25. German Spass- und Satire-Open

Aktueller Prix Pantheon

Rückblick: 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 |
Alle bisherigen Preisträger und Nominierten

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PRIX PANTHEON 2019
25. German Spass- und Satire-Open

am 2.+3. April 2019 im Pantheon-Theater und am 5.+6.April im WDR-Fernsehen/WDR5-Hörfunk

Der legendäre deutsche Satire- und Kleinkunstpreis Prix Pantheon wird seit 1995 verliehen.
Er ist aktuell (2019) mit 10.000,- Euro dotiert und in drei Kategorien aufgeteilt:

Den Sonderpreis der Jury "Reif & Bekloppt" (4.000,- €)
den Jurypreis im Wettbewerb "Frühreif & Verdorben" (3.000,- €)
den Publikumspreis " Beklatscht & Ausgebuht" (3000,-€)

Der Wettbewerb fand im Pantheon Theater statt und wurde vom WDR-Fernsehen und WDR5-Hörfunk aufgezeichnet.


Lennart Schilgen ist "Frühreif & Verdorben" (Jurypreisträger)

Die 5köpfige Fachjury unter Vorsitz der Jurypräsidentin Susanne Pätzold begründete die Preisvergabe des Jury-Nachwuchspreises wie folgt: „Lennart Schilgen zeigt uns, wie leise man schreien und wie eindrücklich man flüstern kann. In kunstvoll gebauten Liedern präsentiert er seine ebenso kunstvoll gebauten Verse. Mit fragendem Blick, als wäre er über der Welt, die er besingt, selbst erstaunt, zeigt er uns mit wunderbarer Präzision, was Jäger und Reh unterscheidet und wie tief das Gefühl bei der Suche nach einem Kaugummipapier sein kann. Mit kleinen Beobachtungen zu großen Gefühlen berührt, belustigt und beseelt er sein Publikum.“


Martin Frank ist "Beklatscht & Ausgebuht" (Publikumspreisträger)

Martin Frank, geboren am 20.6.1992 in Hutthurm (Bayerischer Wald) ist Preisträger in der Kategorie "Beklatscht & Ausgebuht" 2019. Die Live-Zuschauer machten den unwiderstehlichen Unterhalter, frechen Kabarettisten und bodenständigen Hoferben aus Bayern vollkommen zu Recht zum 25. Prix Pantheon-Publikumspreisträger.


Olli Dittrich ist "Reif & Bekloppt" (Sonderpreisträger)

Der Ausnahmekünstler Olli Dittrich nahm den Preis unter tosendem Beifall des Publikums aus den Händen seines ehemaligen Musik-Duo-Kollegen Wigald Boning entgegen. In der Jurybegründung heißt es: „Olli Dittrich ist einer der innovativsten Komiker seiner Generation: ein Künstler auf vielen Gebieten, ob Fernsehen oder Bühne, vor allem aber ein Wunder der Wandlungsfähigkeit. Bei ihm trifft die Lust an der Improvisation auf leidenschaftlichen Perfektionismus. In seinen virtuosen Persiflagen und Parodien erforscht er die menschliche Natur - jenseits politischer Schablonen und mit einem untrüglichen Instinkt für die Komik.“

Ob den arbeitslosen, biertrinkenden „Dittsche“ im Bademantel an der Imbisstheke, den Beckenbauer-Doppelgänger „Schorsch Aigner“ oder die fiktive Schauspielerin und Sängerin Trixie Dörfel: Olli Dittrich hat eine Vielzahl von legendären Kunstfiguren erschaffen und verkörpert - seine Handschrift, Präzision und unnachahmlicher Witz sind unverwechselbar.

Presseberichte:
Bericht im General-Anzeiger vom 5.4.2019
Bericht in der Rundschau vom 4.4.2019
Bericht auf Uniradio bonn.fm
Bericht in der Kölnischen Rundschau

Es war wieder hochspannend, wie schon vor 25 Jahren, als der allererste Prix Pantheon 1995 noch am alten Pantheon-Standort am Bundeskanzlerplatz seine Premiere feierte. Damals waren Castingshows oder „Slams“ vollkommen unbekannt und einen Wettbewerb in olympischer Manier in der Kleinkunstszene zu etablieren, war tatsächlich die Idee der Stunde. Die frühen Nachwuchspreisträger des Prix Pantheon in den 90er Jahren waren z.B. Michael Mittermeier, Frank Goosen & Jochen Malmsheimer, die damals noch als „Duo „Tresenlesen“ unterwegs waren, oder auch Ganz Schön Feist, die sich heute schlicht „die feisten“ nennen und im kommenden Herbst gleich 3 Konzerte im Pantheon geben, von denen 2 bereits ausverkauft sind. Für sie alle war der Prix Pantheon die veritable Startrampe einer großen Karriere. Und der Karriere-“Kick“ ist heute schon fast eine Garantie, wenn man als Sieger aus der Bonner „German Spass- und Satire-Open“ hervorgeht.
88 Preisträger gab es bislang in allen Preiskategorien, darunter so klangvolle Namen wie Hagen Rether, Sebastian Pufpaff, Tobias Mann - der die beiden Prix Pantheon-Abende seit 3 Jahren so fantastisch moderiert.

