Achtung: Der Vorverkauf für Pink Punk Pantheon 2021 ist gestartet - Vorverkauf AUSSCHLIESSLICH HIER ONLINE unter diesem link +++++++


Ein schwarzer November


Liebes Publikum, liebe Freundinnen und Freunde des Pantheon, liebe Leidensgenossinnen und Leidensgenossen,

bereits im Frühjahr haben wir erfahren, dass wir „nicht systemrelevant“ sind. Wir haben dann nach viel zu langen Monaten trotz massiver  Einschränkungen und harter Auflagen bewiesen, wie wichtig wir dennoch für ein lebenswertes Miteinander sind, und mit Ihnen zusammen tolle Veranstaltungen im Pantheon genossen. Mit steigender Besuchertendenz, denn Sie haben uns vertraut! Theater sind genausowenig wie Restaurants Orte, vor denen man Angst haben muss. Die Hygienekonzepte und Achtsamkeit sind bei uns und allen KollegInnen beispielhaft. Sie haben das goutiert, in unzähligen Gesprächen, mails und zunehmenden Kartenkäufen, sodass wir zwar weiterhin auf Grund der eingeschränkten
Kapazität rote Zahlen schrieben, aber so glücklich waren, mit Ihnen zusammen wieder unserer Arbeit und Leidenschaft nachgehen zu können.
Vor uns lag ein großartiger November und Dezember, mit populären und anspruchsvollen Shows, die oft schon ausverkauft waren im Rahmen des Möglichen. Wen schert es schon, wenn uns ein paar Menschen in der Politik als „nicht systemrelevant“ ansehen, solange Publikum, Künstler und Veranstalter das anders sehen und leben!

Foto oben: So sieht unser Theater-Saal nun aus, bei zur Zeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln

Bis dann gestern der vernichtende Rückschlag kam. Wieder einhergehend mit entlarvender Wortwahl der entscheidenden Personen: Wir müssen wieder schließen, aber es ist ja nicht so schlimm, es ist ja nur ein „Lockdown light“, und bis auf die „Freizeitbranche“ darf alles weitermachen wie bisher.
Zwei Beleidigungen in einem Satz: Wurden Theater in früheren Zeiten noch als Bildungsorte angesehen und nicht zusammen mit Bordellen, Fitnessstudios und Spielhallen als „Freizeiteinrichtungen" in einen Topf geworfen, ist auch die Bezeichnung „light“ für das, was unserer Branche im Moment passiert, eine Unverschämtheit sondergleichen. Für wen ist diese Verfügung „leicht“? Für den Künstler, der schon längst seine Altersvorsorge aufgelöst und nun endlich wieder ein paar Gigs hatte um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Für den Gastronomen, der seit Monaten verzweifelt mit Blick aufs Weihnachtsgeschäft versucht, seine Miete und Mitarbeiter zu zahlen und seinen Laden zu retten? Für uns private Theater ohne jede Subvention, die wir Investitionen vorgenommen, Einschränkungen in Kauf genommen haben und alles tun, unser Lebenswerk zu erhalten? Nicht wenige von uns haben schon aufgeben müssen, und wieviele in den nächsten Monaten noch dazu kommen werden, wagen wir uns nicht auszumalen.
Verstehen Sie uns nicht falsch: Wir leugnen nicht die Existenz einer Krankheit, mit der viele von uns auch schon im Familien- oder Freundeskreis oder sogar selbst in Berührung gekommen sind, und wo wir glücklich sind über jeden milden Verlauf. Aber gerade in Krisenzeiten sind auch Dinge, die das Leben verschönern, wichtige Beiträge zur körperlichen und seelischen Gesundheit. Soziale Kontakte und gemeinsame positive Erlebnisse stärken uns. Außerdem sind nicht nur Baumärkte und Flugzeuge Wirtschaftsfaktoren - die Kulturbranche liegt mit ihren Millionen an Beschäftigten und Milliarden an Umsätzen ganz weit vorne in Deutschland!
Wir könnten noch einiges dazu sagen - Sie wissen sicher genauso gut wie wir, wieviele respektabe Ärzte und ihre Verbände, Wissenschftler und Soziologen diese neuen Maßnahmen für nicht zielführend erachten. Zumal weiterhin überfüllte Busse und eiskalte zugige Klassenzimmer voller Schüler die Normalität darstellen. Im schlimmsten Falle verstärken diese umstrittenen Verordnungen weiterhin die Gräben zwischen vehementen Befürwortern und Kritikern, und das soziale Klima leidet weiter. Und im Moment können wir Theater als traditionelle Orte der Diskussion, des Austausches und der demokratischen Meinungsbildung auch keinen Ausgleich schaffen.

