durchhalte-Signal gibt: Ihr seid wichtig und nicht alleine, da gibt es Menschen, die unterstützen die Kultur auch in dieser Zeit der auferlegten Untätigkeit.

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Das Pantheon macht seit 2019 auch beim Kulturticket für Studierende der Uni Bonn (gilt ausschließlich für ordentlich eingeschriebene Studenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität) mit.

Das ASTA-Kulturticket gibt es nur als LastMinute-Ticket an der Abendkasse für den laufenden Abend, es kann also nicht im Vorverkauf erworben werden und auch nicht vorreserviert werden. Eine Verfügbarkeit dieser günstigen 3 Euro-Last Minute-Tickets ist über die Kulturticket-App ablesbar: siehe hier

Die nächsten Vorstellungen:

  • 24.
    Februar
    Dienstag
    20:00

    WDR Kabarettfest · Tobias Mann · Philip Simon · Barbara Ruscher · Lennart Schilgen - 116. WDR Kabarettfest

    Sendung im Hörfunk WDR5: 7. März 2026, 15.04 - 17.00 Uhr

    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Hinweis: Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend zum persönlichen Eintragen ab 18:30 Uhr beim Theatereinlass aus.
    Das nächste Kabarettfest am 29.9. ist bereits im Vorverkauf
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    Ein erneutes Kleinkunstgipfeltreffen im Pantheon!
    Line-up:
    Tobias Mann (Moderation)
    Philip Simon
    Barbara Ruscher
    Lennart Schilgen

    Sendungen der Aufzeichnungen aus dem Pantheon dieses Abends auf WDR5:
    Unterhaltung am Wochenende | 7. März 2026, 15.04 - 17.00 Uhr | WDR 5
    Sendehinweis: Unterhaltung am Dienstag | 10. März 2026, 20.03 - 21.00 Uhr | WDR 5
    Sendehinweis: Unterhaltung am Mittwoch | 11. März 2026, 20.03 - 21.00 Uhr | WDR 5


    Bild © Harald Kirsch


    Tobias Mann ist ein unermüdlicher Wanderer zwischen Kabarett- und Comedy-Welt, Pointensprengmeister, Verbalsprinter, Spaßrocker, Nonsensbarde und Humorgeheimwaffe des WDR. Und außerdem Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2017 und des Prix Pantheon.


    Bild © Harald Kirsch


    Philip Simon macht zusammen mit Tobias Mann den Kabarett-Podcast "Grundlos gute Laune".
    Die beiden Satiriker widmen sich hier regelmäßig der heißen Luft des öffentlichen Diskurses. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass sie damit den ersten True Crime Podcast für verbale Verbrechen an den Start bringen.
    Klingt niederschmetternd? Nix da - es gibt immer einen Grund für gute Laune.

    In seinem letzten Programm „Meisenhorst" führte Prix Pantheon-Preisträger Philip Simon vor, dass im Grundgesetz mehr Zündstoff steckt, als Progression in bundesdeutschen Köpfen. Rechtzeitig zum 70-jährigen Jubiläum der Staatsbibel beschäftigte sich Philip Simon mit dem Grundgesetz und stellte fest, dass die Meisen die Kontrolle übernommen haben.


    Bild © Harald Kirsch


    Barbara Ruscher ist unfassbar romantisch. Nur merkt das irgendwie keiner. Die aus TV („NUHR im Ersten“, „Ladies Night“ etc.) und Hörfunk (WDR2/WDR5) bekannte preisgekrönte Comedylady plädiert für mehr gute Gefühle im Leben. Ob als Paar zuhause („Beziehungen sind wie ein Spaziergang im Park. Jurassic Park“) oder unterwegs im ausgebauten VW-Bus („Romantischster Satz: ‚Gib mir mal den Vierzehner‘“)- die richtige Kommunikation hilft.

    Barbara Ruscher erforscht für Sie, wie es ist, keinen Alkohol mehr zu trinken („Ich will halt ein Hobby ganz für mich alleine haben“), testet die Erotik von Heißluftfritteusen und Laubbläsern, kann selbst den Wechseljahren eine Menge Positives abgewinnen und rappt überzeugend über E-Bikes („21 Gänge, geiler Akku im Gestänge“). Weil das nämlich sonst keiner macht. Freuen Sie sich auf großartiges Entertainment, auf Comedy Deluxe! Mit Stand-up und Knaller-Songs wird es satirisch-bissig und vor allem eins: unfassbar lustig!


