German Spass- und Satire-Open

Rückblick: 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 |
Alle bisherigen Preisträger und Nominierten

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PRIX PANTHEON 2022
28. German Spass- und Satire-Open

am 23.+24.8.22 live im Pantheon-Theater
und zeitversetzt im WDR-Fernsehen und WDR5-Hörfunk (Sendetermine s.u.)

Der legendäre deutsche Satire- und Kleinkunstpreis Prix Pantheon wird seit 1995 verliehen.
Er ist aktuell (2021) mit 10.000,- Euro dotiert und in drei Kategorien aufgeteilt:

Den Sonder- bzw. Ehrenpreis der Jury "Reif & Bekloppt" (4.000,- €)
den Jurypreis im Wettbewerb "Frühreif & Verdorben" (3.000,- €)
den Publikumspreis im Wettbewerb " Beklatscht & Ausgebuht" (3000,-€)

Der Wettbewerb findet im Pantheon Theater statt und wird erneut vom WDR-Fernsehen und WDR5-Hörfunk aufgezeichnet.

Bild oben: die Preisträger 2022: Stefanie Sargnagel, Urban Priol, Alex Stoldt mit Prix Pantheon- Moderatorin Tahnee

Urban Priol ist "Reif & Bekloppt" – Sonderpreisträger des Prix Pantheon 2022
Der am 14. Mai 1961 in Aschaffenburg geborene Kabarettist Urban Priol erhält den Prix Pantheon 2022 in der Sparte „Reif& Bekloppt“, Ehrenpreis der Jury - dotiert mit 4.000 Euro.
I
n der Preisbegründung heißt es:
Urban Priol ist ein messerscharfer Chronist, der kein Blatt vor den Mund nimmt, der gnadenlos und pointiert, dabei immer humoristisch Missstände aufdeckt.
Vier Jahrzehnte Urban Priol sind 16 Jahre Analyse der Ära Helmut Kohl.
Vier Jahrzehnte Urban Priol sind 7 Jahre Blick auf ein Polit-Intermezzo Rot-Grün.
Vier Jahrzehnte Urban Priol sind 16 Jahre Kommentierung der Ära Angela Merkel.
Vier Jahrzehnte Urban Priol beinhalten aber auch die jetzige Ampel, die er seit fast einem Jahr in jeder Phase kritisch beleuchtet. Egal wie kurz sie nur aufblinkt – er ist schneller.
Kurzum: wer seit 40 Jahren auf der Kabarettbühne nicht müde wird, sich an politischen und gesellschaftlichen Themen abzuarbeiten, dem gebührt der Ehrenpreis des Prix Pantheon 2022.

Stefanie Sargnagel ist "Frühreif & Verdorben" – Jurypreisträgerin des Prix Pantheon 2022
Der Jurypreis in der Kategorie „Frühreif und Verdorben“ geht an die 1986 in Wien geborene satirische Autorin Stefanie Sargnagel - bürgerlich Stefanie Sprengnagel. Die 5köpfige Fachjury unter Vorsitz der Jurypräsidentin Gerburg Jahnke begründete die Preisvergabe an die Österreicherin:
"Sie läuft nicht rum, sie wechselt nicht alle drei Minuten das Thema, ihre Gags sind nicht ausgestellt und sie kann nicht nur lesen, sondern sie liest. Sie überzeugt mit der Brillianz ihrer Geschichten, deren Anfänge so harmlos und schlicht tuend daherkommen, um dann in den bösartigsten und unanständigsten Beschreibungen zu explodieren. Man lacht und man wundert sich gleichzeitig, warum man lacht. Und danach kann man nicht mehr aufhören zu lachen. Es ist ein Vergnügen und es ist eine große Kunst."

Alex Stoldt ist "Beklatscht & Ausgebuht" – Publikumspreisträger des Prix Pantheon 2022
Alex Stoldt ist Preisträger des Prix Pantheon Publikumspreises „Beklatscht & Ausgebuht“ 2022. Der am 8.April 1999 in Rendsburg, Schleswig-Holstein geborene Stand up-Comedian eroberte die Herzen und Lachmuskeln des Publikums im Sturm mit seinem Talent, Erwartungshaltungen an Pointen nicht zu erfüllen, sondern sie vollkommen neu zu denken.