Dennoch, die politischen Entscheidungen sind gefallen, wir müssen unsere Arbeit für bis Ende des jahres komplett einstellen und können nur hoffen, dass diese Maßnahme danach nicht verlängert oder alle 3 Monate wieder neu verfügt wird. Und wieder sind wir jetzt mit Hochtouren damit beschäftigt, Termine umzulegen, Gäste zu vertrösten, alles möglich zu machen was nur geht, in der Hoffnung, dann ab Januar wieder ein attraktives Programm anbieten und Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen.
Sie werden schnellstmöglich auf unserer Website die neuen Termine für die verlegten November-Shows finden, und wenn Sie online gekauft haben, bekommen Sie zusätzlich eine Nachricht. Wie seit 8 Monaten gilt: Die Tickets sind gültig für den neuen Termin oder können auch an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden, bitte bis spätestens 2 Wochen vor der neuen Show bzw. innerhalb einer Woche nach Umlegung des Termins.

Uns bleibt im Moment nur, Ihnen einen nicht allzu grauen November zu wünschen, so ganz ohne Kultur und das wohltuende Treffen mit Freunden im Lieblings-Restaurant. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten über alle Änderungen, und bitte, bitte, bleiben Sie uns treu!


Bleiben Sie weiterhin gesund!

Martina Steimer

Rainer Pause

und das Team des Pantheon

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Kulturförderkreis Pantheon e.V.
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Die nächsten Vorstellungen:

  • 03.
    Dezember
    Donnerstag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Herr Schröder - Instagrammatik - Das streamende Klassenzimmer

    Tickets
    EUR 24.00
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Vieles hat sich verändert an der Helene-Fischer-Gesamtschule: Der Medienwagen hat Netflix, die Schulbücher gibt's als Podcast und bettlägerige Schüler werden per Livestream zugeschaltet. Außerdem ist freitags jetzt immer frei - #klassenklima. Der Lehrermangel wird durch Youtube-Tutorials ausgeglichen: ein Rezo-zialisierungsprogramm mit besseren Klausur-Ergebnissen als je zuvor - das Kultusmysterium ist ratlos. Obwohl alles neu ist, sind manche Dinge natürlich beim Alten geblieben. Der Kopierer meldet Papierstau ohne Rettungsgasse, im Tafelschwamm paaren sich die Einzeller und auf dem Lektürestapel »Effi Briest« liegt der Kreidestaub. «Frankfurt/Oder» ist für den Klassenprimus Justin nach wie vor eine rückversichernde Entscheidungsfrage und der Sportlehrer bleibt ein lieber, lieber Kollege: Sternzeichen Kein-Bock, im Aszendenten Großer Mattenwagen. Um Herrn Schröder da abzuholen, wo er steht, richtet ihm seine 12a einen Instagram-Account ein. Unter #korrekturensohn2.0 werden hier die wichtigsten schulpolitischen Fragen diskutiert: Wann gibt es endlich den Videobeweis im Klassenzimmer? Was macht Herr Schröder beim Junglehrerstammtisch? Und singt er am Ende der Stunde wirklich »Atemlos durch G8«? Besuchen Sie Instagrammatik und freuen Sie sich auf eine Doppelstunde Nachsitzen Deluxe. Doch keine Sorge: Nichts von alledem ist klausurrelevant und wenn Sie gut mitarbeiten, macht Herr Schröder 5 Minuten früher Schluss.

    Seine Karriere begann streng genommen schon als Deutschlehrer an einer Berliner Gesamtschule – heute spricht „Herr Schröder” vor tausenden von Leuten. Aus erster Hand berichtet der Comedian von seiner Zeit als Lehrer, zeichnet auf eine witzige Art ein ehrliches Bild vom typischen Schulalltag und trifft damit den Nerv gleich mehrerer Generationen.

    „Herr Schröder” muss dabei seine Rolle nicht spielen – er weiß, wovon er spricht und tut dies auf seine eigene, urkomische Weise. Man kauft Johannes Schröder – dem Mann hinter dem Komiker – jedes Wort ab, hängt ihm an den Lippen, wenn er komische Situationen präzise ummalt und ehrlich aus dem Alltag eines Berliner Lehrers plaudert.