    Bild © Marvin Ruppert


    „Man geht mit Freude mit auf seine doppelten Böden, man jubelt innerlich über die vielen Einfälle und Reime […] Wunderbar leichte, überraschend unaufwändige und höchst einfallsreiche Songs.“
    Aus der Laudatio zum Deutschen Chansonpreis-Nachwuchspreis

    Wenn er nicht gerade Konzerte gibt und Kleinkunstpreise einheimst (Prix Pantheon, Stuttgarter Besen, u.v.m.) macht er vor allem nämlich eins: sich davon. Unter anderem geht’s auf Radtour, ins Kloster und ins kommunistische Sommercamp. Oder auch nur in die Untiefen seiner Gedanken, was oft abenteuerlich genug ist.

    Zum Glück führt Schilgen sicher über jeden Abgrund – getragen von seinem versierten Klavier- und Gitarrenspiel, seiner Stimme und seinem „wachen Geist, mit Herz und Humor und hinterhältigen Pointen“ (Laudatio zur ‚Tuttlinger Krähe‘).



    AUSVERKAUFT!

  • 25.
    Februar
    Mittwoch
    20:00

    Bonnpremiere:

    Matilde Keizer - Lasagne im Bett

    Spielstätte
    Pantheon

    In ihrem ersten Solo Programm „Lasagne im Bett“, nimmt Matilde uns mit auf eine Reise durch ihr Leben. Wir erleben sie als Italienerin in der Hauptstadt, ihre „Karriere“ als Schauspielerin und ihre kulturellen Missverständnisse - und all das mit einer Mutter, die sich manche vielleicht nicht wünschen würden.
    Ihr habt aber das Glück, über dieses Leid Lachen zu dürfen. Mit Selbstironie kann Matilde alles verarbeiten, was das Leben hergibt, und mit jedem Lacher fühlt ihr euch leichter. Kein Thema ist Matilde zu schade und jeder wird etwas zum
    Schmunzeln, zum Kichern oder zum Lachen finden – und zwar so sehr, dass es fast ein wenig weh tut. Der Spagat zwischen Schmerz und Humor. Das ist Matildes Comedy. Und ihr dürft es im Spagat herzlich genießen.

    „Lasagne im Bett“ ist was Falsches, aber zu gut um aufzuhören. Es ist der Tomatensoße-Fleck auf der Bettdecke. Es ist überbackener Käse zum Frühstück: Es ist einfach all das, was man sich sonst nicht traut, zu erlauben.

    Preise / Nominierungen:
    Nominierung Hamburger Comedy Pokal 2025
    Nominierung „Newcomer Wettbewerb Humorzone Dresden“ 2025




  • 26.
    Februar
    Donnerstag
    20:00

    S-Promotion EVENT präsentiert:

    Mr. Yasin - HypnoX Show

    TICKETLINK Eventim siehe unter "mehr Infos"

    Spielstätte
    Pantheon

    Eine atemberaubende Reise in die Welt der Hypnose! Begleite Mr. Yasin auf einem unvergesslichen Abenteuer voller Spannung, Spaß und faszinierender Augenblicke, während er dich und die andere Gäste durch die transformative Kraft der Hypnose führt.

    Erfahre, wie Hypnose den Alltag bestimmt, während wir durch Freiwillige aus dem Publikum inspirierende Einblicke in die Fähigkeiten unserer Psyche erhalten. Sei bereit für einen Abend unvergesslicher Momente, es erwartet dich eine Show mit Humor, moderner Frische und einer aufregenden Entdeckungsreise.

    Tickets über Eventim:


    Veranstalter: S-Promotion EVENT


  • 27.
    Februar
    Freitag
    20:00

    Stefan Gwildis - Das war doch grad' erst eben - 50 Jahre auf der Bühne

    Veranstaltung ist bestuhlt!

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Christian Barz


    Sackschlepper, Sonnenbankaufsteller und Soul-Sensation, Hafen-Malocher und Lyrik-Rezitator, Fabrik-Besetzer, Gelegenheits-Weihnachtsmann und Deutschlands Antwort auf George Clooney - was ist Stefan Gwildis nicht alles schon gewesen. Dieser Charmebolzen von einem Entertainer, dieses wandelnde Gesamtkunstwerk aus heimeliger Seelenruhe, original Hamburger Schmodder und einem großen Schuss amüsierter Unberechenbarkeit.
    Und was heißt überhaupt „gewesen“: Er ist das alles ja noch, irgendwie zumindest, und immer mal wieder. So, wie es ihm gerade gefällt.