Im Wettstreit um den begehrten Deutschen Satirepreis Prix Pantheon präsentierten sich bei der 25. German Spass- und Satire-Open im Pantheon insgesamt zehn Kabarett-Talente, Comedians, Musiker und PoetrySlammer die für einen hochspannenden Wettbewerb sorgten:

Ella Anschein // Martin Frank // Christoph Fritz // David Kebekus // Sulaiman Masomi // Miss Allie // Anna Piechotta // Reis against the Spülmachine // Shahak Shapira // Lennart Schilgen


Also wieder eine hervorragende Auswahl aufstrebender Künstlerinnen und Künstler, die die reichhaltigen Facetten der aktuellen lebendigen Kleinkunstszene repräsentieren.
Wir sind stolz, denn der PRIX PANTHEON zählt zu den bedeutendsten und renommiertesten Kabarett- und Satirepreisen im deutschsprachigen Raum. Er wird vom Pantheon wieder zusammen mit dem WDR Fernsehen und Hörfunk (WDR5) verliehen und präsentiert. .


Moderation beider Prix Pantheon-Abende: Tobias Mann (Foto oben)

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Sendetermine Prix Pantheon 2019:

WDR-Fernsehen
1. Tag/Vorentscheid/Halbfinale:
Fr. 5.4.2019, 23:30 bis 2:00 Uhr
2. Tag/Finale
Sa. 6.4.2019, 22:45 bis 0:15 Uhr


WDR5-Hörfunk:
1. Tag/Vorentscheid/Halbfinale:
Fr. 5.4.2019 WDR5 Spezial, 21:04 - 23:00 Uhr
2. Tag/Finale
Sa. 6.4.2019 WDR5 "Unterhaltung am Wochenende", 15:04 - 17:00 Uhr

Prix Pantheon Preisträger Live

  • 02.
    März
    Donnerstag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Sebastian 23 - Maskenball

    Spielstätte
    Pantheon

    In seiner neuen Soloshow „Maskenball“ wirft Sebastian 23 einen satirischen und schrägen Blick hinter all die Masken, die Menschen im Alltag so tragen und wir entdecken teilweise sogar, was dahinterliegt: Gesichter.

    Das Programm ist randvoll mit Texten, Liedern, Stand-Up und Impro. Dabei ist es mal politisch, mal albern, manchmal beides, immer links, meistens vorne, aber vor allem: Ganz weit oben.

    Sebastian 23 könnten Sie aus verschiedensten Gründen kennen: Er ist einer der bekanntesten Poetry Slammer des Landes, war Jäger und Sammler (von Kabarettpreisen), er war schon ein paar Mal im Fernsehen, wenn nicht gar im Internet, denn in den Sozialen Medien hat er als Satiriker und Aktivist viele Fans. Vielleicht haben Sie ihn auch schon mal auf der Straße gesehen und gedacht: „Wer ist dieser viel zu gut gelaunte Typ in dem bunten Pullover, der aussieht, als wäre ein bekifftes Chamäleon gegen einen Hofnarren gestolpert?“

    Oder Sie kennen Sebastian 23 noch gar nicht – dann können Sie bei „Maskenball“ umso mehr entdecken. Also, geben Sie ruhig zu: Die Gegenargumente gehen Ihnen langsam aus. Machen Sie es uns beiden einfacher und kommen Sie einfach zur Show.


    Pressestimmen:
    „Sebastian 23 spielt mit der Sprache wie ein Finne Scrabble: Er punktet mit jedem Wort.“ – 3sat

    „Großartiger Wortakrobat und scharfzüngiger Denker“
    – zeit.de

    „Meiner Meinung nach der beste Poetry Slammer den es gibt“
    – Sebastian Pufpaff




