September

  • 02.
    September
    Mittwoch
    20:00

    bo komplex · Tanzkompanie bo komplex · Marcus Schinkel · Lieve Vanderschaeve - 77Beethoven

    Multimediales Tanztheater mit Live-Musik

    Tickets
    EUR 18.00 / 15.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Gemeinsam mit dem Komponisten Marcus Schinkel und der Bildenden- und Video-Künstlerin Lieve Vanderschaeve kreiert die Tanzkompanie bo komplex mit 77BEETHOVEN für das Beethoven–Jahr 2020 ein multimediales Tanzstück mit Live–Musik rund um den Inhalt der „Golden Record“, die 1977 an der Voyager 1 mit Musik von Beethoven und einer Grußbotschaft an die Bewohner fremder Planeten ins All geschickt wurde.

    Was passiert, wenn diese von Wesen einer Zivilisation am Rand des Sonnensystems gefunden wird?
    Das Tanzstück sowie die Komposition werden nach dem Gestaltungsprinzip der Sonatenhauptsatzform entwickelt. Das Video, mit dem Stilmittel des 3D-Video Mapping, unterstützt die Szenen und erlaubt es uns, einen Schwebezustand zu produzieren und uns in kosmische wie reale Welten transportieren zu lassen. Durch die Nutzung dieser Technik nähern wir uns der Philosophie Beethovens, nämlich Gattungsgrenzen zu sprengen und Eigenes zu wagen.

    Unterteilt wird das Stück in drei »Kapitel«, welche sich neben dem Szenario des Einflusses der »Golden Record« auf eine unbekannte Zivilisation auch am Leben von Beethoven orientiert: Ordnung, erste Erfolge, der Weg nach Wien. Chaos , die aufkommende Taubheit das Abwenden von den Menschen und letztlich die Neuordnung, die Akzeptanz seiner Situation und die Entstehung ganz neuartiger Werke.

    Sechs Tänzer*innen stehen mit 3 Musikern auf der Bühne. Tänzerisch deckt das Projekt die Bandbreite vom klassischen Tanz über den Contemporary Dance bis zum heutigen akrobatischen Hip Hop ab. Die verschiedenen Tanztechniken verschmelzen ineinander und eine ganz eigene Bewegungssprache entsteht.

    Für die eigens für 77Beethoven entwickelte Komposition werden Phrasen aus den Beethoven–Kompositionen verwendet, als Schwerpunkt dienen die beiden Musikstücke Symphony No. 5, First Movement und String Quartet No. 13 in B flat, Opus 130, Cavatina, die auf der „Golden Record“ in der Raumsonde Voyager auf dem Weg in die äußeren Bereiche des Sonnensystems sind.



  • 03.
    September
    Donnerstag
    20:00

    bo komplex · Tanzkompanie bo komplex · Marcus Schinkel · Lieve Vanderschaeve - 77Beethoven

    Multimediales Tanztheater mit Live-Musik

    Tickets
    EUR 18.00 / 15.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Gemeinsam mit dem Komponisten Marcus Schinkel und der Bildenden- und Video-Künstlerin Lieve Vanderschaeve kreiert die Tanzkompanie bo komplex mit 77BEETHOVEN für das Beethoven–Jahr 2020 ein multimediales Tanzstück mit Live–Musik rund um den Inhalt der „Golden Record“, die 1977 an der Voyager 1 mit Musik von Beethoven und einer Grußbotschaft an die Bewohner fremder Planeten ins All geschickt wurde.

    Was passiert, wenn diese von Wesen einer Zivilisation am Rand des Sonnensystems gefunden wird?
    Das Tanzstück sowie die Komposition werden nach dem Gestaltungsprinzip der Sonatenhauptsatzform entwickelt. Das Video, mit dem Stilmittel des 3D-Video Mapping, unterstützt die Szenen und erlaubt es uns, einen Schwebezustand zu produzieren und uns in kosmische wie reale Welten transportieren zu lassen. Durch die Nutzung dieser Technik nähern wir uns der Philosophie Beethovens, nämlich Gattungsgrenzen zu sprengen und Eigenes zu wagen.

