24. German Spass- und Satire-Open

Aktueller Prix Pantheon

Rückblick: 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 |
Alle bisherigen Preisträger und Nominierten

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PRIX PANTHEON 2018
24. German Spass- und Satire-Open


Foto v.l.n.r.: Herr Schöder, Tahnee, Hugo Egon Balder und Moderator Tobias Mann. (Fotograf: Harald Kirsch)

Die Preisträger/innen 2018




Tahnee ist "Frühreif & Verdorben" (Jurypreisträgerin)

Die 5köpfige Fachjury unterVorstitz der Jurypräsidentin Susanne Pätzold begründete die Preisvergabe an die Comedienne wie folgt:

"Sie trägt keinen Overall, sie hat keine Kurzhaarfrisur und sagt nicht Tschaka Tschaka.
Sie ist schöner als die von ihr parodierten Heidi Klum, Helene Fischer und Silvie Meis, aber vor allem ins Auge fällt: Sie hat Haltung, Humor und sie beherrscht ihr Handwerk! Tahnee hinterfragt Geschlechterrollen, sie schöpft Pointen aus ihrem Coming Out und ihr gelingt es, das Tiefe an der Oberfläche zu verstecken, das Politische im Privaten aufzudecken. Um es mit ihren eigenen Worten zu sagen: Sie gibt romantisch auf die Fresse!!!!

Livetermin im Pantheon am 3.+22.5.2019 (ausverkauft) und am 20.4.2020 (neues Programm)
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Herr Schroeder ist "Beklatscht & Ausgebuht" (Publikumspreisträger)

Das Pantheonpublikum konnte sich den Zitat „Beamten mit Frustationshintergrund“ durchaus als seinen Lieblingslehrer vorstellen, denn "Herr Schröder" spielt mit den Pauker-Klischees mit solch schalkhafter Erzählfreude, dass man im Nachhinein seine eigene Schulbank noch mal von Herzen drücken möchte. Johannes Schröder war Lehrer, nun ist er Lehrerdarsteller. Sicher ein Verlust für seine Schüler, aber welch ein Gewinn für die Kabarettbühnen. Herr Schröder ist auf Tour mit seinem Programm "WORLD OF LEHRKRAFT - Ein Trauma geht in Erfüllung"
Livetermin im Pantheon am 13.4.2019
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Hugo Egon Balder ist "Reif & Bekloppt (Sonderpreisträger)

Der am 22. März 1950 in West-Berlin geborene Schauspieler, Musiker, Sänger, Autor, Kabarettist, Produzent und Moderator Hugo Egon Balder erhält den Prix Pantheon 2018 in der Sparte „Reif & Bekloppt“, Sonderpreis der Jury - dotiert mit 4.000 Euro.

In der Begründung der Jury heißt es: Hugo Egon Balder behauptet von sich selbst lediglich ein Gaukler zu sein. Vor 30 Jahren (8. April 1988) stellte Hugo Egon Balder mit dem hemmungslosen Quatsch seiner RTL-Show „Alles Nichts Oder“ erstmalig die deutsche Fernsehlandschaft auf den Kopf. Bis heute hat er sie mehrfach auf links gedreht und ein Ende ist nicht in Sicht. Er war schon multimedial, als das Wort noch nicht in aller Munde war.

Rückblickend auf seine Tätigkeit als Moderator ist er überzeugt, dass seine Sendung „Tutti Frutti“ im Grunde Kabarett gewesen sei und er damit viel für Europa getan hätte. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedy- und Fernsehpreis wurde er jedoch für eine andere Show, die er erfunden hatte: „Genial daneben“.

Ob als Produzent von „RTL Samstag Nacht“ oder als Entdecker junger Talente - u.a. Carolin Kebekus – er ist immer Motivator, auch wenn er schon vor Jahren als Schauspieler bei „Pastewka“ seinen Tod vorgetäuscht hat, um der Steuerfahndung zu entgehen. Alle Facetten, die die Comedy- und Kabarettszene heute prägen, wirken wie einzelne Puzzlesteine aus der Biographie von Hugo Egon Balder.

Fügt man sie zu einem Starschnitt des Multitalentes zusammen, strahlt uns ein immer noch rastloser Gaukler an, als wollte er uns sagen: „Unser Job ist es, die Leute zum Lachen zu bringen. Egal wie.“ (Zitat Hugo Egon Balder)
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Moderiert wurden die beide Prix Pantheon-Abende wie schon im letzten Jahr von Tobias Mann, dem unermüdlichen Wanderer zwischen der Kabarett- und Comedy-Welt.