  • 05.
    März
    Sonntag
    20:00

    Jan Philipp Zymny - surREALITÄT

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Fabian Stürtz


    Wer würde es in Zeiten alternativer Fakten wagen die Wirklichkeit selbst zu kritisieren? In Zeiten, in denen die Menschen den Blick für die Realität immer mehr verlieren? In Zeiten, in denen man sich Esoterik und pseudowissenschaftlichen Theorien hingibt und wieder anfängt rückwärts zu denken? Nur jemand, der gedanklich völlig außerhalb davon steht!
    Der junge Künstler Jan Philipp Zymny präsentiert in seinem mittlerweile vierten abendfüllenden Soloprogramm unter dem Titel „surREALITÄT“ Betrachtung, Kritik und Verbesserungsvorschlag der Wirklichkeit, wobei er Stand Up, Kurzgeschichten, philosophische Überlegungen und surreale Absurditäten der Bauart Nonsens wild, aber keines Falls planlos durchmischt. Klassischer Zymny eben. Ein Abend für alle, denen gewöhnliche Comedy zu doof, Philosophie zu anstrengend und die Realität zu langweilig ist.

    Pressestimmen:
    „Der Autor greift die Sprache auf und mahnt an, dass sich echte politische Haltungen nicht auf ein Demonstrationsplakat schreiben ließen. Dass er damit Ross und Reiter nennt, ohne Namen in den Mund zu nehmen, das ist ein höchst eleganter Schachzug. Überhaupt macht es großen Spaß, den zuweilen herrlich albernen Gedanken dieses Künstlers zu lauschen: inhaltlich und vor allem sprachlich...“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

    „Zymny wirkt, als wolle er auf keinen Fall zu jenen klugen Menschen mit erhobenem Zeigefinger gezählt werden, als wolle er niemanden belehren und stattdessen lieber alle amüsieren. Tatsächlich aber jubelt er seinem Publikum große Weisheiten unter, raffiniert verpackt in grellbuntes Comedy Papier. Das ist sein herrliches, unwiderstehlich dargebotenes Geschenk ans Publikum...“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

    Sein Auftritt schaffte genau jenen Spagat aus Publikumsnähe und impulsstiftender, kultureller Akquise, der für heftigen Beifall und frenetische Punktvergabe sorgte. Lässig, modern und ebenso geerdet wie vogelfrei gibt Zymny den modernen Walter von der Vogelweide. Gedankenblitze und Textsicherheit, Alltagstauglichkeit und Blödsinn gehen charmant Hand in Hand. (Ruhr Nachrichten)

    „Es sind aber vor allem seine scharfen Alltagsbeobachtungen und sein starker Zynismus, die Zymnys Auftritt zu einem gelungenen machen...“ (Wiesbadener Tagblatt)

    „Zymny beweist, dass er das Zuhören gleich ernst und locker, laut und leise, mit Einlagen von Poetry Slams aber auch Rap Songs zu einem kurzweiligen Genuss macht. Dabei zeigt er soviele Facetten, dass es fast wieder seltsam ist...“ (WAZ)

    „Er ist ein großes sprachliches und darstellerisches Talent, dieser Jan Philipp Zymny aus Bochum. Und überraschende, wunderbar abseitige Ideen hat er sowieso...“ (Süddeutsche Zeitung)

    Preise:
    Schwerter Kleinkunstpreis 2018 (Verleihung Mai 2019)
    Jurypreis Prix Pantheon 2016
    1. Platz Deutsche Poetry Slam Meisterschaften 2013 und 2015
    1. Platz Nightwash Talent Award 2013

    TV- Auftritte (Eine Auswahl)
    „Die Anstalt“ (September 2020)
    ZDF „Olaf ́s Klub” (Juni 2020)
    MDR „Pufpaffs Happy Hour“ (Mai 2019)
    ARD “Vereinsheim Schwabing” (Juli 2019)
    BR “NDR Comedy Contest” (Mai 2019)



  • 17.
    März
    Freitag
    20:00

    Wilfried Schmickler - Es hört nicht auf

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Ilona Klimek


    Wilfried Schmickler ist einer der großen Politkabarettisten dieses Landes, und nach über 40 Bühnenjahren präsentiert er sein aktuelles Programm „Es hört nicht auf“.
    Es hört nicht auf mit dem Kampf gegen die Idiotie und Ungerechtigkeiten in dieser Welt, gegen soziale Ungleichheit , gegen Haß und Intoleranz!
    Seine Lust dem etwas entgegen zu setzen hört aber auch nicht auf!
    Und so reist er wieder über die Bühnen diese Republik, bewaffnet mit den Worten der Wahrheit, die er gnadenlos und messerscharf zu führen versteht wie ein Scharfrichter seine Axt, und bereitet dem Publikum einen fulminanten, mal atemberaubenden Abend!

    WILFRIED SCHMICKLER wurde mit den 4 wichtigsten Kabarett-Preisen ausgezeichnet :
    PRIX PANTHEON, DEUTSCHER KABARETTPREIS, DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS und SALZBURGER STIER! Er war fast 30 Jahre bei den WDR-Mitternachtsspitzen („Aufhören Herr Becker“) und jeden Montag um kurz vor 11 stellt er auf WDR 2 die „Montagsfrage“.