Herzlichen Glückwunsch!!!



2022 kämpften diese Künstler:innen (Foto siehe oben) um den begehrten Kleinkunstpreis:

Stefanie Sargnagel

Florian Wintels
Alex Stoldt

Julia Brandner

Lara Ermer

Tutty Tran

Robert Alan

Luisa Charlotte Schulz

Patrick Nederkoorn



Die Kabarett-Talente und Nachwuchs-Comedians repräsentieren die ganze Vielfalt der Kleinkunstszene: von Stand-up-Comedy, über Poetry-Slam, bis hin zu Musikkabarett.

Jeweils 10-12 Minuten hatten die Kandidaten/Kandidatinnen am 1. Halbfinal-Abend des 23.8. im Pantheon, um sich ins Hirn und Herz des der Fach-Jury und des Live-Publikums zu spielen, die daraus hervorgehenden 5 FinalistInnen treten am 2. Preisverleihungsabend, am 24.8. noch einmal mit neuen Beiträgen gegeneinander an.
Am Preisverkeihungsabend begrüßt Moderatorin Tahnee neben den Nachwuchskünstlern und dem Ehrenpreisträger Urban Priol weitere Bühnengäste, die die fünf Finalisten wortgewaltig und musikalisch unterstützen, mit dabei sind Sarah Bosetti und die beiden Prix Pantheon-Preisträger von 2009 und 2016: Dave Davis und Jan Philipp Zymny.
Der Wettstreit wird vom WDR-Fernsehen aufgezeichnet und wird auch im Hörfunk WDR 5 übertragen (Sendezeiten s.u.).

Im letzten Jahr hießen die Preisträger des Jurypreises "Frühreif & Verdorben": Eva Karl Faltermeier und des Publikumspreises "Beklatscht & Ausgebuht": Stefan Danziger. Für die Preisträger bedeuten diese Nachwuchspreise häufig eine massive Karrierebeschleunigung. Namhafte Beispiele hierfür sind Hagen Rether, Sebastian Pufpaff, Dave Davis oder auch Tahnee (2018) und Lisa Eckhart (2017).



2022 moderiert den Prix Pantheon erstmals die großartige Tahnee, die selber im Jahre 2018 den Jury-Nachwuchspreis gewann.
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Sendetermine Prix Pantheon 2022:
Das Finale bis August 2023 in der ARD-Mediathek Hier
Das Halbfinale bis August 2023 in der ARD-Mediathek Hier

Sendedaten Halbfinale:
Freitag, 26. August 2022, 23:30 - 02:00 Uhr im WDR-Fernsehen
Dienstag, 30. August 2022, 22:04 - 23:00 Uhr  im WDR5 - Hörfunk (Teil 1)
Mittwoch, 31. August 2022, 22:04 - 23:00 Uhr im WDR5 - Hörfunk (Teil 2)

Sendedaten: Finale
Samstag, 27. August 2022, 21:45 - 23:45 Uhr im WDR-Fernsehen
Samstag, 03. September 2022, 15:04 - 17:00 Uhr im WDR5 - Hörfunk (in der "Unterhaltung am Wochenende")

Prix Pantheon Preisträger Live

  • 08.
    Dezember
    Donnerstag
    20:00

    Zusatztermin!

    Jochen Malmsheimer + Frank Goosen - Tresenlesen

    Hinweis: Jochen Malmsheimer spielt am 31.1. sein Solo im Pantheon!