Am Halbfinal-Abend, traten am 5. Juni folgende 10 Kandidaten gegeneinander an:


Helene Bockhorst // Tan Caglar // Marcel Mann // Bernard Paschke // Vincent Pfäfflin // Frau Rotkohl // Salim Samatou // Herr Schröder // Tahnee // Jan van Weyde




Medienecho:

Bericht über die Vorbereitungen zum Prix Pantheon im General-Anzeiger vom 5.6.18

Artikel über die Verkündung des Sonderpreisträgers Hugo Egon Balder im General-Anzeiger vom 30.5.18

Infos über die Sendungen im TV und Hörfunk und ein Livestream des Halbfinales gibt es hier


Prix Pantheon Preisträger Live

  • 10.
    März
    Donnerstag
    20:00

    Bonnpremiere des neuen Programms:

    Carrington/Brown · Rebecca Carrington · Colin Brown - TURNADOT

    Die erste und kleinste Brexit-Operette der Welt

    Spielstätte
    Pantheon

    2 Akte . 2 Darsteller . 1 Cello – Puccini neu geschrieben

    Manchmal passiert Jahrzehnte gar nichts und dann vergeht innerhalb einer Woche ein ganzes Jahrhundert. Auf einmal überschlagen sich die Ereignisse und man weiß gar nicht mehr, wo oben und unten ist. So geht es auch Carrie Puddleton und Lawrence Longstaff. Die Cellistin und der Sänger sind die beiden einzigen Mitglieder der Royal Imperial Victorian Opera Company aus ‘good old England’, die es geschafft haben europäisches Festland zu erreichen…

    Die beiden sehen sich deshalb mit der Mammutaufgabe konfrontiert zu zweit Puccinis große Oper »Turandot« zur Aufführung zu bringen. Ein Ding der Unmöglichkeit, möchte man meinen. Dass dabei einiges schief laufen wird, ist vorprogrammiert…

    Das Musik und Comedy Duo Carrington-Brown hat eine turbulente Operette ersponnen, die sich nicht nur mit den haarsträubenden Motiven des alten persischen Märchens beschäftigt, sondern auch die aktuelle europäische Politik aufs Korn nimmt.

    Veranstaltung
    Im Auftrag der Ludwigsburger Schlossfestspiele

    Verlag Bosworth Music


    Bild © Reiner Pfisterer


    Carrington-Brown und Joe, das Cello: Eine großartige, mehrsprachige, preisgekrönte und hoch musikalische „Ménage-à-trois“. Rebeccas komödiantische Mimik, ihr Sprachwitz und der Spaß Joe virtuos zu spielen. Dazu Colin, der mit seiner tiefen und durchdringenden Stimme Rebecca und Joe singend und schauspielerisch wunderbar ergänzt. So bringen sie gemeinsam seit nun mehr als zehn Jahren einen charmanten Grenzgang zwischen Klassik und Pop sowie eine brillante Mischung aus Musik und britischem Humor auf die Bühne und sorgen seither international für Furore mit Auftritten in den USA, Kanada, Südafrika und ganz Europa.


    Bild © Reiner Pfisterer




    Bild © Reiner Pfisterer




    Bild © Reiner Pfisterer

  • 19.
    März
    Samstag
    20:00

    Torsten Sträter - Schnee, der auf Ceran fällt

    Spielstätte
    Brückenforum

    Ausverkauft!

    Bild © Guido Schröder


    Guten Tag, Sträter hier.

    Mein drittes Programm. Titel: »Schnee, der auf Ceran fällt.«.

    Worum geht’s? Nun ja:

    Da sind epische Exkursionen über Moral und Verstand, wie immer einem strengen roten Faden folgend, eine angenehm kompakte Darreichungsform, an den Rändern verbrämt mit einigen wenigen Zwischenbemerkungen, am Ende eine zutiefst beseelende Botschaft und Punkt 22:00 fällt mir das Mikrophon aus der Hand …

    QUATSCH.