    Im November 2021 erhielt er den Bayrischen Kabarettpreis.
    Zur Verleihung des Bayerischen Kabarettpreises im November 2021 schreibt die Jury:
    "Der Mann redet einen schwindelig – und das seit über 30 Jahren. Der gebürtige Rheinländer macht Kabarett in Reinform. Er nimmt sich des Lebens, der Gesellschaft, der Politik in all ihren Facetten an und fokussiert das Menschsein an sich, um dessen künstlerisch habhaft zu werden. Es drängt ihn, den Dingen auf den Grund zu gehen, sie zu durchschauen, sie zu präzisieren und sie erklärbar zu machen. Fragen beantwortet er mit Gegenfragen, die beweisen, wie ambivalent unsere Gesellschaft ist, in welchen Widersprüchen wir leben und dass nichts, was wir als selbstverständlichen Wohlstand hinnehmen, selbstverständlich ist. Wenn er spricht – oder eher verbale Maschinengewehrsalven abfeuert – gestikuliert er gleichzeitig mit den Händen, als dirigiere er seine Kabarettnummern für das Publikum. Er ist und macht atemlos, manchmal möchte man seine Gedankensprünge in Zeitlupe ablaufen lassen, um seine Analyse ebenso messerscharf nachvollziehen zu können. Der 66-Jährige ist ein Mahner, wütend und mitfühlend zugleich, hochemotional und dabei doch immer sezierend genau. Seine Ansprüche an Moral und Wahrheit sind hoch – doch man hat immer den Eindruck, er selbst wird diesen jederzeit gerecht. Neben all dem Furor spürt man auch immer seine Liebe zum Komödiantischen, zum Spiel und auch zur Sprache. Vor allem in Frauenfiguren schlüpft er mit großem Spaß: sei es als Angela Merkel, Loki Schmidt, als Carmen Geiss oder die Queen. Politisches und Alltägliches bringt er geschmeidig zusammen, über den korrupten Politiker wettert er genauso wie über den bigotten Kleinbürger. Wilfried Schmickler zeigt Können auf allerhöchstem Niveau und so, dass es noch lange in den Zuschauerinnen und Zuschauern nachhallt."

    Pressestimmen:
    „ es sind die etwas leiseren Momente, in denen Wilfried Schmickler wahrhaft brilliert. Jene, in denen er geschliffene Sätze in überragender Präzision führt, in denen er scharf ist und zugleich poetisch. Wenn er mit satirischem Witz Geschichten erzählt oder jenseits der auch von ihm geliebten Aneinanderreihung von Schlagworten Gesellschaftskritik in Verse von erlesener Eleganz packt, zeigt sich die ganze Strahlkraft eines Kabarettisten“ (Bonner Generalanzeiger)

    „Wilfried Schmickler gehört als virtuoser Wortdrechsler seit Jahrzehnten zur ersten Liga der Politkabarettisten im Land!“ (LVZ Leipzig, Auftritt Schauspielhaus 2016)

    Schmickler gehört zum Besten, was Kleinkunst zu bieten hat. Es ist scharf und klug, hochaktuell und ziemlich böse. So soll Kabarett sein. (AZ Mainz)

    „ Ein Sprachtiger mit drastischer Wortgewalt: Schmickler verblüffte mit Freundlichkeit, war schäumend und leise, hintersinnig, kalauernd und bissig .“ (Aachener Zeitung)


    Bild © © KR

April

  • 22.
    April
    Samstag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Andreas Rebers - rein geschäftlich

    Das brandneue Programm

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Susie Knoll


    rein geschäftlich

    Was ist das Leben? Zufall? Witz, oder eben doch nur ein Geschäft? Um diese Frage geht es in Rebers aktuellem Programm.

    In den letzten Jahren haben wir ihn in den unterschiedlichsten Rollen kennengelernt. Ob als Hausmeister des Herrn und Blockwart Gottes, als Exorzist, Volkskommissar für Rache und Vergeltung, oder als beliebter Erfinder der Dachlattenpädagogik.

    Für ihn ist die Bühne das Schlachtfeld im Kampf gegen den Überwachungskapitalismus, die digitale Diktatur und eine scheinbar unaufhaltsam um sich greifende Verblödung des online Pöbels. Rebers ist ein Mann der Extreme und somit einem Diego Maradona nicht unähnlich. Ein Mann der alles gibt und für den jedes Gastspiel ein Endspiel ist.