    Sein Talent und sein Interesse für Stand-Up Comedy entwickelte der 1974 geborene Berliner 2015, nachdem er nach einem Sabbatjahr in Kanada seine Leidenschaft für Comedy entdeckte. 2017 startete er dann mit seinem Soloprogramm „World of Lehrkraft – Ein Trauma geht in Erfüllung“ seine Comedykarriere und tourte durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wie kaum ein Zweiter punktet er dabei mit seiner authentischen, witzigen Art und wirft einen ehrlichen Blick auf seinen Lehreralltag. Lässig, kontrolliert und insbesondere selbstironisch nimmt er sich auch mal gerne selbst auf die Schippe und betitelt sich auch schon mal als „Beamter mit Frustrationshintergrund“.

    Sowohl Fans als auch Kritiker lieben Herrn Schröder gleichermaßen. Ausverkaufte Säle, Preise, wie der erste Platz im Quatsch Comedy Club oder der Publikumspreis des Prix Pantheon, zieren schon jetzt die Preissammlung des Komikers und geben seiner Entscheidung recht. Der Deutschlehrer hat sich mit seiner humoristischen Art und dem scharfsinnigen Blick auf das deutsche Schulsystem einen festen Platz in der deutschsprachigen Comedy-Szene geschaffen.



  • 05.
    Dezember
    Samstag
    20:00

    Die Offene Bühne - 29. Offene Bühne Rheinland

    Tickets
    EUR 7.00 / 5.00 (erm) EUR 5.00 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Seien Sie dabei, wenn Nummern zum ersten und manchmal auch zum letzten Mal gespielt werden.

    Lassen Sie sich zwei Stunden durch mindestens sechs verschiedene Künstler begeistern, die aus sämtlichen Bereichen der Kleinkunst kommen können. Von Kabarett, Comedy, Magie, Musik, Theater bis Poetry-Slam kann alles vertreten sein, was auf unsere Bühne passt.

    Zusammen erleben wir die "rheinische" Version unserer Talentschmiede, im Bonner Pantheon.
    Hier wird fortgesetzt was ursprünglich im Bergischen Land startete, und nun auch das Publikum in Bonn regelmäßig begeistert: Eine Wundertüte der Kleinkunst, offen für Alles und Jeden.

    Künstler können sich bis einen Monat vor der Show bewerben. Mehr Informationen unter:
    www.dieoffenebuehne.de

    Spontane Kurzauftritte sind möglich:
    Am Anfang der Show wird gefragt wer Lust hat aufzutreten.

    Hier darf jeder mitmachen! (bei zu vielen Meldungen entscheidet das Los)
    Entweder geht es dann sofort auf die Bühne, oder nach der Pause (wenn z.B. Instrumente & Requisiten erst aufgebaut werden müssen).

    Das Ganze locker moderiert von Florian D. Schulz



  • 08.
    Dezember
    Dienstag
    20:00

    Jan Philipp Zymny - surREALITÄT

    Das neue Programm

    Tickets
    EUR 17.00 / 13.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Fabian Stürtz


    Wer würde es in Zeiten alternativer Fakten wagen die Wirklichkeit selbst zu kritisieren? In Zeiten, in denen die Menschen den Blick für die Realität immer mehr verlieren? In Zeiten, in denen man sich Esoterik und pseudowissenschaftlichen Theorien hingibt und wieder anfängt rückwärts zu denken? Nur jemand, der gedanklich völlig außerhalb davon steht!
    Der junge Künstler Jan Philipp Zymny präsentiert in seinem mittlerweile vierten abendfüllenden Soloprogramm unter dem Titel „surREALITÄT“ Betrachtung, Kritik und Verbesserungsvorschlag der Wirklichkeit, wobei er Stand Up, Kurzgeschichten, philosophische Überlegungen und surreale Absurditäten der Bauart Nonsens wild, aber keines Falls planlos durchmischt. Klassischer Zymny eben. Ein Abend für alle, denen gewöhnliche Comedy zu doof, Philosophie zu anstrengend und die Realität zu langweilig ist.