    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Bild © Daniel Sadrowski


    Hinweis: Eine Warteliste für eventuelle Restkarten liegt am Veranstaltungsabend beim Theatereinlass aus. Dort kann man sich persönlich vor Ort eintragen am Abend
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    Endlich in Hengenbengen! Die Rückkehr der Erdmännchen des deutschen Humors!
    2020 kehrten sie zurück nach Sloegenkoegen, nun feiern sie ihre Ankunft in Hengenbengen, denn auch wenn Sloegen Hengen meint und Koegen Bengen, ist der Weg ein weiter, wenn auch wortlandschaftlich sehr schön. Jochen Malmsheimer und Frank Goosen kehren in ihrer Entität als Tresenlesen zurück auf die Bühnen dieses Landes, das in ihrer Abwesenheit die Währung gewechselt und auch sonst einige Dummheiten angestellt hat. Und wieder sitzt der glücklose König Edward, der vierte Steward auf dem Thron seiner Väter in der großen Halle, immer noch geht es beim Spiel Partisan Stollenterror gegen Wacker Wermelskirchen im Lambert-Hamel-Stadion zu Zweilütschinen hoch her, während der Borderline-Service weiterhin im More-Miles-Muffin-Modus angeboten wird und so mancher Kleiderschrank seines Aufbaus harrt. Die Herren werfen erinnerungsumflort manchen Blick zurück und vielleicht auch gegenwartsbesessen einen oder zwei seitwärts oder zukunftsfroh nach vorne, denn das Auge liest bei Günther würdevoll und preiswert mit. Seltsam? Aber so steht es geschrieben. Und zwar hier. Und jetzt werden wir alle Schweden. Omen!



    AUSVERKAUFT!

Januar

  • 23.
    Januar
    Montag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Philip Simon - "Zwischenstand 22"

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Costa Belibasakis


    Er ist zurück! Endlich gibt es wieder Philip Simon – Live! Er ist einer der beliebtesten Kabarettisten der Republik, geschätzter Spind-Bewohner der „Mitternachtsspitzen“ im WDR und auch ansonsten ein feiner Kerl. Jetzt hat er über zwei Jahre lang Virus-Varianten sortiert, einer Gesellschaft beim Mutieren zugeschaut und findet: Es ist höchste Zeit für einen kabarettistischen Zwischenstand. Philip Simon schaut auf das was war, was ist und was kommt. Der Bilanzbuchhalter des politischen Wahnsinns macht Inventur und es ist eine Freude ihm dabei zuzuschauen. Satirisch, philosophisch und überraschend. Zeit für einen Zwischenstand. Zeit für Philip Simon.

    Deutschlandweit nur 5 Shows im Oktober 2022!


Februar

  • 02.
    Februar
    Donnerstag
    20:00

    Fatih Cevikkollu - Zoom

    Spielstätte
    Pantheon

    Es geht uns so gut wie noch nie, absolut gesehen ist alles besser geworden.

    Weniger Krieg, weniger Hunger und weniger Armut, das einzige was heute schlechter ist als früher ist der Blick in die Zukunft.

    Ein Virus hat die Welt angehalten und für einen kurzen Augenblick hat es Zoom gemacht. Und im Raum stand der Traum von einer besseren Welt, eine Welt die sich darauf besinnt langsamer zu machen, rücksichtsvoller zu sein, nachhaltiger zu leben. Und dann gab es wieder Flüge für 19,90 €.

    Die Werbung weckt weiterhin und unbeirrt Bedürfnisse die wir nicht haben, um uns Produkte zu verkaufen die wir nicht brauchen.
    Deine Freiheit endet da wo die Interessen der Kapitalisten beginnen.

    Was ist wichtig? Freud sagt Triebverzicht ist die Wiege der Kultur aber was weiß der schon. Auf einem endlichen Planeten kann ich nicht unendlich wachsen. Optimierung löst kein einziges Problem. Ach, was?

    Wir müssen Prioritäten setzten und eine einfache Frage beantworten. Wieviel ist genug?
    ZOOM erzählt die Geschichte einer Gesellschaft die von einem Hochhaus springt und auf dem Weg nach unten sagt: „Bis hierher ist alles gut gegangen.“

    Ein Blick in eine der spannendsten Zeiten in der die Menschen je gelebt haben.
    ZOOM das neue Programm von Fatih Çevikkollu ist das analoge Lagerfeuer in Zeiten digitaler Kälte: es wärmt, unterhält und bringt dich zum Lachen.