    Unterteilt wird das Stück in drei »Kapitel«, welche sich neben dem Szenario des Einflusses der »Golden Record« auf eine unbekannte Zivilisation auch am Leben von Beethoven orientiert: Ordnung, erste Erfolge, der Weg nach Wien. Chaos , die aufkommende Taubheit das Abwenden von den Menschen und letztlich die Neuordnung, die Akzeptanz seiner Situation und die Entstehung ganz neuartiger Werke.

    Sechs Tänzer*innen stehen mit 3 Musikern auf der Bühne. Tänzerisch deckt das Projekt die Bandbreite vom klassischen Tanz über den Contemporary Dance bis zum heutigen akrobatischen Hip Hop ab. Die verschiedenen Tanztechniken verschmelzen ineinander und eine ganz eigene Bewegungssprache entsteht.

    Für die eigens für 77Beethoven entwickelte Komposition werden Phrasen aus den Beethoven–Kompositionen verwendet, als Schwerpunkt dienen die beiden Musikstücke Symphony No. 5, First Movement und String Quartet No. 13 in B flat, Opus 130, Cavatina, die auf der „Golden Record“ in der Raumsonde Voyager auf dem Weg in die äußeren Bereiche des Sonnensystems sind.



  • 04.
    September
    Freitag
    20:00

    bo komplex · Tanzkompanie bo komplex · Marcus Schinkel · Lieve Vanderschaeve - 77Beethoven

    Multimediales Tanztheater mit Live-Musik

    Tickets
    EUR 18.00 / 15.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Gemeinsam mit dem Komponisten Marcus Schinkel und der Bildenden- und Video-Künstlerin Lieve Vanderschaeve kreiert die Tanzkompanie bo komplex mit 77BEETHOVEN für das Beethoven–Jahr 2020 ein multimediales Tanzstück mit Live–Musik rund um den Inhalt der „Golden Record“, die 1977 an der Voyager 1 mit Musik von Beethoven und einer Grußbotschaft an die Bewohner fremder Planeten ins All geschickt wurde.

    Was passiert, wenn diese von Wesen einer Zivilisation am Rand des Sonnensystems gefunden wird?
    Das Tanzstück sowie die Komposition werden nach dem Gestaltungsprinzip der Sonatenhauptsatzform entwickelt. Das Video, mit dem Stilmittel des 3D-Video Mapping, unterstützt die Szenen und erlaubt es uns, einen Schwebezustand zu produzieren und uns in kosmische wie reale Welten transportieren zu lassen. Durch die Nutzung dieser Technik nähern wir uns der Philosophie Beethovens, nämlich Gattungsgrenzen zu sprengen und Eigenes zu wagen.

    Unterteilt wird das Stück in drei »Kapitel«, welche sich neben dem Szenario des Einflusses der »Golden Record« auf eine unbekannte Zivilisation auch am Leben von Beethoven orientiert: Ordnung, erste Erfolge, der Weg nach Wien. Chaos , die aufkommende Taubheit das Abwenden von den Menschen und letztlich die Neuordnung, die Akzeptanz seiner Situation und die Entstehung ganz neuartiger Werke.

    Sechs Tänzer*innen stehen mit 3 Musikern auf der Bühne. Tänzerisch deckt das Projekt die Bandbreite vom klassischen Tanz über den Contemporary Dance bis zum heutigen akrobatischen Hip Hop ab. Die verschiedenen Tanztechniken verschmelzen ineinander und eine ganz eigene Bewegungssprache entsteht.

    Für die eigens für 77Beethoven entwickelte Komposition werden Phrasen aus den Beethoven–Kompositionen verwendet, als Schwerpunkt dienen die beiden Musikstücke Symphony No. 5, First Movement und String Quartet No. 13 in B flat, Opus 130, Cavatina, die auf der „Golden Record“ in der Raumsonde Voyager auf dem Weg in die äußeren Bereiche des Sonnensystems sind.



  • 06.
    September
    Sonntag
    20:00

    Stunk Unplugged     -    Tour 2020   - Neues Programm!

