22. German Spass- und Satire-Open

Aktueller Prix Pantheon

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Alle bisherigen Preisträger und Nominierten

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PRIX PANTHEON 2016
22. German Spass- und Satire-Open

Lesen Sie dazu auch ein Artikel bei Trottoir-online

Die Prix Pantheon-Preisträger 2016


Gerburg Jahnke ist "Reif & Bekloppt"

Für sie gibt es immer irgendetwas zu tun: Frau Jahnke muss das deutsche Kabarett feminisieren, muss Theaterstücke inszenieren, muss Fernsehsendungen moderieren, muss reüssieren, produzieren und redigieren (...). Aber vorher muss sie noch ein Hörbuch einsprechen, eine Benefiz-Veranstaltung organisieren, einen Radio-Beitrag abliefern und Einladungen an junge, vielversprechende Kolleginnen verschicken und mit ihnen quer durch Deutschland touren. (...)
Und? Wo will sie (noch) hin die Frau Jahnke? Fragen wir sie doch einmal selbst: „Wenn die Leute aus dem Theater mit einer besseren Stimmung herausgehen, als sie hereingekommen sind, einen Gedanken haben, der neu ist, ihr Leben ein bisschen bereichert ist, dann habe ich als Künstlerin viel erreicht“. (...)
Und deshalb Ehre, wem Ehre gebührt. Der Ehrenpreis des Prix Pantheon geht an die charmanteste, die freundlichste, die nachhaltigste Kabarettistin Deutschlands (...)“.
Youtubevideo von der Preisverleihung

Jan Philipp Zymny ist frühreif & Verdorben

Der Jurypreis in der Kategorie „Frühreif und Verdorben“ geht an den 1993 in Wuppertal geborenen Poetry Slammer und Autor Jan Philipp Zymny.
In der Begründung der sechsköpfigen Fachjury heißt es: „Jan Philipp Zymny kann mit Worten zaubern und mit Sätzen jonglieren. Er imaginiert uns allen bekannte Situationen, die er mit kleinen Hinzufügungen oder Weglassungen witzig ins Absurde oder Surreale überführt. Er nimmt uns erzählerisch zum Beispiel mit in einen Zoo und führt uns dabei gleichzeitig in eine unbekannte Welt. In der man Bären katapultieren und mit einem Rhinozeros telefonieren kann. Eine Welt, in der ihm die eigene Mutter sprachlich zur „Architektin meiner körperlichen Gestalt“ wird und in der er sich gedanklich mit der Frage beschäftigt: „Wenn es heißt „Tiere imitieren“, muss es dann nicht auch heißen „Menschen imimenschen“?“
Jan Philipp Zymny erschafft kleine Sprachkunstwerke.“
Youtubevideo vom Auftritt beim Prix Pantheon

"Das Lumpenpack" ist beklatscht & ausgebuht

Der Prix Pantheon-Publikumspreis „Beklatscht und Ausgebuht“ geht an „Das Lumpenpack“, ein junges Musik-Comedy-Duo auf „Steil-geh-Tour“, welches das Pantheon-Publikum mit ihren mit wundervollem Humor garnierten Songs an beiden Abenden des Wettbewerbes zu Beifallsstürmen hinriss. Das Lumpenpack besteht aus Max Kennel (geboren am 7.9.1991 in Augsburg) und Jonas Meyer (geboren am 20.1.1989 in Kassel).