    Rebers arbeitet analog und lässt sich am ehesten mit einer losgerissene Kanone vergleichen.
    Immer geladen und niemand weiß, wen es trifft. Dabei achtet er stets darauf, dass uns die Heiterkeit nicht vollständig abhanden kommt. Es steht nicht gut um den „Humorstandort“ Deutschland. Wo man hinschaut, grassieren Seuchen, Erziehungseifer und Unvernunft. Alles geht irgendwie viral und schon riecht es immer öfter nach diesen alten Deutschen Tugenden, von denen man glaubte, dass wir sie längst hinter uns gelassen haben. Aber wie denn auch? Die Deutschen von heute sind doch nicht besser, als die Deutschen von damals. Damals war halt eine andere Zeit und so stellt sich die Frage:
    „Was ist das Gegenteil von Zukunft?“
    „Herkunft!!“

    Klingt nach schwierig, ist aber ganz leicht. Denn Rebers ist ein Mann mit Mutterwitz, viel Musik, überbordender Kreativität und strotzender Liebe für das menschliche. Muster waren nie sein Ding und wenn man wissen will, worum es in diesem Programm eigentlich geht, lautet die Antwort, um alles!!! Genau genommen, um alles wonach man nicht marschieren kann.
    Und so haut auf er die Pauke, in die Tasten oder um sich und manchmal denkt er auch schon mal daran abzuhauen. Aber darum geht es dann erst im nächsten und letzten Programm. Diesmal geht es nur ums Geschäft!!
    Premiere 3. März 2023 Lach+Schiess, München


    Bild © Susie Knoll

  • 23.
    April
    Sonntag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Erwin Pelzig - Der wunde Punkt

    Das neue Kabarettprogramm von Frank-Markus Barwasser

    Spielstätte
    Pantheon

    ER WUNDE PUNKT

    Das neue Kabarettprogramm von Frank-Markus Barwasser

    Der Mensch ist weder die Krone der Schöpfung noch ist die Erde der Mittelpunkt des Universums und der Homo Sapiens ist im Grunde auch nur ein triebgesteuerter Affe, der nichts im Griff hat. Der Psychoanalytiker Sigmund Freud hielt diese bitteren Erkenntnisse für die drei großen Kränkungen der Menschheit. Seit Freud haben wir alle noch ein paar Kränkungen mehr erfahren und nun hat uns auch noch ein Virus gnadenlos bloßgestellt und unsere Schwachpunkte entlarvt. Viele wunde Punkte sind das und mit weiteren Kränkungen ist zu rechnen. Künstliche Superintelligenz könnte den Homo Sapiens vom Sockel stoßen und uns alle zu relativen Idioten machen. Aber immerhin erwartet die Menschheit dann eine schöne Aufgabe: einen neuen und vielleicht viel besseren Grund zu finden, der es rechtfertigt, dass die Spezies Mensch die Welt mit seiner Anwesenheit belästigt. Diesen Fragen geht Frank-Markus Barwasser in seinem neuen Kabarettprogramm „Der wunde Punkt“ nach und schickt wiederum sein Alter Ego, den unerschütterlichen Erwin Pelzig in bewährter Begleitung von Hartmut und Dr. Göbel auf die Bühne – damit bei aller Kränkung zumindest die Zuversicht nicht auf der Strecke bleibt.



  • 29.
    April
    Samstag
    20:00

    Jürgen Becker - Die Ursache liegt in der Zukunft

    Spielstätte
    Pantheon

    So, da woll’n wir uns mal ‘nen schönen Abend machen! Denn noch ist es ruhig. Aber jeder spürt: Das bleibt nicht so.

    Der Kapitalismus basiert auf unendlichem Wachstum. Doch wie soll das auf einem endlichen Planeten funktionieren? Das Finale unseres fossilen Feuerwerks kollabiert ausgerechnet mit einem China-Kracher. Selbst neoliberale Ökonomen zucken mittlerweile schuldig mit den Schultern und sprechen von Marktversagen. Haben wir’s verkackt? Ökologie und Ökonomie verwirbeln gewaltig unser Gewohnheitsrecht und unsere Nebenkostenabrechnung. Ein bahnbrechend zorniges Sturmtief kündigt sich an. Recken wir also die Hände zum Heizpilz und fahren nach der Party voll im SUV vor die Wand? Oder machen wir die Wende in ein genüssliches Leben voll Komischer Intelligenz? Jürgen Becker entwickelt den optimalen Optimismus ohne Opiate und holt uns alle unter seine warme Decke. Dort wird genau recherchiert, was die Welt zusammenhält, wenn sie auseinander fällt – und wie es sich für alle so richtig rechnet, Sie jetzt zu retten. Sein Humor lüftet durch, hält das Zeitfenster auf Kipp und macht den Chancen Avancen.