    Kommen Sie, ernsthaft jetzt. Wollen Sie das wirklich schon vorher wissen? Doch wohl nicht. Das Leben folgt ohnehin schon strengen Regeln, immer will wer was, man kommt zu nichts, man gönnt sich kaum was - also ist es ja wohl das MINDESTE, mal einen Abend locker zu lassen. Und das machen wir zwei Hübschen. Sie und ich. Sie wissen doch, wie das bei mir läuft:

    Ich bringe ganz ganz frische Geschichten mit, nichts, was Sie vorab schon aus dem TV kennen, und zwischendurch erzähle ich Ihnen, was sonst noch war. Eine Führung durch die ganze Welt der Idiotie, die Einsicht, dass nichts menschlicher ist als das Missgeschick, seltsame Berichte vom Rand der schiefen Ebene, dann ergänze ich den Abend noch mit Schilderungen, die ich mir auf gar keinen Fall verkneifen kann, mache den Sack zum Ende hin mit einer sehr guten Geschichte zu, und wenn Sie dann noch können, hagelts Zugaben. Ein seriöses Konzept. Und ich gelobe, es sehr lustig zu gestalten. Und mich so gut zu amüsieren wie Sie.

    Klingt erstmal ein bisschen krude.

    Wird aber verhältnismäßig überwältigend.

    Beste Grüße, Torsten Sträter


    Bild © Guido Schröder




    Bild © Guido Schröder

    AUSVERKAUFT!

  • 20.
    März
    Sonntag
    20:00

    Dave Davis - Ruhig, Brauner! - Demokratie ist nichts für Lappen

    Spielstätte
    Pantheon

    Dave Davis, der „Sunshine-Generator“ der deutschen Kabarett- und Comedy-Szene, hat sein als Liveshow getarntes Soforthilfepaket für Deutschland bis oben hin pickepackevoll geschnürt: Herzlich willkommen zu "Ruhig, Brauner! - Demokratie ist nichts für Lappen."

    Wir Menschen verstehen uns als die letzte Sprosse der Evolutionsleiter und das Leben könnte doch so einfach sein, wären da bloß nicht all die anderen. Einige Mitmenschen lassen unseren "Aggrozytenpegel" in kritische Höhen steigen und wir eskalieren.

    Pandemien, der Klimawandel, die Mietpreisexplosion drängen sich in unser Panorama und taugen wahrlich nicht als Stimmungskanonen. Sie stellen unsere Gesellschaft auf die Probe.
    Was nun? Krise als Devise? Kann man machen, muss man aber nicht. Oder doch lieber „Singing In The Rain“? Muss man nicht machen, sollte man aber!

    Sie wollen wissen wie? Dann erleben Sie Dave Davis live!

    Der zweifache Prix-Pantheon-Gewinner und Comedypreisträger hält in „Ruhig, Brauner!“ ein Plädoyer mit Wort und Gesang für Lebensfreude und Zufriedenheit in geschmeidigen wie auch widrigen Zeiten.



April

  • 02.
    April
    Samstag
    20:00

    Andreas Rebers - Ich helfe gern

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © Susie Knoll


    "Gespenstisch gut"
    (General-Anzeiger vom 29.9.2021)


    Wenn Onkel Andi zu Besuch kommt, ist allenthalben große Freude und Heiterkeit im Saal. Aber warum?? Rebers ist kein Narr und hasst Clowns. Und wenn man genau hinschaut, erkennt man auch warum. Nachdem die Weisen die Burg verlassen haben, erobern die Narren die Zinnen und überall wird es lustig. Und damit das alles eine coole performance hat, werden wir informativ unterhalten oder unterhaltsam informiert. Hat hier jemand Angst vor der Wahrheit?? Oder sind wir alle schon dem Wahn verfallen?
    Neulich konnte man lesen, der Rebers hilft uns die Angst zu nehmen. Vor allem die, vor uns selbst. Und man sah, dass es gut war!
    Schon als Kind wurden er und seine vielen Geschwister zur Hilfsbereitschaft erzogen und es hält bis heut. Aber die gute schlesische Mutter hat ihn auch zur Wahrhaftigkeit und zur Bibel verpflichtet. Deshalb hat das Kind seine Diebstähle und kriminellen Taten auch immer zugegeben. Dann bekam er die Prügel, die er verdient hatte und die Mutter sah von der Kollektivstrafe der ganzen Geschwisterschar ab.
    Reverend Rebers ist nur ein Arbeiter im Pointenberg des Herrn, aber mit der Wahrheit, vor allem der unbequemen, nimmt er es sehr genau. Denn wenn man Wahrheiten, die einem nicht passen, in den Schrank sperrt, werden sie giftig. Und damit nicht die Falschen den Giftschrank öffnen, macht er es lieber selber und nimmt zur Not auch die Prügel in Kauf. Das führt gelegentlich dazu, dass er die richtigen Fragen zum falschen Zeitpunkt stellt.