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Die 10 Nominierten

Der Prix Pantheon 2016 - das ist gleichzeitig Aufbruch und Abschied. Einerseits präsentiert sich dabei wieder eine starke, junge Garde Kabarettisten und Satiriker. Gleichzeitig ist es nach 29 Jahren der Abschied von der Spielstätte am Bundeskanzlerplatz, wo tief unten im Keller die deutsche Kabarettlandschaft maßgeblich geprägt wurde. Hier gaben sich alle großen Namen der Szene die Klinke in die Hand - und wurden viele Karrieren gestartet. Der Prix Pantheon als bundesweit bedeutender Kabarett- und Satirepreis, der zusammen mit dem WDR Fernsehen und Hörfunk verliehen und präsentiert wird, hatte daran immer einen großen Anteil. Sowohl der Wettbewerb als auch das Pantheon werden weiterleben, nachdem im buchstäblich letzten Moment eine Lösung gefunden und der Umzug nach Bonn-Beuel ermöglicht wurde. Somit ist die diesjährige Preisverleihung gleichzeitig Abschied und Aufbruch, und wir freuen uns, zu diesem Anlass solch eine hervorragende Auswahl aufstrebender Künstlerinnen und Künstler verkünden zu können. Die nominierten Kandidaten des Prix Pantheon treffen am Abend des 19. April 2016 im Pantheon erstmals aufeinander:

Hazel Brugger // Christin Henkel //
Frederic Hormuth // Das Lumpenpack //
Masud // Moritz Neumeier // Gregor Pallast //
Quichotte // Roger Stein // Jan Philipp Zymny

Bildcollage Nominierte 2016

Das Saalpublikum und eine unabhängige Jury kürten an diesem Abend 5 GewinnerInnen, die dann am 20. April nochmals gegeneinander antraten und um den Jurypreis „Frühreif & Verdorben“ und den Publikumspreis „Beklatscht & Ausgebuht“ kämpfetn. Der Wettstreit wurde vom WDR-Fernsehen aufgezeichnet sowie im Hörfunk WDR 5 übertragen. Den Kandidaten standen diverse Stargäste zur Seite.

Moderiert wurden beide Abende vom Kölner Kabarettisten Fatih Çevikkollu.

Prix Pantheon 2016 - Termine:

Live im Bonner Pantheon:
Dienstag, 19. April 2016- Halfinale um 19:00 Uhr im Pantheon
Mittwoch, 20. April 2016 - Finale um 19:00 Uhr im Pantheon

im WDR Fernsehen:
Samstag, 23. April 2016 um 20:15

im WDR5 Hörfunk:
Sonntag, 1. Mai 2016 um 20:05 (Halbfinale)
Donnerstag, 5. Mai 2016 um 20:05 (Finale)

Prix Pantheon Preisträger Live

  • 26.
    November
    Donnerstag
    20:00

    Dave Davis - Konfetti für Alle!

    Ein Aufstand in Farbe

    Spielstätte
    Pantheon

    Dave Davis ist wieder da – mit einem Knall der komödiantischen Extraklasse: »Konfetti für alle!« Sein brandneues, abendfüllendes Humorwerk ist das Live-Rezept gegen eine Welt, die zunehmend fahl wirkt und nur noch Trübsal bläst.
    Der zweifache Prix-Pantheon-Preisträger und Träger des Deutschen Comedypreises sagt: „Man kann den Wahnsinn der Welt nicht immer ändern, aber man kann ihn mit Konfetti bewerfen. Konfetti ist wie ein vom Leben gelochtes Manifest: Es erinnert uns daran, dass selbst im größten Durcheinander Leichtigkeit möglich ist.“
    Recht hat er. Mit »Konfetti für alle!« defibrilliert Davis jedes Jammerflimmern und beweist einmal mehr, warum er der Ristretto des Kabaretts ist: kurzweilig, stark, schwarz.
    Er jongliert mit herrlich absurden Geschichten, pointierten Liedern und der Freude am Schrägen – und beherrscht diese Register wie ein olympischer Clown mit Doktortitel. Die
    Realität wird so lange verbogen, bis selbst der letzte Pessimist im Saal sein Grinsen nicht mehr verstecken kann.
    Kommen Sie zu »Konfetti für alle!« – denn: „Lachen braucht keine Rechtfertigung – nicht einmal Zähne.“


März

  • 07.
    März
    Sonntag
    19:00

    Bonnpremiere:

    Simon & Jan - Heiße Luft

    Das neue Programm

    Spielstätte
    Pantheon

    Dieser Termin ist auch im Abo erhältlich.