    Man geht nach Hause und denkt: Da geht noch was!

    Herzlichst, Ihr
    Jürgen Becker


Mai

  • 03.
    Mai
    Mittwoch
    20:00

    Kay Ray - Kay Ray Show

    Spielstätte
    Pantheon

    Gewinner der Lorscher Abts - 2019

    Gewinner des Bremer Comedy Preis (Jurypreis) - 2019

    Aus Berufung und Leidenschaft und seit fast 30 Jahren ist Kay Ray hardest working man in showbiz. Ein Könner, der für einen Gag seine Oma verkaufen würde - zumindest aber Claudia Roth. Ein göttlicher Gaukler. Ein Spaßmacher ohne Furcht und Tadel. Ein sich immer wieder wandelndes Naturtalent. Ein Provokateur, der das gesamte Genre mitgeprägt und beeinflusst hat.

    Ingmar Stadelmann in einem Interview im Oktober 19: “Wenn mich etwas an der deutschen Comedylandschaft nervt, dann, dass zum Beispiel ein Comedian wie Kay Ray nach über 20 Jahren Bühne und Genialität immer noch keine anständige Aufmerksamkeit in der Fernsehlandschaft bekommt, oder gar eine eigene Show. Das erscheint mir absurd. Aber wer bin ich schon?“

    Torsten Sträter über Kay Ray: "Du bist Kay Ray und das ist ganz viel. Du bist ein Gesamtkunstwerk, ein Einmannzirkus. Du bist der Sensenmann des Humors...“

    Arnulf Rating: "Kay Ray - einer, der mit allem, was er hat, für seine Wahrheit einsteht. Jedes Risiko geht er ein. Und ist dabei eine funkensprühende Fröhlichkeitsgranate mit hoher Sprengkraft. Das muss man live erleben! Hingehen!"

    Chris Tal bedankte sich bei der Bambi Verleihung im November 2019 bei Kay Ray. Verdankte er doch seinen Durchbruch bei Stefan Raab einer Haltung und einem Witz, der maßgeblich von Kay Ray geprägt und im Sinne von Chris Tal auf die Bühne gebracht wurde. “Darf er das?“ wäre ohne Kay Ray‘s Inspiration nicht möglich gewesen.

    Kay Ray ist der fleischgewordene Klingelstreich: Provokation und Poesie! Trash und Tabula rasa! Experiment und Extase! Anarchie und Amour fou! Klamauk und Kabarett! Comedy und Chanson! Als Sänger erreicht er unsere Herzen, als Clown jedes Zwerchfell und als Provokateur jeden Kleingeist. Keiner ist sicher vor seinen Zoten und seinem Zauber. Das macht ihn so anders. Und es macht seine Shows so anders - Abend für Abend.
    Erleben Sie es selbst!


  • 04.
    Mai
    Donnerstag
    20:00

    PRIX PANTHEON ++ DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS ++ DEUTSCHER KABARETTPREIS

    Christine Prayon - Abschiedstour

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Elena Zaucke


    Sie möchten wissen, was Sie für Ihr Geld hier bekommen? Natürlich, gerne. (Lesedauer: 9 Sekunden)

    christine prayon wird kein kabarett im landläufigen sinne machen sie interessiert sich nicht mehr für die pure kritik am bestehenden wenn nicht gleichzeitig über alternativen und utopien geredet wird auch findet sie dass es an der zeit ist die welt zu retten das kann sie aber nicht alleine was sie übrigens auch nicht kann und noch viel weniger will ist am klavier sitzen und über sogenannte frauenthemen singen dafür ist sie ganz und gar die falsche falls sie das erwarten werden sie bitter enttäuscht also erwarten sie lieber nichts denn ihre sehgewohnheiten werden sowieso unterlaufen werden ach ja und birte schneider steht heute abend übrigens auch nicht auf der bühne wer ist das überhaupt.

    Jetzt wissen Sie schon mal, was Sie nicht bekommen. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten, aber Christine Prayon möchte Ihnen noch was persönlich sagen:

    Geliebtes Publikum! Mit „Abschiedstour“ setze ich auf die ganz großen Gefühle, nachdem ich mit meinem ersten Programm „Die Diplom-Animatöse“ jahrelang auf die ganz kleinen Gefühle gesetzt habe (Weil ich oft danach gefragt werde: Ein kleines Gefühl ist zum Beispiel so mittelviel Sympathie einem ganz guten Bekannten gegenüber). Wenn Ihnen Gefühle wichtig sind, Sie zur Entspannung aber auch gerne mal etwas denken, sollten Sie sich unbedingt dieses Programm ansehen. Es wird mein letztes sein. Sichern Sie sich also schnell noch Karten.