März

  • 02.
    März
    Donnerstag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Sebastian 23 - Maskenball

    Spielstätte
    Pantheon

    Dieser Termin ist auch im Abo erhältlich.

    Weihnachtsabo 1 - Kabarett und Komik - 1-4 2023 · Pink Punk Pantheon Abo 13.1. · Herbert Knebels Affentheater Abo 12.2. · Sebastian 23 Abo 2.3. · Osan Yaran Abo 13.4.

    Zusammen für nur 90,5 €

    Aboticket jetzt kaufen

    In seiner neuen Soloshow „Maskenball“ wirft Sebastian 23 einen satirischen und schrägen Blick hinter all die Masken, die Menschen im Alltag so tragen und wir entdecken teilweise sogar, was dahinterliegt: Gesichter.

    Das Programm ist randvoll mit Texten, Liedern, Stand-Up und Impro. Dabei ist es mal politisch, mal albern, manchmal beides, immer links, meistens vorne, aber vor allem: Ganz weit oben.

    Sebastian 23 könnten Sie aus verschiedensten Gründen kennen: Er ist einer der bekanntesten Poetry Slammer des Landes, war Jäger und Sammler (von Kabarettpreisen), er war schon ein paar Mal im Fernsehen, wenn nicht gar im Internet, denn in den Sozialen Medien hat er als Satiriker und Aktivist viele Fans. Vielleicht haben Sie ihn auch schon mal auf der Straße gesehen und gedacht: „Wer ist dieser viel zu gut gelaunte Typ in dem bunten Pullover, der aussieht, als wäre ein bekifftes Chamäleon gegen einen Hofnarren gestolpert?“

    Oder Sie kennen Sebastian 23 noch gar nicht – dann können Sie bei „Maskenball“ umso mehr entdecken. Also, geben Sie ruhig zu: Die Gegenargumente gehen Ihnen langsam aus. Machen Sie es uns beiden einfacher und kommen Sie einfach zur Show.


    Pressestimmen:
    „Sebastian 23 spielt mit der Sprache wie ein Finne Scrabble: Er punktet mit jedem Wort.“ – 3sat

    „Großartiger Wortakrobat und scharfzüngiger Denker“
    – zeit.de

    „Meiner Meinung nach der beste Poetry Slammer den es gibt“
    – Sebastian Pufpaff




  • 05.
    März
    Sonntag
    20:00

    Jan Philipp Zymny - surREALITÄT

    Das neue Programm

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Fabian Stürtz


    Wer würde es in Zeiten alternativer Fakten wagen die Wirklichkeit selbst zu kritisieren? In Zeiten, in denen die Menschen den Blick für die Realität immer mehr verlieren? In Zeiten, in denen man sich Esoterik und pseudowissenschaftlichen Theorien hingibt und wieder anfängt rückwärts zu denken? Nur jemand, der gedanklich völlig außerhalb davon steht!
    Der junge Künstler Jan Philipp Zymny präsentiert in seinem mittlerweile vierten abendfüllenden Soloprogramm unter dem Titel „surREALITÄT“ Betrachtung, Kritik und Verbesserungsvorschlag der Wirklichkeit, wobei er Stand Up, Kurzgeschichten, philosophische Überlegungen und surreale Absurditäten der Bauart Nonsens wild, aber keines Falls planlos durchmischt. Klassischer Zymny eben. Ein Abend für alle, denen gewöhnliche Comedy zu doof, Philosophie zu anstrengend und die Realität zu langweilig ist.

