25. German Spass- und Satire-Open

Aktueller Prix Pantheon

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Alle bisherigen Preisträger und Nominierten

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PRIX PANTHEON 2019
25. German Spass- und Satire-Open

am 2.+3. April 2019 im Pantheon-Theater und am 5.+6.April im WDR-Fernsehen/WDR5-Hörfunk

Der legendäre deutsche Satire- und Kleinkunstpreis Prix Pantheon wird seit 1995 verliehen.
Er ist aktuell (2019) mit 10.000,- Euro dotiert und in drei Kategorien aufgeteilt:

Den Sonderpreis der Jury "Reif & Bekloppt" (4.000,- €)
den Jurypreis im Wettbewerb "Frühreif & Verdorben" (3.000,- €)
den Publikumspreis " Beklatscht & Ausgebuht" (3000,-€)

Der Wettbewerb fand im Pantheon Theater statt und wurde vom WDR-Fernsehen und WDR5-Hörfunk aufgezeichnet.


Lennart Schilgen ist "Frühreif & Verdorben" (Jurypreisträger)

Die 5köpfige Fachjury unter Vorsitz der Jurypräsidentin Susanne Pätzold begründete die Preisvergabe des Jury-Nachwuchspreises wie folgt: „Lennart Schilgen zeigt uns, wie leise man schreien und wie eindrücklich man flüstern kann. In kunstvoll gebauten Liedern präsentiert er seine ebenso kunstvoll gebauten Verse. Mit fragendem Blick, als wäre er über der Welt, die er besingt, selbst erstaunt, zeigt er uns mit wunderbarer Präzision, was Jäger und Reh unterscheidet und wie tief das Gefühl bei der Suche nach einem Kaugummipapier sein kann. Mit kleinen Beobachtungen zu großen Gefühlen berührt, belustigt und beseelt er sein Publikum.“


Martin Frank ist "Beklatscht & Ausgebuht" (Publikumspreisträger)

Martin Frank, geboren am 20.6.1992 in Hutthurm (Bayerischer Wald) ist Preisträger in der Kategorie "Beklatscht & Ausgebuht" 2019. Die Live-Zuschauer machten den unwiderstehlichen Unterhalter, frechen Kabarettisten und bodenständigen Hoferben aus Bayern vollkommen zu Recht zum 25. Prix Pantheon-Publikumspreisträger.


Olli Dittrich ist "Reif & Bekloppt" (Sonderpreisträger)

Der Ausnahmekünstler Olli Dittrich nahm den Preis unter tosendem Beifall des Publikums aus den Händen seines ehemaligen Musik-Duo-Kollegen Wigald Boning entgegen. In der Jurybegründung heißt es: „Olli Dittrich ist einer der innovativsten Komiker seiner Generation: ein Künstler auf vielen Gebieten, ob Fernsehen oder Bühne, vor allem aber ein Wunder der Wandlungsfähigkeit. Bei ihm trifft die Lust an der Improvisation auf leidenschaftlichen Perfektionismus. In seinen virtuosen Persiflagen und Parodien erforscht er die menschliche Natur - jenseits politischer Schablonen und mit einem untrüglichen Instinkt für die Komik.“

Ob den arbeitslosen, biertrinkenden „Dittsche“ im Bademantel an der Imbisstheke, den Beckenbauer-Doppelgänger „Schorsch Aigner“ oder die fiktive Schauspielerin und Sängerin Trixie Dörfel: Olli Dittrich hat eine Vielzahl von legendären Kunstfiguren erschaffen und verkörpert - seine Handschrift, Präzision und unnachahmlicher Witz sind unverwechselbar.