    Kabarett-ABO 3 - Januar bis April 2027 · 15.1. Pink Punk Pantheon Abo · 23.2. WDR-Kabarettfest Abo · 7.3. Simon & Jan Abo · 9.4. Tina Teubner Abo

    Zusammen für nur 98 €

    Aboticket jetzt kaufen

    Bild © Torsten Silz

    Da ist das Ding! Ihre Fans zelteten mitunter schon seit Jahren vor ihrem Proberaum und warteten ungeduldig auf ein Zeichen – bis endlich weißer Rauch aufstieg! Da waren neue Lieder, Ideen, Hirngespinste und bei der ganzen heißen Luft der letzten Jahre reichte nur ein klitzekleiner Funke bis die ganze Hütte brannte! Der Vorhang geht auf. Und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben.
    Das derzeit wohl hochdekorierteste Liedermacherduo Deutschlands gibt sich bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. Endlich sind Simon & Jan wieder da und schütten uns ihr Herz aus!

    „Anrührend wie Simon & Garfunkel und überraschend wie Rainald Grebe.“
    Laudatio Prix Pantheon

    „Sie spielen Gitarre wie junge Götter“ Kölner Stadtanzeiger

    „Engelsgleicher Harmoniegesang“ NWZ

    „Zwischen grandiosem Unsinn und beißender Sozialkritik“ Rheinische Post

    „Eine Lehrstunde widerständigen Denkens“ Neue Presse

    „Hochmusikalisch, vielfältig, schlichtweg atemberaubend.“ Badische Zeitung

    „Ihre Lieder zielen ins Hirn und treffen ins Herz.“ Laudatio Salzburger Stier

    Preise:

    Jugend Kulturell Förderpreis – Kabarett & Co 2010
    Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2012 Obernburger Mühlstein 2012
    St. Ingberter Pfanne 2013
    Reinheimer Satirelöwe 2013
    Krefelder Krähe 2013
    Troubadour 2013
    Prix Pantheon 2014
    Das schwarze Schaf vom Niederrhein 2014
    Tuttlinger Krähe 2014
    Nominiert für den Deutschen Musikautorenpreis 2016 Deutscher Kleinkunstpreis 2016
    Bayerischer Kabarettpreis 2016
    Mindener Stichling 2018
    Thüringer Kleinkunstpreis 2019
    Salzburger Stier 2019


  • 16.
    März
    Dienstag
    20:00

    Tobias Mann - Ein Ganzer Mann - Das Beste aus 20 Jahren Kabarett

    Spielstätte
    Pantheon

    „Ein wahres verbales Feuerwerk“ Westfälische Nachrichten


    Seit 35 Jahren steht Tobias Mann bereits auf der Bühne – fast 20 davon als Solo-Kabarettist mit nunmehr sieben abendfüllenden Programmen.

    Dabei sprudelt er laut Abendzeitung München "über vor sprachlichem Witz, quirliger Angriffslust und musikalischer Virtuosität". Die Westfälischen Nachrichten nennen ihn einen "Anarchisten im Anzug", die Hessische Allgemeine Zeitung erkennt in ihm sogar einen "potentiellen Nachfolger für Dieter Hildebrandt und Matthias Belz", während die Frankfurter Neue Presse ihn als "witzig, bissig und schonungslos ehrlich" bezeichnet. Die Fränkischen Nachrichten hingegen bezeichnen ihn als "halbwüchsig anmutenden Kobold". Gut, das liegt natürlich immer im Auge des Betrachters.

    Auf jeden Fall präsentiert dieser anarchische Kampfkobold nun ein ausgewachsenes Best-Of-Programm – und das hat es in sich: "Ein ganzer Mann – Das Beste von gestern, heute und morgen". Natürlich hat er dabei die besten Texte und Lieder aus allen bisherigen Programmen im Gepäck, aber selbstverständlich kommt auch die Aktualität nicht zu kurz. Wie könnte es auch anders sein? Tobias Mann kann ja gar nicht anders, als auch das Zeitgeschehen satirisch zu kommentieren und tagesaktuelle Politik kabarettistisch zu filetieren. Das heißt, es werden in dieser Show nicht nur die Klassiker auf Hochglanz poliert, sondern es wird upgedatet und mit neuem Text- und Liedgut geboostert, was das Zeug hält.