    12  Mitglieder der legendären Stunksitzung sind das DRECKIGE   DUTZEND

    Tickets
    EUR 27.00 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Dieser Termin wurde verlegt auf, Neuer Termin: 2020-08-27 20:00:00!

    Bild © zur Verfügung gestellt von www.stunk-unplugged.de


    12 Mitglieder der legendären Kölner Stunksitzung betreten als Ensemble „Stunk Unplugged" die Bühne des Pantheon Theaters in Bonn. Sie sind das größte Kabarett-Ensemble der Republik und geben Kabarett-Highlights und Lieder aus den letzten Jahren der Stunksitzung zum Besten.

    Stunk unplugged ist das Knistern im Publikum, ist die unbändige Bereitschaft ergrauter Alternativer und junger Weltbürger, kunterbunt und multikulti zu sein.
    Stunk unplugged ist die Darstellung einer herausragenden schauspielerischen Leistung, die sich grundsätzlich vom Pseudo-Humor unterscheidet, der ansonsten allzu oft versendet wird.
    Mag der Vortrag noch so locker und fröhlich daher kommen, dahinter stecken kluge Köpfe, die vorgedacht haben, was das Publikum zum Nachdenken, zum Lachen, zum Jubeln bringen soll.

    Alle Unsympathen dieser Welt (von Erdogan über Trump bis Kim) sind Thema und könnten (wenn die Kunstfreiheit nicht Schutz gewähren würde) klagen. Stunk ist auch das: gezielte Majestätsbeleidigung. Das gefällt den Zuschauern und hindert nicht an Schulz-Jammer und Grünen-Zweifel.
    Die Bühne stellt dar, was die Gesellschaft bewegt: Lehrermangel, Integration, Wohnungsnot, Klimawandel …

    Die Themenvielfalt ist bestechend, der Wechsel von langsam zu schnell lässt den Zuschauer mitfeiern.
    Trotz aller Härte, am Ende ist Stunk unplugged vor allem eins: Beste Unterhaltung!
    Frech, frecher, Stunk.

    Die Livemusik kommt von Josef Piek und Christoph Stupp.


  • 09.
    September
    Mittwoch
    20:00

    Konrad Beikircher - Beikirchers Schiff Ahoi!

    Was Sie garantiert niemals über Kreuzfahrten wissen wollten!

    Tickets
    EUR 22.00 / 18.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

  • 10.
    September
    Donnerstag
    20:00

    Alte Mädchen - Macht

    Das neue Programm

    Tickets
    EUR 18.00 / 14.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Von Anna Bolk

    Mit Ines Martinez, Sabine Urig, Anna Bolk, Jutta Habicht

    Ihren Debüt-Abend haben sie über 300 Mal gespielt. Stehende Ovationen. Deutschlandweit. Sie haben sich freigetanzt, -gesungen und -gequatscht. Sie haben sich selbst gehirngewaschen und gelernt ihr Alter zu akzeptieren. Und dabei liebreizende Harmonie verstreut. Doch ALTE MÄDCHEN haben ein Problem:
    Jede der Vier ist ein absolutes Alphatier.
    Und jede möchte Chefin sein.
    Aber wie erkämpft man sich die begehrte Position der Häuptlingin? Mit den Waffen der Frau? Und die wären, wenn man Wimpernklimpern und Stöckelschuh mal weglässt?
    Der beliebte passiv-aggressive Kanon? Mauern, mobben, sticheln, abtauchen? Total überholt. Oder, nach Männerart, einfach mal ne Ansage machen? Zwecklos. Und was, wenn das ganze Machtding am Ende völlig überbewertet wäre? Wird man davon böse? Oder sexy? Und: Ist die Frauenquote ein Weg den Fuß in die Tür zu kriegen? Was erwartet einen dann auf der anderen Seite der Macht? Ein warmes Willkommen?

    In messerscharfen Dialogen, mitreißenden Songs und multiplen Tanzeinlagen lösen die vier Gladiatorinnen des Popkabarett dauerpräsente Klischees auf. Ohne Angst vor Verlusten und unter Aufwendung sämtlicher nachhaltiger Ressourcen.
    ALTE MÄDCHEN bearbeiten all das, was Frauen nicht zu denken und Männer nicht zu fragen wagen.