    Pressestimmen:
    „Der Autor greift die Sprache auf und mahnt an, dass sich echte politische Haltungen nicht auf ein Demonstrationsplakat schreiben ließen. Dass er damit Ross und Reiter nennt, ohne Namen in den Mund zu nehmen, das ist ein höchst eleganter Schachzug. Überhaupt macht es großen Spaß, den zuweilen herrlich albernen Gedanken dieses Künstlers zu lauschen: inhaltlich und vor allem sprachlich...“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

    „Zymny wirkt, als wolle er auf keinen Fall zu jenen klugen Menschen mit erhobenem Zeigefinger gezählt werden, als wolle er niemanden belehren und stattdessen lieber alle amüsieren. Tatsächlich aber jubelt er seinem Publikum große Weisheiten unter, raffiniert verpackt in grellbuntes Comedy Papier. Das ist sein herrliches, unwiderstehlich dargebotenes Geschenk ans Publikum...“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

    Sein Auftritt schaffte genau jenen Spagat aus Publikumsnähe und impulsstiftender, kultureller Akquise, der für heftigen Beifall und frenetische Punktvergabe sorgte. Lässig, modern und ebenso geerdet wie vogelfrei gibt Zymny den modernen Walter von der Vogelweide. Gedankenblitze und Textsicherheit, Alltagstauglichkeit und Blödsinn gehen charmant Hand in Hand. (Ruhr Nachrichten)

    „Es sind aber vor allem seine scharfen Alltagsbeobachtungen und sein starker Zynismus, die Zymnys Auftritt zu einem gelungenen machen...“ (Wiesbadener Tagblatt)

    „Zymny beweist, dass er das Zuhören gleich ernst und locker, laut und leise, mit Einlagen von Poetry Slams aber auch Rap Songs zu einem kurzweiligen Genuss macht. Dabei zeigt er soviele Facetten, dass es fast wieder seltsam ist...“ (WAZ)

    „Er ist ein großes sprachliches und darstellerisches Talent, dieser Jan Philipp Zymny aus Bochum. Und überraschende, wunderbar abseitige Ideen hat er sowieso...“ (Süddeutsche Zeitung)

    Preise:
    Schwerter Kleinkunstpreis 2018 (Verleihung Mai 2019)
    Jurypreis Prix Pantheon 2016
    1. Platz Deutsche Poetry Slam Meisterschaften 2013 und 2015
    1. Platz Nightwash Talent Award 2013

    TV- Auftritte (Eine Auswahl)
    „Die Anstalt“ (September 2020)
    ZDF „Olaf ́s Klub” (Juni 2020)
    MDR „Pufpaffs Happy Hour“ (Mai 2019)
    ARD “Vereinsheim Schwabing” (Juli 2019)
    BR “NDR Comedy Contest” (Mai 2019)


  • 09.
    Dezember
    Mittwoch
    20:00

    Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler - Zwei Füße für ein Halleluja - Mit einem Regenten unterwegs

    Ein Historett in Geh-Dur von und mit Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler

    Tickets
    EUR 24.00 / 20.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Das Zeitalter des Investiturstreits berichtet von der abenteuerlichen Alpenüberquerung König Heinrichs IV. und seines Gefolges im Januar des Jahres 1077, die ihn vor die Tore der Burg von Canossa in Oberitalien führte. Dort hatte Papst Gregor VII. bei der Markgräfin Mathilde von Tuszien vor dem herannahenden König Zuflucht gesucht. Heinrich IV. trat die beschwerliche und äußerst gefahrvolle Reise an, um in Canossa die Lösung vom päpstlichen Bannspruch zu erwirken und so seine Herrschaft zu retten. Soweit die Historie.

    Mit „Zwei Füße für ein Halleluja – Mit einem Regenten unterwegs“ präsentieren Jochen Malmsheimer und sein musikalischer Partner Uwe Rössler eine ebenso geistreiche wie unterhaltsame Einführung ins Canossa-Thema. Wesentlichen Fragen des Canossa-Gangs wird nachgegangen: Wie weit kann man gehen? Und vor allem: warum nach Italien, und dann noch zu Fuß? Was zieht man eigentlich so an, wenn man den Papst trifft? Was sind die wahren Gründe für den groben Unfug, ein variationsloses Gefiepe und Gehupe „mittelalterliche Musik“ zu nennen? Und vor allem: Was macht den Beruf des Königs so derart anziehend, wenn einem die Sachsen und der Papst gleichermaßen das Leben zur Hölle machen?
    Mit dichtem Barthaar und markiger Stimme haucht Jochen Malmsheimer dem alten Salierherrscher neues Leben ein. Uwe Rössler untermalt den höchst vergnüglichen Ausflug in Alltag und Mentalität des Mittelalters mit originellen Tönen und begeistert mit einem fulminanten Ritt durch die Musikgeschichte von Bach bis Brahms. Denn nichts ist, wie es war – Deo gratias et in excelsis jubilo.