    Pressestimmen:
    „Der Autor greift die Sprache auf und mahnt an, dass sich echte politische Haltungen nicht auf ein Demonstrationsplakat schreiben ließen. Dass er damit Ross und Reiter nennt, ohne Namen in den Mund zu nehmen, das ist ein höchst eleganter Schachzug. Überhaupt macht es großen Spaß, den zuweilen herrlich albernen Gedanken dieses Künstlers zu lauschen: inhaltlich und vor allem sprachlich...“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

    „Zymny wirkt, als wolle er auf keinen Fall zu jenen klugen Menschen mit erhobenem Zeigefinger gezählt werden, als wolle er niemanden belehren und stattdessen lieber alle amüsieren. Tatsächlich aber jubelt er seinem Publikum große Weisheiten unter, raffiniert verpackt in grellbuntes Comedy Papier. Das ist sein herrliches, unwiderstehlich dargebotenes Geschenk ans Publikum...“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

    Sein Auftritt schaffte genau jenen Spagat aus Publikumsnähe und impulsstiftender, kultureller Akquise, der für heftigen Beifall und frenetische Punktvergabe sorgte. Lässig, modern und ebenso geerdet wie vogelfrei gibt Zymny den modernen Walter von der Vogelweide. Gedankenblitze und Textsicherheit, Alltagstauglichkeit und Blödsinn gehen charmant Hand in Hand. (Ruhr Nachrichten)

    „Es sind aber vor allem seine scharfen Alltagsbeobachtungen und sein starker Zynismus, die Zymnys Auftritt zu einem gelungenen machen...“ (Wiesbadener Tagblatt)

    „Zymny beweist, dass er das Zuhören gleich ernst und locker, laut und leise, mit Einlagen von Poetry Slams aber auch Rap Songs zu einem kurzweiligen Genuss macht. Dabei zeigt er soviele Facetten, dass es fast wieder seltsam ist...“ (WAZ)

    „Er ist ein großes sprachliches und darstellerisches Talent, dieser Jan Philipp Zymny aus Bochum. Und überraschende, wunderbar abseitige Ideen hat er sowieso...“ (Süddeutsche Zeitung)

    Preise:
    Schwerter Kleinkunstpreis 2018 (Verleihung Mai 2019)
    Jurypreis Prix Pantheon 2016
    1. Platz Deutsche Poetry Slam Meisterschaften 2013 und 2015
    1. Platz Nightwash Talent Award 2013

    TV- Auftritte (Eine Auswahl)
    „Die Anstalt“ (September 2020)
    ZDF „Olaf ́s Klub” (Juni 2020)
    MDR „Pufpaffs Happy Hour“ (Mai 2019)
    ARD “Vereinsheim Schwabing” (Juli 2019)
    BR “NDR Comedy Contest” (Mai 2019)


  • 17.
    März
    Freitag
    20:00

    Wilfried Schmickler - Es hört nicht auf

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Ilona Klimek


    Wilfried Schmickler ist einer der großen Politkabarettisten dieses Landes, und nach über 40 Bühnenjahren präsentiert er sein aktuelles Programm „Es hört nicht auf“.
    Es hört nicht auf mit dem Kampf gegen die Idiotie und Ungerechtigkeiten in dieser Welt, gegen soziale Ungleichheit , gegen Haß und Intoleranz!
    Seine Lust dem etwas entgegen zu setzen hört aber auch nicht auf!
    Und so reist er wieder über die Bühnen diese Republik, bewaffnet mit den Worten der Wahrheit, die er gnadenlos und messerscharf zu führen versteht wie ein Scharfrichter seine Axt, und bereitet dem Publikum einen fulminanten, mal atemberaubenden Abend!

    WILFRIED SCHMICKLER wurde mit den 4 wichtigsten Kabarett-Preisen ausgezeichnet :
    PRIX PANTHEON, DEUTSCHER KABARETTPREIS, DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS und SALZBURGER STIER! Er war fast 30 Jahre bei den WDR-Mitternachtsspitzen („Aufhören Herr Becker“) und jeden Montag um kurz vor 11 stellt er auf WDR 2 die „Montagsfrage“.