    Egal ob er Goethe mit Deutsch-Rap vermählt, Hardcore-Heimwerker und Gärtner-Getöse besingt, Hamster-Verschwörungen aufdeckt, erklärt, warum es im Jenseits Bäche aus abgelaufenem Joghurt gibt oder er sich mit kabarettistischer Verve die Politik von Opposition und Regierung vorknöpft – Tobias Mann zeigt eindrucksvoll die Macht von Humor als Heilmittel für jeglichen Wahnsinn in der Welt. Da bleibt er sich treu – gestern genauso wie heute und morgen: EIN GANZER MANN eben.



  • 19.
    März
    Freitag
    20:00

    Zusatzvorstellung:

    Wilfried Schmickler - Der tuts noch

    Spielstätte
    Pantheon

    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 18:30 Uhr beim Theatereinlass aus! ++++++++++++++++++++++++++++

    Wilfried Schmickler ist einer der letzten großen Politkabarettisten dieses Landes, und nach über 45 Bühnenjahren geht er ab dem Herbst 2026 wieder mit neuem Programm auf Tour, denn:

    „Der tut´s noch“

    Und so tut er es wieder und reist über die Bühnen diese Republik, bewaffnet
    mit den Worten der Wahrheit, die er gnadenlos und messerscharf zu führen versteht wie kein Zweiter, mit Sätzen von geschliffener Präzision, scharf und zugleich poetisch!

    Und so bereitet dem Publikum einen fulminanten, mal atemberaubenden Abend, denn:

    „Der tuts noch“


    „ Ein Sprachtiger mit drastischer Wortgewalt: Schmickler verblüffte mit Freundlichkeit, war schäumend und leise, hintersinnig, kalauernd und bissig .“ (Aachener Zeitung)

    „Schmickler gehört zum Besten, was Kleinkunst zu bieten hat. Es ist scharf und klug, hochaktuell und ziemlich böse. So soll Kabarett sein.“
    (AZ Mainz über Auftritt im Unterhaus)


    WILFRIED SCHMICKLER wurde mit den 4 wichtigsten Kabarett-Preisen ausgezeichnet :
    PRIX PANTHEON, DEUTSCHER KABARETTPREIS, DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS und SALZBURGER STIER! Er war fast 30 Jahre bei den WDR-Mitternachtsspitzen („Aufhören Herr Becker“) und jeden Montag um kurz vor 11 stellt er auf WDR 2 die „Montagsfrage“.



April

  • 23.
    April
    Freitag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Jürgen Becker - Was spricht gegen einen schönen Abend?

    Spielstätte
    Pantheon

    Jürgen Becker, Welt- und vor allem Kölnversteher, hat sich einmal mehr „ne rischtisch dicke Kopp jemaat“. So oder so ähnlich heißt das in Köln, wenn man über etwas wirklich richtig nachdenkt. Becker, der sein Publikum 28 Jahre in den Mitternachtsspitzen und bis heute Abend für Abend auf der Bühne mit den Worten begrüßt: „So, da wollen wir uns mal einen schönen Abend machen!“, stellt sich nämlich eine schwerwiegende Frage: Darf man in Zeiten wie diesen, in einer Welt wie unserer, mit Despoten wie ebenjenen überhaupt noch einen schönen Abend haben? Oder kann man es vielleicht nicht nur — sondern muss es sogar? Denn was zunächst klingt wie rheinische Gemütlichkeit, führt bei Becker direkt ins Zentrum der Gegenwart. In die Ukraine zum Beispiel, wo erschöpfte Menschen ihm bei Hilfskonvois zuprosten und sagen: „Wenn wir nicht mehr feiern, singen und tanzen, haben wir verloren.“ Oder in den deutschen Alltag, wo der Westfale morgens fragt: „Was kann ich heute schaffen?“ und der Rheinländer sinniert: „Wo geh’n mer heut Abend hin?“ Und schließlich mitten hinein in die große Frage, wie viel Geselligkeit eine Demokratie braucht, damit sie nicht nur funktioniert, sondern auch wirklich lebt.
    Mit Witz, Wissen und der ihm eigenen Lust an historischen Seitenstraßen erzählt Becker von der Aufklärung, von Wirtshäusern, freier Platzwahl und der revolutionären Kraft des Zusammensitzens. Denn wer miteinander trinkt, singt, redet und streitet, ist noch lange nicht verloren. Vielleicht sogar beginnt Demokratie nicht etwa im Parlament, sondern vielmehr am Tisch nebenan.