    Presse:
    „Ein köstlicher Canossa-Abend im satirischen Schlagschatten der historischen Fakten - zum Brüllen!“ (WESTFÄLISCHES VOLKSBLATT)

    „Ein quietschfröhlicher Ausflug ins finstere, müffelnde, aber hochkomische Mittelalter!“ (NEUE WESTFÄLISCHE ZEITUNG)


  • 10.
    Dezember
    Donnerstag
    20:00

    Bonnpremiere des neuen Programms:

    Alfons - Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Und gibt es dort genug Parkplätze?

    Tickets


    Standard
    EUR 24.00 / 20.00 (erm)

    Barhocker an Stehtisch/Saaltheke – z.Zt. nicht verfügbar
    EUR 20.00 / 16.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Guido Werner


    „Der Deutschen liebster Franzose“ - FAZ

    Manche Widersprüche rauben einem den Schlaf. „Jeder Mensch ist grundsätzlich intelligent“, sagt ALFONS, im Brustton der Überzeugung. „Das hat uns Madame Peyrat beigebracht, und Madame Peyrat hatte immer Recht - schließlich war sie meine Lehrerin in der fünften Klasse!“ Alles wäre gut - wäre, ja wäre da bloß nicht diese eine Frage aufgetaucht: „Alors, wenn wir so intelligent sind… warum gibt es dann Donald Trump?“ Ein scheinbar unergründliches Rätsel, und das verlangt nach Aufklärung!

    In seinem neuen Programm geht ALFONS den fundamentalen Fragen der Menschheit nach: Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, und gibt es dort auch genug Parkplätze? Der Geschichtenerzähler und Puschel-Philosoph nimmt sein Publikum mit auf diese erkenntnisreiche Reise, die - streng chronologisch - von Madame Peyrat über die Evolution des Menschen bis hin zum aktuellen Klimawandel in Erdatmosphäre und Gesellschaft führt. Ist das Ende der Menschheit schon in Sicht? Oder leuchtet da doch noch Licht am Ende des Tunnels? Und wenn, wenigstens eine Energiesparlampe?

    ALFONS’ neues Programm ist eine überraschende und berührende, typisch alfonsische Mélange aus Solo-Theaterabend und Kabarett; ein Abend mit anhaltenden Nachwirkungen: Tränen in den Augen, Wärme im Herzen, Gedanken im Kopf - und Kater in den Lachmuskeln. So, wie Sie es nur bei ALFONS erleben.

    Bayerischer Kabarettpreis 2019 (Hauptpreis)
    Deutscher Kleinkunstpreis 2020


  • 11.
    Dezember
    Freitag
    20:00

    105. WDR Kabarettfest · Tobias Mann · Anne Folger · Storno · Andreas Rebers · Schwarze Grütze - Moderation: Tobias Mann

    Tickets
    EUR 17.00 / 13.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Dieser Trmin wurde abgesagt!

    Die Mischung macht es wieder einmal: beim WDR-Kabarettfest im Bonner Pantheon. Es moderiert Tobias Mann, der in Kabarett und Comedy gleichermaßen zu Hause ist. Als Bühnengäste kommen: Andreas Rebers, Anne Folger , das Kabarett-Trio Storno und Schwarze Grütze.


    Tobias Mann ist ein unermüdlicher Wanderer zwischen Kabarett- und Comedy-Welt, Pointensprengmeister, Verbalsprinter, Spaßrocker, Nonsensbarde und Humorgeheimwaffe des WDR. Und außerdem Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2017 und des Prix Pantheon.


    STORNO:
    Funke, Philipzen und Rüther - das Trio aus Münster zeigt, wie man krisengeschüttelte Zeiten mit donnerndem Gelächter übersteht.
    Die Kritiker sind sich einig: Ihr hochprozentiger Cocktail aus intelligenter Analyse mit einmalig komischem Zusammenspiel und beeindruckender Musikalität verleiht STORNO eine Sonderstellung auf deutschen Bühnen.


    ANNE FOLGER: E-Musik mit Hang zu Albernheiten. Anne Folger verbindet klassische Hochkultur und scharfzüngige Kleinkunst. In ihrer Musik und ihren Texten erzählt sie von der Verwandtschaft zwischen den Beatles und Bach; Debussy, der in Fernost mit Apple fusioniert; vom missachteten Klavierhocker, der ein Solo gibt; von Youtube-Bloggerin Doremi, die in ihren Tutorials erklärt, wie sie sich die Lider mit Beethoven schminkt; von Verdis posthumen Protest gegen Aida, das Kreuzfahrtimperium; von Schlagertexten mit versteckten Krankheitsbotschaften und ICE-Fahrten mit schlechtem Empfang...