    Im November 2021 erhielt er den Bayrischen Kabarettpreis.
    Zur Verleihung des Bayerischen Kabarettpreises im November 2021 schreibt die Jury:
    "Der Mann redet einen schwindelig – und das seit über 30 Jahren. Der gebürtige Rheinländer macht Kabarett in Reinform. Er nimmt sich des Lebens, der Gesellschaft, der Politik in all ihren Facetten an und fokussiert das Menschsein an sich, um dessen künstlerisch habhaft zu werden. Es drängt ihn, den Dingen auf den Grund zu gehen, sie zu durchschauen, sie zu präzisieren und sie erklärbar zu machen. Fragen beantwortet er mit Gegenfragen, die beweisen, wie ambivalent unsere Gesellschaft ist, in welchen Widersprüchen wir leben und dass nichts, was wir als selbstverständlichen Wohlstand hinnehmen, selbstverständlich ist. Wenn er spricht – oder eher verbale Maschinengewehrsalven abfeuert – gestikuliert er gleichzeitig mit den Händen, als dirigiere er seine Kabarettnummern für das Publikum. Er ist und macht atemlos, manchmal möchte man seine Gedankensprünge in Zeitlupe ablaufen lassen, um seine Analyse ebenso messerscharf nachvollziehen zu können. Der 66-Jährige ist ein Mahner, wütend und mitfühlend zugleich, hochemotional und dabei doch immer sezierend genau. Seine Ansprüche an Moral und Wahrheit sind hoch – doch man hat immer den Eindruck, er selbst wird diesen jederzeit gerecht. Neben all dem Furor spürt man auch immer seine Liebe zum Komödiantischen, zum Spiel und auch zur Sprache. Vor allem in Frauenfiguren schlüpft er mit großem Spaß: sei es als Angela Merkel, Loki Schmidt, als Carmen Geiss oder die Queen. Politisches und Alltägliches bringt er geschmeidig zusammen, über den korrupten Politiker wettert er genauso wie über den bigotten Kleinbürger. Wilfried Schmickler zeigt Können auf allerhöchstem Niveau und so, dass es noch lange in den Zuschauerinnen und Zuschauern nachhallt."

    Pressestimmen:
    „ es sind die etwas leiseren Momente, in denen Wilfried Schmickler wahrhaft brilliert. Jene, in denen er geschliffene Sätze in überragender Präzision führt, in denen er scharf ist und zugleich poetisch. Wenn er mit satirischem Witz Geschichten erzählt oder jenseits der auch von ihm geliebten Aneinanderreihung von Schlagworten Gesellschaftskritik in Verse von erlesener Eleganz packt, zeigt sich die ganze Strahlkraft eines Kabarettisten“ (Bonner Generalanzeiger)

    „Wilfried Schmickler gehört als virtuoser Wortdrechsler seit Jahrzehnten zur ersten Liga der Politkabarettisten im Land!“ (LVZ Leipzig, Auftritt Schauspielhaus 2016)

    Schmickler gehört zum Besten, was Kleinkunst zu bieten hat. Es ist scharf und klug, hochaktuell und ziemlich böse. So soll Kabarett sein. (AZ Mainz)

    „ Ein Sprachtiger mit drastischer Wortgewalt: Schmickler verblüffte mit Freundlichkeit, war schäumend und leise, hintersinnig, kalauernd und bissig .“ (Aachener Zeitung)


    Bild © © KR

April

  • 29.
    April
    Samstag
    20:00

    Jürgen Becker - Die Ursache liegt in der Zukunft

    Spielstätte
    Pantheon

    So, da woll’n wir uns mal ‘nen schönen Abend machen! Denn noch ist es ruhig. Aber jeder spürt: Das bleibt nicht so.