Presseberichte:
Bericht im General-Anzeiger vom 5.4.2019
Bericht in der Rundschau vom 4.4.2019
Bericht auf Uniradio bonn.fm
Bericht in der Kölnischen Rundschau

Es war wieder hochspannend, wie schon vor 25 Jahren, als der allererste Prix Pantheon 1995 noch am alten Pantheon-Standort am Bundeskanzlerplatz seine Premiere feierte. Damals waren Castingshows oder „Slams“ vollkommen unbekannt und einen Wettbewerb in olympischer Manier in der Kleinkunstszene zu etablieren, war tatsächlich die Idee der Stunde. Die frühen Nachwuchspreisträger des Prix Pantheon in den 90er Jahren waren z.B. Michael Mittermeier, Frank Goosen & Jochen Malmsheimer, die damals noch als „Duo „Tresenlesen“ unterwegs waren, oder auch Ganz Schön Feist, die sich heute schlicht „die feisten“ nennen und im kommenden Herbst gleich 3 Konzerte im Pantheon geben, von denen 2 bereits ausverkauft sind. Für sie alle war der Prix Pantheon die veritable Startrampe einer großen Karriere. Und der Karriere-“Kick“ ist heute schon fast eine Garantie, wenn man als Sieger aus der Bonner „German Spass- und Satire-Open“ hervorgeht.
88 Preisträger gab es bislang in allen Preiskategorien, darunter so klangvolle Namen wie Hagen Rether, Sebastian Pufpaff, Tobias Mann - der die beiden Prix Pantheon-Abende seit 3 Jahren so fantastisch moderiert.

Im Wettstreit um den begehrten Deutschen Satirepreis Prix Pantheon präsentierten sich bei der 25. German Spass- und Satire-Open im Pantheon insgesamt zehn Kabarett-Talente, Comedians, Musiker und PoetrySlammer die für einen hochspannenden Wettbewerb sorgten:

Ella Anschein // Martin Frank // Christoph Fritz // David Kebekus // Sulaiman Masomi // Miss Allie // Anna Piechotta // Reis against the Spülmachine // Shahak Shapira // Lennart Schilgen


Also wieder eine hervorragende Auswahl aufstrebender Künstlerinnen und Künstler, die die reichhaltigen Facetten der aktuellen lebendigen Kleinkunstszene repräsentieren.
Wir sind stolz, denn der PRIX PANTHEON zählt zu den bedeutendsten und renommiertesten Kabarett- und Satirepreisen im deutschsprachigen Raum. Er wird vom Pantheon wieder zusammen mit dem WDR Fernsehen und Hörfunk (WDR5) verliehen und präsentiert. .


Moderation beider Prix Pantheon-Abende: Tobias Mann (Foto oben)

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Sendetermine Prix Pantheon 2019:

WDR-Fernsehen
1. Tag/Vorentscheid/Halbfinale:
Fr. 5.4.2019, 23:30 bis 2:00 Uhr
2. Tag/Finale
Sa. 6.4.2019, 22:45 bis 0:15 Uhr


WDR5-Hörfunk:
1. Tag/Vorentscheid/Halbfinale:
Fr. 5.4.2019 WDR5 Spezial, 21:04 - 23:00 Uhr
2. Tag/Finale
Sa. 6.4.2019 WDR5 "Unterhaltung am Wochenende", 15:04 - 17:00 Uhr

Prix Pantheon Preisträger Live

  • 26.
    November
    Donnerstag
    20:00

    Dave Davis - Konfetti für Alle!

    Ein Aufstand in Farbe

    Spielstätte
    Pantheon

    Dave Davis ist wieder da – mit einem Knall der komödiantischen Extraklasse: »Konfetti für alle!« Sein brandneues, abendfüllendes Humorwerk ist das Live-Rezept gegen eine Welt, die zunehmend fahl wirkt und nur noch Trübsal bläst.
    Der zweifache Prix-Pantheon-Preisträger und Träger des Deutschen Comedypreises sagt: „Man kann den Wahnsinn der Welt nicht immer ändern, aber man kann ihn mit Konfetti bewerfen. Konfetti ist wie ein vom Leben gelochtes Manifest: Es erinnert uns daran, dass selbst im größten Durcheinander Leichtigkeit möglich ist.“
    Recht hat er. Mit »Konfetti für alle!« defibrilliert Davis jedes Jammerflimmern und beweist einmal mehr, warum er der Ristretto des Kabaretts ist: kurzweilig, stark, schwarz.
    Er jongliert mit herrlich absurden Geschichten, pointierten Liedern und der Freude am Schrägen – und beherrscht diese Register wie ein olympischer Clown mit Doktortitel. Die
    Realität wird so lange verbogen, bis selbst der letzte Pessimist im Saal sein Grinsen nicht mehr verstecken kann.
    Kommen Sie zu »Konfetti für alle!« – denn: „Lachen braucht keine Rechtfertigung – nicht einmal Zähne.“


März

  • 07.
    März
    Sonntag
    19:00

    Bonnpremiere:

    Simon & Jan - Heiße Luft

    Das neue Programm

    Spielstätte
    Pantheon

    Dieser Termin ist auch im Abo erhältlich.