    ANDREAS REBERS: Reverend Rebers ist nur ein Arbeiter im Pointenberg des Herrn, aber mit der Wahrheit, vor allem der unbequemen, nimmt er es sehr genau. Denn wenn man Wahrheiten, die einem nicht passen, in den Schrank sperrt, werden sie giftig. Und damit nicht die Falschen den Giftschrank öffnen, macht er es lieber selber und nimmt zur Not auch die Prügel in Kauf. Das führt gelegentlich dazu, dass er die richtigen Fragen zum falschen Zeitpunkt stellt. Deshalb schreibt die NZZ „Dieser Mann ist eine Erweckung der Giftklasse A“.


    SCHWARZE GRÜTZE: Seit fast schon 25 Jahren besiedeln Dirk Pursche und Stefan Klucke die Kleinkunstbühnen der Republik und sind mit ihren bemerkenswerten Lieder regelmäßig zu Gast in Hörfunk und TV.
    Auf der Bühne sind die beiden Vollblutmusiker ein nachhaltiges Erlebnis, und nennen aus diesem Grunde zahlreiche Kleinkunstpreise ihr eigen. Fernab der ausgetretenen Humorpfade pflegen Pursche und Klucke eine einzigartige Balance zwischen Schwarzem Humor und literarischem Wortspiel: hochintelligent, anarchistisch, bitterböse, und krachend komisch.


    Termin fällt aus.
    Die Show kann leider nicht mit Publikumsbeteiligung stattfinden, wird aber fürs Radio aufgenommen, so dass Sie sie später im WDR hören können. Wir bitten um Verständnis.

  • 12.
    Dezember
    Samstag
    20:00

    Goldmeister - Duo Sessions

    Bestuhltes Konzert!

    Tickets
    EUR 24.00 / 20.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Willkommen in den Zwanzigern, wir sippen den Moonshine“ heißt die einladende Passage aus dem neuen Album von Goldmeister, welches am 14. August 2020 bei Schallkunst/Electrola erschienen ist. Chris Dunker und Phil Ohleyer von Goldmeister laden ein Jahrhundert nach den glorreichen 20iger Jahren erneut zu diesem Jahrzehnt ein.
    Seit 2018 ihr Debütalbum „Alles Gold“ in die Top 30 der Deutschen Charts einstieg, hat der Oldtime Jazz und Swing der Gatsby-Generation wieder einen Namen: GOLDMEISTER.
    Mit ihrem ersten Album waren Goldmeister zu Gast in diversen TV-Shows, wie unter anderem „Willkommen bei Carmen Nebel“, bei Andrea Kiewel im ZDF Fernsehgarten, sie begeisterten die Besucher am Brandenburger Tor zur WM Fanmeile genauso, wie an gleichem Ort bei der Silvestergala des ZDF. Auch bei zahlreichen Kultur- und Jazzfestivals, wie z.B. dem Mosel Musikfestival, standen Goldmeister mit ihrer Band, den Ragtime Bandits und ihrem Pianisten Lutz Krajenski, auf der Bühne.
    Das Duo von Goldmeister bleibt auch bei ihrem zweiten Album „Willkommen in den Zwanzigern!“ bei Altbewährtem: einem Mix aus deutschen Hip-Hop-Texten und dem Jazz der 20iger Jahre. Doch etwas ist neu: Nachdem Goldmeister es sich bei ihrem ersten Album zur Aufgabe gemacht hatten, Songs wie „Sie ist weg“ von den Fanta 4 oder „Dickes B“ von Seeed neue Melodien zu geben und somit eine Neuinterpretation der Lieder zu schaffen, sind jetzt sieben der 12 Songs auf dem neuen Album von Goldmeister selbst geschrieben.
    Während der Corona-Zeit möchte das Duo der Bühne trotzdem nicht fernbleiben und hat aus diesem Grund die Goldmeister Duo Sessions ins Leben gerufen. Goldmeister präsentieren zu zweit einen bunten Mix aus ihren beiden Alben und speziell für das Pantheon in Bonn haben die beiden noch einige Weihnachtsklassiker mit im Gepäck.


    Das Konzert ist bestuhlt!



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