  • 12.
    September
    Samstag
    20:00

    Pawel Popolski - Nach der Strich und der Faden

    Der Popolski-Wohnzimmershow

    Tickets
    EUR 28.00 / 24.00 (erm)
    Veranstaltung ist bestuhlt!
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    In der Popolski Show „Nach der Strich und der Faden“ präsentiert Pawel Popolski die schönsten Wodkalieder der Musikgeschichte und „nagelt sich mit der gesamte Publikum schön einen chinter der Schrankwand“.
    Mit Hilfe der polnischen Video Software SKYPEK werden weitere Popolski Familienmitglieder aus dem Plattenbau in die Show geschaltet.
    Pawel spielt das Lied von der bösen Note, „der fiese Fis“, singt mit dem Publikum „der errrrrrotischste Lieder aller Zeiten“ und trommelt wie immer „der Putz von der Decke“, und das „nach der Strich und der Faden!“.


    Veranstaltung ist bestuhlt!


  • 13.
    September
    Sonntag
    19:00

    Ein satirisches Phänomen macht Sonderinventur

    Storno - Die Sonderinventur 2020

    Das neue Programm!

    Tickets
    EUR 22.00 / 18.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © ©Achim Hennecke


    Funke, Philipzen und Rüther tischen Jahr für Jahr Abseitiges, Schräges und Skurriles auf.

    Das Trio aus Münster zeigt, wie man krisengeschüttelte Zeiten mit donnerndem Gelächter übersteht. Als zu Beginn der letzten Tour „STORNO – die Abrechnung“ Karten zu haben waren, landete das Projekt direkt auf dem zweiten Platz der europaweiten Vorverkaufscharts. Inzwischen gibt es die jährlich vollständig neue „STORNO-Sonderinventur“.
    In der jeweils aktuellen Spezialmischung wollen die Stornisten die Lachtränen zum Fließen bringen. Abseitiges, skurrile Höhepunkte und musikalische Immergrüns: Für Einsteiger die ideale Möglichkeit, das Trio aus Funke, Philipzen und Rüther in hochkonzentrierter Form zu erleben. Für eingefleischte Fans ohnehin ein Muss.

    Insgesamt erreicht STORNO mehr als 60.000 Besucher pro Saison. Die Kritiker sind sich einig: Ihr hochprozentiger Cocktail aus intelligenter Analyse mit einmalig komischem Zusammenspiel und beeindruckender Musikalität verleiht STORNO eine Sonderstellung auf deutschen Bühnen.


  • 17.
    September
    Donnerstag
    20:00

    Zusatztermin!

    Gregor Pallast - Ansichtssache

    Tickets
    EUR 18.00 / 14.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Dieser Termin wurde verlegt auf, Neuer Termin: 2020-04-30 20:00:00!

    Bild © © Ulrike Reinker


    Doppelsieg beim Paulaner Solo+ Kabarettwettbewerb 2019: Gregor Pallast entscheidet Jury- und Publikumspreis für sich und stellte damit unter Beweis, dass intelligentes politisches Kabarett auch im Jahr 2019 hochgeschätzt wird!

    Und noch ein doppelter Preissegen: auch den Jury- UND Publikumspreis des "Reinheimer Satirelöwen" hat Gregor Pallst am 20.1019 gewonnen. Die Jury: "... als feiner Beobachter entlarvt er die Absurditäten des Alltags und weist die vielfältigen Verstrickungen unserer modernen Gesellschaft nach. (...) Politische Alltagssatire in ihrer besten Form."