    „Ich hatte immer schon Bock, verschiedene Sachen zu machen“, sagt Stefan Gwildis nur und lacht. Verschiedene Sachen, die zu noch mehr Ideen und schließlich zu unendlich vielen erzählenswerten Geschichten führten. Fast zu viel für nur ein Leben - und allemal genug für einen zum Bersten gefüllten Abend: „Das war doch grad ’erst eben - 50 Jahre auf der Bühne“ ist weit mehr als ein Konzert, es ist eine wunderbare Mixtur aus Hits und noch zu hebenden Schätzen, aus Bildern und Anekdoten, aus Songs und Szenen, eine multimediale, aber sehr analoge Revue des gwildis’schen Schaffens.

    In seiner klingenden Werkschau lustwandelt Stefan Gwildis sehr freihändig zwischen den verschiedensten Stationen seiner Karriere, den vielen, lebensprägenden „ersten Malen“, die dem Leben eben so widerfahren: Die erste große Liebe mit Anna, eine Geschichte wie in „Me and Mrs Jones“. Das erste selbstgebaute Instrument, ein Bass aus Besenstiel, einer Tee-Kiste Marke „Tagtraum“, Hupen, Tröten, diversem Schlagwerk - und mit Regenschirm als Reminiszenz an das Hamburger Wetter. Es geht um den ersten selbst gewechselten Reifen im väterlichen Betrieb, um die erste eigene Gitarre. Und, natürlich, um das erste Mal auf der Bühne - die, streng genommen, gar keine war.

    „Meine erste Bühne, das war die Straße“, erzählt Stefan Gwildis mit seinem warmen, lebensgegerbten Bariton, der die Gläser in den Vitrinen erzittern lässt. „Mein Kumpel Michi Reincke hatte gesagt: Stefan, wenn Du wissen willst, ob es irgendwen interessiert, was Du so machst, dann stell Dich auf die Straße und probier es aus! Also stand ich da, in der Fußgängerzone vor Karstadt-Wandsbek, mit zarten 15 Jahren und all den Songs meiner Helden, die ich mir draufgeschafft hatte. Das war die Stunde Null. Und: Es hat keine Sau interessiert! Niemand ist stehen geblieben - und ich glaube, genau das hat mich gereizt. Was, verdammt noch mal, muss man tun, dass die Menschen stehen bleiben?“

    Was folgt, ist eine Karriere, die man sich nicht ausdenken kann: Stefan Gwildis macht Straßenmusik mit Weggefährten wie Christian von Richthofen und Joja Wendt, spielt improvisiertes Blitz-Theater mit seinem Freund Rolf Claussen, er malt, studiert ein paar Semester Theologie, erhält eine Fecht- und Stunt-Ausbildung im ehrwürdigen Thalia- Theater, erleidet charmante Schiffbrüche wie mit seiner Band, den „Strombolis“, er bringt anarchische Musicals oder auch die Rhythm’n’Crash-Show „Auto Auto!“ auf die Bühne. Kaum eine künstlerische Idee, die ihm zu verrückt wäre - und keine handfeste Tätigkeit, für die er sich zu fein ist: Parallel zu seinem kreativen Tun arbeitet Stefan Gwildis, was nötig ist und was sich eben so anbietet, die Liste seiner Gelegenheitsjobs ist längst Legende.

    „Frei zu sein in den Dingen, die ich mache, das ist für mich wie die frische Luft zum Atmen.
    Nicht nur in der Musik oder Kunst, sondern auch in allem anderen.“ Dazu gehört die Freiheit, ein Privatleben zu haben. Die Freiheit, dem Plattenboss einfach mal den gesamten Vorschuss zurückzuzahlen, um aus einem ungeliebten Vertrage herauszukommen - bar und in kleinen Scheinen, gesammelt in einer Plastiktüte, direkt auf den Schreibtisch. Die Freiheit, der Seele ganz in Ruhe den Puls zu fühlen - und der Kunstwelt auch einfach mal den Rücken zu kehren, wenn es zu viel wird: Als Stefan Gwildis zwischenzeitlich genug hat von der kreativen Blase, eröffnet er, wie einst der Vater, kurzerhand den Reifendiscount Gwildis.
    Gemeinsam mit seinem Brunder wuchtet und wechselt er, schraubt, werkelt und importiert nebenbei nostalgische Straßenkreuzer aus den USA.