    Natürlich geht das alles bei Jürgen Becker nicht ohne Musik. Die eingängigen Musikzitate und Melodien sorgen dafür, dass an diesem Abend niemand aus dem Takt kommt — und jede Pointe ihr ganz eigenes Hit-Potential entfaltet.

    Und so führt Becker, dieser kölsche Universalphilosoph, sein Publikum schließlich und endlich zur segensreichen Erkenntnis, dass auch in einer Welt wie dieser rein gar nichts gegen einen schönen Abend spricht. Außer



Oktober

  • 08.
    Oktober
    Freitag
    20:00

    Maybebop - Vier Typen. Vier Mikrofone. Sonst nichts.

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Sven Sindt

    Manche Leute denken immer noch, A-cappella sei eine staubige Domäne für fade Musikdarbietungen ohne Wumms. Die haben ihre Rechnung ohne MAYBEBOP gemacht! Rund 25 Jahre nach ihrer Gründung sind sie unverbrauchter denn je und unterlaufen genüsslich jede Erwartungshaltung.
    Was diese Band seit einem Vierteljahrhundert hauptberuflich treibt, ist weit mehr als bloße vokale Akrobatik. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Essenz musikalischen Ausdrucks, destilliert auf das rein Menschliche: die Stimme. Die Ergebnisse sind eigene, deutschsprachige Kompositionen, die sich elegant zwischen scharfzüngiger Satire, tiefgründiger Reflexion, berührender Empathie und absurder Komik bewegen.

    MAYBEBOP ist intellektuell agil und politisch unmissverständlich. Sie stehen für Toleranz und Offenheit, ihre Texte sind eine klare Absage an jegliche Form des Populismus. Ihr erklärtes Anliegen ist es, das Soziale und Gute nicht nur zu besingen, sondern es aktiv zu befeuern. Dabei ist ihr Idealismus angenehm bodenständig und
    fest in der Realität verankert. Allein schon ihr grundsympathischer, selbstironischer Umgang miteinander ist Balsam für jede Publikums-Seele.

    MAYBEBOP sperrt sich gegen festgefahrene Programmabläufe. Die Setlist setzt sich jeden Abend neu zusammen, das Publikum bestimmt mit, was gesungen wird: Brandneue Songs treffen auf gefeierte Klassiker, Interaktion trifft auf Spontanität, Neugier trifft auf Risikolust. Jeder Konzertabend gleicht einer Wundertüte, feiert die Magie des Augenblicks und damit nicht weniger als das Leben an sich.

    Warum MAYBEBOP so unangestrengt spontan sein können? Ganz einfach: Sie haben geübt! Jeder gesungene Ton ist präzise kalibriert. Der Sound ist eine audiophile Meisterleistung, die das Unsichtbare hörbar macht. Das Lichtdesign ist eine dramaturgische Erweiterung des musikalischen Diskurses. Die Videoshow setzt Highlights und wird zum visuellen Echo der pointierten Texte.

    MAYBEBOP kitzelt das Hirn, berührt die Seele und schmeichelt dem Herzen. Nie lässt sich vorhersehen, was die Vier auf Lager haben. Nur im Wesentlichen kann man sich sicher sein, was man bekommt:

    Vier Typen. Vier Mikrofone. Sonst nichts.






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