    Vielleicht löst das Wort „Abschiedstour“ bei Ihnen Verwunderung, Trauer oder gar Panik aus. Das macht nichts. Genau so ist es von mir und meinem Management beabsichtigt. Ein Abschied steigert den Marktwert dieses Kabarettprodukts durch die emotionale Aufladung nochmal um ein Vielfaches. Dabei spielt es keine Rolle, um welchen Abschied es geht:

    Verabschiedet Christine Prayon sich von der Bühne? Möglich. Eine Frau stellt ab Mitte 40 eine ästhetische Provokation dar und zieht sich, wenn sie ihr Publikum wirklich liebt, besser unaufgefordert aus der Öffentlichkeit zurück.
    Ist das Kabarett tot? Möglich. Wenn Politiker sich als Clowns versuchen, rennen die Clowns in die Politik.
    Oder reden wir hier von einem Abschied im ganz großen Stil? Vom Ende des Kapitalismus? Möglich. - - - REINGELEGT!! Natürlich nicht möglich. Der Kapitalismus ist das Hinterletzte, aber er ist alternativlos. Ende der Diskussion.

    Also welcher Abschied nun? Wie gesagt – es spielt keine Rolle. Hauptsache, Sie sind jetzt neugierig.

    Christine Prayon, auch bekannt als Birte Schneider aus der heute show, ist bereits vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Deutschen Kabarettpreis, dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Dieter-Hildebrandt-Preis.



Juni

  • 01.
    Juni
    Donnerstag
    20:00

    Bonnpremiere:

    Tim Whelan - Gemüse

    Prix Pantheon Jurypreisträger 2020

    Spielstätte
    Pantheon

    Als Gewinner des Prix Pantheon 2020 und durch seine Auftritte bei Formaten wie NightWash und dem Quatsch Comedy Club, gilt Tim Whelan schon lange nicht mehr nur als Geheimtipp der deutschen Comedyszene. Lockerheit und Spaß am Spielen sind Hauptelemente in Tims Soloshow „Gemüse“. Ob am Klavier oder am Boden wälzend – Tim tut alles damit das Publikum die Fassung verliert! Und das als scheinbar relativ steifer Engländer. Dieser Widerspruch ist der Kern von Tims Personality –das lässige Hippie-Leben eines Ordnungsmenschen.
    Die Seele eines Freiheitskämpfers versucht den Körper eines Langweilers zu kontrollieren – ein Kampf über die volle Abendlänge von 90 Minuten und zur vollen Freude der Zuschauer. Ob bei der „Bürokraten Yoga“ Schnupperstunde oder im IKEA Musical, Tim verarbeitet seine Alltagserfahrungen auf einmalige Art – musikalisch,
    redegewandt, mit britisch schwarzem Humor. Differenziert betrachtet er seine eigene Herkunft und die deutsche Kultur. Sein messerscharfer Blick tut stellenweise weh, verletzt aber
    niemanden außer sich selbst.
    Aufgewachsen bei Liverpool, wohnt Tim inzwischen seit
    über zehn Jahren in Berlin, wo er als Stand-up Comedian und Opernchorsänger aktiv ist. Als Gründer der legendären Buzz Club Open Mic gehört er zur alten Schule der Berliner Stand-
    up Szene. Mit Auftritten beim Edinburgh Fringe Festival,
    Utrecht Comedy Festival sowie in Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Schweiz und dem Libanon tourt er auch international mit seinem Programm.
    Preise:

    Prix Pantheon Jurypreis "Frühreif und Verdorben" (2020)

    Dortmunder Comedy und Kabarett PokCal (2019)

    Hamburger Comedy Pokal–Jury Preis Second Chance Show (2019)

    NDR Comedy Contest (2018)

    Jahresfinale KGB Frankfurt (2017) Homepage: www.timwhelan.de


  • 23.
    Juni
    Freitag
    20:00

    Bonnpremiere

    Martin Frank - Einer für alle - Alle für keinen

    Prix Pantheon Publikumspreisträger 2019

    Spielstätte
    Pantheon

    Martin Franks Leben prägte schon früh das Spannungsfeld zwischen Kunst und Kuhstall, das fließend überging in das Pendeln zwischen Land und Großstadt. Geboren 1992, aufgewachsen auf dem elterlichen Bauernhof in Hutthurm, Landkreis Passau, füllte bereits im Kindesalter Klavierunterricht, verschiedenste Chöre und das Volks- und Stadttheater sein Leben ebenso aus wie das frühmorgendliche Melken.