    "Zwischen Faktencheck und Staunen bleibt dem Zuschauer nur die Bewunderung mit offenem Mund."
    (Süddeutsche Zeitung)

    Halb voll oder halb leer? Die Sache mit dem Wasserglas wäre so einfach, wenn es nur Optimisten und Pessimisten gäbe. Da sind aber auch noch die Realisten, Altruisten, Opportunisten, Idealisten, Fundamentalisten und alle anderen, die ihre Fragen an das Glas stellen: Wer hat von dem Wasser überhaupt schon getrunken? Reicht es für alle? Wer spült danach das Glas? Ist das Glas nicht schön? Dürfen wir überhaupt Wasser trinken? Ist es vielleicht vergiftet? Werden wir von der Wasser-Mafia manipuliert?
    In seinem dritten Kabarettprogramm ist Gregor Pallast nicht nur politisch sondern wird auch philosophisch, schlägt den Bogen vom Wasserglas zur großen und kleinen Politik und stellt die Frage, was wir brauchen, wie viel davon und ob das reicht, um glücklich zu sein. Das alles ist Ansichtssache.


    Bild © © Ulrike Reinker





  • 19.
    September
    Samstag
    20:00

    Tobias Mann - Chaos

    Chaos regiert die Welt

    Tickets
    EUR 22.00 / 18.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Tobias Mann, Satiriker, Stand-Up-Kabarettist und leidenschaftlicher Musiker, widmet sich in seinem 6. Bühnen-programm einem echten Herzensthema: dem Chaos. Der temperamentvolle Profi-Chaot und Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2017 in der Sparte Kabarett nimmt sein Publikum mit auf eine Expedition in die Irrnis und macht dabei weder vor der großen Politik noch vor den nicht minder großen Wirrungen des Alltags halt.

    Chaos regiert die Welt: Wären Planet Erde und der Mensch auf Facebook befreundet, ihr Beziehungsstatus stünde auf „Es ist kompliziert“. Einziger Unterschied - dort, wo zwischenmenschliche Beziehungen abkühlen, erwärmt es sich hier bedrohlich. Im Namen von Konsum und Kapitalismus wird alles an Bodenschätzen und Lebewesen ausgebeutet, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Und selbst das, was da oben hockt, holen findige Unternehmer noch runter, fällen den Baum und machen daraus pädagogisch wertvolles Holzspielzeug. So ein Zynismus setzt dem Fass ja wohl die Krone der Schöpfung auf! Und genau jetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem die Erdbevölkerung angesichts dieser lebensraumbedrohenden Zustände zusammenrücken müsste, fällt die gesamte Menschheit zurück in die Steinzeit. Wenngleich zu vermuten ist, dass es damals im Pleistozän eine ganze Ecke gesitteter zuging als heute in den Online-Kommentarspalten der großen Nachrichtendinosaurier. Jeder gegen Jeden. Alle gegen Alle. Und auf jeden Fall „Ich zuerst!“ Mal ehrlich - bei dem Chaos klickt doch keiner mehr durch!

    Aber steckt in all dem Gewusel nicht auch das Potential eines echten Neuanfangs? Muss es nicht erst mal schlimmer werden, damit es wieder besser wird? Und überhaupt: Wird Chaos nicht oft auch mit Veränderung verwechselt und umgekehrt? Jede Menge Chaos entsteht doch erst dadurch, dass Menschen versuchen, Chaos zu verhindern – eine Erfahrung, die vor allem Eltern jeden Tag aufs Neue machen. Sie müssen den Nachwuchs auf eine Welt vorbereiten, die sie selber nicht mehr verstehen. Ein via YouTube verbreiteter Influencer-Virus sorgt dafür, dass geschäftstüchtige Netz-Gesichter verwirrten Teenagern erklären, welche Turnschuhe es jetzt zu tragen gilt, um in dieser Gesellschaft überhaupt noch als Mensch wahrge-nommen zu werden. Doch selbst wenn man den Verlockungen des Materialismus entsagt und ein umweltfreundlicher Konsument sein will, verunsichert einen die Suche nach Nachhaltigkeit meist ziemlich nachhaltig. Schließlich wird bei vermeintlichen Bio-Produkten gelogen bis sich die regenwaldfreundlich geschlagenen Balken biegen.
    Was aber hilft gegen derlei Ungemach? Auf jeden Fall Humor. Darum geht Tobias Mann in diesem Bühnenprogramm streng satirisch der Frage nach, wohin das mit uns Menschen noch führen soll. Er spinnt die Verrücktheiten unserer ach so zivilisierten Gesellschaft weiter und denkt sie konsequent satirisch zu Ende. Dabei ist er, wie er halt ist: durch und durch optimistisch und unerschütterlich positiv! Umarme das Chaos, sonst umarmt es Dich! Letztlich ist es doch so, wie der Chaostheoretiker aus „Jurassic Park“ weise festgestellt hat: Das Leben findet einen Weg!