    Der Kapitalismus basiert auf unendlichem Wachstum. Doch wie soll das auf einem endlichen Planeten funktionieren? Das Finale unseres fossilen Feuerwerks kollabiert ausgerechnet mit einem China-Kracher. Selbst neoliberale Ökonomen zucken mittlerweile schuldig mit den Schultern und sprechen von Marktversagen. Haben wir’s verkackt? Ökologie und Ökonomie verwirbeln gewaltig unser Gewohnheitsrecht und unsere Nebenkostenabrechnung. Ein bahnbrechend zorniges Sturmtief kündigt sich an. Recken wir also die Hände zum Heizpilz und fahren nach der Party voll im SUV vor die Wand? Oder machen wir die Wende in ein genüssliches Leben voll Komischer Intelligenz? Jürgen Becker entwickelt den optimalen Optimismus ohne Opiate und holt uns alle unter seine warme Decke. Dort wird genau recherchiert, was die Welt zusammenhält, wenn sie auseinander fällt – und wie es sich für alle so richtig rechnet, Sie jetzt zu retten. Sein Humor lüftet durch, hält das Zeitfenster auf Kipp und macht den Chancen Avancen.

    Man geht nach Hause und denkt: Da geht noch was!

    Herzlichst, Ihr
    Jürgen Becker


Mai

  • 04.
    Mai
    Donnerstag
    20:00

    PRIX PANTHEON ++ DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS ++ DEUTSCHER KABARETTPREIS

    Christine Prayon - Abschiedstour

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Elena Zaucke


    Sie möchten wissen, was Sie für Ihr Geld hier bekommen? Natürlich, gerne. (Lesedauer: 9 Sekunden)

    christine prayon wird kein kabarett im landläufigen sinne machen sie interessiert sich nicht mehr für die pure kritik am bestehenden wenn nicht gleichzeitig über alternativen und utopien geredet wird auch findet sie dass es an der zeit ist die welt zu retten das kann sie aber nicht alleine was sie übrigens auch nicht kann und noch viel weniger will ist am klavier sitzen und über sogenannte frauenthemen singen dafür ist sie ganz und gar die falsche falls sie das erwarten werden sie bitter enttäuscht also erwarten sie lieber nichts denn ihre sehgewohnheiten werden sowieso unterlaufen werden ach ja und birte schneider steht heute abend übrigens auch nicht auf der bühne wer ist das überhaupt.

    Jetzt wissen Sie schon mal, was Sie nicht bekommen. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten, aber Christine Prayon möchte Ihnen noch was persönlich sagen:

    Geliebtes Publikum! Mit „Abschiedstour“ setze ich auf die ganz großen Gefühle, nachdem ich mit meinem ersten Programm „Die Diplom-Animatöse“ jahrelang auf die ganz kleinen Gefühle gesetzt habe (Weil ich oft danach gefragt werde: Ein kleines Gefühl ist zum Beispiel so mittelviel Sympathie einem ganz guten Bekannten gegenüber). Wenn Ihnen Gefühle wichtig sind, Sie zur Entspannung aber auch gerne mal etwas denken, sollten Sie sich unbedingt dieses Programm ansehen. Es wird mein letztes sein. Sichern Sie sich also schnell noch Karten.

    Vielleicht löst das Wort „Abschiedstour“ bei Ihnen Verwunderung, Trauer oder gar Panik aus. Das macht nichts. Genau so ist es von mir und meinem Management beabsichtigt. Ein Abschied steigert den Marktwert dieses Kabarettprodukts durch die emotionale Aufladung nochmal um ein Vielfaches. Dabei spielt es keine Rolle, um welchen Abschied es geht:

    Verabschiedet Christine Prayon sich von der Bühne? Möglich. Eine Frau stellt ab Mitte 40 eine ästhetische Provokation dar und zieht sich, wenn sie ihr Publikum wirklich liebt, besser unaufgefordert aus der Öffentlichkeit zurück.
    Ist das Kabarett tot? Möglich. Wenn Politiker sich als Clowns versuchen, rennen die Clowns in die Politik.
    Oder reden wir hier von einem Abschied im ganz großen Stil? Vom Ende des Kapitalismus? Möglich. - - - REINGELEGT!! Natürlich nicht möglich. Der Kapitalismus ist das Hinterletzte, aber er ist alternativlos. Ende der Diskussion.

    Also welcher Abschied nun? Wie gesagt – es spielt keine Rolle. Hauptsache, Sie sind jetzt neugierig.