    Nach einem kurzen Umweg als Standesbeamter und seiner Ausbildung zum Organisten setzte er mit 20 Jahren alles auf eine Karte, kündigte seinen Job, holte sein Abitur nach, erfragte ein paar Tipps bei Martina Schwarzmann und sprach an der Schauspielschule Zerboni in München vor. Trotz seines massiven Sprachfehlers (bairischer Dialekt) wurde er aufgenommen und schon bald zog es ihn auf Münchner und andere Bühnen.

    Noch während der Ausbildung präsentierte er 2015 sein erstes Soloprogramm „Alles ein bisschen anders – Vom Land in d’ Stadt“. Das sehr autobiografische Programm wurde gleich mehrfach ausgezeichnet und von Publikum und Presse bejubelt. 2017 verließ er als bereits vielversprechender Newcomer die Schule und feierte Erfolge in der Titelrolle des „Siegfried“ im Lustspielhaus (Regie: Gabi Rothmüller) oder schauspielerte vor der Kamera für „Die Rosenheim-Cops“ und „Hubert ohne Staller“. Während das Live-Publikum seine Arien liebt, erkennen die Musikhochschulen in München und Salzburg sein Talent nicht und weisen ihn ab. Egal. Aufstehn, Krone richten, weitergehen!

    Im März 2018 feierte er mit seinem zweiten Soloprogramm „Es kommt wie’s kommt“ im ausverkauften Passauer Redoutensaal Premiere. Es folgen weitere Auszeichnungen, u.a. der Bayerische Kabarettpreis in der Kategorie „Senkrechtstarter“, der Prix Pantheon in Bonn und der große Kleinkunstpreis der Wühlmäuse in Berlin.

    Im Herbst 2018 stand er zum ersten Mal im Duo mit Kabarettistin Franziska Wanninger auf der Bühne. „Wia d’ Semmel so da Knödel“ bringt Ober- und Niederbayern zusammen, vereint leise und laut, deftig und hintersinnig. Zeitgleich klopfte ein großer Verlag an seine Tür. Zusammen schrieb das „Dreamteam“, wie beide von der Presse betitelt werden, das Buch „Der famose Freistaat“, das im Januar 2020 im Rowohlt-Verlag erschienen ist.

    Wenn er nicht gerade für Kabarettqueen Monika Gruber den „Warm-upper“ spielt, führen ihn seine Auftritte von Hutthurm bis Berlin, von Hamburg nach Köln und von Zürich über Bozen bis Wien. Überall, wo man deutsch spricht, ist Martin schon da. Seine Gastauftritte als rasender Reporter im BR-Format „Schleichfernsehen“ und seine wöchentliche Kolumne auf Antenne Bayern laufen im Sommer 2020 zum letzten Mal. Es stehen nun neue Pläne an.

    Am 15. Oktober 2020 feierte Martin Frank mit seinem dritten Soloprogramm „Einer für alle – Alle für keinen“ im Münchner Lustspielhaus Premiere.
    Sein Geheimrezept, um in diesem herausfordernden Alltag geerdet zu bleiben? So oft es geht, daheim auf dem elterlichen Bauernhof die Kühe melken und mit seinen Arien die Milchleistung steigern!


Oktober

November

  • 23.
    November
    Donnerstag
    20:00

    Gewinner Publikumspreis Prix Pantheon 2020

    Jean-Philippe Kindler - Neues Programm - Infos folgen

    Spielstätte
    Pantheon

    Jean-Philippe Kindler ist Satiriker und Moderator und vermag das Politische scharf, humorvoll aber auch berührend darzustellen. Für seine Soloprogramme wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Prix Pantheon".
    „Der Satiriker Kindler schafft es, sein Publikum mit seinen eigenen Gedanken zu berühren, ohne Klischees zu bemühen. [...] Kindler ist ein Kämpfer für die Gerechtigkeit, der die Worte und die Sprache liebt. Und die lieben ihn zurück.“ (Jury Prix Pantheon, 2020)

    „Jean-Phillipe Kindlers Kunst behandelt Armut und Prekarität mit sensiblem und unzynischem Witz, der nicht wie so häufig die Betroffenen, sondern die gesellschaftlichen Verhältnisse bloßstellt.“ (Katja Kipping, die Linke)

    Jean-Philippe Kindler ist Satiriker und Radio-Moderator. Für sein Debütprogramm „Mensch ärgere Dich!“, bekam der deutschsprachige Meister im Poetry Slam direkt drei Satirepreise verliehen, darunter der renommierte „Prix Pantheon“. Neben der Bühne schreibt Kindler satirische Glossen für den WDR und ist an gleicher Stelle mit seiner Sendung „Kindler – der Talk“ zu hören. Kaum einer vermag es wie er, das Politische so witzig und berührend zugleich darzustellen.


    Bild © Fabian Stuertz






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