    Deshalb schreibt die NZZ
    „Dieser Mann ist eine Erweckung der Giftklasse A“

    Und dieses Programm ist ein Programm über alles, was toxisch ist. Schuldgefühle, faule Kredite, faule Ausreden, Nazismus und Narzissmus. Also ein Programm über uns. Die Moralische Großmacht Deutschland.
    Hier wird Volkes Stimme mit Volkes Stimme entlarvt. Und wenn am Ende der Teufelsaustreibung noch etwas auf der Bühne herumliegt, kommt in der Zugabe der Tatortreiniger und beseitigt die restlichen Spuren.

    Gegen Wahn und Populismus – hilft nur ein guter Exorzismus.

    Ich helfe gern. Wann und wo immer sie wollen!


    Bild © Jeanine Guldener

  • 08.
    April
    Freitag
    20:00

    Wilfried Schmickler - Es hört nicht auf

    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © © Ilona Klimek


    Wilfried Schmickler ist einer der großen Politkabarettisten dieses Landes, und nach über 40 Bühnenjahren präsentiert er ab dem Frühjahr 2021 sein neues Programm
    „Es hört nicht auf“
    Es hört nicht auf mit dem Kampf gegen die Idiotie und Ungerechtigkeiten in dieser Welt, gegen soziale Ungleichheit , gegen Haß und Intoleranz!
    Seine Lust dem etwas entgegen zu setzen hört aber auch nicht auf!
    Und so reist er wieder über die Bühnen diese Republik, bewaffnet mit den Worten der Wahrheit, die er gnadenlos und messerscharf zu führen versteht wie ein Scharfrichter seine Axt, und bereitet dem Publikum einen fulminanten, mal atemberaubenden Abend!
    WILFRIED SCHMICKLER wurde mit den 4 wichtigsten Kabarett-Preisen ausgezeichnet :
    PRIX PANTHEON, DEUTSCHER KABARETTPREIS, DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS und SALZBURGER STIER! Er war fast 30 Jahre bei den WDR-Mitternachtsspitzen („Aufhören Herr Becker“) und jeden Montag um kurz vor 11 stellt er auf WDR 2 die „Montagsfrage“.
    Im November 2021 erhält er den Bayrischen Kabarettpreis,
    Zur Verleihung des Bayerischen Kabarettpreises im November 2021 schreibt die Jury:
    "Der Mann redet einen schwindelig – und das seit über 30 Jahren. Der gebürtige Rheinländer macht Kabarett in Reinform. Er nimmt sich des Lebens, der Gesellschaft, der Politik in all ihren Facetten an und fokussiert das Menschsein an sich, um dessen künstlerisch habhaft zu werden. Es drängt ihn, den Dingen auf den Grund zu gehen, sie zu durchschauen, sie zu präzisieren und sie erklärbar zu machen. Fragen beantwortet er mit Gegenfragen, die beweisen, wie ambivalent unsere Gesellschaft ist, in welchen Widersprüchen wir leben und dass nichts, was wir als selbstverständlichen Wohlstand hinnehmen, selbstverständlich ist. Wenn er spricht – oder eher verbale Maschinengewehrsalven abfeuert – gestikuliert er gleichzeitig mit den Händen, als dirigiere er seine Kabarettnummern für das Publikum. Er ist und macht atemlos, manchmal möchte man seine Gedankensprünge in Zeitlupe ablaufen lassen, um seine Analyse ebenso messerscharf nachvollziehen zu können. Der 66-Jährige ist ein Mahner, wütend und mitfühlend zugleich, hochemotional und dabei doch immer sezierend genau. Seine Ansprüche an Moral und Wahrheit sind hoch – doch man hat immer den Eindruck, er selbst wird diesen jederzeit gerecht. Neben all dem Furor spürt man auch immer seine Liebe zum Komödiantischen, zum Spiel und auch zur Sprache. Vor allem in Frauenfiguren schlüpft er mit großem Spaß: sei es als Angela Merkel, Loki Schmidt, als Carmen Geiss oder die Queen. Politisches und Alltägliches bringt er geschmeidig zusammen, über den korrupten Politiker wettert er genauso wie über den bigotten Kleinbürger. Wilfried Schmickler zeigt Können auf allerhöchstem Niveau und so, dass es noch lange in den Zuschauerinnen und Zuschauern nachhallt."