    Christine Prayon, auch bekannt als Birte Schneider aus der heute show, ist bereits vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Deutschen Kabarettpreis, dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Dieter-Hildebrandt-Preis.



Juni

  • 23.
    Juni
    Freitag
    20:00

    Martin Frank - Einer für alle - Alle für keinen

    Spielstätte
    Pantheon

    Martin Franks Leben prägte schon früh das Spannungsfeld zwischen Kunst und Kuhstall, das fließend überging in das Pendeln zwischen Land und Großstadt. Geboren 1992, aufgewachsen auf dem elterlichen Bauernhof in Hutthurm, Landkreis Passau, füllte bereits im Kindesalter Klavierunterricht, verschiedenste Chöre und das Volks- und Stadttheater sein Leben ebenso aus wie das frühmorgendliche Melken.

    Nach einem kurzen Umweg als Standesbeamter und seiner Ausbildung zum Organisten setzte er mit 20 Jahren alles auf eine Karte, kündigte seinen Job, holte sein Abitur nach, erfragte ein paar Tipps bei Martina Schwarzmann und sprach an der Schauspielschule Zerboni in München vor. Trotz seines massiven Sprachfehlers (bairischer Dialekt) wurde er aufgenommen und schon bald zog es ihn auf Münchner und andere Bühnen.

    Noch während der Ausbildung präsentierte er 2015 sein erstes Soloprogramm „Alles ein bisschen anders – Vom Land in d’ Stadt“. Das sehr autobiografische Programm wurde gleich mehrfach ausgezeichnet und von Publikum und Presse bejubelt. 2017 verließ er als bereits vielversprechender Newcomer die Schule und feierte Erfolge in der Titelrolle des „Siegfried“ im Lustspielhaus (Regie: Gabi Rothmüller) oder schauspielerte vor der Kamera für „Die Rosenheim-Cops“ und „Hubert ohne Staller“. Während das Live-Publikum seine Arien liebt, erkennen die Musikhochschulen in München und Salzburg sein Talent nicht und weisen ihn ab. Egal. Aufstehn, Krone richten, weitergehen!

    Im März 2018 feierte er mit seinem zweiten Soloprogramm „Es kommt wie’s kommt“ im ausverkauften Passauer Redoutensaal Premiere. Es folgen weitere Auszeichnungen, u.a. der Bayerische Kabarettpreis in der Kategorie „Senkrechtstarter“, der Prix Pantheon in Bonn und der große Kleinkunstpreis der Wühlmäuse in Berlin.

    Im Herbst 2018 stand er zum ersten Mal im Duo mit Kabarettistin Franziska Wanninger auf der Bühne. „Wia d’ Semmel so da Knödel“ bringt Ober- und Niederbayern zusammen, vereint leise und laut, deftig und hintersinnig. Zeitgleich klopfte ein großer Verlag an seine Tür. Zusammen schrieb das „Dreamteam“, wie beide von der Presse betitelt werden, das Buch „Der famose Freistaat“, das im Januar 2020 im Rowohlt-Verlag erschienen ist.

    Wenn er nicht gerade für Kabarettqueen Monika Gruber den „Warm-upper“ spielt, führen ihn seine Auftritte von Hutthurm bis Berlin, von Hamburg nach Köln und von Zürich über Bozen bis Wien. Überall, wo man deutsch spricht, ist Martin schon da. Seine Gastauftritte als rasender Reporter im BR-Format „Schleichfernsehen“ und seine wöchentliche Kolumne auf Antenne Bayern laufen im Sommer 2020 zum letzten Mal. Es stehen nun neue Pläne an.

    Am 15. Oktober 2020 feierte Martin Frank mit seinem dritten Soloprogramm „Einer für alle – Alle für keinen“ im Münchner Lustspielhaus Premiere.
    Sein Geheimrezept, um in diesem herausfordernden Alltag geerdet zu bleiben? So oft es geht, daheim auf dem elterlichen Bauernhof die Kühe melken und mit seinen Arien die Milchleistung steigern!


Oktober

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