    Kabarett-ABO 3 - Januar bis April 2027 · 15.1. Pink Punk Pantheon Abo · 23.2. WDR-Kabarettfest Abo · 7.3. Simon & Jan Abo · 9.4. Tina Teubner Abo

    Zusammen für nur 98 €

    Aboticket jetzt kaufen

    Bild © Torsten Silz

    Da ist das Ding! Ihre Fans zelteten mitunter schon seit Jahren vor ihrem Proberaum und warteten ungeduldig auf ein Zeichen – bis endlich weißer Rauch aufstieg! Da waren neue Lieder, Ideen, Hirngespinste und bei der ganzen heißen Luft der letzten Jahre reichte nur ein klitzekleiner Funke bis die ganze Hütte brannte! Der Vorhang geht auf. Und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben.
    Das derzeit wohl hochdekorierteste Liedermacherduo Deutschlands gibt sich bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. Endlich sind Simon & Jan wieder da und schütten uns ihr Herz aus!

    „Anrührend wie Simon & Garfunkel und überraschend wie Rainald Grebe.“
    Laudatio Prix Pantheon

    „Sie spielen Gitarre wie junge Götter“ Kölner Stadtanzeiger

    „Engelsgleicher Harmoniegesang“ NWZ

    „Zwischen grandiosem Unsinn und beißender Sozialkritik“ Rheinische Post

    „Eine Lehrstunde widerständigen Denkens“ Neue Presse

    „Hochmusikalisch, vielfältig, schlichtweg atemberaubend.“ Badische Zeitung

    „Ihre Lieder zielen ins Hirn und treffen ins Herz.“ Laudatio Salzburger Stier

    Preise:

    Jugend Kulturell Förderpreis – Kabarett & Co 2010
    Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2012 Obernburger Mühlstein 2012
    St. Ingberter Pfanne 2013
    Reinheimer Satirelöwe 2013
    Krefelder Krähe 2013
    Troubadour 2013
    Prix Pantheon 2014
    Das schwarze Schaf vom Niederrhein 2014
    Tuttlinger Krähe 2014
    Nominiert für den Deutschen Musikautorenpreis 2016 Deutscher Kleinkunstpreis 2016
    Bayerischer Kabarettpreis 2016
    Mindener Stichling 2018
    Thüringer Kleinkunstpreis 2019
    Salzburger Stier 2019


  • 16.
    März
    Dienstag
    20:00

    Tobias Mann - Ein Ganzer Mann - Das Beste aus 20 Jahren Kabarett

    Spielstätte
    Pantheon

    „Ein wahres verbales Feuerwerk“ Westfälische Nachrichten


    Seit 35 Jahren steht Tobias Mann bereits auf der Bühne – fast 20 davon als Solo-Kabarettist mit nunmehr sieben abendfüllenden Programmen.

    Dabei sprudelt er laut Abendzeitung München "über vor sprachlichem Witz, quirliger Angriffslust und musikalischer Virtuosität". Die Westfälischen Nachrichten nennen ihn einen "Anarchisten im Anzug", die Hessische Allgemeine Zeitung erkennt in ihm sogar einen "potentiellen Nachfolger für Dieter Hildebrandt und Matthias Belz", während die Frankfurter Neue Presse ihn als "witzig, bissig und schonungslos ehrlich" bezeichnet. Die Fränkischen Nachrichten hingegen bezeichnen ihn als "halbwüchsig anmutenden Kobold". Gut, das liegt natürlich immer im Auge des Betrachters.