    Doch die künstlerische Abstinenz hält nicht lange vor, zu laut ruft die Musik. Als Stefan Gwildis mit „Allem Anschein nach bist Du’s“ den Bill Withers-Klassiker „Ain’t No Sunshine“ neu betextet, passt auf einmal vieles zusammen. „Die Hilde Knef-Platten meiner Mutter auf der einen Seite und die unzähligen Scheiben mit schwarzem Soul, die regelmäßig als Give-Aways amerikanischer Reifenhersteller ins Haus kamen, auf der anderen - das ist meine musikalische Sozialisation. Soul-Klassiker in deutscher Sprache - das fühlte sich für mich total logisch und organisch an.“ Und kaum ist die Idee geboren, steht auch der einst per Plastiktüte abgefundene Plattenboss wieder auf der Matte: Heinz Canibol, zu dem Zeitpunkt längst ein hoch geachteter Silberrücken der Branche und trotz allem (oder: gerade deswegen) Gwildis-Fan, nimmt sich des Projekts an. War Stefan Gwildis bislang lediglich in der Hamburger Heimat „weltberühmt“, verbreitet sich sein Ruf nun in Windeseile, von der Waterkant bis nach Wien. Er röhrt, flüstert, croont, schmeichelt, scattet, improvisiert sich durch die großen Songs von Marvin Gaye, Otis Redding oder den Temptations, mit unbändiger Lust an der Freude, ohne die Täler des Lebens in den Texten auszuklammern.

    Das Publikum wächst rasant, die Tourneen mit seiner fantastischen Live-Band werden zu wahren Soul-Happenings. Und plötzlich ziert Stefan Gwildis’ Konterfei die Leute-Spalten der Hochglanz-Magazine, während sich das vornehme Feuilleton in Jubel-Rezensionen ergeht.
    „Das war natürlich alles ein Riesen-Spaß“, lacht Stefan Gwildis und schüttelt etwas ungläubig den Kopf. „Und irgendwie auch verrückt: Ich wollte ja nie Champions League spielen, sonst diktiert Dir der Betrieb ganz schnell, was Du zu tun und wer Du zu sein hast.“
    Also bleibt Gwildis Gwildis. Und tut weiterhin Gwildis-Dinge: Schreibt vermehrt eigene Songs, konzertiert in verschiedensten Formationen, vom Duo über die NDR BigBand bis hin zu den Kieler Philharmonikern. Er rezitiert den Schimmelreiter von Theodor Storm, singt und liest Wolfgang Borchert. Und er lässt, gemeinsam mit seinen alten Fahrensmännern Rolf Claussen und Joja Wendt alias „Die Söhne Hamburgs“, die wilden Zeiten der Straßenkunst fröhliche Urständ feiern.

    Stefan Gwildis bringt auf die Bühne, was für ihn auf die Bühne gehört. Verschiedene Dinge eben, auf die er Bock hat. So, wie er das seit unglaublichen 50 Jahren handhabt. Und so, wie es ab sofort auf seiner Jubiläums-Tournee zu erleben ist.


  • 28.
    Februar
    Samstag
    20:00

    Die Offene Bühne - 46. Offene Bühne Rheinland

    Spielstätte
    Pantheon

    Seien Sie dabei, wenn Nummern zum ersten und manchmal auch zum letzten Mal gespielt werden.

    Lassen Sie sich zwei Stunden durch mindestens sechs verschiedene Künstler begeistern, die aus sämtlichen Bereichen der Kleinkunst kommen können. Von Kabarett, Comedy, Magie, Musik, Theater bis Poetry-Slam kann alles vertreten sein, was auf unsere Bühne passt.

    Zusammen erleben wir die "rheinische" Version unserer Talentschmiede, im Bonner Pantheon.
    Hier wird fortgesetzt was ursprünglich im Bergischen Land startete, und nun auch das Publikum in Bonn regelmäßig begeistert: Eine Wundertüte der Kleinkunst, offen für Alles und Jeden.

    Künstler können sich bis einen Monat vor der Show bewerben. Mehr Informationen unter:
    www.dieoffenebuehne.de

    Spontane Kurzauftritte sind möglich:
    Am Anfang der Show wird gefragt wer Lust hat aufzutreten.

    Hier darf jeder mitmachen! (bei zu vielen Meldungen entscheidet das Los)
    Entweder geht es dann sofort auf die Bühne, oder nach der Pause (wenn z.B. Instrumente & Requisiten erst aufgebaut werden müssen).

    Das Ganze locker moderiert von Florian D. Schulz.


    Seit 2012 - damals noch im kleineren Casino - gibt es die "OB" nun auch in der rheinischen Ausgabe. (Zuvor wurde sie 2009 im Bergisch Land gegründet und von der künstlerischen Leitung des Pantheons, Martina Steimer aus Wuppertal mitgebracht.)

    Was passiert ist jedes Mal eine komplette Überraschung - sowie in den zusammen mittlerweile knapp 500 Auftritten von hunderten verschiedenen Künstlern der Comedy, Musik, Magie und Artistik. Gerne auch immer mit Bonnern die sich ganz spontan für 5 Minuten auf der Bühne ausprobieren getreu dem Konzept:
    "Offen für alles & jeden - der offen für alles & jeden ist"



    nur noch wenige Plätze frei!

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