    Pressestimmen:
    „ es sind die etwas leiseren Momente, in denen Wilfried Schmickler wahrhaft brilliert. Jene, in denen er geschliffene Sätze in überragender Präzision führt, in denen er scharf ist und zugleich poetisch. Wenn er mit satirischem Witz Geschichten erzählt oder jenseits der auch von ihm geliebten Aneinanderreihung von Schlagworten Gesellschaftskritik in Verse von erlesener Eleganz packt, zeigt sich die ganze Strahlkraft eines Kabarettisten“ (Bonner Generalanzeiger)
    „Wilfried Schmickler gehört als virtuoser Wortdrechsler seit Jahrzehnten zur ersten Liga der Politkabarettisten im Land!“ (LVZ Leipzig, Auftritt Schauspielhaus 2016)
    Schmickler gehört zum Besten, was Kleinkunst zu bieten hat. Es ist scharf und klug, hochaktuell und ziemlich böse. So soll Kabarett sein. (AZ Mainz)
    „ Ein Sprachtiger mit drastischer Wortgewalt: Schmickler verblüffte mit Freundlichkeit, war schäumend und leise, hintersinnig, kalauernd und bissig .“ (Aachener Zeitung)


    Bild © © KR

Oktober

  • 07.
    Oktober
    Freitag
    20:00

    20 Jahre Maybebop!

    Maybebop - "Best off" - das erste Jubiläumsprogramm nach 20 Jahren

    Spielstätte
    Pantheon

    Geht es um Kratzer bei neuen Dingen, sind sich wohl alle einig: Weniger sind mehr. Was komisch ist, denn bei alten Dingen sind es doch gerade all die Kratzer und Schrammen, die sie so wertvoll machen. Sie zeugen davon, dass etwas gebraucht und genutzt wurde.

    Die Band MAYBEBOP jedenfalls ist stolz darauf, dass sie schon etwas hinter sich hat. Dass die Vier nun bereits seit 20 Jahren gemeinsam unterwegs sind, nutzen sie für eine Bestandsaufnahme: Über 20 Alben haben sie produziert und mit ihren eingängigen, grandios getexteten Songs zahllose Sistemfeler aufgedeckt. Von Anfang an lautete ihr erklärtes Ziel: Los! Sie sind neugierig, extrem nah dran am Puls der Zeit und sich für keinen Kinderkram zu schade. Und dass sie zur Weihnacht alljährlich das Programm zu Heiligabend schenken, ist für Euch längst eine Institution. Mit über 2.000 Konzerten vor über einer Million Besuchern mit fettem Sound, kunstvollem Lichtdesign und pfiffiger Videoshow sind sie der Superheld der deutschsprachigen a-cappella-Szene. Das darf man nicht so sagen? Doch, man muss. Alles andere wäre heiße Luft.

    Der Lack ist ab - und das ist das Beste, was MAYBEBOP passieren konnte. Die Jungs sind endlich authentisch, ihre reife Kunst ist monumental und ihre Bühnenshows werden immer knackiger, je älter sie werden. Sie sind das, was besser bleibt. Sie sind immer für Dich da. Und gerade wegen ihrer Schrammen sind sie immer noch wie neu.

    MAYBEBOP sind:

    Jan Bürger – Countertenor
    Lukas Teske – Tenor & Beatbox
    Oliver Gies – Bariton
    Christoph Hiller - Bass




  • 12.
    Oktober
    Mittwoch
    20:00

    Tobias Mann - Mann gegen Mann

    Das 7. Solo

    Spielstätte
    Pantheon

    Tobias Mann stellt sich im neuen Kabarettprogramm seinem ultimativen Endgegner und – Überraschung – es ist Tobias Mann selbst. Die härtesten Diskussionen führt er mittlerweile nicht mehr im Internet, sondern in seinem tiefsten Inneren und dabei zeigt sich: Selbst bei Facebook und Twitter geht es gesitteter zu. Jedes Selbstgespräch eskaliert und mündet in wüsten Beschimpfungen und Hasskommentaren, ohne Chance darauf, dass der User gesperrt wird. Schlimm für ihn, aber gut für sein Publikum, das nun an diesem höchst unterhaltsamen, kabarettistischen Kampf Mann gegen Mann teilhaben darf.



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