    Auf jeden Fall präsentiert dieser anarchische Kampfkobold nun ein ausgewachsenes Best-Of-Programm – und das hat es in sich: "Ein ganzer Mann – Das Beste von gestern, heute und morgen". Natürlich hat er dabei die besten Texte und Lieder aus allen bisherigen Programmen im Gepäck, aber selbstverständlich kommt auch die Aktualität nicht zu kurz. Wie könnte es auch anders sein? Tobias Mann kann ja gar nicht anders, als auch das Zeitgeschehen satirisch zu kommentieren und tagesaktuelle Politik kabarettistisch zu filetieren. Das heißt, es werden in dieser Show nicht nur die Klassiker auf Hochglanz poliert, sondern es wird upgedatet und mit neuem Text- und Liedgut geboostert, was das Zeug hält.

    Egal ob er Goethe mit Deutsch-Rap vermählt, Hardcore-Heimwerker und Gärtner-Getöse besingt, Hamster-Verschwörungen aufdeckt, erklärt, warum es im Jenseits Bäche aus abgelaufenem Joghurt gibt oder er sich mit kabarettistischer Verve die Politik von Opposition und Regierung vorknöpft – Tobias Mann zeigt eindrucksvoll die Macht von Humor als Heilmittel für jeglichen Wahnsinn in der Welt. Da bleibt er sich treu – gestern genauso wie heute und morgen: EIN GANZER MANN eben.



  • 19.
    März
    Freitag
    20:00

    Zusatzvorstellung:

    Wilfried Schmickler - Der tuts noch

    Spielstätte
    Pantheon

    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 18:30 Uhr beim Theatereinlass aus! ++++++++++++++++++++++++++++

    Wilfried Schmickler ist einer der letzten großen Politkabarettisten dieses Landes, und nach über 45 Bühnenjahren geht er ab dem Herbst 2026 wieder mit neuem Programm auf Tour, denn:

    „Der tut´s noch“

    Und so tut er es wieder und reist über die Bühnen diese Republik, bewaffnet
    mit den Worten der Wahrheit, die er gnadenlos und messerscharf zu führen versteht wie kein Zweiter, mit Sätzen von geschliffener Präzision, scharf und zugleich poetisch!

    Und so bereitet dem Publikum einen fulminanten, mal atemberaubenden Abend, denn:

    „Der tuts noch“


    „ Ein Sprachtiger mit drastischer Wortgewalt: Schmickler verblüffte mit Freundlichkeit, war schäumend und leise, hintersinnig, kalauernd und bissig .“ (Aachener Zeitung)

    „Schmickler gehört zum Besten, was Kleinkunst zu bieten hat. Es ist scharf und klug, hochaktuell und ziemlich böse. So soll Kabarett sein.“
    (AZ Mainz über Auftritt im Unterhaus)


    WILFRIED SCHMICKLER wurde mit den 4 wichtigsten Kabarett-Preisen ausgezeichnet :
    PRIX PANTHEON, DEUTSCHER KABARETTPREIS, DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS und SALZBURGER STIER! Er war fast 30 Jahre bei den WDR-Mitternachtsspitzen („Aufhören Herr Becker“) und jeden Montag um kurz vor 11 stellt er auf WDR 2 die „Montagsfrage“.



April

  • 23.
    April
    Freitag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Jürgen Becker - Was spricht gegen einen schönen Abend?

    Spielstätte
    Pantheon

    Jürgen Becker, Welt- und vor allem Kölnversteher, hat sich einmal mehr „ne rischtisch dicke Kopp jemaat“. So oder so ähnlich heißt das in Köln, wenn man über etwas wirklich richtig nachdenkt. Becker, der sein Publikum 28 Jahre in den Mitternachtsspitzen und bis heute Abend für Abend auf der Bühne mit den Worten begrüßt: „So, da wollen wir uns mal einen schönen Abend machen!“, stellt sich nämlich eine schwerwiegende Frage: Darf man in Zeiten wie diesen, in einer Welt wie unserer, mit Despoten wie ebenjenen überhaupt noch einen schönen Abend haben? Oder kann man es vielleicht nicht nur — sondern muss es sogar? Denn was zunächst klingt wie rheinische Gemütlichkeit, führt bei Becker direkt ins Zentrum der Gegenwart. In die Ukraine zum Beispiel, wo erschöpfte Menschen ihm bei Hilfskonvois zuprosten und sagen: „Wenn wir nicht mehr feiern, singen und tanzen, haben wir verloren.“ Oder in den deutschen Alltag, wo der Westfale morgens fragt: „Was kann ich heute schaffen?“ und der Rheinländer sinniert: „Wo geh’n mer heut Abend hin?“ Und schließlich mitten hinein in die große Frage, wie viel Geselligkeit eine Demokratie braucht, damit sie nicht nur funktioniert, sondern auch wirklich lebt.
    Mit Witz, Wissen und der ihm eigenen Lust an historischen Seitenstraßen erzählt Becker von der Aufklärung, von Wirtshäusern, freier Platzwahl und der revolutionären Kraft des Zusammensitzens. Denn wer miteinander trinkt, singt, redet und streitet, ist noch lange nicht verloren. Vielleicht sogar beginnt Demokratie nicht etwa im Parlament, sondern vielmehr am Tisch nebenan.