  • 20.
    September
    Sonntag
    19:00

    Warteliste für Restkarten ab 17:30 an der Abendkasse

    Die feisten - Junggesellenabschied

    2MannSongComedy

    Tickets
    EUR 22.00 / 18.00 (erm)
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Ausverkauft!

    Eine Warteliste für Restkarten liegt am Veranstaltungsabend ab 17:30 Uhr beim Theatereinlass aus.
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    Endet der „Junggesellenabschied“ der feisten in einer „Hangover“-mäßigen Eskalation, oder erinnert er durch lebenserfahrungsbedingte Einschränkung der Feierfähigkeit eher an eine Kaffeefahrt ?
    Diese Fragen beantwortet der Titelsong des neuen Bühnenprogramms der beiden Sänger und Multiinstrumentalisten.
    Kaputt gehen tut auf jeden Fall einiges in „BrochSchepperBoing“, einem der zahlreichen neuen Lieder von „C.“ und Rainer.
    Die mit dem Deutschen Kleinkunstpreis geschmückten Geschichtenerzähler bringen natürlich auch Songperlen ihrer „GanzSchönFeist“-Geschichte auf die Bühne: „Aphrodisiakum“ oder die „Dönerrevolution“ mischen sich mit dem brandneuen Songmaterial zu einer Speziallegierung, wie sie nur die feisten anmischen können. Deshalb, nix wie hin zu einem Konzerterlebnis der besonderen Art.



    AUSVERKAUFT!

  • 22.
    September
    Dienstag
    20:00

    Gerd Dudenhöffer spielt Heinz Becker - DOD - Das Leben ist das Ende

    Ehrenpreisträger des Landes Rheinland-Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis 2015

    Tickets
    EUR 25.00 im Vorverkauf
    zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren
    Spielstätte
    Pantheon

    Bild © credit Gerd Dudenhöffer


    Friedhofsglocken. Sonor. Düster. Plötzlich kaltweißes Licht. Heinz Becker kommt nach Hause, von der Beerdigung in die Küche. In seinem schwarzen Anzug; 5 Callas in der Hand: "Die hann ich vergesst, ins Grab zu schmeißen." Stattdessen liegen die nun auf dem Küchentisch. Was will man machen!?

    "Willsche noch'n Bier?" Obligat-liebenswerte Frage – im früheren Leben.
    Ab jetzt muss er selbst entscheiden. Vertraute Routine? Weggebrochen. Nichts ist mehr, wie's war. Sein Alltag – kollabiert. Dazu diese Trauer. Kummervolle Nachdenklichkeit. Diese unbeholfene Ratlosigkeit. Und langsam beginnt er zu sinnieren, zu reflektieren, zu verarbeiten...

    Seit über 30 Jahren spielt Gerd Dudenhöffer, das sensibilisiert-gespitzte Ohr unmittelbar auf bürgerliche Befindlichkeiten ausgerichtet, seine realsatirische, grotesk-authentische Kunstfigur als personifizierte Karikatur des bornierten, universellen Menschen wie du und ich, den Otto Normalverbraucher, den er pointiert entlarvt, mit perfektem Timing, sparsam gesetzter Mimik, bar jeder political correctness, immer natürlich mit herzhaftem, oft unfreiwilligem, weil 'Heinz-typischem' Witz.

    DOD – das 18. Programm, theatralisches "Kabarett noir", stringent inszeniert, schwarz-weiß, hell-dunkel, geschickt die Balance wahrend zwischen Tragik und Komik. Tragikomisch eben. Denn Heinz ist Heinz. 'Todsicher'.


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