    Natürlich geht das alles bei Jürgen Becker nicht ohne Musik. Die eingängigen Musikzitate und Melodien sorgen dafür, dass an diesem Abend niemand aus dem Takt kommt — und jede Pointe ihr ganz eigenes Hit-Potential entfaltet.

    Und so führt Becker, dieser kölsche Universalphilosoph, sein Publikum schließlich und endlich zur segensreichen Erkenntnis, dass auch in einer Welt wie dieser rein gar nichts gegen einen schönen Abend spricht. Außer



Oktober

  • 08.
    Oktober
    Freitag
    20:00

    Maybebop - Vier Typen. Vier Mikrofone. Sonst nichts.

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Sven Sindt

    Manche Leute denken immer noch, A-cappella sei eine staubige Domäne für fade Musikdarbietungen ohne Wumms. Die haben ihre Rechnung ohne MAYBEBOP gemacht! Rund 25 Jahre nach ihrer Gründung sind sie unverbrauchter denn je und unterlaufen genüsslich jede Erwartungshaltung.
    Was diese Band seit einem Vierteljahrhundert hauptberuflich treibt, ist weit mehr als bloße vokale Akrobatik. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Essenz musikalischen Ausdrucks, destilliert auf das rein Menschliche: die Stimme. Die Ergebnisse sind eigene, deutschsprachige Kompositionen, die sich elegant zwischen scharfzüngiger Satire, tiefgründiger Reflexion, berührender Empathie und absurder Komik bewegen.

    MAYBEBOP ist intellektuell agil und politisch unmissverständlich. Sie stehen für Toleranz und Offenheit, ihre Texte sind eine klare Absage an jegliche Form des Populismus. Ihr erklärtes Anliegen ist es, das Soziale und Gute nicht nur zu besingen, sondern es aktiv zu befeuern. Dabei ist ihr Idealismus angenehm bodenständig und
    fest in der Realität verankert. Allein schon ihr grundsympathischer, selbstironischer Umgang miteinander ist Balsam für jede Publikums-Seele.

    MAYBEBOP sperrt sich gegen festgefahrene Programmabläufe. Die Setlist setzt sich jeden Abend neu zusammen, das Publikum bestimmt mit, was gesungen wird: Brandneue Songs treffen auf gefeierte Klassiker, Interaktion trifft auf Spontanität, Neugier trifft auf Risikolust. Jeder Konzertabend gleicht einer Wundertüte, feiert die Magie des Augenblicks und damit nicht weniger als das Leben an sich.

    Warum MAYBEBOP so unangestrengt spontan sein können? Ganz einfach: Sie haben geübt! Jeder gesungene Ton ist präzise kalibriert. Der Sound ist eine audiophile Meisterleistung, die das Unsichtbare hörbar macht. Das Lichtdesign ist eine dramaturgische Erweiterung des musikalischen Diskurses. Die Videoshow setzt Highlights und wird zum visuellen Echo der pointierten Texte.

    MAYBEBOP kitzelt das Hirn, berührt die Seele und schmeichelt dem Herzen. Nie lässt sich vorhersehen, was die Vier auf Lager haben. Nur im Wesentlichen kann man sich sicher sein, was man bekommt:

    Vier Typen. Vier Mikrofone. Sonst nichts.






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